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Thema: LiPo Balancer-Anschluss

  1. #11
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Moppi
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    Über solche Aktionen, LiPos parallel anzuschließen, kam ich auf die Idee, das u.U. ähnlich zu tun. Ich habe nur noch ein Problem damit, dass - bei Parallelschaltung - bspw. die mittlere Zelle, beider Akkus, unterschiedliche Eigenschaften, aufgrund Alterung, hat. Oder anders: eine gesunde Zelle mit einer nicht mehr so gesunden Zelle parallel zu schalten und zu laden.
    Wenn, dann soll das dauernd so sein, dass immer zwei Akkus parallel geschaltet sind. An der Ausgangsseite und auch an der Ladeseite (Balancer-Anschlüsse).

    eine weitere Sache:

    Ich habe auch schon gelesen, dass Leute meinen, man kann einen Akku ruhig laden, während er gleichzeitig "entladen" wird (also praktisch in der Schaltung eingebunden bleibt, die er speisen soll), Hauptsache das Ladegerät liefert mehr Ladestrom, als der Verbraucher benötigt; lediglich die Ladezeit würde sich verlängern. Hier weiß ich nicht, ob dies den Ladezyklus stört, gerade beim Ausgleichen der Akkuzellladung zum Schluss. Eigentlich sollte das Ladegerät die Schaltung speisen und der Akku wird mit der verbleibenden Energie geladen. So ist die Betrachtung dann - denke ich - wohl richtiger.
    Wenn ein Roboter selbstständig lädt, hätte er im Ladezustand einen definierten Verbrauch, von meinetwegen 250mA, für die Elektronik. Was sich dann auch über die gesamte Ladezeit praktisch nicht relevant ändert. Wenn also ständig ein geringer Strom abfließt, könnte trotzdem das Ladegerät seinen Dienst vorschriftsmäßig tun. Das wäre auch eine Erleichterung, die Akkus nicht ausbinden zu müssen. Vorsichtshalber kann man die Akkupaare über Dioden die Schaltung speisen lassen, eben wegen Ladungsausgleich, dass die Akkupaare getrennt geladen werden können. Was sagt Ihr dazu?
    Geändert von Moppi (30.07.2019 um 09:14 Uhr)

  2. #12
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    Hier weiß ich nicht, ob dies den Ladezyklus stört, gerade beim Ausgleichen der Akkuzellladung zum Schluss
    Prinzipiell erstmal "Handy" das lädt man ja zwar auch i.d.R. ordentlich auf aber oft auch nur mal so zwischendurch, ich denke die Wirkung (wenn man nicht auf optimum an Lebenszeigt aus ist) ist da eher gering.

    Der Ladungsausgleich wird bei den "üblichen" Balancern ausschließlich während des Laden (passiv) durchgeführt, indem der passend große Widerstand beim erreichen der Ladeschlusspannung kleiner wird als der ESR der Zelle

    Die andren Balancer die in Profigeräten eingesetzt werden können eben durch die jeweilige Technik auch aktiv ein Akkupack ausbalancieren ohne dass man einen Ladestrom anlegt.

    Dioden zwischen den Zellen finde ich problematisch, du wirst damit auf jeden Fall erstmal deinen Lader verwirren, weil über die Diode eine Spannung abfällt die so nicht eingerechnet ist, sofern er nicht nur eine stumpfe Stromquelle ohne Endabschaltung ist.

    Was mir jetzt noch ein wenig Kopfschmerzen bereitet, ist das Verhalten des (vermutlich Widerstand basierten) Balancers wenn man plötzlich 2 Zellen parallel an einem Zellen Port laufen hat, die ESR Schwankung in den Zellen (Produktionstechnisch und ggf. Ladungsabhängig) kann sich ggf. negativ auf den verwendeten Bypass Widerstand auswirken. Habe mir dazu noch nciht das Video vollständig angesehen muss ich dazu sagen, vielleicht wird dort auch darüber gesprochen ^^
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  3. #13
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Moppi
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    Ich glaub die letzte Idee, einfach den LiPo in der Schaltung zu belassen, während die einzelnen Zellen ausgeglichen werden, sollte nicht funktionieren. Denn einerseits kann Strom abfließen, was ja über die Reihenschaltung aller Zellen geht und diese also entladen werden. Anderseits versucht das Ladegerät zum Schluss jede Zelle auf einen definierten Wert zu bringen. Vielleicht ist es dann doch besser, jeden der vier Akkus einzeln von der Schaltung zu trennen und zu laden. So bleibt die Schaltung dennoch versorgt, während ein Akku geladen wird.

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