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Thema: Hundetüre Eigenbau über RFID-Steuerung

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Zitat Zitat von i_make_it Beitrag anzeigen
    als wichtigstes wären wohl Schutzsysteme zu nennen.
    Bsp.: Der gechipte Hund öffnet die Tür und wärend diese sich wieder schließt, versucht ein anderes Lebewesen diese zu durchqueren.
    So ein Spindeltrieb kann schon recht kraftvoll sein. Im ungünstigsten Fall könnte dann auf jeder Seite der geschlossenen Tür ein Teil des Lebewesens liegen.
    Das kann bei einem Einbrecher dann fahrlässige Tötung sein, bei einem Haustier eine Sachbeschädigung und bei einem geschützten Wildtier ein Verstoß gegen den Artenschutz sein.
    Zitat Zitat von i_make_it Beitrag anzeigen
    Nicht wirklich. es reicht ein PIC, die notwendige Library. sowie die Schaltung für RFID Detektoren. Dann noch ein RFID Lesegerät um die 15 stellige Nummer beim Hund auszulesen.
    Mit dem PIC, der Detektor Schaltung und einer Sendeschaltung kann man dann einen RFID-Tag Emulator bauen.
    http://www.instructables.com/id/RFID...FID-Card-Tag-/
    Man kann auch jedes Thema zerreden

    MfG Klebwax
    Strom fließt auch durch krumme Drähte !

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von White_Fox
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    Naja, unrecht hat i_make_it nicht. Wobei ich denke, daß für Einbruchwillige die Methode Trennung von Hund und Halsband naheliegender und auch einfacher ist.

    Ich hab mir mal die Firmenseite angesehen. Da hat man sehr viel auf das Design geachtet (was ja an sich gut und wünschenswert ist), zu technischen Details hab ich kaum etwas Auswertbares gefunden. Außer eben das mir nichtssagende Marketingzeugs, wir sind die Besten, unser Produkt hats drauf, usw. Meiner Erfahrung nach heißt das, das es dann auch nichts gibt worüber man detaillierter berichten möchte, was allerdings eher mit Scham denn mit schützenswerten Geheimtechnologien zu tun hat.
    Soweit ich das sehe kommt da tatsächlich wirklich jeder rein, der der Klappe das richtige Signal vorspielt. Dem Tier den Chip zu entfernen und selber zu benutzen ist kein Problem (auf sowas scheint die DIN V ENV 1627 auch nicht zu prüfen).

    Dafür finde ich 2k€ reichlich dreist, denn technisch ist diese Tür nichts Besonderes. Auch für das Design finde ich es zu teuer (ich bin in dieser Hinsicht allerdings wohl auch so etwas wie ein statistischer Ausreißer).

    Edit:
    Ich hab doch noch ein wenig technische Hintergründe zu der Tür auf der Firmenseite gefunden. Die unterstützen da sogar sehr detailliert mit Einbaudaten, sogar der Wärmewiderstand wird da angegeben (macht für Energieausweise und ähnlichen Schnulli natürlich Sinn). Auch wenn das meine Meinung über den Einbruchschutz nicht bessert-insgesamt sehe ich das Teil deutlich positiver. Und zumindest was die mechanische Seite des Einbruchschutzes angeht, macht das die Sache doch gleich deutlich vertrauenswürdiger. (Und rechtfertigt den Preis dann am Ende doch...)

    Auch das bei den FAQs fand ich nicht schlecht (was meine Mutmaßung nach korrekter Tiererkennung dann indirekt bestätigt):
    Ist eine "Mauserkennung" möglich?

    Mitgebrachte „Souvenirs“ sind vor allem für viele Katzenbesitzer ein großes Problem, für das es zur Zeit keine vernünftige Lösung gibt. Leider ist es für einen Computer schon sehr schwer ein bestimmtes Tier zu erkennen, ganz zu schweigen von einer aus dem Maul baumelnden Mäuseschwanzspitze. Diese Technologie ist sehr aufwendig und derzeit noch nicht massentauglich. petWALK forscht aber intensiv in diese Richtung und bietet mit seinen intelligenten Tiertüren bereits eine hervorragende technologische Basis für eine spätere Implementierung.
    Geändert von White_Fox (31.12.2017 um 13:58 Uhr)

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von i_make_it
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    Zitat Zitat von Klebwax Beitrag anzeigen
    Man kann auch jedes Thema zerreden
    MfG Klebwax
    Nun ich habe seit 1988 beruflich mit Industrierobotern zu tun (damals wurde industrie 4.0 noch flexibel automatisierte Fertigung genannt. Und ich habe auch entsprechend viele Unfälle mit Sach- und Personenschäden miterlebt (bis hin zu Todesfällen). Bei Interaktion von automatischen Systemen mit Lebewesen gibt es kein Zerreden, alles was man da an Gefahrenpotentialen nicht beachtet, ignoriert oder beiseite schiebt, kann böse enden.

