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Thema: GI = Guckis Intelligenz

  1. #11
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Moppi
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    der Blog ist mir zu weit ab vom Schuss. Den lesen zu wenige.
    Vielleicht kannst Du Werbeanzeigen schalten, frag mal den Frank

    Du kannst Deinen Blog selbst moderieren. Das kannst Du hier nicht! Falls Kommentare auftauchen, die Dein Projekt und den gesamten Thread schlecht machen, was die Meinungsfreiheit nicht verletzen muss und deshalb wohl nicht entfernt wird, hast Du keine Möglichkeiten. Außerdem wird das hier sehr schnell unübersichtlich, weil alles an Information, Kommentaren und Streitereien durcheinander geht.


    Ob das dann hier richtig ist, inhaltlich, ist auch noch die Frage.
    Vielleicht besser in: Vorstellung-Bilder-Ideen-zu-geplanten-eigenen-Projekten

    Aber ich bin kein Moderator hier...




    MfG

  2. #12
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied Avatar von Rumgucker
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    Moin Moppi,

    etwas Meinungsunterschiede brauch ich einfach, damit ich optimal funktioniere. Im Idealfall kommt bei mir das Gefühl hoch, dass ich es dem Meinungsgegner beweisen will. Meinungsvielfalt findet man nicht im stillen Kämmerlein eines Blogs. Da muss man seine Nase schon in den Gegenwind halten. Auch wenns mal weh tut.

    Hinterher umarmt man sich ganz einfach wieder und hat sich wieder lieb.

    Viele Grüße

    Wolfgang

  3. #13
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied Avatar von Rumgucker
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    Hallo,

    um mich nicht mit Aktoren und Sensoren abzulenken, wird mein Controller (*) zwei digitale Ausgangsleitungen erhalten, die die Bewegungssteuerung darstellen. Und vier digitale Eingangsleitungen, die Sensorsignale darstellen.

    Die Programmierung der Flash-Ebene ist also trivial und das EEPROM-Lernen kann begonnen werden.

    Mit diesen zwei Aktorleitungen und den vier Sensorleitungen wird mein System nun auf eine ihm unbekannte Umwelt einwirken. Diese Umwelt wird in einer Blackbox versteckt, also einem zweiten Controller. Innerhalb der Umwelt befindet sich irgendwo das Futter.

    Mein GI-Controller muss nun erstmal die Fortbewegung lernen. Er hat keinerlei Informationen darüber, wie und in welcher Reihenfolge er an seinen Aktorleitungen wackeln muss, um voran zu gelangen. Im Falle eines Zuckens verändert er seine Position in der Umwelt und die Umwelt beantwortet diese Positionsänderung mit einer Änderung der vier Sensor-Leitungen. Je mehr Sensorleitungen aktiv sind, desto näher ist das GI-System dem Futter gekommen.

    Die Spuren des Lernens kann ich im EEPROM auslesen und analysieren.

    So ist der heutige Plan.

    Viele Grüße

    Wolfgang


    (*) Ich nehme einen PIC 12F629, weil der nun wirklich über jeden Verdacht der KI-Eignung erhaben ist.

  4. #14
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Moppi
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    Hallo Wolfgang,

    ich verstehe, was Du machen willst. Aber so ein wenig müssen wir aufräumen, damit es nicht zu falschen Schlüssen kommt. Ich weiß auch, dass ich bei so was ohne blaue Flecken nicht davon komme.

    KI ist ein Oberbegriff. Darunter gehören ganz viele Dinge, der Datenverarbeitung, die in ihrer Gesamtheit also diese "Intelligenz" ausmachen. Ein Teilgebiet sind Neuronale Netze. Auch ein PIC kann daher für eine KI zu gebrauchen sein.
    Heißt aber auch: eine KI benötigt nicht zwangsläufig ein Neuronales Netz.

    Soll eine Anmerkung sein, keine Belehrung oder so!




