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Thema: Diode - Verständnisproblem

  1. #21
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von wkrug
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    Wenn ich 12V vom Akku habe dann liegen an der Diode 12V an, da geht nichts kaputt, hinter der Diode liegen an ihr ca. 0.7V weniger an.
    Du hast Dir damit doch Deine Antwort schon selber gegeben.
    Leistung ist Spannung mal Strom an dem jeweiligen Bauteil.
    An der Diode liegen somit 12-11,3V = 0,7V.
    0,7V * 1A = 0,7W Leistung.
    Und nur diese 0,7W muss die Diode in Wärme umsetzen.
    An deiner Last hast Du dann 11,3V * 1A = 11,3W Leistung.
    Deine Stromquelle muss also 11,3W für den Verbraucher und 0,7W für die Diode liefern.
    Deine Stromquelle wird also 12W liefern müssen - Das war aber hier gar nicht die Frage.

    @Gnom67
    Und welchen erhellenden Beitrag hast Du hier geliefert.
    Ausser Kritik an anderen Forumsmitgliedern hab Ich da nichts gefunden.
    Geändert von wkrug (04.06.2020 um 14:12 Uhr)

  2. #22
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Searcher
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    Zitat Zitat von Moppi Beitrag anzeigen
    Drüber über was? - Ptot? Mir ging es jetzt um Ptot. - Ist aber, wenn ich es richtig sehe nur in Sperrrichtung interessant. Wenn ich eine Schutzdiode nach außen brauche und verhindern will, dass dort irgendwas eingespeist wird.
    Die Spannungen, die Du für die Berechnung oben (die 3,3V bzw 5V) hernimmst, können in der Praxis an der Diode nicht auftreten; zwischen Anode und Kathode der Diode gemessen.

    Jetzt muss ich aber auch die Gegenfrage stellen: was meinst Du mit an der Diode? - Wo an der Diode?
    In meiner Skizze gibt es nichts als 3.3V Versorgung und die Diode. Also Pluspol an Anode und GND an Kathode der Diode.

    Wenn ich 12V vom Akku habe dann liegen an der Diode 12V an, da geht nichts kaputt, hinter der Diode liegen an ihr ca. 0.7V weniger an.
    Da gibt es wohl eine Begriffsverwirrung. An den beiden Anschlüssen der Diode gemessen, mißt man keine höhere Spannung als Uf (also idealerweise diese 0,7V) Voraussetzung ist allerdings, daß es noch eine Last in Reihe zu der Diode gibt.



    Was ich glaube, wie viel Strom fließt? Wenn meine angeschlossene Glühlampe 1A zieht, dann fließen da 1A drüber und an der Glühlampe liegen 11.3V an, ebenso, wie an der einen Seite der Diode.
    An der anderen Seite der Diode liegen Deiner Beschreibung nach die 12V? Der Potentialunterschied zwischen Anode und Kathode der Diode sind demnach 0,7V. Die 0,7V * 1A sind 0,7W Leistung, die die Diode vertragen können muß.


    Code:
    +12V ---+----->|-----+-----(x)---------- GND
            |   Diode    |   Glühbirne
            |            |
          MP A         MP B
           12V         11,3V
          an der Diode 0,7V
    
    Zwischen GND und MP B: 11,3V
    Zwischen GND und MP A: 12,0V
    Zwischen MP B und MP A: 0,7V (auch als an der Diode gemessen bezeichnet)
    Nur die Spannung an der Diode (0,7V) und der Strom durch die Diode sind für Ptot der Diode relevant.
    Ich hoffe, ich habe die Verwirrung nicht noch vergrößert.

    Gruß
    Searcher
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  3. #23
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Ich schlage vor damit aufzuhören, sich über die Antworten anderer zu beschweren.
    Eine sachliche Richtigstellung oder eine geeignetere Darstellung wäre doch viel wertvoller.
    Man läuft bei soetwas nur in die Gefahr bei der nächsten Frage die nicht perfekt ist, entsprechende Kritik zu bekommen.

  4. #24
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Moppi
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    Zitat Zitat von Searcher Beitrag anzeigen
    Da gibt es wohl eine Begriffsverwirrung. An den beiden Anschlüssen der Diode gemessen, mißt man keine höhere Spannung als Uf (also idealerweise diese 0,7V) Voraussetzung ist allerdings, daß es noch eine Last in Reihe zu der Diode gibt.
    Ich dachte, dass Du das meinst. Aber nennt man das nicht Spannungsabfall bzw. Spannung über der Diode (auch bei diesem Ausdruck bin ich mittlerweile schlauer geworden, was da gemeint ist)?

    Der Potentialunterschied zwischen Anode und Kathode der Diode sind demnach 0,7V. Die 0,7V * 1A sind 0,7W Leistung, die die Diode vertragen können muß.
    Fiktives Beispiel, aber Zahlen, damit man weiß, was gemeint ist. Und hier kommen wir der Sache schon näher: "Leistung, die die Diode vertragen können muß"


    Ich hoffe, ich habe die Verwirrung nicht noch vergrößert.
    Nein

    Ich will noch mal ein Beispiel:

    Wenn ich weiß, dass ich ca. 3A aus meiner Spannungsquelle ziehen will, und ich will eine Diode nach der Spannungsquelle schalten, als Verpolschutz z.B., und die Spannungsquelle liefert 12V (um mal vernünftigen Wert zu nehmen), welche Diode würdest Du dafür auswählen und warum (also nach welchen Größen orientierst Du Dich)?




