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Thema: Hilfe Auslegung Suppressor-Diode

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Benutzer Stammmitglied
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    Wie hoch die Spannungsspitze wo wird, kann ich Dir nicht sagen, es hängt vom Komplettaufbau ab.
    An der Diode direkt sollte bei einer Break-Down-Voltage von 15V die Spannung nicht wesentlich über 15V steigen (vielleicht ca. 18V). Je nachdem wie schnell Dein Oszi ist, wirst Du den Peak gar nicht ermitteln können.
    Ein kleiner Kondensator könnte auch das Problem beheben.
    Normalerweise sind die meisten "eigenständigen Schaltungen" gegen diese sehr kleinen Peaks immun, da dort auch entsprechende Schutzmassnahmen gegen beispielsweise ESD Entladungen mit mehreren KV getroffen wurden.

    Du solltest eigentlich eine schnelle Freilaufdiode verwenden! Es sei denn, es spricht etwas dagegen - ich wüsste nicht was.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Zitat Zitat von indeas Beitrag anzeigen
    Du solltest eigentlich eine schnelle Freilaufdiode verwenden! Es sei denn, es spricht etwas dagegen - ich wüsste nicht was.
    Eine Freilaufdiode baut die Energie der Spule dadurch ab, daß der Strom solange weiterfliest, bis er sich am Gleichstromwiderstand der Relaisspule abgebaut hat. Da der sich langsam abbauende Strom ein sich langsam abbauendes Magnetfeld zur Folge hat, verlangsamt sich das Öffnen des Kontaktes. Es wird zum Teil von einer fünf mal solangen Abfallzeit ausgegangen. Dies führt bei höheren Gleichspannungen am Kontakt zu verstärktem Kontanktabbrand bis, im Extremfall, zu einem stehenden Lichtbogen. Wenn eine solche Möglichkeit besteht, sollte man keine Freilaufdiode verwenden.

    MfG Klebwax
    Strom fließt auch durch krumme Drähte !

  3. #3
    Benutzer Stammmitglied
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    Es stimmt, dass sich die Abfallzeit durch Freilaufdioden verlängert. Man hat auch schon versucht mit Gegenspannung zu entmagnetisieren.
    Wie wäre es, wenn Du nach dem Anziehen auf einen Haltestrom zurück gehst? Der würde sich auch schneller abbauen und weniger induzieren?
    Ein Kondensator über die Kontakte verringert den Abbrand.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Hallo!

    @ harald654

    Zitat Zitat von indeas Beitrag anzeigen
    Ein Kondensator über die Kontakte verringert den Abbrand.
    Möglicherweise wäre noch dazu serieller Widerstand hilftreich: http://de.wikipedia.org/wiki/Snubber .
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  5. #5
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Zitat Zitat von indeas Beitrag anzeigen
    Wie wäre es, wenn Du nach dem Anziehen auf einen Haltestrom zurück gehst? Der würde sich auch schneller abbauen und weniger induzieren?
    .
    Das Relais macht dies schon, es braucht 3A zum anziehen und verringert dann den Strom auf 0,13A.

    Zitat Zitat von PICture Beitrag anzeigen
    Hallo!

    @ harald654



    Möglicherweise wäre noch dazu serieller Widerstand hilftreich: http://de.wikipedia.org/wiki/Snubber .
    Schalte Ich dann den Snubber auch parallel zu meiner Relaisspule? (dann ist doch der Kondensator aufgeladen wenn ich abschalte).

    Von eine Snubber hab ich bis jetzt noch nie was gehört, der macht ja dann das gleich wie meine Freilaufdiode. Sorgt er aber nicht auch dafür das der Strom aus der Spule nur langsam abfällt?
    Was sind denn die Vorteile bzw. Nachteile eines Snubbers gegenüber einer Freilaufdiode?


    Gruß,

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
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    Zitat Zitat von harald654 Beitrag anzeigen
    Schalte Ich dann den Snubber auch parallel zu meiner Relaisspule?
    Nein, paralell zu Kontakten.
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  7. #7
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Zitat Zitat von PICture Beitrag anzeigen
    Nein, paralell zu Kontakten.
    ich komm nicht so ganz mit, zu welchen Kontakten (wenn du nicht die von der Relaisspule meinst) ?





    Ich hab bei dem Relais die Induktivität gemessem:

    1,7L (da mein Messgerät recht ungenau ist)~2L

    Den Widerstand der Spule hab ich auch versucht zu messen.
    Ich hab 300KOhm gemessen^^, was an dem eingbauten Economizer leigen könnten.
    Wenn ich mit dem Strom laut Datenblatt rechne, ist der Widerstand beim Einschalten 3,16Ohm (3,8A) und danach (dank Economizer) 92Ohm (0,13A).
    Da ich im Normalfall nicht beim Einschatvorgang abschalte ~90Ohm.


    Ich hab versucht die Zeit bis zum Abbau der Induktionsspannung zu errechen:

    12V
    I=0,15A (0,13A aufgerundet)
    H= 2L
    Rs= 90Ohm


    Energie_Induktion_Spule= 1/2*L*i^2
    Eis= 1/2*2L*0,15^2
    Eis= 0,0225W


    1. mit Diode

    Spannung nach Abschalvogang= 12V+0,7V
    Una= 12,7V

    W_Spule_nach_abschalten= Una^2/Rs
    Wsna= 12,7^2/90
    Wsna= 1,79W


    Zeit Energieabbau= Eis/Wsna
    Tea= 0,0225W/1,79W
    t= 0,01s


    2. mit Diode und Z-Diode(Brakdown voltage <30V)

    Spannung nach Abschalvogang= ~30V
    Una= ~30V

    W_Spule_nach_abschalten= Una^2/Rs
    Wsna= 30^2/90
    Wsna= 30W


    Zeit Energieabbau= Eis/Wsna
    Tea= 0,0225W/30W
    t= 0,00075s


    Passt die Rechnung?

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