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Thema: Schaltung für Fototransistor und analogen Messzeiger

  1. #21
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von i_make_it
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    Der Einfachheit halber einfach nur mal mit Ohmschen Widerständen und Gleichstromwiderstand als Beispiel.

    A = ist der variable Widerstand des Sensors.
    B = ist der Festwiderstand des Spannungsteilers.
    B wird so gewählt, das man bei kleinem A keinen Kurzschluß hat und bei großem A möglichst klein ist, damit man möglichst viel Spannungshub zum Messen hat.
    D = interner Widerstand des Chip (Analog Eingang mit vom Hersteller festgelegter Stromfestigkeit)
    D sollte recht klein sein, damit bei einer schnell kleiner werdeneden angelegten Spannung der Analogeingang auch schnell genug folgen kann.
    (Es gibt Schaltungen, wo die gesamte Spannung nur an dem internen Widerstand abfallen kann. Wäre da R-intern zu groß, würde ein höherer Wert angezeig als die vom Sensor erfasste Größe zu dem Zeitpunkt tatsächlich ist)
    C = ist der Strombegrenzungswiderstand, der dafür sorgen muß, das in jedem Zustand des Systems der Maximalstrom nicht überschritten wird.

    Strom nimmt immer den Weg des geringsten Widerstandes.
    ist z.B. B 10 mal größer als D dann fließt durch D ein 10 mal höherer Strom wie durch B.
    https://www.elektronik-kompendium.de...lt/0110192.htm

    Wird A jetzt sehr klein und B ist größer als D, dann fließt über D ein entsprechend großer Strom.
    Den Spannungsabfall an A kann man berechnen und mit der übrigen Teilspannung und dem Maximalstrom den notwendigen Widerstand.
    Entsprechend der verfügbaren Widerstände (E-Reihen) wählt man den nächst größeren Widerstand aus.
    Die notwendige Belastbarkeit des Widerstands kann man aus der Teilspannung und dem Strom berechnen (in der Regel reicht 1/8 Watt).
    (Falls das Bauteil das durch A representiert wird durchschlagen kann und so einen Widerstand von 0 bekommt nimmt man die Gesammtspannung)
    Bei 10mA und und 1/8W muß die Spannung unter 12,5V bleiben.
    Bei KFZ Elektronik ist 1/4W vorzuziehen, da es im KFZ Bordnetz auch durchaus über 13V geben kann.

    Ob man also einen Strombegrenzungswiderstand als Schutz benötigt kommt auf den Einzelfall an.
    Solange die Stöme nicht so klein werden, das der Analogeingang nicht mehr arbeiten kann, schadet er aber nicht.
    Wenn im Regelbetrieb der Strom unter dem maximalstrom des Analogeingangs bleibt, aber im Fehlerfall überschritten werden kann, ist ein Schutz vorzuziehen.
    Denn so wird nur das Bauteil das versagt hat zu erneuern sein. Andernfalls kann es einen Dominoeffekt geben, durch den mehr Bautiele betroffen sind.
    Wird üblicherweise teurer und die Fehlersuche dauert deutlich länger.


    Den Maximalschaden den ich mal erlebt hatte waren IBM server, bei denen eine Diode an einem Voltage Regulation Module (VRM) einer CPU durchschlug.
    Dadurch wurde die CPU vorgeschädigt.
    Setzte der Techniker nur ein neues VRM ein, hat es beim nächsten Einschalten alle 4 CPU's und die anderen 3 VRMs gegrillt.
    Alles wegen ein paar Cent die für einen Widerstand gespart wurden.
    Da es ein systematischer Fehler war, hat das in dem DataCenter damals 19 Server mit je 4 CPU's gegrillt.
    Schaden für IBM nur in dem einen Rechenzentrum: 76 Intel Xeon Serverprozessoren kaputt 76 VRM's kaputt.
    Über 60 Server der Baureihe wurden zurückgegeben und der Kunde wechselte komplett zu HP.

    Sowas betrifft einen zwar nicht als Hobbybastler, verdeutlicht aber die Tragweite die so etwas annehmen kann.

