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Thema: NTC-Kabel verlängert>Display läuft?

  1. #1
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    NTC-Kabel verlängert>Display läuft?

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    Hallo,
    ich bin gerade dabei die Steuerung für unsere Heizungsanlage neu zu bauen.
    Das hört sich wilder an, als es ist.
    Ein Holzvergaser beschickt einen Pufferspeicher. Das System ist OK.
    Nun habe ich 8 Temperaturmodule. NTC 10 KΩ sind die Fühler.
    [URL="https://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItemVersion&item=253715847088&vi ew=all&tid=2296995006015"]
    Damit möchte ich mehrere Pumpen über Solid State Relais steuern. Denn für jedes Zimmer (Fußbodenheizung)habe ich eine Pumpe. Anders war der Hydraulikabgleich nicht möglich.(Lange Geschichte) Dazu steht der Ofen im anderen Gebäude. Somit läuft da auch noch eine Pumpe, welche das Wasser zum Haus pumpt.
    Das funktioniert auch. Letztlich heizen wir mit Pumpenstrom, denn das Holz bekomme ich so.

    Aber bei Drei der Acht Module, die ja auch 10tel °C anzeigen, läuft die Anzeige. Immer rauf und Runter bis zu +/- 0,5°C.
    Jetzt habe ich testweise einen Fühler mit 2 Wicklungen durch einen Ferritring getestet. Das brachte nichts.
    Dann parallell 100nF. Wenig Erfolg.
    Dann 1µF. Schon besser, aber immer noch 0,3°C +/-.
    Es hängt auch nicht mit der Fühlerkabellänge zusammen. Am Puffer ist oben und unten ein Fühler. Die Kabel sind ca. 12 Meter lang. Die Anzeige des oberen Moduls steht. Die Anzeige des unteren läuft.
    Die gesamte Schaltung hatte ich am Labornetzteil getestet. Die Fühler alle mit ca 40cm Länge dran gehabt. Da lief alles einwandfrei.
    Jetzt verwende ich ein Steckerschaltnetzteil 12 Volt.
    Sollte ich das gegen ein Trafonetzteil tauschen?(Fällt mir gerade so ein).

    Das ist die kleinere Schaltung am Ofen, Hier steht das obere Display. Das Untere läuft 0,3°C +/- rauf/runter.
    Einer der Fühler hat ca 10 Meter Kabel. Als ich auf einen NTC mit 40cm wechselte, war die Anzeige still.
    Konstruktiv bedingt, sind die Kabel nicht durchgängig. Sie treffen sich 3m vor der Schaltung, in einem Gehäuse. Hier sind Sie paarweise nebeneinander auf Streifenplatine gelötet und gehen dann im gemeinsamen Kabel weiter. Hier habe ich keine Kondensatoren eingesetzt?
    Wie bekomme ich das in den Griff?

    Danke für jeden Tipp
    Achim
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken Zum Ofen-Am Ofen.jpg  

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Hallo Achim,

    das Verlängerungskabel für den Fühler sollte auf jeden Fall geschirmt sein.
    Den Schirm dann an der Elektronik auf Masse legen.
    das Verdrillen der Leitungen wäre ansonsten sehr zu empfehlen.

    Wenn der Kondensator mit 1µF hilft, kannst Du vermutlich auch einen größeren nehmen,
    das sollte kein Problem sein, da es ja ein recht träges System ist und dieser lediglich parallel
    zum ohmschen Sensor liegt. Problematisch wäre es nur wenn die Schaltung mit Wechselspannugn misst,
    was aber eher ungewöhnlich ist.

    Wenn man prüfen möchte ob es an der Versorgung (Netzteil) liegt,
    ist es sinnvoll die Schaltung mal mit einer Batterie oder Akku zu versorgen,
    sofern dies möglich ist. Hast Du dann die gleichen Probleme wird eine Änderung
    am Netzteil also nichts bewirken.
    Steckernetzteile sind meistens getaktet und verursachen teils erhebliche Störungen.
    Labornetzteile sind oft, zumindest die älteren Modelle, konventionell, also mit einem Trafo Gleichrichter Kondi aufgebaut
    das Ausgangssignal ist dann meist sauberer.

    Was ist das für eine Fühler Puffer ?
    Ich vermute mal damit ist der Messverstärker/Messelektronik gemeint.

    PS.: Der Link funktioniert bei mir nicht.

