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Thema: GI = Guckis Intelligenz

  1. #91
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Hallo Helmut,

    es würde dem Projekt m.E. wesentlich mehr bringen, wenn ich Euch mit meinen zwei kleinen Ideen:

    - dynamische "Links" (Dendriten) statt statischer Matrizen

    - Addition statt Multiplikation

    und vielleicht auch meinem Ansatz zum "überwachten" Lernen (ich überwache da eigentlich gar nichts) irgendwie zum kreativen Mitdenken motivieren könnte.

    Zur Zeit bin ich nun mal der am besten im System Eingearbeitete. Ich kenn das kleine GI-Mistding in- und auswendig. Es wäre von daher eigentlich nur logisch, dass ich zur Zeit weiterhin implementiere, teste und dokumentiere und Ihr Eure Expertise beisteuert.

    Sobald alle dann abnicken und zufriden sind, sollten wir gemeinsam die Umsetzung auf andere Zielsysteme durchführen.

    So wäre zumindest mein Vorschlag....

    ------------

    Hallo Moppi,

    natürlich sollen das System alle bekommen. Dann lade ichs auch bei GitHub hoch. Das will ich nicht für mich behalten. Sowas brauch ich genauso wenig wie eine Feldmessung *ggg*.

    Aber zuerst mal muss es so ausgestaltet werden, dass alle hier ansässigen Koryphäen abnicken und mir glaubhaft versichern, dass ich mich damit nicht zu schämen brauche.

    Meine Scheuklappen haben Vorteile. Aber sie haben auch den großen Nachteil, dass ich nie so ganz genau weiß, wo ich eigentlich stehe. Ist Helmut so verhältnismäßig sprachlos, weil er sich schallend lachend unter seinem Arbeitstisch wälzt oder weil ich ein KI-Messias bin, wie stochri glaubt?

    Wir werden es rausfinden....

    Viele Grüße

    Wolfgang

  2. #92
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    es würde dem Projekt m.E. wesentlich mehr bringen, wenn ich Euch mit meinen zwei kleinen Ideen:

    - dynamische "Links" (Dendriten) statt statischer Matrizen

    - Addition statt Multiplikation

    und vielleicht auch meinem Ansatz zum "überwachten" Lernen (ich überwache da eigentlich gar nichts) irgendwie zum kreativen Mitdenken motivieren könnte.
    mir ist dein Konzept noch zu unklar, um mich beteiligen zu können -
    Lesbarer Arduino-Code wäre fürs Verständnis evt ein erster Schritt...
    ·±≠≡≈³αγελΔΣΩ∞ Schachroboter:www.youtube.com/watch?v=Cv-yzuebC7E Rasenmäher-Robot:www.youtube.com/watch?v=z7mqnaU_9A8

  3. #93
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Hallo Helmut,

    weiß ich doch. Ich wollte nur ein Späßchen versuchen.

    Die Portierung steht auf der Liste. Nicht Arduino. Aber zumindest Atmel Tiny85. Das geht schon mal in die gewünschte Richtung.

    -------------

    Hallo Forum,

    ich möchte heute das XOR-Problem angehen. Hier im Thread teilen ja mittlerweile schon einige meine Bedenken bzgl. der fehlenden linearen Separierbarkeit.

    Viele Grüße

    Wolfgang

  4. #94
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    soweit nur Standarddatentypen (stdint) und keine spezifischen AVR-Flash- oder Registeroperationen verwendet werden, wäre das evt. ausreichend. Arduino verwendet ja normales C++14, ISO C99 kann da weitgehend als Untermenge durchgehen
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  5. #95
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Moppi
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    Zitat Zitat von Rumgucker Beitrag anzeigen
    Meine Scheuklappen haben Vorteile. Aber sie haben auch den großen Nachteil, dass ich nie so ganz genau weiß, wo ich eigentlich stehe.
    Zu Anfang habe ich auch mal so gedacht. Allerdings hat sich im Laufe der letzten 20 Jahre dann was anderes herausgestellt.
    "dass ich nie so ganz genau weiß, wo ich eigentlich stehe" - das ist kein Nachteil, sondern ein riesen Vorteil!
    Wenn Du mit Deiner Sache fertig bist, dann kannst Du noch immer vergleichen. Aber das Vergleichen raubt Energie, den Biss, den Du brauchst, um schnell voranzukommen. Beschäftige Dich nicht mit anderen Dingen und dem, was andere Menschen tun, sondern bündele Deine ganze Energie auf Dein Vorhaben!

