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Thema: Einschalterkennung bei 230V

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
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    Zitat Zitat von Peter(TOO) Beitrag anzeigen

    4. Du machst keine Angaben zur Stromaufnahme des an S1 angeschlossenen Gerätes.
    Mit R1 kannst du die Ansprechempfindlichkeit herabsetzen. Die LED im OK1 fängt so um die 1.7V an zu leuchten (Genauer Wert steht im Datenblatt). Allerdings ist der Spannungsabfall im Gleichrichter auch Stromabhängig, evtl. musst du auch einen anderen Gleichrichter verwenden. Wenn der Gleichrichter bei einem zu kleinen Strom die LED schon zum leuchten bringt, kann man einen Teilstrom durch R1 laufen lasen, so dass die Schaltschwelle erst bei einem höheren Strom erreicht wird.
    Aber rechnen kann a das erst, wenn du Angaben zum Strom machst.

    MfG Peter(TOO)
    #

    Du musst außerdem darauf achten, in welche Richtung du den Gleichrichter schaltest.

    Schaltet man nun zwei Dioden in gleicher Durchlass-Richtung hintereinander und speist zwischen ihnen die Wechselspannung ein, so hat man einen primitiven Gleichrichter, denn, hat die Wechselspannung einen positiven Wert erreicht, kann diese die eine Diode passieren und wird an der anderen dank der Sperrrichtung aufgehalten.

    Hat die Wechselspannung umgekehrt einen negativen Wert, so wird diese an der Diode, welche zuerst in Durchlass-Richtung geschaltet war, nun dank der Sperrrichtung gesperrt. An der Diode, welche zu Beginn in Sperrrichtung geschaltet war, kann diese Spannung dank der Vorzeichen-Änderung nun passieren. Auf diese Weise erhält man ein Leitungsende mit positiver und ein Leitungsende mit negativer Spannung.

    Das spielt bei der Berechnung eben auch eine Rolle, wobei man natürlich konkrete Werte hierzu benötigt.

  2. #2
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    Hallo Klausensen,

    Zitat Zitat von Klausensen Beitrag anzeigen
    Du musst außerdem darauf achten, in welche Richtung du den Gleichrichter schaltest.

    Schaltet man nun zwei Dioden in gleicher Durchlass-Richtung hintereinander und speist zwischen ihnen die Wechselspannung ein, so hat man einen primitiven Gleichrichter, denn, hat die Wechselspannung einen positiven Wert erreicht, kann diese die eine Diode passieren und wird an der anderen dank der Sperrrichtung aufgehalten.

    Hat die Wechselspannung umgekehrt einen negativen Wert, so wird diese an der Diode, welche zuerst in Durchlass-Richtung geschaltet war, nun dank der Sperrrichtung gesperrt. An der Diode, welche zu Beginn in Sperrrichtung geschaltet war, kann diese Spannung dank der Vorzeichen-Änderung nun passieren. Auf diese Weise erhält man ein Leitungsende mit positiver und ein Leitungsende mit negativer Spannung.

    Das spielt bei der Berechnung eben auch eine Rolle, wobei man natürlich konkrete Werte hierzu benötigt.
    ganz ehrlich, als Laie kann ich Dir da jetzt nicht ganz folgen. Deine Erläuterungen hören sich für mich wie die Funktionsbeschreibung eines Brückengleichrichters an. Sind somit auf den ersten Blick inhaltlich klar.

    Was nicht klar ist, was Du meinst wenn Du von der "Richtung der Gleichrichter" sprichst. Die Wechselstromanschlüsse eines Brückengleichrichters sind doch immer zwischen zwei in die gleiche Richtung geschaltete Diodenstrecken gelegt, der Plusanschluss an die Kathoden und der Minusanschluss an die Anoden von jeweils zwei Dioden. Oder stehe ich jetzt mal wieder auf der Leitung.

    Gib mir mal einen Schubs in die richtige Richtung. Von der praktischen Seite her funktioniert die Schaltung. Heute Abend hole ich mir noch passende Optokoppler um auch die Auswertung aufbauen zu können. Damit ist meine Problemstellung erfüllt. Hoffe ich zumindest. Oder gibt es noch weitere Punkte zu beachten?

    MfG

    Bot-Builder
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  3. #3
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    Hallo Bot-Builder,

    Ich habe auch nicht verstanden, was Klausensen uns sagen wollte

    MfG Peter(TOO)

  4. #4
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    Über die Bildersuche von Google findet man auch noch andere Master Slave Schaltungen.
    Der Knackpunkt ist wohl auf den Schaltpunkt/Stromverbrauch/Diodenspannugnsabfall abzugleichen ab dem man einschalten will.