    MfG

    - - - Aktualisiert - - -

    Das, was Du beschrieben hast, habe ich mir auch schon mal durchdacht. Nicht zuletzt deswegen habe ich mir dann ein Projekt gesucht, mit dem ich mich der Sache nähern kann.
    Dabei herausgekommen ist seinerzeit eine Steuerung für Rollos. Falls es Dich interessiert, in meinem Blog habe ich dazu geschrieben.
    Ich habe dafür wenige Sensoren und einen Aktor, nämlich einen Motor, der sich links oder rechts herum drehen kann. Mein Ziel ist es gewesen, dass ich nicht die genaue Funktion, wann
    der Motor - bezogen auf die Sensorwerte - in welche Richtung dreht und wie weit, vorgeben habe. Das könnte man auch per fester Vorgaben im Programmcode steuern.
    Statt dessen habe ich als Eingangsparameter Sensorwerte, Zeit und die letzte Position des Motors (genauer Rollos). Die Steuerung funktioniert dann per Anlernen. Mit der letzten Position bauen die Bewegungen aufeinander auf.
    Anhand dieser Geschichte kann ich einige Sachen besser verstehen oder auch vergleichen, ich sehe Stärken und Schwächen dieser speziellen Umsetzung, im praktischen Umgang und Verhalten des
    Programmcodes. Ich wollte das erweitern, dass die Software mithilfe nur einer oder zwei Bestätigungstasten (falsch / richtig), das richtige Verhalten selbst erlernt. Das habe ich aber bleiben lassen, weil es vor allem auch einen praktischen Zweck erfüllen und also 100% funktionieren soll (läuft bei mir zuhause schon paar Monate, zufriedenstellend).






    MfG

  5. #15
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied Avatar von Rumgucker
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    Hallo Moppi,

    danke. Ich bin noch Lehrling. Da wird noch vieles bei mir durcheinander gehen.

    Ich hab ne abartige Lernstrategie. Erstmal alles Unbekannte auf Teufel komm raus so vereinfachen, dass selbst ich das begreife. Und dann aus den Trümmern was Neues erschaffen.

    Ja.. wär nett, wenn Du mein Gestammele etwas in Form bringst, damit die Informatik-Freaks nicht gleich schreiend weglaufen....

    Ich bin zum Beispiel nicht der Meinung, dass die KNN-Freaks die Natur richtig herum abbilden.

    Mein Hirn ist nicht matrizengesteuert. Ich arbeite eher reizgesteuert. Wenn mein Augennerv feuert, dann weiß er, mit welchen Synapsen er verbunden ist. Genau so viele Messages müssen geschickt werden.

    Wenn man matrizenbezogen herangeht, dann muss eine Zellschicht alle einzelnen Neuronen der vorgeschalteten Schicht abfragen. Immer und immer wieder. Dem Mathematiker ist das Banane. Aber dem Informatiker geht dadurch zu viel Rechenkapazität nutzlos verloren.

    Das Wort "feuern" ist mir auch sehr wichtig. Im Hirn wird ja gar nicht mit float gerechnet. Eher mit ganz wenigen Bit. Angeregte Nerven feuern einfach häufiger. Wodurch man auch die Chronologie gleich am Wickel hat, denn sie sehe ich bei klassischen KNN irgendwie nicht richtig implementiert. Kann ein klassisches 3-Schichten-NN die Ablaufsteuerung einer Waschmaschine lernen? Ich hab da große Zweifel. Gestenerkennung ja. Waschmaschinensteuerung nein.

    Bei der Entwicklung der "GI" sind also einige grundlegende Weichen zu stellen. Mangels Vorwissen komme ich dabei möglicherweise gleich zu ganz anderen Basisentscheidungen und "sonderbaren" Nomenklaturen.

    Nehmt mich noch nicht allzu ernst. Ich befinde mich gerade in Euren Trainingsphasen. Lasst uns nur hoffen, dass ich keine 3 Milliarden Iterationen benötige, um zu belastbaren Erkenntnissen zu gelangen.

    Viele Grüße

    Wolfgang

    -----------

    /Edit bzgl. Moppis Nachtrag: ich versuche natürlich, prozedurale Konstrukte zu vermeiden. "GI" heißt nicht, dass ich KNN ablehne. Ich will sie lediglich so strukturieren, dass sie besser zu Winz-Controllern passen.
    Geändert von Rumgucker (11.11.2019 um 12:54 Uhr)

  6. #16
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    Hallo Wolfgang,

    prozedurale Konstrukte
    ich verstehe, was Du meinst. Aber: wirst Du ohne sie auskommen können?
    Alles kann bis auf ein gewisses Maß vereinfacht werden. Darüber hinaus aber eigentlich nicht mehr.