    Die Beispielschaltungen die man im Internet findet, ignorieren leider oft den Maximalstrom eines Eingangs (signal steht ja nur kurz an etc.)
    Bei heutigen Strukturbreiten, reicht da die interne Erwärmung auf dem Die aber schon aus das es Diffussionsprozesse im Halbleiter gibt.
    Da verkürzt sich dann halt die Lebensdauer des Chip. Und man wundert sich 2-3 Jahre später warum der chip einfach gestorben ist.
    Eventuell ist der dann bereits in einem ganz anderen Projekt verbaut und man hängt in einer Fehlersuche die gar keinen Fehler liefern kann, weil alles in Ordnung ist.

  2. #22
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Zitat Zitat von i_make_it Beitrag anzeigen
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    Der Einfachheit halber einfach nur mal mit Ohmschen Widerständen und Gleichstromwiderstand als Beispiel.

    A = ist der variable Widerstand des Sensors.
    B = ist der Festwiderstand des Spannungsteilers.
    B wird so gewählt, das man bei kleinem A keinen Kurzschluß hat und bei großem A möglichst klein ist, damit man möglichst viel Spannungshub zum Messen hat.
    D = interner Widerstand des Chip (Analog Eingang mit vom Hersteller festgelegter Stromfestigkeit)
    D sollte recht klein sein, damit bei einer schnell kleiner werdeneden angelegten Spannung der Analogeingang auch schnell genug folgen kann.
    (Es gibt Schaltungen, wo die gesamte Spannung nur an dem internen Widerstand abfallen kann. Wäre da R-intern zu groß, würde ein höherer Wert angezeig als die vom Sensor erfasste Größe zu dem Zeitpunkt tatsächlich ist)
    C = ist der Strombegrenzungswiderstand, der dafür sorgen muß, das in jedem Zustand des Systems der Maximalstrom nicht überschritten wird.

    Strom nimmt immer den Weg des geringsten Widerstandes.
    ist z.B. B 10 mal größer als D dann fließt durch D ein 10 mal höherer Strom wie durch B.
    https://www.elektronik-kompendium.de...lt/0110192.htm

    Wird A jetzt sehr klein und B ist größer als D, dann fließt über D ein entsprechend großer Strom.
    Den Spannungsabfall an A kann man berechnen und mit der übrigen Teilspannung und dem Maximalstrom den notwendigen Widerstand.
    Entsprechend der verfügbaren Widerstände (E-Reihen) wählt man den nächst größeren Widerstand aus.
    Die notwendige Belastbarkeit des Widerstands kann man aus der Teilspannung und dem Strom berechnen (in der Regel reicht 1/8 Watt).
    (Falls das Bauteil das durch A representiert wird durchschlagen kann und so einen Widerstand von 0 bekommt nimmt man die Gesammtspannung)
    Bei 10mA und und 1/8W muß die Spannung unter 12,5V bleiben.
    Bei KFZ Elektronik ist 1/4W vorzuziehen, da es im KFZ Bordnetz auch durchaus über 13V geben kann.

    Ob man also einen Strombegrenzungswiderstand als Schutz benötigt kommt auf den Einzelfall an.
    Solange die Stöme nicht so klein werden, das der Analogeingang nicht mehr arbeiten kann, schadet er aber nicht.
    Wenn im Regelbetrieb der Strom unter dem maximalstrom des Analogeingangs bleibt, aber im Fehlerfall überschritten werden kann, ist ein Schutz vorzuziehen.
    Denn so wird nur das Bauteil das versagt hat zu erneuern sein. Andernfalls kann es einen Dominoeffekt geben, durch den mehr Bautiele betroffen sind.
    Wird üblicherweise teurer und die Fehlersuche dauert deutlich länger.


    Den Maximalschaden den ich mal erlebt hatte waren IBM server, bei denen eine Diode an einem Voltage Regulation Module (VRM) einer CPU durchschlug.
    Dadurch wurde die CPU vorgeschädigt.
    Setzte der Techniker nur ein neues VRM ein, hat es beim nächsten Einschalten alle 4 CPU's und die anderen 3 VRMs gegrillt.
    Alles wegen ein paar Cent die für einen Widerstand gespart wurden.
    Da es ein systematischer Fehler war, hat das in dem DataCenter damals 19 Server mit je 4 CPU's gegrillt.
    Schaden für IBM nur in dem einen Rechenzentrum: 76 Intel Xeon Serverprozessoren kaputt 76 VRM's kaputt.
    Über 60 Server der Baureihe wurden zurückgegeben und der Kunde wechselte komplett zu HP.