    Mit Dioden statt Gleichrichtern:
    http://www.elektronik-kompendium.de/...rer/mslave.htm
    (Abbildung: "Der Stromsensor")
    (Mit einem Poti als Spannungsteiler am "Ausgang" vor dem Optokoppler könnte man den Einschaltpunkt wohl noch variieren und dann durch Festwiderstände ersetzen.)

    Mit Trafo als Abgriff, der aber direkt den "Schalter" (Triac) betätigt.
    http://www.progforum.com/showthread....1545#post71545


    Und wer was "fertiges" möchte, was flexibler/kräftiger als eine Master-Slave Steckdosenleiste aus dem Baumarkt ist,
    der kann hieran eine Zuleitung und 2 Steckdosen bauen:
    http://www.amazon.de/Eltako-4825410-.../dp/B001BBZVU6
    (Bei Bedarf Nulldurchgangsschaltend...)


    ..So, ich les dann mal weiter interessiert mit
    GrußundTschüß \/
    ~Jürgen

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo,

    Zitat Zitat von PsiQ Beitrag anzeigen
    Mit Dioden statt Gleichrichtern:
    http://www.elektronik-kompendium.de/...rer/mslave.htm
    (Abbildung: "Der Stromsensor")
    (Mit einem Poti als Spannungsteiler am "Ausgang" vor dem Optokoppler könnte man den Einschaltpunkt wohl noch variieren und dann durch Festwiderstände ersetzen.)
    Ob Einzeldioden oder Gleichrichter ist eigentlich das Selbe!

    Meistens sind aber Gleichrichter für Ströme von einigen Ampere (ursprünglich waren mal um die 8A vorgegeben) günstiger zu bekommen als die entsprechende Anzahl Einzeldioden.

    Das mit dem Poti geht nicht wirklich!

    Bei einer idealen Si-Diode wäre der Spannungsabfall immer um die 0.6V, egal ob 1µA oder 100A durch die Diode fliessen.
    Reale Dioden haben einen Leckstrom und einen Innenwiderstand, aber die stromabhängige Spannungsänderung ist nicht so gross und vor allem sehr Temperaturabhängig.
    Deshalb ist in der verlinkten Schaltung auch noch ein Shunt vorgesehen (R1) und kein Poti.

    Das andere Problem ist, dass der nachgeschaltete Transistor eine Spannungsversorgung erzwingt. Diese Spannung liegt aber auf Netzpotential.
    Auch wenn der Optokoppler nur um die 10mA benötigt, kommt man mit einer einfachen linearen Lösung gleich auf 2-3W Verlustleistung. Mal ganz abgesehen vom zusätzlichen Schaltungsaufwand.
    Wenn man den "Heizwiderstand" durch einen Kondensator ersetzt, muss man Gleichrichten und glätten, weil man sich auch noch eine Phasenverschiebung einhandelt.

    MfG Peter(TOO)

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Ach verdammt, man sollte sich ne Schaltung zweimal richtig anschauen bevor man "schnell nebenher" stuss schreibt.
    Die Dioden werden ja eher noch niederspannugnsmäßiger wenn se heiß werden.


    ...Wieviele Windungen braucht man denn fürn gescheites Signal bei 230V AC / 1A,
    wenn man den Leiter zum Verbraucher um einen Eisenstab wickelt, und darum die "Messpule"...
    Mal ausprobieren, am besten hinterm Trenntrafo
    GrußundTschüß \/
    ~Jürgen

  7. #7
    Benutzer Stammmitglied Avatar von Bot-Builder
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    Beitrag

    Guten Abend ans Forum!

    Ich habe jetzt mal die Schaltung aufgebaut, den "Netzspannungsteil" verlötet auf einer Lochstreifenplatine, den "Niederspannungsteil" auf einem Steckboard.

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Einschaltkontrolle-V4-2.jpg
Hits:	26
Größe:	42,2 KB
ID:	26521

    Und die Sache funktioniert ganz ohne neue Brandflecke auf der Werkbank!

    Als Anzeige habe ich im Moment eine LED gegen Masse geschaltet angeschlossen. Wie zu sehen ist, habe ich aber auch immer noch ein 50hz Signal am DETECT Ausgang. Die Spitzespannung ist abhängig von der Kapazität C1. Mit 1µF habe ich das Signal auf 0,6VSpitze drücken können, von der Form her hat es fast Sägezahncharacter.

    Könnte das an meinem Aufbau liegen? Oder hat noch jemand eine Idee?

    Als nächste muss ich mir mal überlegen, wie eine sinnrichtige Schaltung aussehen könnte. Klar, einfach einen Inverter dahinter. Muss aber doch auch einfacher gehen. Melde mich wieder, wenn ich was habe. Bin aber auch für jeden Denkanstoß dankbar.

    Vielen Dank für euer Hilfe, vor allem an Dich Peter.

    Viele Grüße

    Bot-Builder
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