Danke, Hannes.
Deine Ausführungen sind für mich sehr hilfreich!
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| Sprache: C | Teensy 3.2 | Arduino 2.x | Status: EwigerAnfaenger |
Frage:
Wie "legetim" ist es, aus einem ISR mit longjmp in das main() zurück zu springen, sollten bestimmte Bedingungen innerhalb des ISR erfüllt sein?
Hintergrund:
Mehrfache Tastenabfrage+Entprellung via Timer-ISR. Je nach Ablaufposition innerhalb des main() sollen unterschiedliche Befehle ausgeführt werden. Einfaches Bsp: ein delay() abbrechen/überspringen.
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| Sprache: C | Teensy 3.2 | Arduino 2.x | Status: EwigerAnfaenger |
Was bedeuted legitim hier? Die Frage ist: darf man es benutzen? Wenn es zulässig ist, dann darf man es auch. Eine zweite Frage wäre, ist es sinnvoll?
Einige aber sicher nicht alle Antworten, die mir so einfallen.
Ich benutze C schon ziemlich lange, hatte aber noch nie das Bedürfnis, longjmp zu benutzen. Ich hab es also noch nie für sinnvoll gehalten.
Setjmp/longjmp ist ein Minenfeld. In MISRA ist es IMHO verboten. Wer sich sehr gut in C auskennt, mag vielleicht in diesem Minenfeld navigieren können, warum Anfänger das tun wollen, erschließt sich mir nicht.
Ein Interrupthandler verhält sich zwar wie eine normale C-Funktion, ist aber keine normale Funktion. Das sieht man an den Atributen, die sie hat. Der Code den der Compiler erzeugt und der vor der ersten Zeile C-Code der Funktion läuft ist ebenso wie der Code, der bei einem return erzeugt wird, ein anderer. Verlässt man eine solche Funktion, wird das, was sonst beim return gemacht wird, ausgelassen. Die Konsequenzen hab ich jetzt nicht untersucht.
Ob das ganze KonzeptSinn macht, hab ich jetzt nicht angesehen.Je nach Ablaufposition innerhalb des main() sollen unterschiedliche Befehle ausgeführt werden.
MfG Klebwax
Strom fließt auch durch krumme Drähte !
Wie legitim? Auf einer Skala von 0 bis 100 eine solide 0,001. Mit anderen Worten: Ohne sehr gute Gründe überhaupt nicht.
In C mit normalen Sprachfeatures nur die Möglichkeit über ein return eine Funktion ( und ja: ISR ist streng genommen ein Makro, wird aber vom Kompiler zu einer void ISR_Name (void)-Funktion reduziert) zu verlassen (In void()-Funktionen trägt der Kompiler das return nachträglich ein, falls es nicht ausdrücklich dort steht.) Das hat hauptsächlich den Grund eine korrekte Funktion des Aufrufstapels zu gewährleisten. Mit Sprüngen aus einer Funktion ist das Verhalten des Programms daher undefiniert.
Dein Problem kann man anders lösen, z.B. mit einer abbrechbaren warte-Funktion wie dieser:
Code:volatile bool abbrechen = false; void warte(uint ms) { while(--ms>0 && !abbrechen) delay(1); abbrechen = false; }
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