    Falls Du es noch nicht gesehen hast und es Dich interessiert, ich hatte etwas von 2015/2016 ausgegraben: jetzt können Computer auch denken



    MfG

  6. #96
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Moin Forum,

    ich hab mir eben nochmal die letzten Beiträge im Thread durchgelesen.

    Helmut scheint den Unterschied zwischen natürlichen Denkprozessen und mathematischen Lösungen unverändert nicht zu erkennen. Er hatte offensichtlich überhaupt nicht begriffen, was ich bzgl. der "Logik der Natur" geschrieben hatte. Und damit natürlich auch nicht das XOR-Problem.

    Natürlich kann man es mit "unnatürlichen" Mitteln lösen. Natürlich kann ich mir ein paar Gatter ins Hirn implementieren lassen. Natürlich kann ich hinter mir einen Lehrer aufstellen, der so lange auf mich einprügelt, bis seine "backpropagation" irgendeine Wirkung zeigt.

    Aber so funktioniert doch keiner von uns. Boolsche Algebra und backpropagation haben überhaupt nichts mit natürlichem Denken zu tun. Es ist nicht so banal, wie Helmut sich das so ausdenkt. Das Thema geht wesentlich tiefer. Stochri hats richtig erfasst.

    Man kann allerdings darüber diskutieren, ob die XOR-Aufgabe "natürlich" ist.

    Es gibt mehrere Aufgaben, die "unnatürlich" sind. Die einfache Negation halte ich für unnatürlich. Negation ist nur in Zusammenhang mit einem AND vorstellbar.

    "Da lag immer ne Katze auf dem Stuhl. Nun fehlt die Katze.". Aber wenn ich erstmals im Leben diesen leeren Stuhl sehe, dann fällt mir natürlich die fehlende Katze nicht auf. Eine Operation "not(KATZE)" ist also Humbug. Sinnvoll ist aber "STUHL and not(KATZE)".

    Wobei man auch dabei noch diskutieren müsste, ob es nicht auf die Delta-Werte ankommt.

    Und weiterhin hatte ich ja auch geschrieben, dass ein AND instabil ist. Es kann jederzeit zum OR mutieren, wie uns der pawlowsche Hund vor Augen führt.

    ---------

    Dass Helmut vorgibt, das alles nicht zu verstehen, ist etwas enttäuschend. Ich bin noch nicht mal vier Wochen mit dem Thema befasst und ich hab zunehmend das Gefühl, dass Helmut mir wohl keine große Stütze sein wird.

    Stochris Info, dass ich mich um das XOR-Problem nicht wirklich zu kümmern brauch, ist da deutlich hilfreicher. Er impliziert dann aber gleich das backpropagation. Ich hätte also sozusagen die Wahl zwischen Teufel und Belzebub.

    Auch nicht zufriedenstellend....

    BTW: das XOR-Problem ist natürlich per GI-System "lösbar":

    loop = 20; do {
    gi(FIRST_NEURON,AKT_0);
    gi(FIRST_NEURON + 1,AKT_0);
    } while(--loop);
    loop = 20; do {
    gi(A_notB,FIRST_NEURON);
    gi(B_notA,FIRST_NEURON + 1);
    } while(--loop);

    Ich würde das mal "Handverdrahtung" der boolschen Algebra nennen. Die gewaltsame Einrichtung eines hidden-layers. Ich schreib dem Wesen praktisch vor, mit welchen Zellen es zu denken hat. Lächerlich.

    KI hat in meinen Augen was mit "deep thinking" des KI-Entwicklers zu tun. "deep learning" ist Dampframmen-Technik. Man bestraft seinen KI-Schützling, weil man selbst zu doof ist, ihm vernünftiges Lernen beizubringen. Und Boolsche Algebra gibts im Hirn überhaupt nicht.


    Ich zieh mich mal wieder ein paar Tage zurück. In einer Woche melde ich mich wieder. Es wird dem Projekt mehr bringen, als wenn ich hier rumlabere und eh kaum verstanden werde.


