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Thema: Atmega328P alleine , standalone , ohne externe Beschaltung , ohne Board

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Atmega328P alleine , standalone , ohne externe Beschaltung , ohne Board

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    Leider habe ich über die Suche hier keine passenden Ergebnisse gefunden.

    Ich habe vor die Atmegas ohne das übliche Programmier-Board zu betreiben. Nun stellt sich aber die Frage, ob sich das lohnt. Weil ein Arduino Uno-Board oder ein Arduino Mega Board zur Zeit ca. 12 EUR kosten. Wenn ich einen Atmega bestelle dazu einen Quarz und Kondensatoren, dazu eine Lochrasterplatine und Verbrauchsmaterial einrechne, dann bin ich auch schon in der Nähe dieses Preises. Wenn man ein Arduino Uno oder Mega Board betreibt, braucht das so viel mehr Strom, als wenn man die Atmegas ohne Board betreibt?

    Gruß, Moppi

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Jein, es kommt auf die Boards an und natürlich wie gut du mit Power Save Modes arbeiten kannst bei ATmegas

    Ein ATTiny als Beispiel kann weniger als 1mA Strom verbauchen mit minimaler Beschaltung aber auch 20mA verbraten wenn du mit aller Peripherie was am machen bist.

    Was bei den meisten Boards den Hauptstrom verbrutzelt ist die USB Beschaltung und die lustig leuchtende LED.

    Wenn du auf USB verzichtest kommst du aber nicht mehr so einfach an den Speicher zum Programmieren heran und brauchst einen Programmieradapter (Initiale Kosten sind entsprechend unangenehm hoch)

    Für Prototyping bist du mit einem Arduino bestens versorgt um dein Programm zu entwickeln. Wenn du jetzt aber eine Low Power Lösung auch "produktiv" brauchst wird dir der Weg nicht erspart bleiben ein Board per Hand zusammen zu löten um auch den letzen Funken Strom zu sparen der möglich ist.

    Du wärst Überrascht wieviel "Ruhestrom" so ein einfacher 5V DropDown Regler verschwendenkann.

    Ich wollte einen ATTiny an 12V hängen und der Regler verbrauchte schon alleine fast 5mA@12V , mehr als der Tiny dahinter verbrauchen sollte.
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    nicht.

  3. #3
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    Ja, so etwas ist meine Befürchtung.

    Das kann ich bauen und den Stromverbrauch messen.

    Mit der Programmierung wollte ich ein Uno- oder Mega-Board mit gesockeltem Atmega nehmen, den dann für externen Einsatz dort entfernen.

    Ist das sinnvoll mehrere Atmega an einer Stromversorgung parallel zu betreiben? Jedes Uno- oder Mega-Board hat einen eigenen Spannungsregler, vielleicht ist das sinnvoller. Peripheriegeräte sollen i.d.R. auch noch betrieben werden. Vielleicht gibt das unangnehme Rückkopplungen über die zentrale Stromversorgung? Wenn ich einen Spannungsregler auch noch dazubauen muss, habe ich schon bald ein halbes Uno- oder Mega-Board.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Mit der Programmierung wollte ich ein Uno- oder Mega-Board mit gesockeltem Atmega nehmen, den dann für externen Einsatz dort entfernen.
    Das ist mal ne pragmatische Idee

    Ist das sinnvoll mehrere Atmega an einer Stromversorgung parallel zu betreiben?
    Wenn sie denn die gleiche Aufgabe (als nicht komplett unabhängig sind) bearbeiten und die Zuleitung nicht zu lang ist, spricht nichts dagegen aus einer sauberen Sannungsquelle für mehrere Controller zu arbeiten

    Wenn du jetzt allerdings eine Versorgung für mehrere Aufgaben gleichzeitig machen möchtest oder mehrere Boards, lohnt es sich zu überlegen pro Board einen Spannungsregler einzubauen und mit 7V zu versorgen.
    Sollte ein Board dabei sein das > 100mA verbauchen wird, sollte man schon über einen Spannungswandler/Schaltregler nachdenken

    Ich glaube eine Empfehlung fällt heir generell schwer weil man den Einsatzzweck nicht kennt
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  5. #5
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Mehrere Controller bekommen unterschiedlicher Aufgaben. Einer z.B. SD-Karte, einer z.B. USB Host Controller für SSD, weitere Controller für reine Datenverarbeitung, einer vielleicht noch für eine Anzeigeeinheit. So in diese Richtung. Als Motoren werden wohl Lüfter betrieben, falls notwendig.

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Dann würde ich auf jeden Fall Clustern! Eine Beefige Versorgung (soll später sicher ein Akku werden)

    Dann fasst du alle Controller des Projektes zusammen und versorgst sie hinter einem ausreichend geglättetem Schaltregler.

    Für die "Leistungselektronik" also alles was Motoren und andere "Wechselhaft belastete" Komponenten angeht solltest du einen separaten Wandler verwenden (oder diese direkt auf der Quelle betreiben).

    Für den Übergang von Steuersignalen von den Controllern zur Leistungselektronik musst du dann halt überall Transistoren verwenden um von deiner saubren Logik Spannung auf die unsaubere Leistungselektronik rüber zu kommen.
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  7. #7
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Ich habe 2A-Netzteile mit 12V-Ausgang, eins sogar einstellbar in der Ausgangsspannung, aber ich bezweifle, dass der Ausgang ausreichend geglättet ist. Aber ein Akku ist eine gute Idee, gegen Stromausfall.

    Die SD-Kartenadapter werden ja direkt mit dem Controller verbunden. Die SSD-Festplatte über SCSI-zu USB-Adapter, am USB Host Shield, das wiederrum auf einem Arduino - Board aufgesteckt wird.

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Die SD-Kartenadapter werden ja direkt mit dem Controller verbunden
    Vorsicht, SD Karten haben gern eine Lastspitze beim einstecken! Ich würde dazu raten zwischen der SD und der Logikversorgung hier noch einen kleinen Widerstand in Reihe (<100Ohm) zu schalten und einen dicken Kondensator auf die SD Seite damit dein Controller nicht plötzlich resettet und trotz Serienwiderstand die SD Karte genug Reserve hat.

    Was die SSD angeht bin ich mir überhaupt nicht sicher! Du willst also eine SSD per USB an einen Controller anschließen ... da hängt so viel Kram elektrisch zusammen auf den man nur wenig Einfluss hat, dass ich dem Schaltkreis am liebsten eine eigene Versorgung geben würde um die restliche ELektronik nicht unnötig zu stören. Aber da bin ich leider kein Profi für
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  9. #9
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    Zitat Zitat von Ceos Beitrag anzeigen
    Vorsicht, SD Karten haben gern eine Lastspitze beim einstecken!
    Das ist ein guter Einwand! Ich habe das schon mal wo gelesen, aber so etwas vergisst man schnell wieder. Vielleicht wäre es dazu auch sinnvoll, das Gerät zum Ein-/Ausstecken der Karte ganz vom Stromkreis zu trennen. Das könnte man sogar mit einem Kippschalter, denk ich.

    Was die SSD angeht:
    Für den Host brauche ich ein vollständiges Arduino-Board, weil das Shield dort sowieso aufgesteckt wird. Die SSD muss extra versorgt werden. Wahrscheinlich werde ich dort einen Festplattenwechselrahmen für SCSI-Platten mit USB-Anschluss nehmen, das Festplattengehäuse hat dann ein extra Netzteil (könnte man auch ein Akku dranhängen).

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