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Thema: Kabelfernbedienung mit Arduino?

  1. #31
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Moppi
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    Danke wkrug!


    Der Vollständigkeit halber:


    Zitat Zitat von Moppi Beitrag anzeigen
    Wir haben das aus dem RN-Wissen:

    Anhang 34523

    Da ist doch das, was gebraucht wird. Es waren doch 3 Bedienungen und ein Empfänger, nicht?

    Dann haben wir diese MAX485-Module für Arduino (ATmega328P bspw.).

    Müssen diese 120Ohm-Widerstände etxra angeschlossen werden?

    Hier habe ich ein Anschlusschema gefunden. Verbunden werden R0 mit Rx, DI mit Tx, DE+RE gebrückt und mit einem beliebigen anderen Pin (damit wird wohl das Modul enabled/disabled, nehme ich an).

    Gearbeitet wird im Halbduplexverfahren, weil nur 2 Leitungen da sind. Angeschlossen werden alle MAX485 auf dem Bus parallel. Widerstände an den Kabelenden gehören offenbar rein (bei kurzen Leitungslängen kann drauf verzichtet werden - Definition "kurz" fehlt).


    5x Arduino Nano-Platinen, Leisten zum Einlöten: 15,-EUR
    5x MAX485-Levelkonverter-Boards: 8,- bis 10,-EUR

    Dann bleibt nur noch die Frage, ob Andi#87 genügend Platz in jeder Sendeeinheit und Empfangseinheit hat, für Arduino Nano + MAX485 Board. Zusätzlich ist auch ein wenig Elektronik drumrum notwendig, um Relais und Dioden zu steuern. Dafür fehlt hier aber der interne Schaltplan aller Geräte, so dass dazu nichts weiter gesagt werden kann. Außerdem müssten die vorhandenen Geräte umgebaut werden, wie ich das sehe.

    Damit war es das erst einmal so weit, denke ich.



    MfG

    - - - Aktualisiert - - -

    Habe mir gerade ein paar Gedanken zur Abwicklung gemacht, auch das ist nicht ganz unproblematisch. Pauschal würde ich ca. 150 EUR Entwicklungskosten ansetzen. Dann wird die Hardware gekauft und alles aufgebaut. Dann programmiert. Sollte es trotz aller Bemühungen nicht funktionieren, ist das Geld für Andi#87 futsch. Ich denke, eine Garantie mag hier, im Hobbybereich, keiner geben. Nachdem das dann funktioniert und sie Sachen verschickt wurden, müssen die Teile verbaut werden, in die Geräte. Das am besten vor Ort, wo auch gleich alles in Betrieb genommen werden kann. Wenn der Verbund der Geräte funktioniert, heißt das noch lange nicht, dass es vor Ort eingebaut auch funktioniert. Versendet man die Elektronik und die wird falsch angeschlossen, könnte sie im schlimmsten Fall zerstört werden.
    Ich sehe das eher als Selbstbauprojekt für Andi#87.
    Geändert von Moppi (23.11.2019 um 07:01 Uhr)

  2. #32
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von wkrug
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    Ich sehe das eher als Selbstbauprojekt für Andi#87.
    Das seh Ich genauso.
    Da es sich prinzipiell alles aus vorhandenen Librarys zusammenbasteln lässt, sollte das auch nicht so schwierig werden.
    Ein Problem seh ich eventuell noch bei der Abschaltung der Sender der RS 485 Treiber.
    Die muss ja relativ zeitnah nach versendung des letzten Bytes erfolgen, aber das könnte man per Polling lösen ( Interrupts wären da natürlich eleganter ).