    Viele Grüße

    Wolfgang
    Geändert von Rumgucker (03.12.2019 um 08:09 Uhr)

  7. #97
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    ich denke, was du nicht verstehst, ist: dass Boolsche Algebra nur Aussagen beschreibbar macht, in dem es sie auf die Standard-Verknüpfungen zurückführt.
    Weder das menschliche Gehirn noch BP-Netze verwenden sie direkt (sie modulieren nur die Muster durch eine Vielzahl von Justierungen), aber das, was sie erkennen können und worauf sie wie reagieren, ist durch die BA als Lernmuster definier- und beschreibbar.
    Auch mit der Negation irrst du (wieder mal), in natürlichen Gehirnen gibt es alles das, wovon du behautest, es gäbe es nicht, inkl. OR, AND-, NOR- und NOT-Konstrukten (z.B. über IPSPs neben EPSPs und deren Neuronen-Vernetzung).
    Ich frage mich ensthaft, wie jemand, der so wenig von den Grundlagen kennt und versteht, sich zu solchen Äußerungen wie den deinigen hinreißen lassen kann (und dabei noch selber immer wieder betont, davon auch nichts verstehen zu wollen, damit "der Kopf frei" bliebe (vlt frei, aber man könnte vermuten: auch leer )) -
    Aber vlt kommst du ja noch mit der Zeit selber dahinter, also mach mal...
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  8. #98
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    Der TO hat vor ein Projekt zu beschreiben das nicht den Vorstellungen von allen anderen entspricht, das ist Sinn eines solchen Forums und kein Anlass zu persönlichen Herabsetzungen.

    Vorschläge und sachliche Kritik ist in einem offenen Forum willkommen, persönliche Angriffe sind völlig unangebracht. Es tut mir Leid, dass die Diskussion wieder eine Form erreicht, die so hier nicht weitergführt werden kann.

    Ich muss deshalb noch einmal darum bitten, persönliche Auseinandersetzungen zu unterlassen.

  9. #99
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Ich galube, du überspannst jetzt hier den Bogen gewaltig, Manf -
    W. hat mich und meine Posts persönlich angesprochen und auch falsch und sinnentstellend zitiert, und es muss mir erlaubt sein, die unsinnigen falschen Behauptungen, die er über mich und meine Posts geschrieben hat, als unsinnig aufzuzeigen, richtig zu stellen und zu widerlegen.
    Ich habe mit keinem Wort sein Projekt kritisiert, denn ich verstehe ich es schlichtweg nicht
    - und von "Beleidigung" kann ebenso wenig die Rede sein: ein Kopf, der nach eigener Aussage frei von Grundlagen ist, ist nun mal frei davon, also diesbezüglich leer, und das war darüberhinus deutlich erkennbar als rhetorische Überspitzung formuliert.

    @Wolfgang:
    bitte unterlasse es künftig einfach, auf mich und meine Statements Bezug zu nehmen, dann ersparst du mir die Mühe, darauf zu antworten.
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  10. #100
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Moppi
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    Ein eigenes Projekt, was im Detail so kompliziert ist, sollte man allein erarbeiten. Es macht aus verschiedenen Gründen (einige tauchen hier bereits auf) keinen Sinn, das mit der Allgemeinheit zu besprechen. Forschungsteams besprechen sich untereinander - ja, aber auch nicht mit beliebigen Außenstehenden. Wenn ich kein Team habe, muss ich das alles alleine durchziehen. Und dann ist es wirklich am besten, nicht links und nicht rechts zu gucken, was andere machen oder für eine Meinung haben. Man wird zu stark abgelenkt und demotiviert. Ein kompliziertes Projekt anzugehen, von dem ich noch nicht weiß, wohin es mich führen wird, aber ein Ziel vor Augen zu haben, wo noch unklar ist, wie ich es erreichen soll, kostet viel Mühe und Durchhaltevermögen. Man muss einfach selbst sehen, dass man sich alleine durchwurschtelt, man muss nur an seine Idee und sein Ziel glauben. Eine andere Möglichkeit ist, sich ein Team zusammen zu suchen, wo man denkt, dass man mit den Menschen zusammenarbeiten kann. Nach meiner Erfahrung macht dies im Privatsektor aber auch nur wenig bzw. bedingt Sinn, schon allein deswegen, weil die Privatteams nicht lang genug durchhalten.


    MfG

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