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Thema: Mein Hexapod-Roboter

  1. #11
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Rabenauge
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    Ich sag mal Danke-auch wenn ich _den_ so bestimmt nicht drucken werde.

    Nicht, dass ich das Design soo schlecht finde, aber ich würd das, wenn ich einen bauen wollte, lieber selber machen, und: ich komm "demnächst" sowieso nicht zu....selbst mein kleiner Vierbeiner wartet seit Monaten drauf, dass ich dem mal ne neue Stromversorgung zusammenlöte (liegt längst alles da, ich muss es nur machen).
    Grüssle, Sly
    ..dem Inschenör ist nix zu schwör..

  2. #12
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Moppi
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    Ich denke auch, man soll es lieber selber bauen. Aber es sollte auch nicht so aussehen, als wollte ich es vorenthalten. Es rundet die Sache etwas ab. Die endgültige Version ist dies dann aber für mich auch noch nicht. Es gibt hier jetzt schon Verbesserungen an den Bauteilen, die ich selbst so noch nicht mal alle eingesetzt habe. Aber ich weiß nicht, wann ich fertig bin. So kann man wenigstens einen Blick drauf werfen. Ich habe schon Beine mit Schild entworfen, die wollte ich auch erst mit dazu tun, aber ich fand die aktuell etwas zu schwer und nicht so leicht zu drucken. Außerdem wäre es zum Ausprobieren nicht sehr hilfreich, wenn Teile der Beine von außen verdeckt sind.

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    MfG

  3. #13
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Rabenauge
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    Hm, sieht doch cool aus.
    Schwer zu drucken? Wieso?
    Zwischen die beiden Servo-Konsolen müsste bissel Stützstruktur, aber sonst sehe ich da keine Probleme...man könnte die bestimmt auch hin legen (auf die Aussenseite, so dass die Servo-Konsolen senkrecht nach oben stehen).
    Ich würd die "Verkleidung" allerdings abrunden, das sähe noch besser aus.
    Vom Gewicht her seh ich da auch keine Probleme: was wiegt sowas denn, mit zwei Wänden (gedruckt mit der üblichen 0.4er Düse)?
    Bestimmt nich mehr als 5-6g pro Stück.
    Viel Infill brauchts ja nicht, soo stark sind die Billigservos nich, hehe...

    Aber das man alles zigmal umkonstruiert, kenne ich: mein Kettenroboter hat schon seine vierte Wanne- drei davon hatte ich tatsächlich gedruckt (ein Klacks, 14 Stunden Druckzeit, pro Stück ).
    Irgendwas ist immer, dass man übersehen oder nicht bedacht hat- oder sich beim Zusammenbau schlichtweg als "könnte besser sein" herausstellt.
    Grüssle, Sly
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  4. #14
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Moppi
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    Hier mal die Ausgangsform. Dort kann man sehen, dass beim Drucken einzelne 0.4mm starke Wände entstehen, mit Hohlraum dazwischen.
    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

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    Ich weiß nicht, ob das mit Stützstruktur funktioniert. Zumindest die erste Form kann man nur liegend ausrichten, zum Drucken. Wie auf dem Bild. Mit den Überhängen sollte es möglich sein. Habe es aber noch nicht probiert.
    Diese erste Form ist runder, aber dafür eben viel dünnwandiger.

    Mit der weiteren Bearbeitung, dass die Wände dicker werden und gefüllt sind, musste ich dann die Polygone verschieben, damit keine Ecken raus stehen, so ist aus dem Runden dann so was anderes geworden. Was ich jetzt auch nicht schlecht fand.

    Das obige, massive, nicht so runde Teil wiegt dann 17g.
    Das rundere Teil mit den dünnen Wänden, die teilweise nicht geschlossen sind, wiegt 7g.
    Das Teil, original, wie ich es bis jetzt verwendet habe, wiegt 4g.

    Irgendwas ist immer, dass man übersehen oder nicht bedacht hat- oder sich beim Zusammenbau schlichtweg als "könnte besser sein" herausstellt.
    Oder man war schusselig und hat mal wieder die Schraubenlöcher vergessen etwas enger zu machen, damit die Schrauben besser halten.


    MfG
    Geändert von Moppi (24.05.2019 um 20:07 Uhr)