    Widerstände an den Kabelenden gehören offenbar rein (bei kurzen Leitungslängen kann drauf verzichtet werden - Definition "kurz" fehlt)
    Wir haben bei DMX schon Leitungslängen mit 30m und Kabel mit falschem Wellenwiderstand gehabt und auch das hat, mit Abschlusswiderstand auf einer Seite, funktioniert.
    Da wir hier von einem finanziellen Aufwand von 20 Cent ( 2* Widerstand + 2* Jumper ) reden würd Ich auf die Abschlusswiderstände nicht verzichten.
    Nötigenfalls kann man die Widerstaände auch direkt in die Kabelklemmen der RS 485 Platine mit reinquetschen.

    Dann bleibt nur noch die Frage, ob Andi#87 genügend Platz in jeder Sendeeinheit und Empfangseinheit hat, für Arduino Nano + MAX485 Board. Zusätzlich ist auch ein wenig Elektronik drumrum notwendig, um Relais und Dioden zu steuern.
    Ich wär da auch gleich wieder auf dem Trip ein kleines OLED Display mit SPI, oder I²C Schnittstelle in die Tasteneinheiten mit einzubauen.
    https://www.ebay.de/itm/0-96-I2C-IIC...4AAOSwDwhdo9yu
    Wenn die Relaisplatine den Token veschickt könnte er doch gleich in einem 2ten Byte den aktuellen Zustand der Relais verschicken.
    Damit hätten dann alle Tastenmodule die Information über den aktuellen Zustand der Relais und könnten diesen auf den Displays anzeigen.
    Geändert von wkrug (23.11.2019 um 13:12 Uhr)

  3. #33
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Moppi
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    Ein Problem seh ich eventuell noch bei der Abschaltung der Sender der RS 485 Treiber.
    Die muss ja relativ zeitnah nach versendung des letzten Bytes erfolgen
    Dafür gibts sogar Beipsielcodes für Arduino im Netz.

    Nötigenfalls kann man die Widerstaände auch direkt in die Kabelklemmen der RS 485 Platine mit reinquetschen.
    Hätte ich auch so gemacht und funktioniert auch.



    MfG

  4. #34
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    Hallo zusammen,

    vielen Dank für Eure vielen Antworten und die Zeit, die Ihr Euch dafür genommen habt. Credo: es ist kompliziert. Ich bin definitiv in diesen Programmier-Dingen ein Anfänger, habe bisher lediglich Sketches nachgebaut usw. Daher wird das meine Fähigkeiten übersteigen. Sofern ich niemanden finde, der das machen könnte, lege ich das erstmal wieder auf Eis, bis ich mehr Kenntnisse habe und dann einen neuen Anlauf wage...

    Danke
    Andi

  5. #35
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Moppi
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    Hilfe, beim Erstellen des Programmcodes, so weit es notwendig ist, würdest Du hier bekommen. Du müsstest es aber selbst umsetzen.
    Lohnt denn das Umstellen auf zwei Drähte den Aufwand? Und wäre es überhaupt möglich das so umzubauen?



    MfG

  6. #36
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    Ob sich das lohnt...? Es bringt absolut keinen Gewinn, weder funktional noch finanziell, ausser dass es mir besser gefallen würde, wenn an den Stationen ein kleinerer Stecker und dünneres, flexibleres Kabel dran ist. Es gibt also keinen triftigen Grund, dass zu realisieren. Im Gegenteil, mit der bisherigen Ausführung mit SubD-Stecker usw bin ich, was die Elektronik betrifft, sehr variabel. Ich kann die Dinger anstecken, ob 2 oder 3, ist völlig egal, da parallel geschaltet. Solange das Netzteil alle Geräte füttert, läuft es, und das sehr zuverlässig. Da muss ich also nichts anmelden oder terminieren. Ist nur eine subjektive Wunschvorstellung

    Andi

  7. #37
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    Hallo Andi#87,

    um diese Idee nochmal aufzugreifen:


    Der 74HC595 wäre so ein Kandidat. Den hab ich schon im Auge gehabt. Der wäre sozusagen der Decoder, der im Empfänger verbaut wird, stellt also 8 Ausgänge bereit. Welcher IC kommt dann auf der Sonderseite in Frage?

