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Thema: PETG und Gesundheit

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Frage PETG und Gesundheit

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    Wieder eine Frage zum 3D-Druck:
    Ist es gesundheitsschädlich sich im Selben Raum aufzuhalten wie ein Drucker der mit PETG arbeitet?

    Ich weis zwar dass PLA auch zu Feinstaubbelastung führt, und ABS am besten garnicht in Räumen genutzt werden sollte in welchen man arbeitet und wohnt (wegen der schädlichen Dämpfe) über PETG habe ich so aber nicht viel herausfinden können, es gibt dazu keinen H und P-Sätze, was mich aber trotzdem nicht sicher macht dass es bei 250° irgendwas machen könnte das dann nicht so gut für die Gesundheit ist.

    Kennt sich Jemand aus?

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Moppi
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    Ob das, was an chemischen Stoffen frei gesetzt wird, das Gefährlichste ist? Das tritt ja nur während des Druckens auf. Also eine kurze Zeit.
    Allerdings entsteht Feinstaub durch Abrieb, Kunsttoffpartikel könnten in der Lunge oder Atemwegen Entzündungen verursachen, mindestens werden sie vom Körper aber nicht abgebaut.
    In allen Fällen hilft lüften und das Inhalieren vermeiden.

    MfG

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Also Feinstaub den man dann in der Wohnung hat und welcher während dem Drucken entstanden ist?

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Moppi
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    Abrieb durch das Ritzel am Extrudermotor z.B. Es gibt auch andere Verschleißteile, wie Hartgummirollen. Stichwort Mikroplastik. Ich würde das aber auch nicht überbewerten. Trotzdem; wenn Mikroplastik sich im Körper festsetzt, kann das zu Entzündungen führen.

    Google mal nach "3d drucker gesundheitsschädlich" da findest viele Beiträge.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Ich denke ich werde Ihm einen abgedichteten Plexiglaskasten mit Abzug bauen und ihn auf den Balkon verbannen.
    Was denkt ihr darüber?

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Moppi
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    Wenn es ein offener Drucker ist, ist Einbauen eher eine schlechte Idee, wenn Du Materialien wie TPU drucken möchtest. Bei meinem offenen kommt es bei TPU zu Problemen, wenn die Wärme vom Gerät nicht weg kann. Da wären zu nennen: die Schrittmototren (an die 60°C) die Kühlung am Druckkopf selber und die Kühlung der Schrittmotortreiber. Der Innenraum muss dann gut belüftet sein, dass kein Wärmestau entsteht. Wenn das aber so gebaut ist, dass Du da eine gute Belüftung einbaust und den austretenden Luftstrom filterst, kannst Du den Drucker auch drinnen verwenden. Auf dem Balkon verbietet sich eigentlich, wenn der offen und unbeheizt ist, wegen Temperatur und Feuchtigkeitsschwankungen. Dann müsste im Gehäuse eine Temperaturregulierung stattfinden, dass über Temp.-Sensor der Luftstrom (also die u/min der Lüfter) gesteuert wird. Die Luftfeuchtigkeit im Gehäuse zu regeln wäre auch nicht schlecht, zumindest die Feuchtigkeit auf unter 50% zu bekommen. Zurzeit haben wir selbst drinnen 60 bis 70% Luftfeuchte, bei dem tropischen Klima draussen. Filament soll beim Drucken ja eher sehr trocken sein.

    MfG

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