  5. #15
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    Sieht wie Cura aus- du weisst schon, dass du die Wanddicke (die Aussenhülle...) in Cura beliebig einstellen kannst?
    Das beeinflusst die äussere Form absolut nicht- die Wände werden einfach nach innen dicker gedruckt (mehr Wände, weniger Füllung)- mach ich dauernd,da 0.8mm oft etwas labil wird.
    Grüssle, Sly
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  6. #16
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von Moppi
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    Natürlich weiß ich das, mach ich auch. Bis zu einem Maß, wo es möglich ist. Es verschwinden dann auch Löcher oder die werden so klein / eng, dass sie nicht zu gebrauchen sind. Große Abstände kann man damit schlecht überbrücken. Geht eigentlich auch nicht, ohne das Objekt zu verstümmeln. Die Stärke der Wandlinien wirkt sich aber auch nach außen aus. Wenn man mit Objekten arbeitet, die ineinander passen sollen, ist hier nicht so viel Spielraum. Normalerweise mache ich die Wandlinien auch nicht dicker, als den Düsendurchmesser. Manchmal hat man Nähte / Übergänge, die werden dann auch verstärkt.
    Wenn man nach einem optimalen Druckbild sucht, wie das mit einem 3D-Drucker so der Fall ist, muss man sich mit allen Optionen der Software beschäftigen. Einige Sachen hängen mit der Slicer- Software zusammen, viele Druckbildbestimmende aber auch mit dem 3D-Programm, dass das Mesh erstellt (überlappen Polygone, wie weit überlappen sie, wie dicht sind sie beieinander ...). Unzulänglichkeiten im Mesh lassen sich i.R. mit dem Slicer ausgleichen, über Wandstärke oder andere Parameter. Deshalb ist das, mit dem Drucken der STL-Dateien, dann auch so eine Sache. Wenn man die nicht selber erstellt hat, kann manchmal schlecht bestimmt werden, woher ein Druckfehler kommt. Manche Unzulänglichkeiten im Druckergebnis hängen auch mit der Mechanik des 3D-Drucker zusammen. Um mit dem Druckergebnis zufrieden zu sein, ist es für mich zwingend notwendig, sich mit all den Dingen auseinanderzusetzen. So verwende ich jetzt nur ein Druckprofil, für ein Material, das auf meinen Drucker abgestimmt ist. Das Druckergebnis selbst steuere ich am Drucker über Fluss und Geschwindigkeit, je nach dem, was ich drucke und welche Größe das Objekt hat. Ich kann aber auch jedes Objekt mit dem einen Profil drucken (hier gibt es kontroverse Meinungen), das dauert nur lange, bringt aber das sauberste Ergebnis. Am Objekt sehe ich im Slicer, ob Polygone teils zu weit entfernt voneinander sind, dann reguliere ich nach. Ich verändere nur noch wenige Parameter. Meist ist das: Überhänge druckbar machen, ab so und so viel Grad. Je nach Objekt benötigt man das oder auch nicht. Deshalb sind die STLs auch ein Ergebnis meiner Erfahrungen mit dem 3D-Druck. Jemand der sich mit dem 3D-Druck und seiner Software ebenso gut auskennt, wird damit aber keine Schwierigkeiten haben, weil es nur wenige Dinge zu beachten gibt (auf die man aber sowieso bei jedem Druck achten sollte), bei diesen STL-Dateien beschränkt sich das vornehmlich eben auf die Überhänge.



    MfG
    Geändert von Moppi (25.05.2019 um 06:56 Uhr)

  7. #17
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    Die Option "Überhänge druckbar machen" ist Murks.
    Die verändert nämlich (als Einzige, von der ich es wüsste) tatsächlich die äussere Form.
    Alles andere verändert die vorgegebene Form _nicht_.
    Wär auch Blödsinn: Ich konstruiere mir ein Teil, passgenau, und der Slicer bastelt dran herum??
    Wenn du dickere Aussenwände drucken willst (z.B. 1.2mm, das sind drei Wände), aber dein Teil enthält einige Stücke, die dünner sind (und sein müssen) schalt einfach die Option "drucken von dünnen Wänden" noch dazu- dann erhälst du nach dem Druck genau die Form, die du in der *.stl auch vorgegeben hattest.
    Meshfehler sind ein Problem, das ist wahr- ich selbst kann die bei meinen Konstruktionen ausschliessen.
    Da ich mit Blender arbeite, hab ich mir das 3D-Druck-Plugin nachinstalliert, das kann beliebige Objekte auf Fehler checken- und zeigt die Problemstellen auch an.
    Grüssle, Sly
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  8. #18
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    Die Option "Überhänge druckbar machen" ist Murks.
    Manchmal macht sie Sinn. Ich könnte mich entscheiden, selber Hilfsstrukturen an das Objekt zu bauen (weil es anders nicht gut druckbar wäre) oder nehme bei Kleinigkeiten diese Option zur Hilfe. Je nach Einstellung baut der Slicer dann Treppchen-Übergänge, die der Drucker besser drucken kann. Aber man muss es nicht mögen.

    Ich konstruiere mir ein Teil, passgenau, und der Slicer bastelt dran herum??
    In der Tat macht das dann wenig Sinn. Man muss schauen, wo man das einsetzen muss oder könnte und ob man eine andere Möglichkeit hat.

    "drucken von dünnen Wänden" habe ich immer an.

    Meshfehler sind ein Problem, das ist wahr- ich selbst kann die bei meinen Konstruktionen ausschliessen.


    Da hast Du Glück! Leider habe ich so Programme dafür nicht, die Problemzonen anzeigen. Aber in Cura sieht man das dann auch, ich orientiere mich dann dort, wo was nicht stimmt. Diese offenen Stellen entstehen aber auch dadurch, dass ich beim Bearbeiten der Form, das Mesh selber verändere, also einzelne Punkte verschiebe und noch was ausschneide. Mit dem freien Formen bin ich noch nicht so geübt, das habe ich in der Vergangenheit kaum gemacht. Hatte dann selber gestaunt, dass plötzlich Löcher in der Form sind, wie man sie auf den letzten Bildern sehen kann. Insbesondere passiert das, wenn ich Punkte über andere hinausziehe, wo sie nicht hingehören; kann das in der 2D-Darstellung aber auch schlecht erkennen.

    Na ja.


    MfG

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