    Wenn man den Aufwand schon betreibt um Sicherheit zu erhalten, dann doch besser so, das man auch tatsächlich Sicherheit erhält und nicht nur das Gefühl davon.
    Die Katzenklappe die ich meiner Mutter eingebaut hatte, waren 15 Minuten Arbeit fürs Sägen des Lochs und nochmal 5 Minuten um das Pendelscharnier des Bretts einzubauen. Allerdings befindet sich vor der Holztür eine stählerne Gittertür. So das die Katze sich ins Haus zurückziehen kann, aber kein Einbrecher rein kann.
    Und damit im Haus keine Kämpfe zwichen Katern stattfindet, war das nur die Tür zum Keller und der Raum war von innen noch mal abgeschlossen.
    Also Schutz im Raum fürs Tier, aber ohne menschliche Kontrolle kein Zugang zum Rest des Hauses.

    Bei einer automatischen Lösung, die ein Sicherheitssystem für eine Öffnung darstellt durch die auch ein Mensch passt, ist halt ein gewisser Aufwand nötig. Und für einen Einbrecher ist so eine clevere Schaltung kein Problem. Seit mittlerweile Jahrzehnten werden die System zum umgehen der Wegfahrsperre bei Autos in Kleinserien gefertigt.
    Es gibt Fehrnsehberichte, in denen Fernsehteams Oberklassewagen live haben knacken lassen.
    Da sind an den Geräten Schalter mit denen der Dieb einstellt welches Model, damit sich die Schaltung auf den jeweiligen Algorithmus des betreffenden Automodells umstellt.

    Bei Wohnungseinbrüchen spricht das BKA von einem Einbruch alle drei Minuten in Deutschland.
    Wobei Einfamilienhäuser bevorzugt werden.

    Wenn der TO so eine Klappe selbst baut, ist der Versicherungsschutz (Hausratversicherung) bei einem Einbruch weg (grob Fahrlässig).
    Also vorher möglichst viele Gedanken machen und versuchen alle Eventualitäten abzudecken.
    Natürlich auch das was ich in meinem ersten Post geschrieben habe.

    Eine Schleusenlösung wäre das beste. Wird ein unerlaubtes Eindringen an der äußerne Klappe erkannt, wird die innere veriegelt, der Sensor fürs RFID abgeschaltet oder getrennt und z.B. per Push Nachricht ein Alarm abgesetzt und eine Videoübertragung mit Aufzeichnung vom innneren der Schleuse gestartet. Selbst die Siherheitseinrichtung die den Einbrecher vor gesundheitlichem Schaden schützt, beeinträchtigt dann nicht den Schutz des eigenen Eigentums.

    Wenn man dann feststellt, daß einen der Aufwand mehr kosten würde wie eine fertige Klappe, dann schaut man sich bei der an wie das bei der mit der VdS (Verband der Sachversicherer) Klasse aussieht.

    Bei der Petwalk Klappe finde ich dazu nichts. Die wird "nur" mit der Einbruchhemmende Wirkung WK2 angegeben. Das ist gegen das Aufhebel. Was ja nicht nutzt, wenn der Einbrecher eine Kopie des "Schlüssels" benutzt.
    Wenn der Einbrecher sich den Schlüssel einfach kopiert, hilft die Enbruchhemmende Wirkung nichts.
    Bei dem Produkt sollte man sich schriftlich an seine Versicherung wenden und bei einer positiven Antwort, diese gut aufheben.

    Die Trennung von Halsband und Hund funktioniert nicht bei einem gechiptem Hund, dazu müsste man das pasende Stück mit dem Chip erst aus dem Hund schneiden.
    Wobei das bei der Zunahme von Gewalt in den letzten Jahren ja durchaus im Bereich des möglichen liegt. Der Chip funktioniert ja auch wenn der Hund tot ist.

    So ein Projekt ist durchaus interessant und es ist auch realisierbar. Nur sollte man es halt sicher machen, ob Risiken einfach nicht anzusprechen oder deren Erwähnung als "zerreden" zu bezeichnen der richtige Weg ist, wage ich zu bezweifeln.
    Geändert von i_make_it (31.12.2017 um 14:51 Uhr)

  4. #4
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    Was wäre denn mit einem Schalter 0/1 um Abends alles auszuschalten und morgens wieder einzuschalten.Damit die gespeicherten Daten nicht flöten gehen eine kleine Knopfzelle.

    - - - Aktualisiert - - -

    Zu dem Einbruch: rechts und links sind Hundebesitzer und die Tiere haben immer Hunger.Zudem wäre meine Chiptüre im Innenhof verbaut.Rechts und Links sind noch Lampen mit Bewegungsmeldern.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von i_make_it
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    Damnach wäre durch bauliche Maßnahmen, Einbruchsschutz nicht notwendig.
    Und die Hundeklappe ist die Verbindung zwichen Haus zu einem umzäunten Hof.
    Also geht es nur darum das fremde Tiere nicht ins Haus kommen?

