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Thema: Analoganzeigen aus altem Kombiinstrument mit MC über PWM ansteuern?

  1. #11
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Nein da ist nichts weiter dran und es sind auch keine Hitzdrahtinstrumente (so alt ist es dann auch nicht Bj. 1980-1985)

    Wie im ersten Beitrag geschrieben braucht die eine Anzeige ca. 110mA für den Vollausschlag. Wenn man dann noch mit 14.2V + Reserve rechnet passt das doch.

    Ich möchte das KI innen nicht verändern, nur von außen am Stecker was einspeisen.

    Mit nem Tiefpass kann man doch eigentlich nur die Spannung regeln, ich bräuchte aber was, was den Widerstand oder Strom regelt oder?

    Ich habe was von einer Stromsenke gelesen, wie funktioniert das?

  2. #12
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Ok, deine Angabe der erforderlichen Ströme für Vollausschlag aus #1 hatte ich nicht mehr im Blick.
    Drehspulinstrumente zeigen - m.W. konstruktionsbedingt - den Mittelwert der anliegenden Spannung bzw.des fließenden Stroms. Die externe Mittelwertbildung kann man sich sparen.
    Es sollte ausreichen, zwischen Sensorleitung und Masse einen Transistor zu schalten und mit variabler PWM zu versorgen. Der Zeiger folgt dann dem Einschaltverhältnis (duty cycle) der PWM. Vermutlich muss noch eine Kennlinie zur Übersetzung von Zeigerausschlag zu PWM ermittelt werden.

    Alles andere (Spannungsregler, Stromsenke, ...) wird aufwändiger ohne das Ergebnis zu verbessern.

  3. #13
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von Hubert.G
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    Mit den 110mA alleine kann man aber nichts anfangen. Du brauchst noch den Innenwiderstand des Meßwerks oder die Spannung die am Meßwerk anliegt bei Vollausschlag. Damit kann man dann den Vorwiderstand für Vollausschlag bei den 14,2V berechnen.
    Grüsse Hubert
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  4. #14
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von wkrug
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    Das deine Instrumente 3 Anschlüsse besitzen war mir nicht klar.
    Ich dachte es gäbe nur 2 Anschlüsse.

    Wenn der Signal Pin direkt nach Masse verbunden werden kann und das dann einen Vollausschlag ergibt sollte das so passen.
    Ich würde da aber eher vorsichtig ran gehen, evtl. verträgt das Instrument keine direkte Verbindung gegen GND.

    Am Einfachsten wäre wohl die Widerstände der Messgeber bei 0 und bei Vollauschlag zu messen und dann mal mit diesen Werten anzufangen.

    Wenn es sich tatsächlich um ein Drehspulinstrument handelt muss es da intern noch eine Beschaltung geben, evtl. eine Messbrücke oder ähnliches, damit das mit den Gebern wieder zusammen passt.

    Denn der Temperatursensor wird wohl ein NTC oder ein PTC sein, der eigentlich nie 0Ohm bzw. unendlich Ohm haben wird.

  5. #15
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    So, ich habe jetzt mal die Min/Max Widerstände mit einem Poti ermittelt und aufgeschrieben:

    Tank-Anzeige: 770 - 1200 Ohm
    Öldruck: 6,8 - 252 Ohm
    Wassertemp: 10 - 1800 Ohm

    Dann wäre der Min. Widerstand am Ausgang des Mosfet in Serie zur Anzeigenleitung zu schalten und dann geregelt über eine einfache PWM eventl. noch mit einer Freilaufdiode, richtig?

    Könnte man sonst noch was verbessern z.B. kleiner Kondensotor gegen Masse am Ausgang oder ähnliches?

  6. #16
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von Hubert.G
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    Freilaufdiode kann nicht schaden.
    Sonst kann man nur probieren da wohl niemand weiss wie die Anzeigen reagieren.
    Grüsse Hubert
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  7. #17
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von wkrug
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    Tank-Anzeige: 770 - 1200 Ohm
    Öldruck: 6,8 - 252 Ohm
    Wassertemp: 10 - 1800 Ohm
    Ich würde da eine Reihenschaltung machen, bei der der Fet dann einen Widerstand per PWM überbrückt.
    Für den Tank also ein 770Ohm in Reihe mit einem 430Ohm Widerstand.
    Der FET überbrückt den 430Ohm Widerstand. Somit ist die PWM von 0 bis 100% ansteuerbar.

  8. #18
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    Ist da noch ein anderer Verbraucher dran?
    skysmotor.co.uk verkauft die folgenden Produkte online: AC-Servomotor, BLDC-Motor, Schrittmotortreiber, Planetengetriebe und kann bei Bedarf online gekauft werden.

  9. #19
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    Hubert hat den Kern schon getroffen, ich wuerde das fuer so ein 80er Drehspulinstrument nur noch etwas genauer trennen: PWM ist hier kein Motorantrieb, sondern eine billige DAC-Stufe.

    Die Spule will im Mittel einen Gleichstrom sehen. Wenn du den PWM-Pin direkt auf die Anzeige haengst, bekommst du je nach Frequenz ein sichtbares Zittern und unnoetige Erwaermung. Ein RC-Tiefpass plus ein Transistor oder MOSFET als Stromquelle ist der saubere Weg. Fuer 15 mA reicht oft ein kleiner NPN. Bei 110 mA wuerde ich nicht mehr versuchen, das aus dem MCU-Pin zu ziehen.

    Praktisch messen, nicht raten: Innenwiderstand der jeweiligen Anzeige, Spannung am vorgesehenen Speisepunkt, dann Vorwiderstand so rechnen, dass 100 Prozent Tastgrad knapp Vollausschlag ergibt. Lieber etwas Reserve lassen. Alte Tank- und Temperaturgeber waren oft gegen Masse gezogen, der MCU-Aufbau sollte dasselbe Bezugspotential halten, sonst wandert der Nullpunkt.

    Was in aehnlichen Nachruestungen oft untergeht: die Daempfung. Die originale Fluessigkeitsdaempfung der Nadel ist fuer langsame Geber gedacht. Eine Software-Rampe, die in 50 ms von leer auf voll springt, laesst die Nadel ueberschwingen. Eine kleine Software-Glaettung auf 200 bis 400 ms wirkt da natuerlicher als noch ein zweites RC-Glied.

    Ich habe mir dazu ein paar kurze Videos von aehnlichen Kombi-Umbauten angesehen. Die nuetzlichen Hinweise steckten nicht im Clip selbst, sondern in den Kommentaren darunter, vor allem zu PWM-Frequenz und Nadelzittern. Zum Durchlesen der Threads habe ich einmal TikTok Comment Viewer genutzt. Der wiederkehrende Tipp war: erst Strom begrenzen, dann filtern, dann die Software-Rampe, nicht umgekehrt.

    Wenn du die gemessenen Spulenwiderstaende und die geplante MCU-Spannung postest, laesst sich der Vorwiderstand ziemlich genau vorschlagen.

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