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Thema: Spitzenglättung: Zwangsabschaltung von Elektroauto-Wallboxen abgewendet

  1. #1
    Elektronik & Technik Infos Robotik Visionär Avatar von Roboternetz-News
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    Beitrag Spitzenglättung: Zwangsabschaltung von Elektroauto-Wallboxen abgewendet

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    Praxistest und DIY Projekte
    Eine zwangsweise Abschaltung von Wallboxen für Elektroautos durch Netzbetreiber soll es nun doch nicht geben. Die Meldung hatte erhebliche Unruhe verbreitet. (Elektroauto, Technologie)

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    News Quelle: Golem
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  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von White_Fox
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    Buhahahaha...welche Traumtänzer haben nochmal davon geträumt die Autos vom EVU ENTladen zu lassen? Um die E-Autos als Netzspeicher zweckzuentfremden? Und jetzt kann der EVU nichtmal wenigstens die Ladezeiten begrenzen.

    Naja, es gab genug Stimmen die gesagt haben daß das nix wird. Es war abzusehen. Die Winter werden immer spannender, ich wünschte nur ich hätte einen Kamin. Einen Kohleofen haben wir, aber der ist leider deaktiviert.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Werden bei Dir die Lampen zwischen 16 und 20 Uhr schon sichtbar schwächer?

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von White_Fox
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    Über die einsatzbereite Sekunden-, Minuten-, und längerfristigen Reserven im Netz gibt mir meine Beleuchtung hier leider keine Auskunft. Spannung wird bei den heutigen Lampen in der Regel am Ende stabilisiert, aber dank Regeltransformatoren bleibt die Spannung im Netz ja sowieso ziemlich konstant. Du wirst an deinem Übergabepunkt konstant deine 400V~ haben, bis zum Abschaltmoment. Man regelt die Leistung ja nicht umsonst nach der Netzfrequenz, und nicht nach der Spannung.

    Ach ja, Netzfrequenz...ich hab hier noch eine kleine Glühlampe auf dem Schreibtisch, für 50Hz ist die aber zu träge. Übrigens auch für 48,xHz, ab der ja Last abgeworfen (sprich: abgeschaltet) wird. Die werde ich also auch nicht zur Warnung blinken sehen.
    Und an einer europaweiten Abschaltung wegen Unterfrequenz sind wir letzte Woche erst scharf vorbeigeschrammt.

    Der Tag wird kommen an dem jeder Strom will, aber niemand welchen bekommt weil nicht genug produziert wird - nicht produziert werden kann. Ich verspreche dir, daß du diesen Zustand - je nach dem wo du wohnst - wirklich nicht lange haben willst. Auf dem Land wirst du das eine Weile ertragen und kannst da sogar einigermaßen vorsorgen, als Großstadtbewohner (was ich leider auch bin) hast du schnell ernsthafte Probleme.
    Trotzdem freue ich mich irgendwie auf diesen Tag...zwar eine sehr fatalistische Freude, aber ich habe diese Diskussionen über unsere Elektroinfrastruktur satt bis Oberkante.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Betrachte die geniale Konstellation aus Kerzen, Dosenravioli und kuschelwarmen Oberbetten.
    Manche Menschen nennen das Urlaub (Camping).

  6. #6
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    ...ich hab hier noch eine kleine Glühlampe auf dem Schreibtisch,
    Vielleicht hilft der Link bei der Entscheidung, ab wann die Raviolidose schon mal näher an die Glühlampe gerückt werden sollte.

    https://www.netzfrequenzmessung.de/verlauf.htm

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    Ach ja, wenn mal der Strom ausfällt - da fällt mir doch etwas dazu ein . . .

    .. Netzfrequenz .. unsere Elektroinfrastruktur ..
    Vor zwei Jahren oder so gabs hier *) ein lokales Experiment (eigentlich der Not gehorchend).

    Es wurde das schon in die Jahre gekommene Umspannhäuschen aufgemöbelt. Ausbessern der Bausubstanz und technologisches Update der elektrischen Baugruppen (alt raus, neu rein). Und woher kam während der gesamten Baumaßnahmen der Strom? Von einem mobilen, verbrennungsmotorgetriebenen Klein-E-werk. Anfangs fiel mir das kaum auf - bis der Wecker siginifikant zu früh weckte. Weil der alte Radiowecker eine netzfrequenzgetriebene Uhr hatte - und das mobile Klein-E-werk eine satte Abweichung der Netzfrequenz hatte - grenzwertig, wie die Arbeitsgruppe mich aufgeklärt hatte. Mein DMM zeigte so 47/48 Hz.

    Und Ausfall von elektrischer Energie ? Na ja, Vorarlberg ist nur ne Tageswanderung weg. Also beispielsweise
    Lünerseewerk im österreichischen Montafon: Wasserdruck (Bruttofallhöhe) bei Vollstau 974 Meter, Engpassleistung von 229 MW.
    Anm.: Bei einer Fallhöhe von 1000 Metern kommt der Wasserstrahl mit etwa 500 km/h aus der/den Düse/n in den Turbinen. Im Pannenfall werden die mannsdicken Freistrahlen mit einem Strahlablenker in ein bis zwei Sekunden von der Turbine weggelenkt - dadurch ist die Turbine ohne Antrieb und kann auslaufen bis zum Stillstand.
    ......
    ......Der Lünersee (wun der ba re Wandermöglichkeiten)

    Weiter hinten im Montafon - eingebaut im Fels, Kopswerk II mit Bruttofallhöhe 818 m, Einlaufbauwerk für 80 m3/s, Nennleistung im Turbinenbetrieb (Engpassleistung) gesamt 525 MW, im Pumpbetrieb maximal/gesamt 450 MW. Umstellzeit von Turbinen- auf Pumpbetrieb: etwa 60 s, Startzeit Energielieferung: etwa 2 Minuten.

    Sprich: wenn die (Strom-) Quelle so nah ist - dann fällt für uns sicher was ab.

    @Manf: soo ein schicker Link *gg*, danke!



    *) Hier - das ist am Rande der Zivilisation, hundert Meter über Talsohle, ca. 200 Einwohner, hinterm und neben dem Dorf beginnt die oberschwäbische Bergwelt - fast ohne Zivilisation.
    Geändert von oberallgeier (20.01.2021 um 18:44 Uhr) Grund: Ein Bildchen vom Lünersee MUSSTE einfach sein - aus Wikipedia
    Ciao sagt der JoeamBerg

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