Hallo!
Mir fallen auf die schnelle drei Möglichkeiten ein:
1. Vorhandenen Trafo, wie er ist lassen und alles neu plannen/berechnen.
2. Vorhandenen Trafo mit nötigen Anzapfungen umwickeln.
3. Trafo wechseln.
Druckbare Version
Hallo!
Mir fallen auf die schnelle drei Möglichkeiten ein:
1. Vorhandenen Trafo, wie er ist lassen und alles neu plannen/berechnen.
2. Vorhandenen Trafo mit nötigen Anzapfungen umwickeln.
3. Trafo wechseln.
Naja wie dem auch sei haltet ihr es für eine Gute Idee ein 50V Netzteil zu Bauen? Ist halt eigentlich Schade, weil ich die Spannung ja meistens nicht über 20V brauche und dann hat der Leistungstransistor sehr viel unnötige Abwärme...
Gut was die OPV´s angeht ist mir ja die Transistorverstärkerschaltung eingefallen, damit würde man dann schon auf 50V kommen.
Nur 50V sind dann auch ein bisschen ordentlich, beim experimentieren binn ich einmal versehtlich an den Kondensator gekommen (zum glück nur mit der Zange), aber der hat´s dann schon ordentlich eine gewischt, jetzt sind zwei Krater auf der Spitze...
Mfg Thegon
Kommt halt darauf an was man machen möchte. Für Leistungselektronik ist es schon mal gut etwas mehr Spannung und Strom zur Verfügung zu haben. Wenn es verlusttechnisch schlecht wir sollte man gegebenenfalls doch auf einen Stepdown übergehen. Ev. noch linear nachregeln oder gut filtern.
MfG
Manu
Gelegentlich kann man die höhere Spannung auch gebrauchen. Wenn man hinter dem Gleichrichter jetzt unbelastet 60 V hat, hat man in den Minima vom Brummen und mit etwas Toleranz für die Netzspannung noch kanpp 55 V als gesicherte Spannung . Hinter dem Linearregler kommen da auch nicht viel mehr als 50 V raus.
Eine Möglichkeit wären aber Step-down Schaltregler um von den 60 V dann auf 45 V oder ggf. auch nur 30 V bei mehr Strom zu kommen. Das macht die Schaltung aufwendiger (wenn man so will etwa der doppelte Aufwand), aber auch leistungsfähiger. Damit könnte man dann z.B. bei 20 V etwa den doppelten Strom rausbekommen und würde trotzdem weniger Abwärme produzieren.
Hallo zusammen,
Ich habe jetzt ein bisschen Weitergebastelt, und nun auch die Darlingtontransistoren montiert und erste Experimete gemacht.
Ich habe Mittels Poti schon die Spannung eingestellt, und die Verstärkung des 3055 berechnet, sie ist hoch genug, dass die Darlingtontransistoren die Verlustleistung schaffen (BD677 und BD678 )
Nun ich habe mir gedacht, dass ich vom OP auf den LM324 nehme ich wieder meine Transistorverstärkerschaltung, sie sollte laut Rechnung nicht mehr wie 0,16mA hergeben müssen, damit am 2N3055 dann 2,5A fließen, der Maximalstrom.
Es gibt nur noch ein Problem:
1. Wie komme ich von den +-50V auf die +-15V, denn ein 78/7915 Wäre da ja nicht möglich, weil die 50V dann doch zu viel sind, oder? Ein Spannungsteiler wird ja recht instabil sein, oder glaubt ihr, das reicht. Viel strom müsste der OP ja nicht unbedingt hergeben.
EDIT:
Und noch eine Frage:
Ich möchte gerne, dass ab einem Strom von 2,5A die Spannung automatisch heruntergeregelt (bei Kurzschluss sogar auf 0V) wird, als sicherung sozusagen. Das Ganze sollte analog erfolgen, damit schnell genug. Wie (also ungefähr) geht man so was an?
Sorry für die allgemeine Frage aber irgentwie findet sich dazu nichts passendes im Web.
