Mir ist dieser deshalb sehr wichtig, weil der Mechanismus ein Teil eines Prüfstandes ist. Dabei soll der Winkel und eine Kraft gemessen werden und in einer Graphik als Ergebnis ausgegeben werden.
Werbung
Mir ist dieser deshalb sehr wichtig, weil der Mechanismus ein Teil eines Prüfstandes ist. Dabei soll der Winkel und eine Kraft gemessen werden und in einer Graphik als Ergebnis ausgegeben werden.
Hättest du das mal in #1 gesagt, hätte man sich da ganz andere Vorstellungen gemacht.
Was das Spiel angeht, wäre das nicht besonders relevant - denn die Kraft, die du in Abhängigkeit vom Winkel (so hab ich es verstanden) messen willst, drückt ja das Zahnrad immer in die gleiche Seite der Schnecke. Also immer in die eine Ecke des Spielraumes. Damit fällt das Spiel mehr oder weniger weg.
Wenn dir das nicht sicher genug ist, dann nimm den Drehgeber. Montier den Winkel direkt auf den Drehgeber, dann hast du zumindest kein Spiel zwischen Winkel und Messgerät und treibe die Achse des Drehgebers dann mit einem geeigneten Motor an. ich würde hier trotzdem auf ein Schneckengetriebe setzen. Aber du brauchst einen Nullpunkt zum Kalibrieren.
Auf die Sache mit dem Poti würde ich hier auf keinen Fall setzen.
Warum bewegst du diesen Winkel nicht gleich absolut in die richtige Position, indem du einen entsprechend starken Servomotor benutzt und den Winkel direkt auf die Achse montierst? Wenn ich richtig informiert bin, gibt man einem Servo per Steuerung eigentlich nur die Position vor, in die er fahren soll und er regelt sich selbst an der gewünschten Stelle ein. Die Haltekraft muss aber groß genug sein, also größer als die Kräfte, die du messen willst. (Also nicht so ein popliger Modellbauservo, sondern so ein Maschinen-/Robotermotor.)
Mit was misst du eigentlich die Kraft? Das erscheint mir fast das größere Problem.
https://www.althensensors.com/de/sen...-und-sensoren/
https://www.asm-sensor.com/en/winkelsensoren.html
http://www.asg-weinheim.de/en/sensor...on_sensors.php
Alle unter den ersten 15 Treffern bei duckduckgo.com.
Warum nicht sowas, es wird definitiv billiger als wenn du etwas selber strickst und ich verstehe nicht, warum du sowas anscheinend selber entwickeln willst.
Nachtrag:
Es gibt auch Sensoren, die Drehmoment und Winkelposition gemeinsam messen. Aber das darfst du alleine finden.
nein, du hast gefragt:
aber die Genauigkeit muss nicht neu berechnet werden: wenn sie für 270° gilt, dann gilt sie auch für 90°.Wie kann ich die Genauigkeit des Potentiometers für 90° berechnen, da diese normalerweise auf 360° oder mehr gegeben ist?
Wo das in den Datenblättern steht, weiß ich aber nicht.
Geändert von HaWe (14.06.2019 um 09:31 Uhr) Grund: typo
Ich wundere mich ein bisschen, dass du unbedingt an dem Poti festhalten willst. Spiel hast du beim mechanischen Anschluss des Potis auch, dazu kommen die Abweichungen, die schon im Prozentbereich liegen. Zusätzlich Wandlerungenauigkeit, Einflüsse von Alterung und Temperatur, ...
Ein Drehgeber gibt dir eine exakte Position. Bei 600 Schritten/U sind das 0,6° - bei einer Abweichung von quasi null, wenn du ihn direkt als Drehachse für deine Messeinrichtung nimmst.
Auch ein Schneckenantrieb wäre besser, da das Spiel beinahe vernachlässigbar ist und du den Winkel über einen Schrittmotor beinahe beliebig genau ansteuern kannst.
Warum willst du irgendwie irgendeinen Winkel einstellen und ihn dann mit tierischer Ungenauigkeit von wahrscheinlich deutlich mehr als +/-1% messen. Zumal die Kennlinie des Potis alles andere als Linear ist und du jeden einzelnen Winkelpunkt kalibrieren musst.
Lesezeichen