    Falls ja, und Dein Hund öffnet die Klappe, kann immer noch ein fremdes Tier mit hinein schlüpfen.
    Eine 100% sichere Vereinzelung schafft nur eine Schleuse mit entsprechenden Sensoren, die im Zweifelsfall den Zugang nach innen verwehrt.
    Also nur den Zugang nach innen freigibt, wenn sich ausschließlich Dein Hund in der Schleuse befindet und die äußere Klappe geschlossen ist.
    Stellt sich die Frage was hat Priorität?
    Wenn es nicht der sichere Ausschluß von fremden Tieren ist, reicht eine ganz einfache Klappe ohne jegliche Technik.
    im aderen Fall ist der Chip nur als Trigger zu gebrauchen und andere Sensoren müssen sicherstellen das nur Dein Hund rein kommt.
    Bei einer Schleuse muß Dein Hund vermutlich auch noch abgerichtet werden mit der Schleuse umzugehen und nicht in Panik zu geraten.

    Bei einer einfachen Klappe, die nicht sicherstellt das ein weiteres Tier herein kommt, oder ein anderes Tier anstelle Deines Hundes herein kommt (wärend der mit dem Chip nur an der Klappe vorbei lief) reicht eine einfache Klappe ohne Antrieb und eine Verrigelung mit einem Flip-Flop als Steuerung.
    Chip wird erkannt und identifiziert, Flip-Flop wird gesetzt, ein Elektromagnet entriegelt den Verschluß.
    Die Klappe wird um einen bestimmten Winkel aus der Grundstellung bewegt, ein Schalter wird geöffnet und damit das Flip-Flop zurückgesetzt.
    Der Elektromagent schaltet ab und eine Feder drückt gegen den Riegel.
    Schwingt die Klappe wieder in Grundstellung schnappt der Riegel ein und die Klappe ist gesichert.

    Bei Stromausfall, Spannungseinbruch, etc. kann der Elektromagnet nicht betätigt werden.
    Und der Schalter der die Klappenstellung überwacht wird als geöffnet erkannt.
    Die Klappe wird also im Fehlerfall gar nicht öffnen oder wenn sie offen ist sicher verriegeln.

    Wenn die Klappe kraftbetätigt ist (Spindelantrieb) muß ein Schutzsensor vorhanden sein, der im Fehlerfall mindestens sicher den Antrieb abschaltet und nicht zu wartungs-/reinigungsintensiv ist. Üblicherweise werden da elektromechanische oder elektropneumatische Sensoren benutzt, die bei einer bestimmten Kraft auslösen.
    Geändert von i_make_it (01.01.2018 um 01:28 Uhr)

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Zitat Zitat von i_make_it Beitrag anzeigen
    Falls ja, und Dein Hund öffnet die Klappe, kann immer noch ein fremdes Tier mit hinein schlüpfen.
    Es sei denn, das Haus wird gerade von einem Meteoriten getroffen. Der letzte Einschlag ist schon 65 Millionen Jahre her, statistisch ist der nächste fällig.

    Frohes neues
    Klebwax
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  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von i_make_it
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    Zitat Zitat von Klebwax Beitrag anzeigen
    Es sei denn, das Haus wird gerade von einem Meteoriten getroffen. Der letzte Einschlag ist schon 65 Millionen Jahre her, statistisch ist der nächste fällig.

    Frohes neues
    Klebwax
    Ein Frohes neues zurück, Aber wenn schon so ein saublöder Spruch kommt, dann doch auch bei belegbaren Daten bleiben.
    Der letzte Einschlag in Deutschland war am 06.03.2016 in Bayern.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Stubenberg_(Meteorit)
    Ob es vor 65Millionen Jahren bereits Häuser gab, darf bezweifelt werden.

    Da ist der Fall mit dem fremden Tier nach Sachlage doch warscheinlicher.
    https://www.katzen-forum.net/freigae...e-im-haus.html

  8. #8
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Hallo und ein frohes neues.
    Also fremde Tiere verirren sich nicht in den Innenhof.Durch die Klappe soll nur der Hund und die zwei Katzen,die sind auch geschipt.Also der Beitrag von i-make-it klingt für mich durchaus positiv.
    Kann man das mal genauer formulieren,so bautechnisch und so in Euros.

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von White_Fox
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    Mit den Euros ist das so eine Sache, da kommt es z.B, drauf an wie professionell das sein soll.

    Für eine geätzte Platine, auf der du die Elektronik zusammendengeln kannst, würde ich mal knapp 100 Euro veranschlagen, ich empfehle dir dringend Fertigung in Deutschland, für die Bauteile 10, maximal 20€, wobei i_make_it noch nicht gesagt hat wie er den Chip erkennen will. Ich bin immer noch für einen Mikrocontroller, beim Programmieren kann man sicher helfen (das Programm wird auch nicht kompliziert, jedenfalls bei deinen aktuellen Anforderungen).
    Wenn du noch nie eine Platine herstellen ließest würde ich dir raten, zwei Platinen einzukalkulieren.

    Dann noch etwas Kleingeld für Zugmagnete, Riegel, usw. Und für alles weitere, was man für eine Tür sonst noch so braucht. Was deine Zeit kostet mußt du selber wissen.

    Edit:
    Frohes Neues allerseits.

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