Mfg Thegon
Hallo!
Ich freue mich sehr, dass du schon ein bisschen näher deines Ziels bist. :)
Zu 1.
Wenn es nicht hohe Leistung und sehr stabile Ausgangspannung (Uout) benötigt ist, kann man einfachen "Spannungsteiler" mit Zenerdiode (ohne 78XX) verwenden (siehe Code), sonst könnte man es komplizierter mit Schaltregler vor den 78XX lösen.Zum EditCode:R
___
>---|___|-+--------->
A | A
Uin | | | Uout
| z |
| A ZD |
>-+ | +->
| | |
=== === ===
GND GND GND
(created by AACircuit v1.28.6 beta 04/19/05 www.tech-chat.de)
Man musss zuerst festlegen wie die analoge Sicherung fest bzw. variabel einstellbar seien sollte und wie sie nach Überlastung zurückgesetzt wird: einfach per Taster oder komplizierter automatisch. ;)
Man kann einen einfachen Linearregler ja auch diskret aufbauen mit spannungsfesteren Transistoren z.B. BDX53C (100V Typ) und Konsorten + Z-Diode und Widerstand. Bei kleinen Ausgangsströmen geht das sehr gut.
MfG
Manu
Natürlich, am einfachsten mit Emitterfolger nach von mir oben skizzierter "Schaltung". :D
Für die Strombegrenzung nimmt man in der Regel eine Shunt (Widerstand). Weil das hier wohl ein Doppelnetzteil werden wird, sollte der Shunt zwischen den Endstufentransistor und den Ausgang. In der einfachen Form wird ein fach die Spannung reduziert, wenn die Spannung über den Shunt etwa 0,6 V erreicht hat und ausreicht einen Transistor durchzuschalten.
Wenn der maximale Strom genauer und/oder einstellbar wird die Schaltung komplizierter, z.B. mit einer Schaltung mit high-side Strom Stromsensor und dann z.B. einem 2. OP für die Stromregelung bzw. Begrenzung. Entsprechende Schaltungen gibt es im Netz zu genüge - leider nicht alle brauchbar.
@PICture und ManuelB:
Danke für den Tipp.
Ich hatte auch schon mal an so was gedacht, aber in einem anderen Zusammenhang, und aber den widerstand zu klein gewählt, und so Dioden vernichtet ;-)
Deshalb hab ich garnicht gedacht, dass das funktionieren könnte, und schon garnicht bei 50V.
Aber ich habs gerade ausprobiert und es funktioniert eigentlich großartig (mit 10k Widerstand).
Ich werde mich jetzt einmal daran machen, die Schaltung auf dem Steckbrett aufzubauen und zu testen.
Mfg Thegon
Also, ich habe von wunderbaren Ergebnissen zu bererichten:
Ich habe erst einmal die Schaltung mit LM324 und die Transisorverstärkung aufgebaut. Dann ganz vorsichtig an die 50V angeschlossen und: es ist wider meiner Erwartungen nichts abgebrannt, alles schön kühl geblieben. Man konnte nun mittes Poti die Spannung einstellen. Dann habe ich noch den Darlington und den 3055 dahinter geschalten, und auch das hat funktioniert. Dann noch mittels "Bruzelsuppe" (Salzlösung mit 2 Nägeln in Marmeladenglas) ganz vorsichtig belastet, bis 2A, und es hat wunderbar funktioniert, man konnte den 3055 ohne Probleme anfassen, ohne sich die Finger zu Verbrennen.
Ich werde nun noch Tests zum Negativen Teil machen, und den Posetiven einmal fix auflöten, damit man in Ruhe weitermachen kann, ohne Sorge haben zu müssen, dass es einen Kurzschluss gibt, bei dem Kabelsalat meines Versuchsaufbaus ;-)
Mfg Thegon
Das einzige was mir Sorgen bereitet ist, dass wenn du nicht aupassen werdest, könntest zum Entwickler werden (aus eigener Erfahrung). :p
Hallo allerseits,
Ich habe nun den Steckbrettaufbau übertragen auf eine Lochrasterplatine und nun alles einmal sehr vorsichtig and die Versorgungsspannung angeschlossen.