    MfG

  5. #25
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Searcher
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    Zitat Zitat von Moppi Beitrag anzeigen
    Wenn ich weiß, dass ich ca. 3A aus meiner Spannungsquelle ziehen will, und ich will eine Diode nach der Spannungsquelle schalten, als Verpolschutz z.B., und die Spannungsquelle liefert 12V (um mal vernünftigen Wert zu nehmen), welche Diode würdest Du dafür auswählen und warum (also nach welchen Größen orientierst Du Dich)?
    Den Fall hatte ich kürzlich. Hab mit einem alten Autoradio, dessen Lautsprecherausgänge nach etwa 5 Minuten zu "blubbern" anfingen und einer 12V Rasentraktor Batterie offline vom Auto exprimentiert. Dafür habe ich eine Diode für temp. Verpolschutz gesucht.

    Da ich zuerst immer im E-Schrott suche, fiel mir eine PBYR1025D in die Hand. Autoradio ist mit 5A Sicherung ausgerüstet. Datenblatt Quick Referenz http://pdf.datasheetcatalog.com/data...D_SERIES_1.pdf : If(av) 10A, Vr 20V, Uf 0,41V (Schottky).

    Geschaut was If(av) bedeutet und dann eingebaut. Eingeschaltet und Finger auf die Diode. Wurde nicht mal warm. Bei Verpolschutz würde auch eine gnadenlose Überdimensionierung nicht schaden.

    Bei empfindlicheren Anwendungen würde ich sicher etwas genauer hinschauen. Bei meinen Basteleien reicht aber meist eine überschlagsmäßige Beurteilung und ausprobieren.

    Gruß
    Searcher
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  6. #26
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von wkrug
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    Wenn ich weiß, dass ich ca. 3A aus meiner Spannungsquelle ziehen will, und ich will eine Diode nach der Spannungsquelle schalten, als Verpolschutz z.B., und die Spannungsquelle liefert 12V (um mal vernünftigen Wert zu nehmen), welche Diode würdest Du dafür auswählen und warum (also nach welchen Größen orientierst Du Dich)?
    Das kommt halt darauf an, welche Spannungsquelle man vor sich hat.

    Von der Werten her würde Ich auf eine Standard 5A Silizium Diode BY 550 - xx gehen.
    Bei einem Netzteil kann auch schon mal ein Spannungspeak ankommen und das tut einer Si Diode im Prinzip nichts, weil sie ohnehin eine relativ hohe maximale Sperrspannung hat.
    Bei Batteriebetrieb oder zur Verlustleistungsminimierung wäre wohl eine Schottky Diode die bessere Wahl z.B. SB 530.
    Allerdings ist bei dieser üblicherweise der Rückwärts Leckstrom wesentlich höher.
    Auch ist meistens die Spannungsfestigkeit in Sperrichtung geringer, als bei normalen Si-Dioden.

    Die Sperrschicht Kapazität spielt jetzt bei Deiner Anwendung keine Rolle.

    Darum gibt's ja auch so viele verschiedene Typen für unterschiedliche Anwendungen.

    Was man keinesfalls tun sollte ist, wegen einem höheren Strom 2 Dioden direkt parallel zu schalten.
    Dabei geht erst eine, dann die andere Diode defekt ( negativer Temperaturkoeffizient ).

  7. #27
    Moderator Robotik Einstein Avatar von damaltor
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    Edit: manf hat offenbar alles im Griff
    Read... or die.
    ff.mud.de:7600

  8. #28
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
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    Zitat Zitat von damaltor Beitrag anzeigen
    Edit: manf hat offenbar alles im Griff
    das finde ich nicht, ich hätte die betr. Beiträge gelöscht, und warum wird meine Meinung dazu zensiert und gelöscht!?

    - - - Aktualisiert - - -

    aja, gerade gesehen: jetzt inzwischen doch gelöscht.
    ok.
    ·±≠≡≈³αγελΔΣΩ∞ Schachroboter:www.youtube.com/watch?v=Cv-yzuebC7E Rasenmäher-Robot:www.youtube.com/watch?v=z7mqnaU_9A8

  9. #29
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Moppi
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    Gut, Danke!

    Ich glaube, ich bin dann so weit durch mit dem Thema. Bleibt dann wohl dabei, dass man die Diode einfach nach Max-Leistung in Flussrichtung und Max-Spannung in Sperrrichtung aussucht.
    Jedenfalls etwas die Materie vertieft und hoffentlich bei mir jetzt auch gefestigt.

    Auch der Hinweis von Klebwax mit den Verlusten war nicht ganz falsch. Hat mich zu Verpolschutzschaltungen geführt, die man dann mit einem Relais umsetzen kann. Ist mir auch noch nicht eingefallen.

    Dann gute Nacht und gutes Gelingen!

    MfG

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