    Du wirst drauf kommen, was nötig ist.

    Wirklich Ahnung von der Materie habe ich auch nicht, wenngleich ich mich mit dem Thema intelligente Verarbeitung beschäftige. Aber ich bin da auch anders rangegangen, mehr oder weniger so, wie Du.

    Vielleicht schaust Du mal zu "Lebewesen" die sehr gut erforscht sind: Mikroben. Vielleicht kann man versuchen solche Lebewesen nachzubauen.
    Viel Erfolg aber vor allem Spaß!





    MfG

  7. #17
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    Hallo Moppi,

    es macht im Moment wirklich sehr viel Spaß. Das Thema. Aber auch Euer tiefenentspannter Umgang mit meiner beginnenden KNN-Blasphemie. Optimale Kreativitätsmischung für mich und hoffentlich auch für das Thema.

    Viele Grüße

    Wolfgang

  8. #18
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied Avatar von Rumgucker
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    Hallo,

    mein erstes System ist fertig. Absolut stabil und ohne geringste Neigung zur Oszillation. Eigentlich neigt es zu gar nichts.

    Es scheint gleich in eine höhere Bewusstseinsebene aufgestiegen zu sein, in der die Futtersuche offensichtlich keine Bedeutung mehr hat. Irgendwas Transzendentes frei von Vergangenheit und Zukunft. Eine große Gelassenheit und Friedfertigkeit.

    Erinnert mich an die Lernwilligkeit eines Marmorblocks.

    Das muss aber kein Fehler sein. Es kann sich auch um ein Interpretationsproblem handeln... vielleicht war der PIC mit meiner Frage nach der besten Strategie zur Erlangung der Weltherrschaft auch schlicht überfordert.

    Viele Grüße

    Wolfgang
    Geändert von Rumgucker (12.11.2019 um 14:16 Uhr)

  9. #19
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    *lol*

    Wolfgang,

    ............


    vielleicht liegt's auch einfach daran, dass Du Dir zu wenige Gedanken gemacht hast, ob das funktionieren kann. - Ich weiß das aber nicht so genau ... hmmmm!

    Aber warte!

    Ähmmm ...

    Du hast doch da, wenn Du das schon vermutest .....

    Du hast doch da diese Messeinrich ..... ähmmm ... Sensor, wo verändernde Feldstärken ... na ja, ........ hmm, also Du weißt schon! - Ich habe ja schon geschrieben, dass das für so Ghostbusters interessant sein kann, eben um eventuelle Existenzen aufzuspüren.
    Aber Du hättest solche Meßeinrichtung VOR Inbetriebnahme Deiner neuen Intelligenz .... oder .... Leben (wesen) ... aufstellen sollen! Hinterher - also jetzt - zu messen und auf die Suche nach ihm zu gehen, wird sinnlos sein, da Du eben vorher keine Messwerte in der Umgebung erfasst hast.

    Kann passieren, aber ... Kopf hoch!




    MfG

    - - - Aktualisiert - - -

    So hat sich die Frage, wofür Du das einsetzen kannst, schon zum Teil beantwortet.

  10. #20
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    Hallo Moppi,

    man kann an der Sinnhaftigkeit meines solid-state-3D-E-Feldsensors zweifeln. Man kann auch an meinen Erfolgsaussichten bzgl. meiner GI-Versuche zweifeln. Man kann sogar an mir zweifeln.

    Alles geschenkt...

    Aber an dem gestern Abend im Mini-Fu-Thread erfundenen Zugfeder-Schnürsenkel-Drehmomentmessgerät kann man nicht mehr zweifeln! Das ist Oberklasse. Fast nobelpreisverdächtig. Leider muss ich den Ruhm mit Manfred teilen. Wenn der mich nicht zur Messung getreten hätte, hätte ich es nie versucht.

    Ich geb zu, dass der PIC ein harter Gegner für mich ist. Aber er wird sich über kurz oder lang meinen intellektuellen Rammstößen ergeben müssen.

    Viele Grüße

    Wolfgang
    Geändert von Rumgucker (12.11.2019 um 15:48 Uhr)

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