Nun es freut mich berichten zu können, dass die Schaltung einwandfrei ihren dienst erfüllt und nichts abgeraucht ist ;-)
Ich habe auch mit dem Oszi nachgemessen und die Spannung schwingt kein bisschen, alles, was sich am ausgang verändert befindet sich unter 20mv und weist keine regelmäßigkeiten auf, rauschen, würde ich sagen.
Interessant finde ich, dass man am Oszilloskopbildschirm, wenn man Glück hat (es gerade richtig Triggert) einen kleinen Augenblick das Einpendeln der Schaltung beobachten kann. (Eine Art Sägezahnspannung, die aber nur aus wenigen perioden besteht).
Ich werde, sofern ich Zeit dafür Finde, auch den Negativen Teil einmal auflöten und berichten.
Ich bin mit dem Resultat sehr zu frieden und danke allen, die mir in diesem Thread bis jetzt geholfen haben!
Mfg Thegon
Hallo,
ich habe begonnen, nun auch den negativen Teil aufzubauen und habe ein Problem.
Ich brauche ja eine Spannungsverstärkung per Transistor, damit ich von den 15V OP auf die 50V betriebsspannung komme, ich habe dazu ja so eine schaltung mit npn und pnp Transistor und drei Widerständen verwendet, die im Posetiven Teil auch sehr gut funktioniert hat.
Nun habe ich mir gedacht, ich drehe alles um (npn - pnp, und anordnung der Widerstände) dann solte das doch auch im negativen Teil kappen, hab´ s auf dem Steckbrett probiert und irgentwie wird zwar schon was verstärkt, nur bei weitem nicht so viel wie ich will ( etwa faktor 4 erwünscht, weil 12,5 x 4 = 50, praktisch aber nur faktor zwei und das nicht immer gleich)
Ich habe mir das so gedacht:
Anhang 20348
Wäre dankbar, könnte mir jemand meinen denkfehler zeigen (oder stimmt die Schaltung so?) Die Typen im Schaltplan verwende ich auch in Wirklichkeit.
Mfg Thegon
EDIT: Ah, ich habe vergessen, den Widerständen Werte zu geben:
R1 hat 10k
R2 hat 30k
R3 hat 47k
Und anstatt -18V gehört natürlich -50V
Die Schaltung kommt eigentlich hin. Ich würde ggf. R3 noch etwas kleiner (z.B. 10 K oder 4,7 K) machen - schließlich fallen da nur 0,7 V ab.
Ich kann mit bei der Schaltung auch kaum vorstellen das es mit einem Defekten Teil noch geht. Auch ein Schwingen ist eher unwahrscheinlich.
Hallo!
@ Thegon
Es könnte an niedrigeren DC Stromverstärkungen ß=h21e den komplementaren Transistoren (n-p-n/p-n-p) liegen, die theoretisch in beiden so einfachen Schaltungen gleich seien müssen. ;)
Die Stromverstärkung ist hier unwesentlich, denn man hat eine Spannungsgegenkopplung über R1 und R2. Was einen Unterschied machen könnte wäre ggf. die Geschwindigkeit der Transistoren (PNP sind meist langsamer) was dann ggf. zu Instabilität und Schwingungen führen könnte. An sich ist die Schaltung aber nicht kritisch. Ich würde eher auf einen Fehler im Aufbau tippen.
Das stimmt aber nur für Q2, da bei dem Q1 im Emitterkreis kein Widerstand enthalten ist und die Spannungsverstärkung mit h21e und h11e (Eingangswidertand) des Transistors definiert ist.
Um die gleiche DC Spannungsverstärkung in beiden Schaltungen für "+" und "-" Zweige zu haben muss man deshalb die Widerstände an bereits eigebauten Transistoren anpassen bzw. sie mit ß vom Q1 augleichen. ;)
Also erst mal danke für die Information!
