- LiFePO4 Speicher Test         
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 64

Thema: Möglichst kostengünstiger programmierbarer Einstieg

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
    Registriert seit
    24.08.2014
    Beiträge
    21

    Möglichst kostengünstiger programmierbarer Einstieg

    Hallo,

    ich hab mir jetzt einige Threads zum beginnen und Einstieg durchgelesen, hadere aber noch mit mir was jetzt so das ideale für mich ist.
    Ich bin seit 15 Jahren Softwareentwickler, habe endlos Programmiersprachen gemacht und auch fertige Geräte über Schnittstellen angesteuert. Und bin halt seit geraumer Zeit am überlegen mal irgendwas selbst zu basteln, reizt mich als Aufgabe einfach ziemlich.

    Problem ist, die nötigen Bauteile müssten für den Einstieg möglichst kostengünstig sein. Fokus liegt jetzt nicht darauf irgendwas fertiges zu haben was dann besonders toll fertige Funktionen ausführt, sondern interessieren tut mich am meisten natürlich etwas programmierbares und sei es erst einmal was völlig simples, wo man Erfahrungen sammelt mit denen man sich dann an komplexere Sachen rantasten kann. Programmiersprache dabei völlig egal.

    Ideal wäre natürlich was was man als später noch als Modul verwenden kann, aber wenn das schwierig kostengünstig ist, dann auch problemlos was eben ohne diese Möglichkeit.

    Habt ihr da spezielle Empfehlungen?

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
    Registriert seit
    01.09.2007
    Ort
    Oberallgäu
    Beiträge
    8.653
    ... Einstieg ... reizt mich als Aufgabe ... Bauteile müssten für den Einstieg möglichst kostengünstig ... erst einmal was völlig simples ...
    Wenn Du nicht so deutlich auf "simpel", "kostengünstig" und Deine Programmiererfahrungen hinweisen würdest, würde ich das Folgende (klick) eher nicht raten. Aber es könnte für Dich genau das Richtige sein:

    ......Bild hier  

    Den Controller betreibst Du erstmal ohne Quarz, mit dem internen Takt, einfacher gehts kaum. Ein Steckbrett (klick hier) wäre sinnvoll(er) - es lässt sich später auch benutzen (nimm lieber dieses große statt etwas preisgünstigeres) - gäbs auch beim gleichen Lieferanten zusammen mit Kabeln. Dann bräuchtst Du anfangs nicht soo viel zu löten. Dazu ein paar Bauteile: Widerstände - 1k, 5k, 10k (100k?), zwei, drei Leuchtdioden, ein Poti z.B. 10k_lin. Evtl. ein, zwei Elkos um 22o µF. Dazu nen Programmer und gleich noch nen Controller (lieber etwas nicht mehr sooo kleines - mit Blick auf später) vom gleichen Lieferanten. Mit dem Pro grammer habe ich keine - mit dem Lieferanten sehr gute Erfahrung (unschlagbare Preise zu den Controllern). Stromquelle? Drei Zellen reichen - oder ein Netzteil das WIRKLICH nur 4,9±0,3V liefert. Und bitte: bau Dir gleich am Eingang ne Diode als Schutz gegen Verpolung des Eingangs auf.

    Der Rest ist dann aus dem Internet. AVRStudio 4 (für richtig große Projekte auch das Studio 6 - da gibts ne ziemlich umfangreiche Projektorganisation dazu). Mit dem eben genannten Controller habe ich keine Erfahrung, ich habe nen teureren, nach einigen etwas billigeren, der aber einige Vorteile und Features hat, die für "später" ziemlich sinnvoll sein können. Bei ebucht gibts solche Dinge aber auch - sehr billig. Der verlinkte Pro grammer funktioniert sehr unkompliziert und sicher aus dem AV RStudio gleich als "STK500" - wirste dann später genauer erfahren.

    Alles nur meine Meinung, größtenteils meine Erfahrung - und es ist erstmal sehr minimalistisch. Ich selbst hatte vor Jahren von Null auf angefangen mit dieser Variante. Die nötige Brainware gibts im Internet. Das eine oder andere Codebeispiel, für Dich sicher in C, z.B. hier im RNWissen.

    Ach ja, das Datenblatt zum Controller. Hier - diesmal kein deep link - nur als kleine Aufgabe (su che mega A V R) für Dich *ggg*. Und weils Sonntag ist ...

