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Ergebnis 1 bis 8 von 8

Thema: Metallsensor gesucht

  1. #1

    Metallsensor gesucht

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    Hallo Leute,

    danke für die Aufnahme. Ich habe gleich mal eine Frage.

    Wir haben Schildkröten im Garten. Diese Tiere haben die Eigenart, dass sie sich im Herbst bis zu ca. 40 cm in der Erde verbuddeln. Das heißt jedesmal wenn sie über den Winter rein sollen, muss das halbe Gehege umgegraben werden.

    Meine Idee war ein kleines Metallplättchen auf den Panzer kleben und dann mit einer Art Metalldetektor zu suchen. Kann man so was auch selber bauen oder muss hier für teueres Geld ein Detektor angeschafft werden?

    Wenn Selberbau ja, welchen Sensor kann man dafür nehmen?

    Vielleicht hat auch ja auch jemand eine andere idee.

    Danke Heiner

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von i_make_it
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    Hallo und Willkomen,

    wir leben in einer Zeit in der man sowas aus China kauft oder gar nicht mher als Hobby betreibt, deshalb gibt es Fachliteratur nur noch antiquarisch.
    https://www.amazon.de/Telekosmos-Hob.../dp/3440053172
    Mit dem Buch hatte ich vor über 30 Jahren gute Ergebnisse erziehlt.
    Sensor ist bei den Reichweiten (40-50cm) eine selbst gewickelte Suchspule.
    Eventuell kann man aber auch über ein RFID Tag für die Logisitk nachdenken, durch die Bulkerfassung dort, haben die Geräte und Tags etwas mehr Reichweite.
    Im Gegensatz zum Metalldetektor bekommt man da dann nicht jede Büroklammer, etc. als Positiv Ergebniss sondern sieht sogar genau wer (welche RFID) sich da befindet.
    Von den Kosten her ist man da aber auch auf Selbstbau angewiesen. Und außer für die 2-20cm (an Luft) Systeme findet man kaum Komponenten.

    Für beides sollte man zum Selbstbau also versierter Hobbyelektroniker sein und sich mit induktiver Fernfeldkopplung und Feldverstimmung durch Fremdkörper auskennen.

    Bei einem Metalldetektor, sollte man ein System nehmen, das zwichen unedlen und Edelmetallen unterscheiden kann und das Geld für etwas dünne Silberfolie ausgeben. Da kann man dann zumindest Nägel, Büroklammern und anderen Eisenschrott im Boden ignorieren. sonst gräbt man nämlich auch mit Detektor alles um um die Fehlalarme als solsche zu identifizieren.
    Eigene Erfahrung mit den Miniensuchgeräten der Bundeswehr: ob Patronenhülse aus Messing, Geschoß aus Tombak-Blei oder Panzerabwehrminemit 1,5kg Stahlmantel, alles gleich. Da kann man nur über die Objektgröße/Empfindlichkeit versuchen was zu unterscheiden und ein Geschoß in 5cm Abstand und 1,5kg Stahl in 50cm Abstand sind dann doch wieder gleich. Da hat nur geholfen das man ja wusste das die Minen rund alle 6 Meter liegen.
    Geändert von i_make_it (08.03.2018 um 05:52 Uhr)

  3. #3
    Erst mal danke, das hilf schon weiter.

  4. #4
    Gibt es etwas im RFID Bereich, das hier in Frage kommt? Möglich wäre auch ein Minisender, der ein Signal aussendet, welches dann lokalisiert werden kann. Wäre da was möglich?

  5. #5
    RN-Premium User Roboter-Spezialist Avatar von witkatz
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    RFID ist eine gute Idee, du musst vielleicht die ID nicht auswerten. So wie ich das verstanden habe, willst du die Dinger nur lokalisieren, oder? Ich würde mir ein paar 8.2MHz RF-Etiketten besorgen und ein Dipmeter nachbauen. Die RF Etiketten kennst du sicher als Warensicherung, sie beinhalten im Prinzip ein Resonanzkreis und ein Chip. Vielleicht kannst du bei C&A mal nachfragen, ob sie dir ein paar von den RF-Hartetiketten mitgeben können. Mit einem Dipmeter lassen sie sich aufspüren. Es gibt im Netz Anleitungen zum Selbstbau, hier z.B. ein Artikel aus der C't https://www.heise.de/ct/artikel/Schn...en-289730.html

  6. #6
    Benutzer Stammmitglied Avatar von Gerdchen
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    Eventuell beim Tierarzt chippen lassen. Welche Reichweite so ein Lesegerät hat, kann ich allerdings nicht beurteilen.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Mit RFID sollte so was prinzipiell gehen. Würde aber testen ob das auch noch in ein paar cm Erde geht. Kann aus eigenen Erfahrungen berichten mit RFID Lesern von Sick dass die auf so 1-3 Meter Entfernung sogar mehrere Tags lesen können und die Position relativ zum Lesegerät angeben können.

    Was die Sache mit dem Metalldetektor angeht. Das ist leider wesentlich schwieriger als man erwartet am Anfang. Im Prinzip kann man einen Metalldetektor aus einem Schwingkreis mit großer Spule bauen. Wenn man ein Metallstück reinhält wird dieser Schwingkreis verstimmt. Meine Experimente mit einem einfachen Aufbau waren so: Wenn man direkt ein Stück Metall vor die Spule gehalten hat konnte man was messen. Aber damit ein Stück im Boden finden wäre nicht möglich gewesen. (Anmerkung: es gibt noch weitere Verfahren)

    Mein Tipp wäre, wenn man das selber bauen will, mit einen Mikrocontroller mit DAC und ADC das ganz digital zu machen. Also einen Frequenz Sweep auf einer Spule (oder einem Schwingkreis) ausführen und das Ergebnis digital auswerten. Da sollte man dann deutliche Schwankungen sehen können. Ist natürlich mehr Aufwand. In der Theorie kann man damit sogar verschiedenste Materialien unterscheiden. Digital ist man auch flexibel was das Verfahren anbelangt. Man könnte von meinem Vorschlag bishin zu Pulsen die man mit ihrer Antwort korreliert verschiedene Sachen ausprobieren.

    TLDR; Es gibt einen guten Grund warum professionelle Metalldetektoren so teuer sind. -> Ich würde es mal mit RFID versuchen es sei denn es besteht das Bedürfnis sich Elektrotechnisch auszutoben.

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von i_make_it
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    Bei RFID sollten is auf jeden Fall, mindestens Leser sein die an Luft 2-3 Meter schaffen.
    40cm Erdreich mit 40-70% Erdfeuchte dämpfen ungemein.
    Für Tests kann man sich mal eine Rigipsplatte (Trockenbauplatte) holen und Stücke (50x50cm) mit einem Topf heißem Wasser in einen Müllsack packen bis man mit einem Baufeuchte Messgerät (gibt es bereits für 10-15€) die entsprechende Feuchte feststellt.
    Dann kann man mit mehreren Stücken übereinander mal sehen wie die Dämpfung gegenüber Luft ist.
    Mit 0815 Lesern kann schon eine Lage feuchter Bademantel (RFID Chip in der Tasche) zuviel sein selbst wenn man den Chip durch den Stoff auf den Leser drückt.

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