Ich habe die ganze schaltung noch mal "abgerissen" und neu aufgebaut: genau das gleiche Ergebnis.
Wie ich das jetzt verstanden habe: Durch die Unterschiedliche Stromverstäkung des npn und pnp Transistors weicht der DC verstärkungsfaktor von dem Durch widerstand eingestellten ab.
Naja, widerstand anpassen wäre kein Problem, wenn das hilft.
Mích hat sehr verwundert, dass die Stufe keinesfalls linear ist, ist das immer so bei dieser Schaltung?
Gemessen:
bei 1V ausgang 1,6V, also faktor 1,6
bei 1,6V ausgang auf 4V, also faktor 2,5.
Beim posetiven zweig wäre mir das nämlich nicht aufgefallen... aber eigentlich ist das ja egal, weil die eigentliche Regelung ja per OPV erfolgt und der richtet sich´s dann schon passend her, denke ich.
Mfg Thegon
Leider ja, weil der Spannungsabfall auf gemeinsamen für beide Transistoren R1 ändert die gesamte Verstärkung (Versorgungspannung der Stufe mit Q1). Es sollte besser sein, wenn der R2 direkt mit GND verbunden wäre (siehe Code). Einfach ausprobieren.
Ein Widerstand im Emitterkreis von Q1 wird die Verstärkung festlegen, da sie immer ungefähr Rc/Re ist, wobei Rc ein Kollektor- und Re Emitterwidestand ist. Beispielweise für Q2 wird die DC Spannungsverstärkung ca. Ku2 = R3 / R1 sein.
Damit die Stufe mit Q2 nicht stark überlastet wäre, sollte Eingangswiderstand der Stufe mit Q1, also R1in = ß * R4 viel grösser als R3 sein. ;)Code:GND
===
|
+---+---+
| |
.-. .-.
R1| | | |R2
| | | |
'-' '-'
| |
|< +--->
>---| Q2 |
|\ |
| |/
+-----| Q1
| |>
| |
.-. .-.
R3| | | |R4
| | | |
'-' '-'
| |
+---+---+
|
-
50V
(created by AACircuit v1.28.6 beta 04/19/05 www.tech-chat.de)
Diese Vertärkerschaltung ist schon relativ linear. Allerdings hat man da einen kleinen Offset von etwa 0,7 - 1 V. Man muss also von der Eingangsspannugn erstmal knapp 1 V abziehen. Die Verstärkung gilt dann nur für die Differenz der Eingangspannungen. Also von 1 V nach 1,6 V am Einagngs sind das 0,6 V. Mit einer Verstärkung von 4 macht das dann 2,4 V als Differenz für den Ausgang: gerade die gemessenen 4 V - 1, 6 V.
Hallo allerseits,
Ich habe jetzt auch den Negativen Teil aufgelötet und getestet und dank der eingebauten Potis (zum Einstellen der Verstärkungen) liefert es nun auch brav 0V bis -50V. Ich werde noch ein bisschen testen und ein Paar Kondensatoren einbauen aber das Gerüst sollte nun eigentlich funktionieren.
Ich werde dann mit den Tiefpässen weitermachen und alles vom µC aus steuerbar machen (Display und so)
Weil die Ausgangsklemmen noch nicht da sind werde ich mit dem Einbau noch ein bisschen warten müssen aber derzeit bin ich guter Dinge ;-)
Dass die Verstärkerstufe disesen Offset hat ist eigentlich kein Problem, das kompensiert der OPV wunderbar weg.
Danke nochmal allen, die mir geholfen haben, denn diese beiden Schaltungen funktionieren wirklich gut (gut, die neg. muss ich noch ausgibig testen aber ich hoffe, dass soweit alles passt :)
Noch eine Frage zu den Shunts:
Ich habe jetzt 9 1,8 Ohm / 2W widerstände paralell gelötet, ich denke das sollte passen, oder?
Nun fällt am Shunt eine Spannung ab, nur wie bekomme ich die an den ADC?