    Hoffentlich wars nicht zu viel zum Lesen und Klicken, viel Erfolg, schönen Sonntag!

    Sorry für den Nachtrag: 100 nF Kondensator(en), gegen "Eingangsstörungen" der Versorgung. Evtl. noch nen Quarz (für später, der 328er verträgt 20 MHz) - dann aber 22 pF. Von beiden Größen eher gleich je 10.
    Geändert von oberallgeier (24.08.2014 um 10:08 Uhr)
    Ciao sagt der JoeamBerg

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied Avatar von robosapiens
    Registriert seit
    21.11.2013
    Beiträge
    185
    Wenn ich auch meinen Senf dazugeben dürfte....

    Ich habe vor einiger Zeit auch bei Null angefangen. Würde dir ebenfalls wie oberallgeier ein Steckbrett und wenige Bauteile wie Widerstände, Kondensatoren, Led's, Potis etc. empfehlen. Ich habe vor ein paar Monaten eine Hobbyauflösung über ebay-Kleinanzeigen gekauft für 50EUR. Dafür habe ich knapp 50 000 verschiedene Widerstände, Microcontroller, 1 000 Led's und sehr vieles mehr bekommen. Ich kann dir diese Variante nur empfehlen! Des weiteren würde ich dir für den Anfang folgendes Board empfehlen: http://www.ebay.de/itm/ATmega8-micro...item3393c5ede8 Ich habe dieses Board mehrmals für verschiedene Projekte gekauft und kann es mit gutem Gewissen weiter empfehlen.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
    Registriert seit
    04.09.2011
    Ort
    Hessen
    Beiträge
    707
    Zum Thema AVR wurde ja schon was geschrieben. Daher erlaube ich mir mal zwei andere Vorschläge:

    Erstens, wirf mal einen Blick auf den hier
    http://mbed.org/platforms/ST-Nucleo-F401RE/
    der kostet je nach Versender zwischen 9 und 13 Euro.

    Die Programmierung ist erstmal rein Browserbasiert, was in der Praxis besser geht, als man zunächst erwartet.
    http://mbed.org/getting-started/
    http://mbed.org/handbook/Homepage
    http://mbed.org/cookbook/Homepage
    Auf richtige Entwicklungsumgebungen kann man dann später noch umsteigen.

    Zweitens, falls man Linux gewöhnt ist
    http://beagleboard.org/black
    die Programmierung reicht von C und C++ über Scriptsprachen
    https://learn.adafruit.com/setting-u...e-bbio-library
    bis Node.js
    http://beagleboard.org/Support/BoneScript

    Dazu LEDs, Widerstände und ein paar Schalter, das wurde schon gesagt, tausende müssen das aber nicht gleich sein. Dann noch mindestens eine Steckplatine, etwas Werkzeug und ein billiges Multimeter.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von White_Fox
    Registriert seit
    04.10.2011
    Beiträge
    1.473
    Ich hätte aber auch zum AVR geraten. Ich tue es aber nicht mehr da oberallgeier das schon so schön ausgeführt hat.

    Neben dem Hühnerfutter würde ich aber noch ein paar Lochrasterkarten und etwas Lötequipment ins Feld werfen. Einige Grundschaltungen kommen immer wieder, blöd die jedesmal wieder neu aufbauen zu müssen. Was auch nicht verkehrt ist: Bau dir ein eigenes Testboard. Lies dir ein Tutorial durch und was man da so machen kann (ich empfehle auch gern das Tutorial auf mikrocontroller.net), überleg dir was du machen willst und dann leg los.

    Wenn du Interesse hast, dann kann ich ja mal mein eigenes Board vorstellen. Die Teile kosten insgesamt vielleicht 10-15 Taler, aber du hast ne Weile was zu Löten. Als Starterausrüstung bietet es u.a.:
    • LCD
    • 8x LED
    • 8x Taster
    • 3x Poti (analoge Spannung messen)
    • Quarze + Schwingkapazität wechselbar


    Wie gesagt, es ist fast fertig, außer der zweiten Betriebsspannung (Ich hab zwei per Jumper wählbare Spannungen für den Controller vorgesehen) läuft es auch, am letzten Problem arbeite ich gerade. Ansonsten habe ich das Board so gestaltet, dass man sich leicht ein Addon dazu bauen kann. Z.B. um eine RS232-Verbindung zum Rechner herzustellen (was mein erstes Projekt damit werden soll). Schrittmotoren und Servos zu steuern und Steuersignale auswerten folgen dann auch bald...

