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Thema: Einfache ATtiny-basierte spannungsgesteuerte Lüfter-Regelung

  1. #51
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    Heute wurden dann auch die übrigen Funktionen getestet --> alles wie gewünscht!

  2. #52
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
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    Sehr schön zu hören das es wie gewünscht funktioniert.

    MfG Hannes

  3. #53
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    Hallo zusammen,

    inzwischen ist mir dann doch noch ein Problem in Zusammenhang mit der hier entworfenen Schaltung aufgefallen.
    An Pin 3 des ATtiny lege ich eine Spannung zwischen 0-4,2V an. Diese Spannung wird vom ATtiny gemessen und in ein PWM-Signal "umgewandelt", um einen angeschlossenen Lüfter zu regeln. Das funktioniert auch wie gewünscht.
    Wenn ich nun diese Steuerspannung auf 0V stelle, sollte der Lüfter sich ausschalten. Das funktioniert jedoch nur bedingt. Häufig dreht der Lüfter sehr langsam weiter. Wenn ich dann mit einem Multimeter die Spannung an Pin 3 messe, werden mir 0V angezeigt und der Lüfter stoppt umgehend.

    Kann dieses Verhalten mir dem 100nF-Kondensator an diesem Eingang zusammenhängen? Meine Laienhafte Erklärung wäre, dass der Kondensator einen "Rest" Spannung aufrecht erhält, was der ATtiny falsch interpretiert.

    Danke für eure Hilfe.

    Philipp

  4. #54
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
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    Das wird vermutlich vom C kommen.

    Hast du noch Widerstände übrig? Wenn du welche mit mehr als 1kOhm hast kannst du diese paralell zum C schalten.

    Woher kommt die Signalspannung?

    Wenn du eine Möglichkeit zum Debuggen hast könntest du dir die Spannung ausgeben lassen.

    MfG Hannes

  5. #55
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    Hallo Hannes,

    da die Platine nun fest verlötet ist, kann ich leider keinen Widerstand nachträglich einlöten :/
    Dennoch gut zu wissen, dass ich mit meiner Vermutung richtig lag.
    Wird dann ggf. in einer zweiten Revision der Platine korrigiert
    Alternativ könnte man den C doch auch auslöten, oder?

    Debuggen geht leider nicht ohne weiteres. Dazu müsste ich bei Gelegenheit noch einmal einen separaten Testaufbau machen.

    Danke!

  6. #56
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
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    Du kannst einen Widerstand direkt auf die Pads vom C löten. Sollte das funktionieren kannst du dir SMD Widerstände besorgen (Bauform 1206 oder 0805) und ebenfalls darauf löten.

    Wenn du einen Debugger hast (z.b. Atmel ICE) kannst du auf das dW Interface umschalten (nutzt nur den Resetanschluss). Danach kannst du das Programm direkt aus dem Atmel Studio debuggen (wenn das Programm damit geschrieben wurde).

    MfG Hannes

  7. #57
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    Mit einem Widerstand lässt sich der Fehler tatsächlich beheben.
    Viele Dank für eure Hilfe!

  8. #58
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    Zitat Zitat von 021aet04 Beitrag anzeigen
    Das wird vermutlich vom C kommen.
    Hast du noch Widerstände übrig? Wenn du welche mit mehr als 1kOhm hast kannst du diese paralell zum C schalten.
    Mich würde noch interessieren, wie du auf einen Wert von >1kOhm kommst? Danke!

  9. #59
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
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    Das ist nicht so genau. Wichtig ist das der Widerstand nicht zu gering ist und somit die Quelle nicht zu stark belastet. Wenn du 5V hast und einen Widerstand von 1kOhm fließt ein Strom von 5mA (I=U/R=5V/1000Ohm=0,005A=5mA).

    Niedriger Widerstand => unempfindlicher gegen Störungen => belastet Quelle stärker (bei zu geringem Widerstand kann man die Quelle beschädigen/zerstören) => Verluste sind höher
    Hoher Widerstand => kann zu Problemen durch Störungen führen => die Quelle wird nicht so stark belastet => wenig Verluste

    Was bei dir noch dazukommt ist das du ein RC-Glied bildest (mit dem Entstörwiderstand). Wenn du die Quelle abschaltest muss sich der Kondensator über den Widerstand entladen. Je höher der Widerstand ist, desto länger dauert es (wobei es bei dir egal sein wird).

    Bei dir kommt das Problem zustande weil deine Quelle nur die positive Spannung schaltet. Jetzt wird der C geladen aber nicht mehr entladen. Würdest du einen Operationsverstärker oder ein Poti haben sollte es auch so funktionieren. Beim Poti bist du direkt mit + und 0V verbunden und die meisten OPs können sink und source (somit würde sich den C laden und entladen).

    Solltest du einmal einen Mosfet o.Ä. verwenden benötigst du ebenfalls einen Pulldown Widerstand (aus dem gleichen Grund).

    MfG Hannes

  10. #60
    Benutzer Stammmitglied
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    Danke für die ausführliche Erklärung!

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