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Thema: Potentiometer als Winkelsensor

  1. #31
    Erfahrener Benutzer Fleißiges Mitglied
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    Ich wundere mich ein bisschen, dass du unbedingt an dem Poti festhalten willst. Spiel hast du beim mechanischen Anschluss des Potis auch, dazu kommen die Abweichungen, die schon im Prozentbereich liegen. Zusätzlich Wandlerungenauigkeit, Einflüsse von Alterung und Temperatur, ...
    Ein Drehgeber gibt dir eine exakte Position. Bei 600 Schritten/U sind das 0,6° - bei einer Abweichung von quasi null, wenn du ihn direkt als Drehachse für deine Messeinrichtung nimmst.
    Auch ein Schneckenantrieb wäre besser, da das Spiel beinahe vernachlässigbar ist und du den Winkel über einen Schrittmotor beinahe beliebig genau ansteuern kannst.

    Warum willst du irgendwie irgendeinen Winkel einstellen und ihn dann mit tierischer Ungenauigkeit von wahrscheinlich deutlich mehr als +/-1% messen. Zumal die Kennlinie des Potis alles andere als Linear ist und du jeden einzelnen Winkelpunkt kalibrieren musst.

  2. #32
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Ich wundere mich ein bisschen, dass du unbedingt an dem Poti festhalten willst. Spiel hast du beim mechanischen Anschluss des Potis auch, dazu kommen die Abweichungen, die schon im Prozentbereich liegen. Zusätzlich Wandlerungenauigkeit, Einflüsse von Alterung und Temperatur, ...
    Ein Drehgeber gibt dir eine exakte Position.
    ich könnte mir vorstellen: weil man bei Drehgebern immer erst eine Kalibrierung über Anfahren von Start/Stop-Positionen benötigt.
    ·±≠≡≈³αγελΔΣΩ∞ Schachroboter:www.youtube.com/watch?v=Cv-yzuebC7E Rasenmäher-Robot:www.youtube.com/watch?v=z7mqnaU_9A8

  3. #33
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Können wir zusammenfassend sagen

    Potentiometer:

    +Absolutgeber
    +Einfach
    +Kompakt
    +Ist technischer Standard für Servos und wird auch sonst sehr häufig verwendet um Stellpositionen zu geben
    -geringe Genauigkeit (Wiederholgenauigkeit bzw. Linearität) im unterne Preissegment
    -hoher Preisaufschlag für nur relativ wenig mehr Genauigkeit
    -Verschleißen reativ schnell (Oder kosten viel)

    Drehgeber(unterschiedliche Bauarten zusammengefasst):

    +je nach Bauart extrem genau(und dabei verhältnismäßig Kostengünstig)
    +in der Regel verschleißfrei
    +je nach Bauart auch kompakt
    -wenn Kompakt dann meist nur als Relativgeber
    -oder relativ groß
    -oder unverhältnismäßig teuer (ähnlich den Potis mit hoher Genauigkeit oder Lebensdauer)

    Man muss sich halt entscheiden aber ich denke es ist nicht weiter Zielführend über die Techniken zu diskutieren solange dazu keine echten Fragen mehr bestehen?

    Warten wir doch erstmal was Tokmot für sich als nützlich erwählt
    Es gibt 10 Sorten von Menschen: Die einen können binär zählen, die anderen
    nicht.

  4. #34
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Statt eines Potis würd ich den "AS5040 10Bit 360° Programmable Magnetic Rotary Encoder" oder einen ähnlichen Chip ins Spiel bringen wollen. Den hab ich mal eingesetzt. Inzwischen hat AMS auch neuere, bessere. Die messen absolut und allemal genauer als 1°. Man klebt einfach auf ein offenes Achsenende einen passenden Magneten (wenn die Drehzahl nicht so hoch ist, hält sich der Magnet auch selber) und positioniert den Chip darüber. Die Schnittstelle von denen ist aber sicher nicht SPS kompatibel. Soetwas wird wohl auch in den feineren digitalen Servos eingesetzt.

    MfG Klebwax
    Strom fließt auch durch krumme Drähte !

  5. #35
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    DAS Ding ist ja mal geil
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  6. #36
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von White_Fox
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    Die Idee von Klebwax ist gut. Die Teile geben doch, wenn ich mich recht erinnere, eine Spannung aus? Die kann man mit einer SPS doch einlesen.

  7. #37
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Zitat Zitat von White_Fox Beitrag anzeigen
    Die Idee von Klebwax ist gut. Die Teile geben doch, wenn ich mich recht erinnere, eine Spannung aus? Die kann man mit einer SPS doch einlesen.
    Die haben SPI als Interface. Ich hab aber auch I2C bei anderen Typen gesehen. 10Bit, also 1 Promille, Auflösung mach sich analog nicht so einfach, die besseren mit 14 Bit bekommt man analog nur sehr schwer in den Griff.

    MfG Klebwax
    Strom fließt auch durch krumme Drähte !

  8. #38
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Ich grübel die ganze Zeit ob man das nicht auch mit einer Anordnung von Hallsensoren und ein paar OpAmps realisieren könnte ... das müsste sich doch analog aufbauen lassen oder?!
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  9. #39
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Ich grübel die ganze Zeit ob man das nicht auch mit einer Anordnung von Hallsensoren und ein paar OpAmps realisieren könnte ... das müsste sich doch analog aufbauen lassen oder?!
    Die Realisierung mit dem magnetischen Drehwinkelgeber ist recht übersichtlich und wenn man den Chip einsetzt dann geht es doch kaum besser.

    https://www.roboternetz.de/community/threads/29796-Magnetischer-Drehwinkelgeber/page3?p=295855&viewfull=1#post295855



  10. #40
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
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    Es gibt auch Absolutwertgeber für die Industrie. Das einzige was ein Problem darstellen könnte ist dann die Schnittstelle.

    Wenn du aber von einer Logo auf eine S7-1200 umsteigst bist du flexibler und die ist nicht viel teurer als eine Logo.

    MfG Hannes

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