Nachteil eines µC ist, das er ja schon eine Spannungsversorgung braucht. Bzw. beim Einschalten derselben erst mal "bootet" (Die per USB Programmierbaren haben einen bootloader) das braucht Zeit. Dafür ist das Programm einfacher. Da einfach beim Einschalten einmalig der Ausgang für eine definierte Zeit gesetzt wird.
Einen Eingang braucht es dann gar nicht, da der Eingang ja das Bereitstellen der Betriebsspannung ist.
Das ganze Programm dürfte in Arduino nicht mehr sein wie:
Code:
void setup() {
pinMode(0, OUTPUT);
digitalWrite(0,HIGH);
delay(50);
digitalWrite(0,LOW);
}
void loop() {
}
Eine Schaltung, die durch den Triggerimpuls mit Spannung versorgt wird, hat natürlich auch etwas für sich.
Ein NE555 als nicht retrigerbares Monoflop.
Der Eingang geht auf einen Stützkondensator und Vcc.
Trigger hängt an einem Spannungsteiler der aus einem Widerstand und einem Kondensator gebildet wird.
Beginnt der Eingangsimpuls, wird der Stützkondensator geladen und gleichzeitig über den Widerstand der Kondensator vom Spannungsteiler.
Ist Vcc hoch genug, ist der NE555 einsatzbereit.
Durch den Widerstand am Spannungsteiler und den Kondensator steigt die Spannung an Trigger langsamer.
Wenn Du die Bauteile nicht berechnen kannst, hast Du Dir schon mal LT-Spice angesehen?
In der Simmulation kannst Du zur Not auch mit Trial and Error Bauteilwerte durchprobieren.
Fang mit einer Grundschaltung für ein Monoflop an so das dein Ausgangsimpuls richtig raus kommt wenn Du eine stabile DC Versorgung hast.
Dann änder die Versorgung auf einen Rechteckimpuls und schau was raus kommt.
Fügen den Spannungsteiler Als Eingangsverzögerung für Trigger ein und taste Dich zu funktionierenden Werten vor.
Mal ein quick and dirty LTSpice Entwurf: (ohne Stützkondensator, da null Belastung in der Simulation)

Grün ist die Spannungsversorgung (Signal von der Türsprechanlage).
Blau ist die Verzögerung des Triggereingangs.
Rot ist das Ausgangssignal (Der Spannungsteiler R5, R6 ist nur da, damit die Simulation nicht den offenen Pin anmeckert). R2/C1 beeinflusst die Länge.
Simulationsdauer: 3 Sekunden.
Spannungsquelle: Pulse, 1 Sekunde 0V, 1 Sekunde 8V, dann 0V, Keine Anstiegs- oder Fallzeiten.
Bauteilaufwand:
3 Kondensatoren
3 Widerstände
1 NE555
Als Grundlage habe ich die folgende Schaltung genommen:
http://de.f-alpha.net/elektronik/int...able-monoflop/
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