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
    Registriert seit
    04.09.2011
    Ort
    Hessen
    Beiträge
    707
    Der Lötkolben wäre dann sicher der nächste Schritt, wenn man sicher ist, dass Elektronik was für einen ist.

    Was mir aber noch einfällt, wenn man eine Grundaustattung Bauelemente kauft, wäre ein lichtempfindlicher Widerstand (LDR) und ein temperaturempfindlicher Widerstand (NTC). Dann hat man auch andere Eingaben, als nur Poti-drehen und Knöpfchen-drücken

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
    Registriert seit
    10.10.2005
    Ort
    Freyung bei Passau in Bayern
    Alter
    72
    Beiträge
    11.077
    Hallo!

    Zitat Zitat von CodeFan Beitrag anzeigen
    Habt ihr da spezielle Empfehlungen?
    Ich würde empfehlen mit dem für Dich angeblich schwerigsten anfangen: Hardware z.B. : http://www.reichelt.de/Robotik/ARX-C...SEARCH=Robotik .
    Geändert von PICture (07.09.2014 um 10:30 Uhr)
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  8. #8
    Neuer Benutzer Öfters hier
    Registriert seit
    24.08.2014
    Beiträge
    21
    Das Fahrwerk hab ich mir gekauft, damit hätte ich jetzt auch was zur Stromversorgung.

    Hänge aber noch am Controller.
    Ich hab diesen USBASP basierten Programmer, der hängt am Projektboard und am ATmega328P Chip, soweit so gut.
    Bei dem Programmer ist nix an Software dabei, das AtmelStudio könnte ich mir laden und was coden, aber ohne das das Ding den Controller kennt nützt mir das wenig.
    (ist auch die Frage, ist das überhaupt zu empfehlen für kleine sachen)

    Wie mach ich mir denn jetzt am besten ein einfaches sample (led blinken lassen reicht).

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von Hubert.G
    Registriert seit
    14.10.2006
    Ort
    Pasching OÖ
    Beiträge
    6.220
    Wie willst du ohne AVR-Studio oder dergleichen einen Code für den Kontroller erstellen?
    Oder habe ich da was falsch verstanden?
    Grüsse Hubert
    ____________

    Meine Projekte findet ihr auf schorsch.at

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
    Registriert seit
    26.11.2005
    Ort
    bei Uelzen (Niedersachsen)
    Beiträge
    7.942
    AVRstudio ist schon zu empfehlen - gerade zum lernen. Da hat man die IDE für den Compiler (GCC) und Assembler und auch den Simulator. Die Übertragung des Programms kann man auch mit einem anderen Tool (z.B. AVRDude) machen, wenn AVRstudio den Programmer nicht direkt unterstützt. Für den Anfang könnte man auch auf die Hardware verzichten - schon eine "Blinkende LED" im Simulator ist ein erster Erfolg.

    Es geht auch ohne AVRstudio: GCC den Assember und AVRdude kann man auch ohne die Oberfläche Installieren und nutzen, von der Befehlszeile aus, so wie man es von 20 Jahre gemacht hat. Das geht dann auch unter Linux und mit einem älteren PC mit wenig Speicher. Die Installation ist aber bei weitem nicht so einfach wie beim AVRStudio.

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Kostengünstiger passender Programmer für ATMEGA128RFA1-ZU
    Von Ochse im Forum Microcontroller allgemeine Fragen/Andere Microcontroller
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 20.10.2012, 13:05
  2. Programmierbarer Arduino.Roboter
    Von Dirk im Forum Arduino -Plattform
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 26.06.2012, 20:39
  3. Programmierbarer LED-Treiber
    Von Roboternetz-News im Forum Neuigkeiten / Technik-News / Nachrichten / Aktuelles
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 28.04.2011, 11:20
  4. Möglichst kleiner, möglichst schneller Linux-PC gesucht
    Von bjoerng im Forum PC-, Pocket PC, Tablet PC, Smartphone oder Notebook
    Antworten: 11
    Letzter Beitrag: 22.06.2010, 20:56
  5. Programmierbarer Spannungsregler
    Von humus im Forum Elektronik
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 02.11.2007, 22:21

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

LiFePO4 Speicher Test