Erstens ist sie sehr klein, gut, das könnte man verstärken, aber die Spannung liegt dann nach unten an der Ausgangsspannung ab, also vom Potential etwas ungünstig, ich habe schon an Subtrahierer und sowas gedacht, aber gibt es da einen einfachere Methode?
Die Spannung wird dann zwischen 0 und 0,5V sein (0 - 2,5A bei 0,2 ohm) und die muss dann eben an den ADC.
Mfg Thegon
Wenn dein Spannungsregler ungefähr gleichen Stromverbrauch hat (Is), würde ich versuchen den gesamten Strom von dem Spannungsregler in GND Leitung messen und Is vom ADC Ergebnis abziehen. Es wird natürlich nicht so genau, aber sicher einfacher sein (siehe Code). Für die negativen Spannungen am Shunt brauchst du "bloss" einen verstärkenden Messgleichrichter (siehe zweiten Code). Falls du den "-" Zeichen nicht brauchst, kannst du den Transistor mit allen dazugehörigen Bauteilen weglassen. ;)Code:.----------.
|Spannungs-|
>-----| |--->
| regler |
'----------'
||
Shunt ||Is
___ |V
>---+-|___|-+-------->
| |
| ===
| GND
V
ADC
(created by AACircuit v1.28.6 beta 04/19/05 www.tech-chat.de)
Code:GND
===
|
.-.
2R| |
| |
R '-' 2(Ku-1)R
___ | ___
+--|___|----+ +--|___|---+
| | | VCC |
| VCC | | + |
R | + | | |\| |
___ | |\| | +-|-\ D |
>----|___|-+-|-\ D | | >-->|-+--->
| >-+->|-+----------|+/
+-|+/ | |/|
| |/| | VCC vom -
.-. - | + µC VCC
| | VCC | |
R/2 | | .-. .-.
'-' | | | |
| R| | | |R
=== '-' '-'
GND | |
| +----->"-"
| |
D | |/
+->|-+---| T
| |>
=== |
GND ===
GND
Ku=Spannungsverstärkung des Gleichrichters, R=10k
(created by AACircuit v1.28.6 beta 04/19/05 www.tech-chat.de)
Danke Picture,
ich werd mal drüber nachdenken.
Ach ja, und schon fast hätte ich die Schaltung als funktionierend erklärt ;-)
Als erstes hab ich einen Kabel falsch eingeschraubt -> ein Widerstand ist abgeraucht
Dann ist mir eine Diode um die Ohren geflogen, und folglich ein 470µF Kondensator geplatzt.... Naja, und alles nur weil ich den Emitter vergessen habe einzuschrauben. ...Jetzt muss ich erst mal das nötige wieder austauschen ;-)
Werde dann bereichten.
Mfg Thegon
Deshalb ist mein Wissen unberechenbar teuer geworden. :lol:
Weil es hier um ein Doppelnetzteil geht, kommt man kaum drum herum den Strom am Ausgang zu messen. Das ist leider nicht so einfach wie in der Schaltung oben von Picture, wie man sie bei einfachen Netzteilen meist nutzt. Ein passende Schaltung nennt sich "High Side current Sensor". Dafür gibt es spezielle ICs, oder eine Schaltung mit einem OP und einem Transistor oder MOSFET. Eine Schwierigkeit dabei ist vor allem hier die Versorgung des OPs, und der OP für die positive Seite muss einen Gleichtaktbereich bis zur positiven Spannung haben - der LM358 reicht also nicht. Die Versorgung der OPs (wohl 2 extra ICs) kann man so ähnlich wie vor mit Widerstand und Zenerdiode realisieren - man braucht dabei jeweils ein Versorgungsspannung relativ zum jeweiligen Ausgang. Das Stromsignal von Ausgang nach Masse zu bringen ist leider nicht so wirklich einfach.
