Ich muss sagen dass ich das bei der Formula Student eigentlich fast spannender als den reinen Elektro-Antrieb finde. Ein Auto schnell zu machen ist ja bekanntlich schon schwer genug. Aber sobald niemand mehr drin sitzt, wird aus dem normalen schnell wenn man es so bezeichnen kann plötzlich ein schnell, sauber erkennen, richtig entscheiden und im Zweifel lieber nichts Dummes tun. Genau da trennt sich dann die schöne CAD-Welt vom echten Asphalt.
Gerade bei Driverless ist ja nicht nur die Software das Thema und zwar deshalb weil ja da doch etwa bei der Lenkung, Bremse, Not-Aus, Sensorik, Stromversorgung, Vibrationen, Hitze, Regen, alles zusammenhängt. Man merkt doch meines Erachtens ob das System robust ist oder ob es es nur im Labor gut aussah wenn beim Rennen ein Kegel anders als erwartet steht oder die Sonne blöd in die Kamera knallt.
Aber ja für Studierende ist das natürlich Gold wert. Wahrscheinlich mehr als in drei Vorlesungen lernt man mehr über die Regelung, die Bildverarbeitung und das Systemdenken als in drei sauber getrennten Vorlesungen. Mich würde interessieren, wie sie die Sensorik lösen. Auf jeden Fall ist der Schritt mutig. Driverless klingt immer so nach Zukunftsglanz, praktisch ist es vermutlich erstmal sehr viel Debugging mit kalten Fingern neben der Strecke.






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