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Thema: Trafo oder andere Lösung für 2,3 V AC gesucht

  1. #11
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Hallo alle.

    Ja, die Selbstwickellösung wäre elegant, weil es dann wirklich original bleibt... aber da schrecke ich ein wenig vor der Arbeit zurück...

    Den Trafo finde ich nirgends mehr. Und es scheint mir auch, dass Herstellerseitig die 2,3-V-Sekundärspule nachträglich aufgewickelt und rausgeführt wurde. Ich könnte einen solchen Universaltrafo nehmen, der Abstufungen von 3 bis 30 Volt bietet. Aber wenn ich da 18 Volt abzapfe, hab ich schon so viele Spulenabschnitte genutzt, dass ich keine 10 und 3 mehr bekomme. Ich kann die ja nicht überlagernd anzapfen, oder? Mit Trafos kenn ich mich echt nicht aus. Die Spulen sind in Abständen von 3, 6, 6, 3, 6, 6 Volt angeordnet. Kann ich den ersten Anschluss als "Basis" nehmen und dann am zweiten, dritten und fünften die 3 9 und 18 Volt abnehmen?

    Sonst würde ich einfach drei Printtrafos nehmen. Ich brauche einmal max. 18 V und einmal max. 8 Volt, je >315 mA für die beiden Spannungsregler (15 und 5 Volt).
    Dazu einen 3 V Printtrafo für die Heizdrähte - mit einem Vorwiderstand entsprechend eingestellt - den Strom müsste ich noch ermitteln.

    Kann ich einen Anschluss des 3 V-Trafos einfach mit dem GND hinter den Gleichrichtern verbinden?
    Und wie verhält sich dann die Spannung? 3 V AC heißt doch, dass ich eine Sinusspannung von + 3 V bis - 3 Volt zwischen den beiden Anschlüssen der Sekundärspule habe. Würde ich sie aber einzeln gegen Erde messen, hätte ich (sinusförmig wechselnd) an einem Anschluss +1,5 V und am anderen -1,5 und andersrum. Sehe ich das richtig?
    Wenn ich einen der Anschlüsse mit GND hinter dem Gleichrichter verbinde, dann hab ich am anderen genau die Wechselspannung, die ich brauche - Sinus wechselnd zwischen + 3 und -3 Volt.

    Wechselstrom ist mir immer noch suspekt...

  2. #12
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von wkrug
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    Und wie verhält sich dann die Spannung? 3 V AC heißt doch, dass ich eine Sinusspannung von + 3 V bis - 3 Volt zwischen den beiden Anschlüssen der Sekundärspule habe. Würde ich sie aber einzeln gegen Erde messen, hätte ich (sinusförmig wechselnd) an einem Anschluss +1,5 V und am anderen -1,5 und andersrum. Sehe ich das richtig?
    Üblicherweise wird hier der Effektivwert angegeben.
    2,3V Effektiv bei einem sinusförmigen Signal entsprächen einem Spitzenwert von 3,25V Maximum = Vp oder 6,5V Spitze Spitze = Vpp.

    Bei so einem Experiementiertrafo sind üblicherweise alle Wicklungen miteinander verschaltet und können da nicht so einfach wieder zerpflückt werden.

    Es gibt auch noch kleine AC/DC Wandler für 230V mit verschiedenen Ausgangsspannungen.
    Das ist ein Schaltnetzteilprinzip, aber die Teile bauen relativ klein.
    Wie das hier als Beispiel.
    Also 2 von den Dingern und noch ein kleiner Trafo für Deine Anzeige.
    Wie viel hier an Störungen produziert wird kann Ich leider nicht sagen.

    Trafo abwickeln ist natürlich auch eine Lösung, aber die Kerne sind üblicherweise verklebt, oder verschweißt.
    Du müsstest also jede Wicklung einzeln vom Wickelkern pfriemeln, da Du den nicht so einfach ausgebaut kriegst.

  3. #13
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Ich meinte mit 3 V einen 3-V-Trafo, den ich verwenden müsste, wenn ich keinen mit 2,3 V finde - also 3 V effektiv.

    Das Meanwell-Schaltnetzteil gibts für 15 V / 0,33 A - das würde gerade passen. Die Dinger entsprechen EN 50032 Klasse B - sind also so entstört, dass sie keine Radiogeräte stören. Perfekt!