Es gibt dann noch eine einfache aber nicht ganz so gute Lösung: ein einfacher Differenzverstärker mit einem OP. Das kann dann ggf. auch der LM324/LM358 mit den +-15 V als Versorgung sein. Der Nachteil ist, dass die Gleichtaktunterdrückung von den Widerständen abhängt und nicht so gut ist, das man die 50 V Gleichtaktsignal von z.B. 0,2 V am Shunt zu 100% trennen kann. Im Zweifelsfall müsste der µC noch etwas rechnerisch korrigieren. Auch ist diese Lösung relativ langsam, also nicht so gut für eine schnelle Stromregelung.
P.S. den Dioden sollte man die Flügel stutzen, dass sie einem nicht wieder um die Ohren fliegen.
Hallo,
habe heute die neue 5V versorgung per extrawicklung (bereits vorhanden, aber noch nicht genutz) in betrieb genommen, ich hoffe die 15V machen dem 7805 nichts aus.
Nun wollte ich auch den Negativen Teil in Betrieb nehmen, doch es ergaben sich Schwierigkeiten:
Wenn ich am Poti (das vorerst den Tiefpass PWM DAC ersetzt) drehe, komme ich mit der Schaltung auf bis zu -48V, das ist ok, nur wenn ich die Spannung herunter drehe, dann komme ich bis minimal -26V oder so was in der Gegend. Wenn ich den einganng direkt mit Masse verbinde (um den Hohen Innnenwiderstand der Poti - Spannungsquelle auszuschließen, dann spingt die Ausgangsspannung wieder auf -48V hinauf (oder besser gesagt hinunter).
Ich habe nachgemessen, Die verstärkerstufe bzw. die Leistungstransistoren erfüllen ihre aufgabe, sie bekommen vom OPV die 13V und steuern völlg durch.
Nun, der OPV sollte aber keine 13V ausgeben, sondern 0V!
An einem eingang, dem nicht Invertierenden nachgemessen : 0V, wie es sein soll,
am anderen Eingang, invertierend: -3,4V, was auch genau dem sollwert entspicht, nur der OPV macht keine Anstalten, irgentetwas zu tun, um die Spannung an seinem Eingang herunter zu bekommen.
Woran kann das liegen?
Erst habe ich gedacht, der OPV sei kaputt, aber erstens hätte es keinen Grund gegeben und zweitens agiert ein zweiter neuer gleich.
Ich bin irgentwie verwirrt, denn was kann man tun?
Irtentwie alles ein bisschen verkehrt herum, habe gerade jetzt gemessen, dass der OPV jetzt immer so zwischen 13 und 14V herumschaltet, je nach eingangsspannung, nur hat das keine auswirkung auf die Ausgangsspannung, denn die reagiert erst ab rechnerisch 12,5V OPV ausgangsspannung.
Sollte etwas unverständlich klingen, bitte sagen ;-)
Mfg Thegon
Wenn du kannst, bitte eine Skizze/Schaltplan posten (optimal wäre mit gemessenen Spanungen), weil ich mir aus deiner Beschreibung das negative Teil deiner Schaltung nicht vorstellen kann. ;)
Hallo Picture,
Ja, ich hab auch erst wieder überlegen müssen, wie die Schaltung als ganzes auschaut, ich habe jetzt einen Aktuellen Schaltplan hier hochgeladen:
http://bilder-rn-upload.jimdo.com/bi...egativer-teil/
Weil etwas größer und dann würde er von RN verkleinert werden und man könnte die Bauteilwerte nicht mehr lesen.
Mir fällt gerade ein, dass ich die Messwerte eintragen vergessen habe, das mach ich gleich.
Bei dem Netzteil ist ja leider alles ein bisschen fragil, jetzt, weil wenn ich irgentwas falsch anschließe, das haut´s einem Garantiert um die ohren weil der Trafo kurzzeitig sicherlich mehr als 10A leistet, und sekundärseitig keine sicherung hat. So eine sollt ich einmal einbauen...
Deshalb bin ich auch mit den Messleitungen seeehr vorsichtig, denn es wäre nicht das erste mal, dass auf grund eines Zuckers mit der Spitze die ganze Apparatur kurzgeschlossen wird, deshalb ist livedebugging nur schwer möglich...
