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Thema: Suche Basis für ein erstes Roboter Projekt

  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier Avatar von nick-d-n
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    Suche Basis für ein erstes Roboter Projekt

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    Praxistest und DIY Projekte
    Hallo zusammen,

    ich bin auf der Suche nach einer guten ausbaufähigen Basis
    für ein kleines Roboter Projekt um endlich mal wieder mit C zu programmieren.

    ich will mich aber erst mal kurz vorstellen.
    Ich bin Dirk, 38 Jahre alt gelernt hab ich vor 20Jahren mal Industrieelektroniker für Gerätetechnik
    und vor 10Jahren habe ich meinen Techniker für Automatisierung abgeschlossen.
    Aber der Job hat nicht mehr so viel mit der Elektronik zu tun wie ich mir das wünschen würde.

    Aber das Basiswissen für die Hardware und Software sollte zumindest trotzdem noch irgend wo da sein.

    Vielleicht bin ich in der Midlife-crisis oder mir ist nur langweilig aber ich will mal wieder zurück zu den Anfängen.


    Ich Suche daher ein neues Spielzeug
    Und da ich gern mal wieder C Programmieren will brauch ich eine gute Basis.

    Ich dachte an einen Roboter mit Radantrieb der irgendwann mal Autonom durch die Wohnung fahren soll.
    Dafür würde ich gern eine große Sensorauswahl nutzen. IR, Entfernungsmesser, Ultraschall, Funkkommunikation, XY Beschleunigungs Sensoren usw.

    In einem zweitem Projekt wollte ich einen zweiten baugleichen Roboter
    (aber über die Software das Fahrverhalten ändern, einer schnell mit großem Wendekreis, einer langsamer mit kleinem Wendekreis)
    die ich miteinander Fange spielen lassen.

    Ich denke mal als Freizeitbeschäftigung und Übungsprojekt kann man da schon einiges an Zeit rein stecken.

    Die Frage ist nur was für ein Chassis nimmt man?
    RP6 als Raupe oder Arexx Arduino finde ich nicht stabil genug.

    Was haltet ihr von dem "OSOYOO Omni-directinal Mecanum" den gibt es bei Amazon mit Elektronik für 130€
    oder nur als Chassis für etwa 75€.
    Den Preis finde ich OK zumindest wenn die Qualität stimmt.

    Aber zu der Art der Programmierung finde ich keine Infos (auch nicht auf der HP) wisst ihr etwas ?
    Ansonsten würde ich vielleicht das Chassis nehmen und ein AVR Board einbauen.
    Ich würde halt irgend wann auch Sensoren und Aktoren selber bauen und über einen Bus integrieren wollen dafür sind die AVR Boards ja sehr flexibel. Alles zu Leiterplattenbau (UV Kasten, Ätzbad usw hab ich noch von meiner Technikerarbeit im Keller)


    Aber erst mal soll für einen schnellen Erfolg eine gute Basis her um nicht die Lust am neuem zu verlieren.

    So das soll es erst mal von mir gewesen sein.
    Vielleicht kann mir ja jemand einen Tipp geben, ich würde mich freuen.

    gruß Dirk

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    Hallo Dirk,
    willkommen im Forum.

    Unter ähnlichen Voraussetzungen (aber in höherem Alter) hatte ich angefangen: C lernen, Mikrocontroller + Elektronik löten, Sensorik etc, aber die rollende Hardware hatte ich selbst gebastelt. Mir gefielen diese rohen Gerippe nicht, daher versteckte ich erstmal alles unter ner Blechkarosserie - ner Coladose. Das war Dottie (klick mal), später mal WALL-R. WALL R in Ausgangskonfiguration, im Detail und in Fahrt.

    .. OSOYOO Omni-directinal Mecanum .. zu der Art der Programmierung finde ich keine Infos (auch nicht auf der HP) ..
    Auf der Homepage (?) von OSOYOO finde ich diese Zusammenstellung :
    https://osoyoo.com/?s=OSOYOO+Omni-directinal+Mecanum
    im Link "Introduction" dies :
    https://osoyoo.com/2019/11/08/omni-d...obotic-kit-v1/
    Da gibts ne "Lesson 2" "Obstacle avoidance robot car"
    https://osoyoo.com/2019/11/08/omni-d...tracking-line/
    Unter "Step 3" steht dann z.B. ".. load the code into arduino as following ..".

    Na ja, viel Klickerei, Scrollerei und Lesen :-/ , aber vielleicht ist es das was Du suchst ?

    Viel Erfolg
    Ciao sagt der JoeamBerg

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von inka
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    hallo und willkommen,

    ich habe damit (nach RP6 und asuro) angefangen bei arduino...

