zu den antrieben: wäre der "28BYJ-48 ULN2003" nicht eine möglichkeit? Mit getriebe, klein, einfach, relativ stark...
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zu den antrieben: wäre der "28BYJ-48 ULN2003" nicht eine möglichkeit? Mit getriebe, klein, einfach, relativ stark...
gruß inka
Das kommt auf die Modellgröße an. Bei 50 bis 60cm Höhe habe ich etwa auf die Maße 10x23x12 mm gesetzt. Das lässt sich ganz gut unterbringen. Auch in Armen und Beinen. Viel größere Dinge passen da aber auch nicht hinein.
Zuletzt habe ich bemerkt, dass mein Drucker in der Z-Achse klemmt. Ich habe immer gedacht, der Schrittmotor schafft das, da habe ich mich aber geirrt. Jetzt läuft die Z-Achse offenbar gut und leicht und die Drucke haben Originalhöhe.Die Höhe spielt meist nur eine untergeordnete Rolle, und bei niedrigen Teilen ist die Abweichung nicht ganz so groß. Aber jetzt war das irgendwie auffällig, dass ich danach geschaut habe. Nun habe ich im CAD-Programm dieselbe Höhe, wie nach dem Druck. Schön, dass das auch mal übereinstimmt. Gerade bei so Sachen, wo dann ein Motor gerade hineinpasst ist das nicht ganz unwichtig. Proportionen sollen ja auch stimmen.
Mit den Motoren bin ich noch nicht so weit. Ich war noch bei den Gelenken. Und da noch mehr Rotationsrichtungen noch mehr Komplikationen bedeuten, habe ich mir erst einmal eine Denkpause eingeräumt. Ich muss zunächst Gelenke anordnen und noch den Körper zurecht schneiden. Gelenke und Außenhülle kann ich aber schlecht zusammen drucken, wegen Überhängen. Also drucke ich die Gelenke wohl extra und setze sie nachher in den Körper ein. Und bei Anordnung der Gelenke muss ich immer drauf achten, dass irgendwie die Möglichkeit besteht, auch einen Motor einer entsprechenden Größe anzubauen. Im Becken habe ich pro Bein 3 Gelenke, die dicht beieinander sitzen. Folgend ein Bild dazu.
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Der Würfel (gelb) links hat eine Kantenlänge von 10 mm. Die Gelenke für die einzelnen Richtungen muss ich wohl weiter auseinander setzen. Die neuen einrastenden Gelenke sind schon größer (Durchmesser 15 bis 18 mm), aber eben auch viel besser. Wenn die dann gut untergebracht sind, sollten später auch Motoren o.ä. an den Stellen passen. Zuerst hatte ich nur Gelenke für zwei Richtungen, das war ziemlich einfach und der Platz in der Außenhülle war genügend dafür. Nun müssen dort irgendwie drei Gelenke rein.
da wirds es aber nicht viel brauchbares und bezahlbares auf dem markt geben. Vielleicht den anderen weg nehmen - es ist wichtig ob die "vorhandene mütze auf den kopf passt", ist aber nicht der einzige punkt. Vielleicht erstmal mit einem vorhandenen motor ein gelenk bauen? Aber auf die idee bist sicher auch schon gekommen...
gruß inka
Ich habe schon diese Minimotoren mit Getriebe, die gibt es auch noch mit Encoder, allerdings ist dann die Platine da dran noch rel. groß. Deshalb habe ich von Anfang an mit dieser Größe gerechnet. Das hat mich überhaupt erst zu der Idee mit dem 60cm-Modell gebracht. Die Sache mit passenden Klamotten ist in der ganzen Problematik irgendwann kein ganz unwichtiges Problem. Deshalb versuche ich das von Anfang an zu berücksichtigen. Gut wäre natürlich, wenn es auch für ein Modell in 50 - 60cm Größe gleich passende Klamotten gäbe. Ich weiß vorab noch nicht, welche Anwendungsgebiete sich vielleicht für so was ergeben (falls es mal funktioniert). Allerdings ist bis jetzt immer die größte Hürde das Erstellen von Hüllenteilen gewesen. Früher hatte ich da gar keinen Draht zu, wie das funktionieren könnte oder sollte. Da habe ich jetzt erst die Kurve gekriegt, viele Jahre später. Viele Jahre früher hätten mir dann aber andere Dinge gefehlt, wie die elektronische Steuerung. Deswegen bin ich jetzt drauf aus, einen Körper zu bauen, mit Gelenken. Wobei ich die Motoren immer schon mit berücksichtige, auch wenn das noch nicht endgültig ausgereift ist. Mein Ziel jetzt ist es eben, erstmal hinzubekommen, dass so ein Körper eine möglichst realistische Form hat und auch so zu bewegen ist. In der Gesamterscheinung spielen da für mich die Klamotten auch eine Rolle. Später aber auch funktionell, weil sie die Bewegungen behindern.