EDIT: Jetzt ist ein Zweites Bild mit Messerten hochgeladen, ich hoffe, das hilft
Mfg Thegon
Hallo,
ist der OpAmp in der Lage, den Q1 zu treiben wenn du ihn (den OpAmp) über R9 und R10 speist?
Btw: die Zenerdioden D1, D2 sind falsch herum eingezeichnet. Sind wohl für +- 15V ?
Könnte man außerdem ggf. noch abblocken.
Mich wundern die -3,94V am invertierenden Eingang des OpAmps. Der OpAmp möchte
ja eigentlich (bei Gegenkopplung) die Differenzspannung der Eingänge zu 0V machen.
Beim negativen Schaltungsteil muss man immer umdenken... :-k
Grüße,
Bernhard
Ah ja die Zehnerdioden die hab ich versehentlich im Schaltplan verkehrt eingezeichnet, die sind aber in Wirklichkeit richtig, ich habe gemessen, die spannung passt.
Die Dioden sind, wie du schon gesagt hast, dazu da, die versorgungspannung für den OPAMP bereitzustellen, +-15V.
Also die Versorgungsspannung geht bei belastung eigentlich nicht zusammen, sie beträgt immer etwas unter 30v, dann sollte das doch kein Problem geben wegen der versorgung von Q1, oder?
ich könnte mal den Strom nachmessen, aber irgentwie kann ich mir schlecht vorstellen, dass der besonders groß ist.
Also das Netzteil steht neben mir, wenn ich irgentwas messen kann, dann sagt es, nur mir fällt gerade nichts anderes mehr ein.
Mfg Thegon
Hallo Thegon ! :D
Danke für deine Mühe, aber das hat leider nicht viel geholfen, weil ich gleichen, bloss für negative Spannungen gespiegelten Schaltplan erwartet habe (wie dieser: https://www.roboternetz.de/community...l=1#post525923 ). Ich weiss auch nicht, wie deine ausprobierte Schaltung für positive Spannung aussieht, weil du angeblich noch etwas geändert hast. Theoretisch müssten die beide Schaltungen identisch sein, nur die Transistoren sollten entsprechend gewechselt werden (n-p-n <-> p-n-p). ;)
Es könnte sein, dass die Schaltung schwingt.
Normal hat man bei so einem Netzteil am OP einen Kondensator in der Rückkopplung (direkt am OP-Augang, oder hinter Q2), um die Bandbreite zusätzlich zu begrenzen. Die Leistungstransistoren sind nur selten schnell genug um für die volle Bandbreite des OP. Zusätzlich ggf. auch noch etwas an der Rückkopplung parallel zu R14.
Sonst ist mir noch aufgefallen, das R12 recht klein ist - so muss der arme Transistor Q2 gut 100 mA liefern bevor der Darlingtontransistor voll mithilft. Es ist auch zu überlegen ob man für Q3 überhaupt einen Darlington braucht. Da könnte eigentlich auch ein einfacher Transistor reichen. Später sollte die Rückkopplung und der Elko am Ausgang, hinter dem Shunt sitzen. Die Versorgung für den OP sollte noch Kondensatoren gegen GND haben, auch wenn der LM324 nicht besonders schnell ist.
Der Widerstand am Leistungstranssitor ist mit 10 Ohm Ok - nur am Darlington davor (R12) sollten es eher 300 Ohm sein. Damit fließen etwa 3 mA am Transistor vorbei als Grundlast für die Stufe davor. Viel mehr schafft der BC547 nicht bei bis zu 50 V. Der BD678 hat kein Problem durch die 10 Ohm etwa extra 60 mA zu liefern - für ein schnelles ausschalten helfen diese 60 mA aber.
Hallo Allerseits,
also ich habe jetzt wieder einmal weitergelötet und ein bisschen probiert, vom Erfolg kann ich nicht berichten, aber irgentwas kommt mir jetzt seltsam vor:
Also:
Ich habe nun alles In betrieb genommen, irgentwas hat gerraucht, aber ist nicht kaputtgegangen? auf jeden fall habe ich nichts bemerkt.