    Allerdings noch mit den TT-motoren, der OSOYOO hat ja schon richtige DC-motoren, evtl. sogar mit encodern...
    Zuerst waren normale räder dran, dann kamen die omni wheels. Die finde ich übrigens super. Das chassis gibts für etwa 30€ bei amazon, ist allerdings mit viel mechanischer "nacharbeit" verbunden (wie z.b. setzmuttern, das M3 gewinde in alu hält keine 2 wochen). Aber sehr flexibel...
    gruß inka

  4. #4
    Neuer Benutzer Öfters hier Avatar von nick-d-n
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    Ich danke Euch erstmal für die Antworten,

    Ja die HP von Osoyoo hatte ich schon mal am Wickel, englisch ist aber nicht so mein Ding mit Googel Übersetzung geht es schon.
    Ich hatte auch gelesen das es eine Software gibt "Arduino IDE " und Chip.de sagt das es ein einfachtes Tool ist um kleine Progamme selber zu schreiben.

    Keine Ahnung was das heißen soll?
    Taugt die Software nun was für die Progamierung von C.
    Die Programm-Stücke auf der HP von Osoyoo sehen ja nach C aus aber da mir der Vergleich mit anderen Sprachen Fehlt weiß ich es nicht besser.

    gruß Dirk

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Moppi
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    Hallo Dirk!

    Zitat Zitat von nick-d-n Beitrag anzeigen
    Ich hatte auch gelesen das es eine Software gibt "Arduino IDE " und Chip.de sagt das es ein einfachtes Tool ist um kleine Progamme selber zu schreiben.

    Keine Ahnung was das heißen soll?
    Taugt die Software nun was für die Progamierung von C.
    Beste Voraussetzungen, um genau damit anzufangen. Für den Einstieg und darüber hinaus findest Du im Netz viele Programme für Arduino und Co., die sich mit der Arduino-IDE einfach kompilieren und auf einen Mikroprozessor übertragen lassen. Wenn Du von nichts Ahnung hast, fang damit an! Kannst Du nichts verkehrt machen.

    Hier findest Du schon mal einen ersten Überblick und Einstieg: https://www.heise.de/make/artikel/St...E-3226852.html

    Viel Spaß!

    Freundlichen Gruß
    Moppi

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Zitat Zitat von nick-d-n Beitrag anzeigen
    Ich danke Euch erstmal für die Antworten,
    Ich hatte auch gelesen das es eine Software gibt "Arduino IDE " und Chip.de sagt das es ein einfachtes Tool ist um kleine Progamme selber zu schreiben.

    Keine Ahnung was das heißen soll?
    Taugt die Software nun was für die Progamierung von C.
    Die Programm-Stücke auf der HP von Osoyoo sehen ja nach C aus aber da mir der Vergleich mit anderen Sprachen Fehlt weiß ich es nicht besser.

    gruß Dirk
    kurze Antwort:
    ja, du kannst mit der Arduino IDE in C coden.

    lange Antwort:
    Die Arduino IDE benutzt C++, C ist mehr oder weniger nur eine Untermenge, und es werden grundsätzlich alle gängigen C und C++ Befehle, Syntax und Statements unterstützt.
    Was du aber wissen musst: C/C++ auf Microprozessoren stellt grundsätzlich nicht alle Funktionen zur Verfügung, die auch C oder C++ auf "richtigen" Computern (mit Linux oder Windows) haben, es ist also IMMER ein eingeschränkter Befehlssatz, ganz unabhängig von Arduino oder Nicht-Arduino.
    Denn C und C++ sind Library-basierte Sprachen, dabei ist die Zahl der wirklich fest vordefinierten Wörter sehr klein (bei C nur ca. 20), der Rest sind mehr oder weniger sog. Wrapper-Funktionen, die angepasst sind für die Zielhardware und die den Zugriff beim Schreiben vereinfachen sollen. Das macht auch Arduino so, es hat eigene Wrapper-Funktionen, die das Schreiben vereinfachen, und sie machen das Programmieren einfacher, weil man sich nicht um einzelne spezielle Prozessor-Besonderheiten kümmern muss.
    Trotzdem kannst du immer den originalen C- oder C++ -Code schreiben, wenn dir das lieber ist.
    Ein praktisches Beispiel:
    wenn du eine Wartefunktion für 500 Millisekunden brauchst, schreibst du bei Arduino einfach
    delay(500);
    wie diese Funktion intern programmiert ist, braucht dich hier gar nicht zu interessieren, und tatsächlich ist das sogar recht kompliziert, wie das auf verschiedenen Boards intern umgesetzt wird, auf alle Details will ich hier gar nicht eingehen; es sind aber schon einige Zeilen in "ausführlichem echten C++ Code" dafür zu schreiben (u.U. auch mit Interrupts und no-ops etc.).
    Genau so ist es auch mit anderen Arduino-Wrappern, die das Programmieren schlicht vereinfachen können (wenn man will, man muss es aber nicht unbedingt immer auch nutzen).
    Großer Vorteil:
    Dein Code läuft dann nicht nur auf nur 1 Prozessor (z.B. Atmel AVR), sondern optional auch auf vielen anderen, insb. größeren und leistungsfähigeren (SAMD21, SAMD51, ESP8266, ESP32), ohne dass du jedesmal die speziellen Prozessor-Eigenheiten wie z.B. Registernamen etc. beachten und umprogrammieren musst.
    Geändert von HaWe (30.08.2020 um 12:04 Uhr) Grund: typo
    ·±≠≡≈³αγελΔΣΩ∞ Schachroboter:www.youtube.com/watch?v=Cv-yzuebC7E Rasenmäher-Robot:www.youtube.com/watch?v=z7mqnaU_9A8