    Hier geht es darum, direkt die Logik-Ein-/Ausgänge miteinander per langer Leitung zu verbinden. Dass man sich dabei Störungen einfangen kann, ist die eine Sache, aber die andere Sache ist die, dass so eine Variante bis 20m Leitungslänge funktionieren könnte. Entscheidend wäre ein Spannungspegel der vom Sender ausgeht und die Leitungslänge übersteht. Das sollte mit +5V und 0V machbar sein. Störungen könnte man noch mit einem Filter (Widerstand und Kondensator) wegbekommen. Ansonsten sind ja keine schnellen Signalwechsel geplant, so dass man auf die Weise auch was realisieren könnte. Die Datenübertragungsrate wäre alles andere als hoch, aber das ist hier nicht die Zielsetzung. Geht ja nur darum, ein Signal zu übertragen. Wenn Du 25 Logikpegelwechsel pro Sekunde übertragen könntest wäre das schon in etwa ausreichend? Ich glaube schon. Da könntest Du völlig taktunabhängig arbeiten, indem Du einfach 2 Arduinos per GND-Leitung und 1 oder 2 Signalleitung(en) verbindest. GND ist klar und muss sein. 1 Status-/Steuerleitung und eine Datenleitung. Von jeder Bedienung gehen also 3 Adern weg zum Empfänger, wo dann die 6 (9, davon 3x GND) Adern ankommen und die Signale zentral verarbeitet und verteilt werden. Ist vor allem viel Programmierarbeit und etwas kniffelig. Leuchtdioden steuert ein Arduino an und ein Relais kann man damit auch noch schalten, wenn man das nicht sogar weglassen könnte und mit Transistor oder gleich nur mit den Arduino-Ausgängen steuert. Ein paar mA vertragen diese Ausgänge schon.

    8 Taster on/off und 8 LEDs pro Arduino (UNO) sollten kein Problem sein, dafür wären zumindest keine Relais oder so notwendig.
    Als Kabel würde ich denken, dass ein zweiadriges Kabel mit Abschirmung ausreichend ist. Die Schirmung ist dann Masse (GND). Bloß zum Leitungswiderstand fällt mir nichts ein. Das müsste man praktisch vielleicht einfach messen: 5V an einer Seite anlegen und am andern Kabelende, nach 20m, messen. Da kommen dann meinetwegen 4V an oder auch 4.5V, das wäre wichtig zu wissen. Wenn zu wenig ankäme, könnte man einen einfachen Leitungstreiber per Transistor realisieren, der die Spannung so weit anhebt, dass nach der gewünschten Strecke wenigsten 4.5V ankommen (aber wahrscheinlich auch unnötig, weil der Arduino Analogeingänge hat, was auch funktioniert). Der Arduino sollte dann aber schon mit 5V und nicht mit 3.3V betrieben werden. Eine Minimalbeschaltung für den ATmega328P wäre da völlig ausreichend (1x 16MHz-Quarz, 2x Kondensator, Spannungsregler).



    MFG

    - - - Aktualisiert - - -

    Sag bescheid, wenn Du einen Beispielplan zur Beschaltung brauchst!

    - - - Aktualisiert - - -

    Spannungsregler kann ein MCP1702-5002 sein.

    - - - Aktualisiert - - -

    Ein Plan, wo man welche Sachen anschließen könnte, was damit noch nicht funktioniert, ist, dass mehrere Taster gleichzeitig gedrückt werden:

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Bild2n1.jpg
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Größe:	39,8 KB
ID:	34541

    Hier ein Beispiel, wie das mit einem Bedienteil aussehen könnte. Hier können auch mehrere Taster gleichzeitig gedrückt sein und werden erkannt:
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	Bild2n3.jpg
Hits:	5
Größe:	84,1 KB
ID:	34542
    Geändert von Moppi (27.11.2019 um 23:00 Uhr)

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