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Ja, auch ich bin etwas vom eigentlichen Thema abgewichen.
Das Problem, welches jedoch eigentlich noch nicht zufriedend-
stellend gelöst ist, wie tanke ich die Energie als Langstrecken-
fahrer zeitsparend nach. Nehmen wir mal an, man fährt
ununterbrochen 5h und fordert dem Antrieb durchschnittlich
nur 10kW ab, macht 50kWh. Dann will ich tanken und dabei
in 6min einen Kaffee trinken, also brauch ich eine
"Zapfeinrichtung" mit Pmin = 500kW. Vom Ladespeed der
Batterie mal abgesehen (wenn Batterietausch keine
Option darstellen sollte.
VG Micha
Was brauche ich für Werkzeug - in dieser Reihenfolge seht ihr es:
Vorschlaghammer, Notebook, BASCOM, Lötequipment, Rohrzange, Bolzenschneider ...
Hallo,
damit die Diskussion nicht so eingeschränkt geführt werden muss, habe ich den Thread mal umbenannt.
Also 10 KW ist wirklich wenig für ein Elektroauto. Selbst mein Ioniq (der wirklich aufgrund Form sehr wenig Energie verbraucht), braucht im Schnitt ca. 11 bis 14 KW auf 100 km wenn man normal fährt ( bis ca. 120 kmh).
Allerdings die Annahme das man normal 5 Stunden fährt und dann lediglich 6 Minuten Pause macht und in der Zeit noch Kaffee getrunken hat, ist auch ein wenig unrealistisch, da ist ja die Pause stressiger als die Fahrtwenn man sich so beim Kaffee trinken hetzt.
Ich muss bei meinem E-Auto bei langen Fahrten nach ca. 200 km laden. Das dauert an der üblichen CCS Schnelladesäule etwa 25-30 Minuten. Das ist durchaus recht praktikabel wenn man nach ca. 2 Stunden mal so ne kleinen Pause macht, ist sehr entspannend und entschleunigend. Man hat sich schnell dran gewöhnt und ich möchte diese Fahrweise gar nicht mehr missen.
Ich kann also nur nochmal sagen: Nicht warten, sondern jetzt umsteigen. Wer jetzt an einen Autokauf denkt (aus welchen Grund auch immer), der macht einen Fehler wenn er nicht prüft ob ein Elektroauto für Ihn nicht auch passt. Wer es einmal fährt, will es nie mehr missen.
Meine aktuellen E-Auto Empfehlungen
Um mal konkret zu werden, besonders empfehlen kann ich derzeit vier Autos:
- Hyundai Ioniq Elektro (ideal auch für Langstrecken, Top Ausstattung, Energiesparend und flott)
- Neue Nissan Leaf (wenn vorwiegend Stadtverkehr gefahren wird, moderne gute Ausstattung, weniger für Langstrecken geeignet)
- Renault Zoe ( wenn vorwiegend Stadtverkehr gefahren wird und man sich mit Design anfreunden kann (konnte ich nicht) )
- Sion von Sono Motors (tolles Elektroauto das sogar Solarzellen in der Karosserie verbaut hat, die alleine sollen 30km pro Tag Strom erzeugen) - Nachteil lediglich das dieser erst 2019 in den Verkauf geht, sollte aber jetzt vorbestellt werden). Unglaublich gutes Preis/Leistungsverhältnis, inkl. großem Akku nur 20.000 € (Alternativ: 16000€ + Akkumiete)
- Tesla Modelle (Empfehlung derzeit nur, nur wenn Geld keine Rolle spielt und man auf die Sportwagen-Form steht, gut für Langstrecken)
Videos zum derzeit wohl interessantesten Elektroauto Sion von Sono Motors:
Geändert von Frank (03.06.2018 um 11:10 Uhr) Grund: Video angefügt
Mit bestem Gruß
Frank
Admin Roboternetz.de - RN-Wissen.de - Elektronik-Blog
Überzeugter und begeisterter Elektroauto Fahrer seit 2018
Hallo Frank,
erst mal Dank für den für mich sehr informativen Beitrag.
Da zur Zeit für mich so eine hohe Investition nicht in Frage kommt,
beobachte ich die E-Autos nur sporadisch.
Das Konzept Sion von Sono-Motors scheint mir gelungen,
ob die Versprechen eingehalten werden wird die Zukunft zeigen.
Ich persönliche Zweifel an der preislichen Zielvorgabe.
Und es bleibt die Frage Service offen, von Fürstenwalde nach München ist nicht
gerade um die Ecke.
Gruß
ARetobor
Geändert von ARetobor (03.06.2018 um 11:37 Uhr)
Natürlich habe ich sogar noch günstig gerechnet mit den Kilowatts.
