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Thema: Tesla im Langstrecken-Test: Einmal Nordkap und zurück

  1. #1
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    Beitrag Tesla im Langstrecken-Test: Einmal Nordkap und zurück

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    Rund 3.200 Kilometer sind es von der Rhön nach Hammerfest in Norwegen. Ich wollte wissen, ob die Strecke mit meinem Tesla Model 3 problemlos zu schaffen ist. Trotz vieler "Hurtiglader" ist mir die Reichweitenangst nicht erspart geblieben. Eine Leserreportage von Björn Schäfer (Elektroauto, RFID)

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    News Quelle: Golem
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  2. #2
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Hallo,

    hier in Hamburg fahren 90% der Autofahrer am Tag weniger als 20 km. Leute, die in den U/S-Bahnen nicht abgestochen werden wollen und daher lieber im Stau stehen. Helikoptermütter, die ihre Sprösslinge zur Schule transportieren.

    Trotzdem sind E-Autos mit ressourcensparenden Akkus für 100 km Reichweite völlig unverkäuflich.

    Was kümmert uns schon das Schicksal der Lithiumabbauregionen? Hauptsache mein Auto kommt 50 km weiter als das meines Arbeitskollegen. Mein PC hat ja auch 300kHz mehr Taktfrequenz als seiner und der neu angekündigte soll noch einmal 0,3% schneller sein. Den brauch ich natürlich unbedingt. Man gönnt sich ja sonst nichts.

    Also fahren wir überdimensionierte Akkus kreuz und quer durch die Stadt.

    Ähnliches Bild auf den Autobahnen. Hunderte von Kilogramm kostbarster Metalle, deren Raubbau vielen Lebewesen ihre Umwelt genommen hat. Und eine strunzdumme Nutzlast von 80kg, die sich gut fühlt, weil sie mit dem E-Mobil so viel gutes für unsere Welt tut.

    Wir haben überhaupt noch nicht geschnallt, dass wir uns in erster Linie bescheiden müssen. Jeder für sich.

    Man schüttelt nur unverständig den Kopf, wenn ich erzähle, dass ich nun schon seit 60 Jahren Rad fahre. Und wenn ich mal Kunden außerhalb der Stadt besuchen muss, dann nehm ich die Bahn oder Taxi. Das ist wahrlich nicht bequem. Na und? Muss Mobilität denn bequem sein?

    Die ganze Menschheit passt locker in eine große Kiste mit 1000 Metern Kantenlänge. Tiefes Loch buddeln, Kiste rein, etwas Sand drüber. Fertig. Man kann dann zumindest hoffen, dass nach der natürlichen Freisetzung der von den Menschen nur geliehenen Atome was Vernunfbegabtes entsteht. Etwas, was sein eigenes Habitat pflegt und schützt und nicht durch Dummheit zerstört.

    Viele Grüße

    Wolfgang
    Geändert von Rumgucker (13.11.2019 um 07:51 Uhr)

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    .. Metalle, deren Raubbau vielen Lebewesen ihre Umwelt genommen hat .. Nutzlast von 80kg, die sich gut fühlt, weil sie mit dem E-Mobil so viel gutes für unsere Welt tut ..
    .. Schon die erste Probefahrt .. haut uns um. Die Beschleunigung lässt sogar die meisten Porsche-Modelle alt aussehen ..
    Wie schön - und das alles emissionsfrei. Wenn man die Bilanzhülle großzügiger Weise klein genug anlegt. Mal von vielem abgesehen - wie beispielsweise dem Reifenabrieb bei Beschleunigungen à la Porsche.

    Ich gebs zu ich bin auch schon Porsche gefahren. Den Anderthalbtonner 928, auch Rennsemmeln. Und mein >kleines< Moped, Bandit "Kult" GSF 600N (GN77) hat nur nen guten halben Liter, aber bei 0 bis 100 hängt die (ich - aber nur manchmal) fast jeden Porsche ab. Natürlich macht das alles Laune. Aber mittlerweile bin ich erwachsener geworden - und versuche mich vom frühen Primatenverhalten abzuwenden. Nicht jeder Versuch gelingt, aber ich bleib dran.
    Ciao sagt der JoeamBerg

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    181
    Schön, dass man doch noch ab und zu jemanden liest, der begreift, worum es wirklich geht.
    So lange Industrie und Politik am Wachstumsparadigma festhalten und das Heil der Menschheit in immer mehr, mehr, mehr gesucht wird, ist der Untergang der Gesellschaft wie wir sie kennen vorprogrammiert. Klimakollaps und Ressourcenkrise werden uns den Garaus machen. Aber Hauptsache, das neue Auto ist noch potenter als das alte. Der kleine Mann, der sich ein 30.000 € teueres Elektroauto kauft, bekommt 6.000 € Prämie (einmalig) und zahlt am Ende dabei drauf. Der Unternehmer, der sich einen 450 PS Hybridboliden kauft, bekommt 50% Rabatt auf die Versteuerung der Privatnutzung. Bei einem 100.000 € teueren Oberklasseauto sind das schon über. 4.000 € - jedes Jahr!!!
    Der Energieverbrauch scheint bei Elektroautos sowieso keine Rolle zu spielen. Der Strom kommt ja aus der Steckdose... Da gibts ja keine Umweltschäden. Und wenn ich lese, dass es Autos gibt, die 25 KWh oder mehr auf 100 Km brauchen (entspricht über 8 € auf 100 Km), zuzüglich Lade- und Transportverluste, dann freu ich mcih über die geringen Verbrauchswerte meines Diesels. Aber bitte nicht missverstehen - ich bin Befürworter der Elektromobilität und einer konsequenten Verkehrswende. Aber mit Vernunft und nicht getrieben vom Gewinnstreben der Auto- und Stromindustrie. Für 98% meiner Fahrten genügt eine Reichweite von 100 Km. Natürlich ist mehr immer nett - aber sinnvoll ist es nicht.
    Ich bin vor einigen Monaten aufs Rad umgestiegen und fahre derzeit sozusagen als "technosoziales Experiment" konsequent nicht mehr mit dem Auto. Das ist oft schwierig, langwierig oder sogar richtig nervig, aber unterm Strich preiswerter, vielseitiger und vor allem umweltschonened. Ich kann nur jedem Empfehlen, dass auch mal zu probieren.

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