Was für ein Link meinst Du? Wegen der Motoren? Das hatten wir schon in einem anderen Thema, wo ich nach Motoren suchte. Habe nochmal gesucht und gefunden.
weiss nicht wie sich das entwickelt hat, ist schon recht lange her. Beim chinesen, 6V, 100RPM, 2,61 + 1,11€
gruß inka
Bei Eckstein haben sie nur nicht alle Motor- und Getriebevarianten.
Zum Zwischenstand.
Ich habe das Charaktermodell auf 60cm vergrößert. Mit einigem Experimentieren habe ich die Fußgröße nun so eingestellt, dass bei Skalierung in unterschiedliche lebensechte Größen realistische Schuhgrößen erreicht werden. Das mit den Puppensachen zum anziehen vernachlässige ich erst einmal. Wichtiger ist mir zunächst eine praktikable Versuchsgröße, und die ist 60cm. Nicht 50cm und nicht mehr 52cm, auch nicht 56cm. Gestern habe ich einen Fuß zwerschnitten und einen Teil davon gedruckt. Bei sehr geringen Wandstärken kommt da nicht viel brauchbares heraus. Oft halten die Layer nicht mal aufeinander. Bei größeren Modellen habe ich da bessere Voraussetzungen bei der Wandstärke. Eventuell sind aber auch 5mm Außenwand, inkl. Füllung, bei einer Echtgröße, zu wenig. Ich spekuliere schon auf 1cm starke Außenwände, damit es druckbarer und stabil wird. Bezogen auf ein 60cm-Modell wäre das eine Wandstärke von etwa 3mm. Das könnte besser passen. Auch wegen der Gelenke und der Motoren ist ein 60cm-Modell besser. Wenn ich stärkere Wände einplanen muss, reduziert sich dadurch der im Inneren verfügbare Platz auch noch.
Was die sich überschneidenden Zonen angeht, wenn z.B. Oberarm auf Unterarm gelegt wird, verfahre ich (um irgendwo, irgendwie anzufangen) beim Fuß zunächst so, dass ich die Bereiche komplett aus dem Modell ausschneide. Innen werden dann die Gelenke installiert und die Außenhülle fehlt dann zunächst vollständig. Den Ausschnitt wiederum muss ich gut weglegen, um daraus später ein passendes Teil zu drucken. Entweder komplett aus TPU oder etwas anders aus festem Material (je nach dem, was dann erforderlich ist). Jedenfalls viel kreative Arbeit, die anfällt. Gestern sah ich eine Doku über Trickfilme in der DDR und was draus geworden ist. Es wurde auch gezeigt, wie solche Filme entstehen, mit Drahtfiguren, oder auch solche, wo man Scherenschnitte verwendet. Jedes Einzelbild muss arrangiert werden und wird dann zum Film hinzugefügt. Dann wird das Ergebnis angeschaut und man muss Dinge nacharbeiten, noch Einzelbilder hinzufügen oder manches ändern, damit die Animation am Ende möglichst gut wird. So ist es hier eben auch; viel gestalterische Arbeit.
Was die eventuelle Steuerung für später angeht, bin ich entspannt. Weil ich die komplette Software dafür im Grunde schon erstellt habe. Und wie ich schon im anderen Projekt gesehen habe, kann ich dieses problemlos auf einen ESP8266 übertragen. Aber so weit bin ich noch lange nicht.
Grüße
Moppi
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