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Thema: Subventionen: Elektroauto e.GO wird wegen Umweltprämie teurer

  1. #1
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    Beitrag Subventionen: Elektroauto e.GO wird wegen Umweltprämie teurer

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    Der Elektrokleinwagen e.Go wird deutlich teurer, weil die Umweltprämie erhöht wird. Die Kaufprämie soll von 4.000 auf 6.000 Euro steigen, der Hersteller trägt davon die Hälfte. Ohne Preiserhöhung würde das Auto unrentabel. (Elektroauto, Technologie)

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    News Quelle: Golem
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  2. #2
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Da kann man mal sehen, wie dämlich unsere Politiker sind!!! Haben die eigentlich von irgend etwas eine Ahnung oder bauen die nur Mist am laufenden Meter?

    In einer Marktwirtschaft muss jeder sein Produkt zum ihm möglichen geringsten Preis anbieten - weil ihn sonst ein Konkurrent unterbietet. Seit Jahrzehnten predigt man uns dieses Marktgesetz gebetsmühlenartig als Begründung für unbeschränkte Privatisierung und Globalisierung. Und nun kommt der Staat auf die Idee, dass er eine Prämie für den Kauf von Elektroautos zahlt und der Hersteller des Autos soll nochmal den gleichen Betrag drauflegen... Da fragt man sich, wo der herkommen soll? Selbst wenn ein Unternehmen gute Gewinne macht, werden diese von den Anteilseignern ja auch erwartet. Brechen sie wegen der Kosten für Prämien ein, gehen die Aktien in den Keller. Das macht kein Unternehmen. Die Preise sind so kalkuliert, wie es der Markt hergibt. Nur wenige Unternehmen sind in der Situation, überteuerte Preise für ihre Produkte zu nehmen (wie z. B. Apple). Tesla macht Verluste - wie eigentlich alles Elektroautohersteller. Der Prämienanteil der Unternehmen wird also auf den Preis aufgeschlagen - letztlich ein Nullsummenspiel. Beim Verbraucher kommt nur der Prämeinanteil des Staates an. Was soll also der Schwachsinn, die Hersteller zu einer Zulage zu verpflichten? Einziger Effekt: Die Listenpreise steigen um 6000 € - damit auch die Steuern für die 1%-Regelung von privat genutzen Firmenwagen. Und viele Autos, die vorher unter 40.000 € gekostet hätten (wie ein halbwegs vernünftig ausgestatteter ID.3) kommen nun darüber und fallen damit aus der Prämienregelung. Alles nur miese Tricks, um das Geld, das uns der Staat angeblich für die Mobilitätswende in die Tasche steckt, aus der anderen gleich wieder rauszuziehen.

    Ich muss mich gerade richtig zusammenreißen, um nicht laut schreiend durchs Haus zu laufen und meinen Kopf an sämtliche Wände zu schlagen!!!

    Unseren Politikern sei eine Vorlesung "Grundlagen der Betriebswirtschaft" (1. Semester) empfohlen. In Berlin solls ja Universitäten geben... Und falls die Damen und Herren das nicht kapieren, kann es ihnen vielleicht der 19-jährige Banknachbar beim Essen in der Mensa noch mal erklären!

    Auch dem Journalisten sei die Vorlesung ans Herz gelegt. "Die Mehrbelastung durch den Hersteller-Eigenanteil der künftigen Umweltprämie liegt jedoch bei netto nur 1.000 Euro." Was will uns der Mensch damit sagen? Dass 2000 € Verlust nach Steuern nur noch 1000 € sind? Wer von Wirtschaft keine Ahnung hat, dem empfehle ich einen Wechsel in die Lokalredaktion, Abteilung Sportvereine, da kann er solche hirnlosen Phrasen dreschen ("Ein Spiel dauert 90 Minuten und der Ball ist rund.").

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Moppi
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    Und die Strompreise steigen zum 1.1.2020 kräftig. Bei 4000kWh um ca. 110 EUR pro Jahr. Gas ist sogar noch schlimmer. Da steigt bei uns der Grundpreis sogar um ca. 58 EUR.
    Aufgrund dessen müsste ich, wenn wir uns die Mehrkosten nicht leisten können, die Heizung so einstellen, dass wir durchgängig maximal 17.5°C in der Wohnung haben. Das wiederum bedeutet aber auch Schimmel an den Außenwänden, gerade in der Übergangszeit. Die CO2-Steuer wird ja aber auch erst noch in den Folgejahren erhöht.

    - - - Aktualisiert - - -

    Aber wir wollen in Zukunft die Autos, die mehrere tausend kWh / Jahr benötigen werden, per Strom betanken. Na dann: Prost Mahlzeit!

    Bitte sage mir einer, dass es nicht so ist, wie ich es denke oder wonach es aussieht!

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