    Siro
    Geändert von Siro (31.08.2018 um 10:27 Uhr)

  3. #3
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    Hallo Siro,
    danke für deine ausführliche Hilfe.
    https://www.ebay.de/itm/5X-XH-W3001-...72.m2749.l2649

    Mit einem "Trafo Netzteil" ist der Fehler immer noch wie gehabt.
    Es handelt sich um 12 Volt DC. Entschuldigung, mit Puffer ist ein Wasserspeicher gemeint. Bei mir 2800 Liter, die der Ofen(30KW) direkt anheizt. Daraus wird dann das warme Wasser für das Haus genommen. Der Vorteil ist, dass der Ofen mit Volllast läuft, bis das Holz verbrannt ist. Dadurch ist der Wirkungsgrad hoch und Emissionen sind gering. (Nachbrennkammer mit über 1000°C) Nach ca 4 Stunden ist der Ausbrand erfolgt. Wenn der Ofen heizt, läuft der Wasserkreislauf vom Ofen durch einen Plattenwärmetauscher zum Puffer und zurück. Das prüft der Pufferfühler. Wenn der Wasservorlauf des Ofens unter eine bestimmte Temperatur sinkt, wird der Ofen über ein Motorventil "abgehängt". Jetzt pumpt auf Anforderung vom Haus, eine Pumpe das warme Wasser vom Pufferspeicher durch den Wärmetauscher, zum Pufferspeicher. Ist zwar blöd mit der extra Pumpe, aber ließ sich aus technischen Gründen nicht umgehen.
    Zum Haus läuft das Wasser dann durch eine "Pipeline von 25 Meter, durch den mittleren Wärmetauscher eines Solarthermiepuffers zu einem weiteren Plattenwärmetauscher und zurück zum großen Puffer. Natürlich macht das eine Pumpe. Auf der anderen Seite letzteren Wärmetauschers, greifen dann die 5 Pumpen, die in die Fußböden einspeisen ab.
    Dadurch, dass der Solarthermiepuffer durchflossen wird, wird 1. das Brauchwasser erwärmt und zweitens überschüssige Solarenergie mit in die Heizung eingebracht. Ganz nach Bedingungen und Bedarf.
    Die Wärmetauscher bewirken, dass der Dreck (Eisen-Rost) nicht in die Heizschlangen des Fußbodens kommt. Auch Hydraulisch gibt es weniger Probleme.
    Soviel nur zur Erklärung, wieso jemand blödsinniger Weise soviele Pumpen hat.
    So, 100m Fühlerkabel, geschirmt 2 x 0,14 liegen im Warenkorb bei Völkner. Bis Sonntagabend sammle ich noch, dann bestelle ich.
    Dummerweise kann ich nur ca 3/4 der Kabel tauschen. Merkwürdiger Weise funktionierten die Kabel an 5 alten LCD Displays tadellos. Das alte Netzteil habe ich an den Neuen erfolglos getestet? Die Fühler waren PT 100.

    Dankeschön
    Achim

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
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    Ganz entscheidend ist auch wie die Kabel verlegt sind.
    Wenn sie dicht neben anderen, z.B. Netzkabeln liegen, ist das ohne Schirmung vermutlich aussichtslos,
    sie sollten auch nicht zu dicht an Motoren oder Pumpen vorbeigehen. Ohne Schirmung streut Dir alles Mögliche rein.
    Das kann natüprlich auch in den letzen 3 Meten erfolgen...

    Mit dem PT100 hab ich jetzt nicht verstande :
    Du hast den NTC gegen einen PT100 getauscht ?
    kann man das einstellen, was da für ein Fühler dran ist ?
    weil der hat ja nur 100 Ohm im Gegensatz zu deinem NTC mit 10 KOhm
    und würde völlig andere Ergebnisse liefern.

    An welöcher Stelle hattest Du denn den Kondensator dran ?
    am Sensor, an deiner Sammelplatine oder ....
    Der müste nämlich möglichst dicht am Messeingang liegen, also an deinem Display-Modul liegen.
    Geändert von Siro (31.08.2018 um 17:41 Uhr)

  5. #5
    Benutzer Stammmitglied
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    Der PT 100 war mit 28 Jahre alten Modulen verknüpft. Das habe ich jetzt alles ersetzt. Auch hatte ich da noch riesige Solid State Relais. Alles in diversen Einzelgehäusen überall verstreut. Zudem immer wieder erweitert und umgebaut. Still gelegt und erneuert. Das ist jetzt alles weg. Nur noch 2 Kästen. Einer am Ofen und einer im Haus. Alles ordentlich und übersichtlich. Meine Frau hatte Angst, das wenn ich mal ausfalle, niemand mit der chaotischen Steuerung klar kommt. Es ist eben alles etwas speziel.
    Aber das ordne ich ja gerade.
    Die letzten 3 Meter!!
    Ja, ausgerechnet die letzten 3 Meter hatte ich vorher tatsächlich ein geschirmtes Steuerkabel mit 18 Leitern. Dummerweise habe ich jetzt eins ohne Schirmung. Das Alte liegt noch daneben. Das habe ich Hirsch nur hinter dem mit Acryl in die Wandöffnung geklebten Steuerrungskasten gelassen. Also werde ich mal ein Eisensägeblatt nehmen und den Kasten ohne die Kabel zu beschädigen rausfummeln.
    Zum Glück gehen alle Leiter nach hinten weg. Aber gerade hinter dem Kasten laufen viele 230 V AC Kabel.
    Ich versuche mein Glück. Aber das geschirmte Kabel bestelle ich auf jeden Fall.

    Dankeschön
    Achim

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