    Da bisher nur die 15-V-Komponente des Tuners Probleme macht, werde ich das mal anstelle des fraglichen Transformatorausgangs anschließen.
    Wenn der Trafo den Geist ganz aufgibt, kann ich immer noch die 5-V-Variante für den 5-V-Teil einbauen und einen 3-V Printtrafo mit Vorwiderstand für die Heizung.
    Die Heizdrähte hab ich inzwischen mal ausgemessen. 75 mA, also würde ein Vorwiderstand von knapp 10 Ohm genügen. Der Leistungsverlust wäre gerade mal 0,05 Watt. Da würde ich mal zuzusätzlich ein Poti einbauen, um die Helligkeit regeln zu können.

  4. #14
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    Wenn alles läuft, kannst Du ja evtl. eine Platine mit allen Teilen darauf machen.
    Dann sieht es auch optisch wieder gut aus und die originalen Trafo Befestigungspunkte könnten weiter genutzt werden.
    Unten drunter würde ich dann, mit kleinem Abstand, Platinenmaterial ohne Kupferkaschierung machen - Zwecks Isolierung gegenüber dem Gehäuse.

    Aber da hast Du sicher eigene Ideen.

  5. #15
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    Hab mir jetzt doch schon mal alles bestellt, zwei Wandler für 15 und 5 Volt, den kleinen Trafo, Widerstände, Poti, Sicherungshalter und Platinenmaterial. Platinen hab ich schon mal mit der Tonermethode gemacht - das geht für solche groben Sachen ganz gut. Da ich die Gleichrichter, Spannungsregler und damit auch die Sicherungen übergehe, muss ich die auch noch mit auf die Platine bauen...
    Das Gehäuse ist aus Plastik, insofern keine Gefahr von Gehäuseschlüssen...
    Der alte Trafo kann drin bleiben - es ist genug Platz, um das andere zusätzlich einzubauen. So bleibt der Originalkram wenigstens physisch erhalten. Können meine Nachfahren dann in 300 Jahren mal rekonstruieren.

    Rechnerisch dürfte das Teil im Moment ca. 15 Watt ziehen - das entspricht auch der Leistungsangabe auf dem Typenschild. Mit den neuen Komponenten wird es ungefähr die Hälfte sein. Ich werds mal messen... bin gespannt.

  6. #16
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    Ich werds mal messen... bin gespannt
    Ich auch - Bitte hier wieder posten!

  7. #17
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    Wenn das für die Heizung des VFD ist, kannst du eine kleine Transistor-(H-)Brücke aufbauen und diese mit einem Rechteck ansteuern. Muß ja kein Sinus sein. Zur Versorgung einen Schaltregler mit 2.3.....3V Ausgangsspannung und fertig. Hab ich grad so gemacht für ein VFD. Frequenz um die 2kHz.

    Harry
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  8. #18
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    Das bringt mich ehrlich gesagt wenig weiter... Hier haben erstaunlich viele Leute recht kuriose Lösungen parat. Wenn ich dich recht verstehe, soll ich 3 V Gleichspannugn über einen Schaltregler erzeugen und dann mit einem Mikrocontroller oder NE555 ein Rechtecksignal erzeugen, womit ich die Gleichspannung über eine H-Brücke umpole. Dann hab ich 3 V Wechselspannung im Rechteck... Der Vorteil dieser Lösung ist mir nicht ersichtlich.

    3 V Wechselspannung kriege ich leichter über einen Printtrafo. die Heizdrähte vertragen aber nur 2,3. Das löse ich wohl besser mit einem simplen Widerstand.

  9. #19
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    Wenn du einen Printtrafo hast, der 2.3V ausgibt, ist das natürlich die erste Wahl und ich gebe dir Recht, bei einer Rechteckspannung gibts quasi keinen Effektivwert, also doch 2.3V.
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  10. #20
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    Wie ich geschrieben habe, habe ich einen 3-V-Printtrafo - ich benötige aber 2,3 V.
    Ich bin inzwischen zu dem Schluss gekommen, dass ich lediglich einen passenden Vorwiderstand brauche. Vorher war es nicht klar, was genau mit diesen 2,3 Volt versorgt wird. Es geht aber offenbar nur um diese Heizdrähte - das sollte mit einem Widerstand funktionieren.

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