Hallo,
das klingt nach einem extrem spannenden Projekt! Da werden bei mir direkt Erinnerungen wach. Ich hatte vor gut 7 Jahren eine ganz ähnliche Phase, in der ich vollkommen enthusiastisch an einem eigenen Konzept für ein ultrakompaktes, vertikal faltbares Garagentor getüftelt habe. Mein Ansatz war damals eine Kombination aus schweren, kraftvollen Schrittmotor-Antrieben und einer speziellen Kugelumlaufspindel-Mechanik, um den Platzbedarf über dem Sturz auf ein Minimum zu reduzieren. Ich war sogar schon so weit, mich über die Anmeldung eines Gebrauchsmusters zu informieren.
Mitten in der heißesten Entwicklungsphase kam dann aber ein Jobangebot um die Ecke, das ich einfach nicht ausschlagen konnte. Die neue Stelle hat mich zeitlich so gefordert, dass ich das Projekt schweren Herzens auf Eis legen musste.
Um ehrlich zu sein: Ich bin bis heute nicht mehr dazu zurückgekehrt. Wenn ich mir anschaue, was es mittlerweile im Bereich der modernen, kompakten Sektionaltore und smarten Antriebe ab Werk zu kaufen gibt – gerade was Dämmung, integrierte Sensorik und smarte Steuerung angeht –, hat die Zeit meine damalige Idee einfach überholt. Heutige Industriesysteme sind teilweise so flach und effizient konstruiert, dass sich der immense Entwicklungsaufwand für mich privat gar nicht mehr lohnen würde.
Mich würde aber trotzdem interessieren, wie du den mechanischen Teil planst, ohne zu viel vorwegzunehmen: Setzt du eher auf ein Wickel-/Rollsystem oder ein Segment-Faltsystem, um den Platz an der Decke komplett freizuhalten? Und planst du den ESP32 auch für die Last- und Hinderniserkennung (z.B. über die Stromaufnahme der Motoren) einzusetzen, oder wird das eine rein logische Steuerung?
Bin super gespannt auf deine ersten Prototypen. Halt uns auf dem Laufenden!






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