  7. #7
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    Laut HP ist bei dem Roboter ein Arduino Board mit Atmega 2560 verbaut. Der Atmega 2560 ist ein uC der Firma Atmel bzw jetzt Microchip (Atmel wurde aufgekauft).
    Die Controller kannst du über die IDE (Programmiersoftware => integrated development environment) programmiert werden. Die Software nennt sich Atmel Studio, man benötigt aber ein eigenes Programmiergerät.
    Die Arduinoboards kannst du auch über die Arduino IDE programmieren. Der Vorteil ist das du kein Programmiergerät benötigst, weil am Controller ein Bootloader vorhanden ist.

    Im Atmel Studio kannst du in C bzw ASM (Assembler) programmieren. In der Arduino IDE kannst du in C programmieren, wobei es schon sehr viele Funktionen vorgefertigt gibt.

    Ich programmiere lieber im Atmel Studio, wobei ich die Platinen selbst fertige oder Arduinoboards nehme.

    MfG Hannes

  8. #8
    Neuer Benutzer Öfters hier Avatar von nick-d-n
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    Ich merken schon das ich hier richtig aufgehoben bin, für die vielen Tipps danke ich euch schon mal.

    Ein paar Sachen die ihr schreibt kommen mir wieder bekannt vor.
    2009-2010 hab ich mit einem Atmel µC einen Datenlogger (Messbox) gebaut,
    der hat seine Messdaten auf einen USB Stick gespeichert.

    Daher kenne ich die Atmel Technik noch etwas, Atmel Studio und ein Programmierbord von Atmel hab ich auch noch irgend wo.

    Ich denke mal das alles überzeugt mich, falls nicht noch irgend welche negativ Meldungen zu der Mechanik kommen werde ich wohl die Rover bestellen.
    Ich bin mir sicher meine nächsten Fragen (und die kommen sicher) sind dann sicherlich schon etwas spezieller.:b60:

    gruß Dirk

  9. #9
    Neuer Benutzer Öfters hier Avatar von nick-d-n
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    Hallo, ich wollte mich noch mal zu dem Thema melden.

    Ich hab den Roboter von Osoyoo mit den Mecanum Rädern gekauft.
    (ich setze mal hier den Link nicht als Werbung sondern nur der Vollständigkeit halber. Wenn ihr das nicht wollt dann löscht ihn bitte wieder)
    https://www.amazon.de/gp/product/B08...?ie=UTF8&psc=1

    Der Zusammenbau hat eine halbe Nacht gedauert (es ist aus meiner Sicht, halt kein Spielzeug sondern ein Entwicklungstool)
    Es ging aber recht Problemlos und Intuitiv, aber die Anleitung von Osoyoo ist trotzdem Hilfreich.

    Das gute ist halt dass alle wichtigen Teile aus Metall sind.

    Also Bodenblech,
    die Winkel die, die Motoren halten,
    die 4 Motoren inklusive Getriebe und selbst
    die Adapter (zwischen Motorwelle und Räder) sind aus Metall.

    Die Räder sind aus Plastik.
    Einige Schrauben (1mm mit 3mm länge) sind etwas fummelig.
    Aber für jede Schraubensorte gibt es immer ein paar Reserve Schrauben in der Tüte.

    Die Platinen werden mit Plastik Abstandshalter und Plastik Schrauben und Muttern Montiert.
    Da hätte ich mir Messing Abstandshalter und Schrauben gewünscht, mit Plastik Unterlegscheiben mit Kragen gewünscht.


    Aber es geht auch so.

    Was ich nicht so stabil finde sind die einpoligen Stecker an den Flachbandleitungen.

    Meiner Meinung nach ist das Material und die Verarbeitung aber Gut und die Mechanik sehr gut.
    Es kann sein das ein 4 Poliges Flachbandkabel fehlt um den Ultraschallsensor an zu schließen.

    Aber das ist für mich kein Problem,
    ich schreib die Firma noch mal an
    und ansonsten kann man das schnell selber bauen.

    Blöd ist dass die Batterien nicht mit dabei waren.
    Das hatte ich zwar irgend wo gelesen, aber beim bestellen dann doch wieder vergessen.
    Die Lieferung über einen Online-Händler dauert jetzt noch etwa 20 Tage und dann kann es los gehen.

    gruß Dirk

  10. #10
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von inka
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    hallo Dirk,

    schön, dass alles so gut geklappt hat...


    Frage:
    - welche übersetzung haben die motoren? das müsste irgendwo draufgedruckt sein...

    die plastikteile wirst du denke ich im laufe der zeit, wenn du den roboter intensiver nutzt und evtl. auch ausbaust, schon ersetzen, ist aber alles bei ebay, oder Amazon zu bekommen. Meiner erfahrung nach lohnen sich auch akkus statt batterien, dann evtl. schon der erste umbau - laden im eingebauten zustand...

    20tage lieferung deutet auf china hin? kenne ich...
    gruß inka

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