100kW-Motor bei "Vollgas", bei Berücksichtigung der Energierückspeisung
beim Bremsen bzw Rollstrecken ohne nennenswerten Antrieb, hab ich
einfach mal den Durchschnitt optimistisch auf 10% geschätzt, da ich
die Akkuproblematik nicht übertreiben wollte.
Wie ich jetzt sehe, hab ich Diese warscheinlich untertrieben.
Bin ja selber Fan von Elktromobilität.
VG Micha
Was brauche ich für Werkzeug - in dieser Reihenfolge seht ihr es:
Vorschlaghammer, Notebook, BASCOM, Lötequipment, Rohrzange, Bolzenschneider ...
Nun ich denke all zuweit kann sich der Sion nicht von der 20.000 Euro Grenze entfernen, das ist bislang ein recht festes versprechen auf das sich die über 4000 Vorbesteller sicher verlassen. Wie das mit der Wartung und Reparatur dann läuft, das muss man wirklich noch sehen. Das Konzept ist jedenfalls sehr gut, traurig das die renovierten Autobauer sowas nicht hin bekommen (bzw. auch nicht wollen). Aber wer zu spät kommt, den ...
An die 15 bis 30 Minuten Ladezeit nach ein paar Stunden Fahrt wird man sich gewöhnen müssen, das wird auch in den nächsten ca. 10 Jahren nicht anders sein. Zwar laden die Autos immer schneller, jedoch erhöht sich auch Akkukapazität. Von daher geht es nicht anders. Aber damit kann man Leben, die meiste Zeit wird ohnehin Nachts geladen. Zudem dauert das tanken und bezahlen von Benzinern, Diesel heute auch oft um die 10 Minuten, diese Zeit erspart man sich wieder wenn man Nachts bequem Zuhause lädt.
Übrigens bergige Strecken sind heute wirklich ideal für Elektroautos. Durch die Energierückgewinnung haben Elektroautos da keinerlei Probleme, nicht nur theoretisch, sondern ich bemerke es auch in der Praxis. Am meisten machen E-Autos in der Stadt und in bergigen Landschaften Spaß.
Mit bestem Gruß
Frank
Admin Roboternetz.de - RN-Wissen.de - Elektronik-Blog
Überzeugter und begeisterter Elektroauto Fahrer seit 2018
also nur für meinen Teil:
ich habe keine 2 Autos, sondern "nur" 1, sowohl für Stadt als auch für Langstrecke (200-400-600-1000km einfache Entfernung, zu den Kindern nach Hamburg, München oder Rhein/Main, oder in den Skiurlaub nach Österreich oder die Schweiz, ohne großartige Zwischenstopps), oftmals hänge ich auch einen Anhänger dran zum Transport verschiedener Dinge (z.B. bei Umzug meiner Kiddies von Studentenbude zu Studentenbude).
Für die Stadt ist mein jetziger Diesel sicher übermotorisiert, aber gerade auf Langstrecke und mit Anhänger nutze ich seine gut 200 PS schon recht ausgiebig, v.a. ntl beim Überholen oder bergauf.
Und da bräuchte es jetzt dann auch eine Elektro-Alternative, die ich allerdings noch nicht sehe.
Keiner sagt das man zwei Autos braucht. Auch mit Beschleunigung wirst Du keine Probleme habe, die meisten E-Autos wirst Du mit dem Diesel nur von hinten sehen![]()
Aber stimmt, Anhängerkuppung iSt bei vielen nicht zugelassen. Beim Sion und Ioniq ist die aber glaube mõglich.
Und 10 Minuten Diesel tanken ist auch Zwischenstop. Ich denke 1000 km ohne Pausen wäre auch fahrlässig
Mit bestem Gruß
Frank
Admin Roboternetz.de - RN-Wissen.de - Elektronik-Blog
Überzeugter und begeisterter Elektroauto Fahrer seit 2018
nö, das geht super, mit Fahrerwechsel - 400 km fahre ich allein am Stück, 1000km hat meiner an Reichweite, max. gut 220 km/h schnell (sonst ca. 150-160 km/h). Aber v.a. gut 200 PS bzw knapp 200 kW hätte ich schon gern wieder, mit 1000km Reichweite, und das gibts halt nicht als E-Mobil.
Da das Drehmoment beim Elektroauto viel früher voll da ist, wirst Du sicher auch mit weniger PS eine bessere Beschleunigung erfahren! Fahr mal einen Probe, du wirst staunen.
Mit bestem Gruß
Frank
Admin Roboternetz.de - RN-Wissen.de - Elektronik-Blog
Überzeugter und begeisterter Elektroauto Fahrer seit 2018
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