Das ist so was von dämlich mit diesem Riesentrafo, der schießt einem alles ab, was ihm im Wege steht, sozusagen.
Na also der OPV macht jetzt schon sehr schöne sachen, nach dem ich die Kondensatoren angebracht habe, es ist mir zwar ein Rätsel, warum jetzt auf einmal, aber gut.
Nicht inv. eingagng: 0V
inv. Eingang: -3,8V
=> ausgang 13,8V, ich nehme an nur 13,8, weil nicht Rail to Rail, oder?
Auf jeden fall gelangen die + 13,8V nun in die Verstärkerschaltung und der erste PNP Transistor schaltet nicht durch (wie auch bei Posetiver Spannung). Daraufhin erhält der NPN die vollen -50V auf die Basis, und der Collector geht dann auf 0,3V weniger als die Betriebsspannung. Hmm?
Kann bzw. darf das sein.
Folglich steuert der Darlington und der POWER PNP natürlich voll durch.
Das klingt jetzt vermutlich etwas sehr unverständlich, deshalb eine Neue Grafik mit eingetragenen Messwerten:
http://bilder-rn-upload.jimdo.com/bi...egativer-teil/
Es ist gleich das oberste Bild.
Würde mich freuen, könnte mir jemand sagen, ob die Messwerte den sollwerten entsprechen oder nicht, denn mir kommt das alles ein bisschen seltsam vor.
Interessanter weise hat das ganze ja schon einmal ansatzweise funktioniert, vor dem Big Bang. ;-) Der Big bang war eine Kettenreaktion von Bauteilzerstörungen auf grund eines Falsch eingeschraubten Kabels. Danach war alles hinüber, und jetzt habe ich hoffentlich alles ausgetauscht, nur irgentwie will das Ganze nicht so recht.
Mfg Thegon
Hallo!
Das einzige, was ich sicher sagen kann ist, dass die Spannung am "-" Eingang jedes OPV's als Verstärker (ausser Komperatoren) muss gleich wie am "+" Eingang sein (bei dir ist -3,94 V ?). ;)
Naja, das ist schon klar, der OPV bekommt eine Negative Spannung auf den inv. eingang, und folglich geht der Ausgang nach oben, normaler weise sollte jetzt die Ausgangsspannung der Gesamten Schaltung sinken (also eigentlich steigen, halt auf 0V zu) und zwar so lange, bis über die Rückkoppelung eben gleichheit zwischen inv. eingang und nicht inv. eingang hergestellt ist.
Wenn die Gesamte ausgangsspannung aber nicht sinkt, dann kann der OPV natürlich machen was er will, er wird die Gleichheit zw. seinen beiden Eingängen nicht zu stande bringen.
Was ich mich jetzt aber eben hauptsächlich frage ist warum die Gesamte ausgangsspannung (also die, die dann später per klemmen abgegriffen und verwendet wird) nicht auch steigt, wenn die Ausgangsspannung am OPV steigt, die bleibt nämlich unverändert auf ca. -46V, also ganz unten.
Ich habe eine falsche beschaltung der Transistoren vermutet, aber alles sieht genau so aus wie auf dem Schaltplan (die Spannungsverstärkerschaltung mit npn-pnp stimmt so schon, oder?)
Na villeicht ist irgentwie der Transistor draufgegangen, möglcher weise auf grund der 100mA, auf die mich Besserwessi aufmersam gemacht hat, aber wenn ich die Beiden Dioden (b->C u. B->E) messe, dann erhalte ich zwei mal 0,680V, das sollte eigentlich passen.
Na ich bin irgentwie verwirrt, werde morgen weitermachen ;-)
Mfg Thegon
Falls du eine regelbare Spannungsquelle hast (z.B. ein Netzteill), würde ich dir empfehlen stufenweise prüfen (vom Ausgang angefangen und ohne Rückkopplung), ob die alle Stufen richtig auf Spannungsänderungen am Eingang reagieren. ;)