    Sowas betrifft einen zwar nicht als Hobbybastler, verdeutlicht aber die Tragweite die so etwas annehmen kann.

    Die Beispielschaltungen die man im Internet findet, ignorieren leider oft den Maximalstrom eines Eingangs (signal steht ja nur kurz an etc.)
    Bei heutigen Strukturbreiten, reicht da die interne Erwärmung auf dem Die aber schon aus das es Diffussionsprozesse im Halbleiter gibt.
    Da verkürzt sich dann halt die Lebensdauer des Chip. Und man wundert sich 2-3 Jahre später warum der chip einfach gestorben ist.
    Eventuell ist der dann bereits in einem ganz anderen Projekt verbaut und man hängt in einer Fehlersuche die gar keinen Fehler liefern kann, weil alles in Ordnung ist.
    die ADC Ports beim PCF8591 sind so konstruiert, dass sie locker direkt angeschlossene 5V (eigentlich sogar bis 6,0V) verkraften (und erst recht auch weniger) - also was soll das mit der Herumreiterei auf dem "Maximalschaden"? Wo soll beim PCF8591 plötzlich ein größerer Strom herkommen, vor dem man sich oder ihn schützen müsste, wo er doch durch den Innenwiderstand eh hinreichend definiert und dadurch ausreichend begrenzt ist (Ohmsches Gesetz!) ?

    Bis 6V schadet ihnen also nichts, und das einzige, was den ADCs ansonsten schaden könnte, wäre eine ÜberSPANNUNG (!) - doch davor schützt auch kein Vorwiderstand als "Strombegrenzungswiderstand ".
    ·±≠≡≈³αγελΔΣΩ∞ Schachroboter:www.youtube.com/watch?v=Cv-yzuebC7E Rasenmäher-Robot:www.youtube.com/watch?v=z7mqnaU_9A8

  3. #23
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    @RoboTrader
    Ich hoffe es wird klar dass hier über grundsätzlich notwendige Maßnahmen diskutiert wird und auch darüber, warum sie im Einzelfall auch einmal nicht notwendig sind.

    Zur Erläuterung sollte man vielleicht hinzufügen, dass die Leute die darüber diskutieren sich gegenseitig akzeptieren und respektieren, auch ohne dass das bei der technischen Diskussion in jedem Satz neu betont wird.

  4. #24
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    Zitat Zitat von HaWe Beitrag anzeigen
    das einzige, was den ADCs ansonsten schaden könnte, wäre eine ÜberSPANNUNG (!) - doch davor schützt auch kein Vorwiderstand als "Strombegrenzungswiderstand ".
    Doch, ein Reihenwiderstand in der Leitung zum Analogpin schützt.
    Überspannung direkt an den Chip-Eingängen führt zu u.U. hohen Strömen durch die Clampingdioden, mit denen jeder Eingang dieses Chips geschützt ist. Ein richtig dimensionierter Vorwiderstand in der Analogleitung nimmt dieses Zuviel an Spannung auf sich und begrenzt den Strom durch die Clampingdioden auf ein erlaubtes Maß. Im normalen Bereich der Messspannung ist der Analogeingang jedoch hochohmig, es fließt ein maximaler Leckstrom von <100nA, der bei einem 1k-Schutzwiderstand das Signal um lediglich 100µV verfälscht. 1k reicht nur für 10V Überspannung, aber da ist ja noch Luft nach oben, bis ein halbes Bit Fehler zusammenkommt.
    Allerdings verlangsamt der Schutzwiderstand auch den Samplingvorgang, also die Angleichung der Ladespannung des internen Kondensators an die äußere Signalspannung.

  5. #25
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von White_Fox
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    @Robotrader:
    Ich muß zugeben, daß ich nie auf die Idee gekommen wäre da noch einen Strombegrenzungswiderstand einzubauen. HaWe hat nicht ganz unrecht-normalerweise sind Analogeingänge relativ hochohmig, da fließt so gut wie kein Strom beim Anlegen von normaler Betriebsspannung. Gelegentlich sind sie zwar nicht hochohmig genug, so daß man noch einen Verstärker braucht um sich nicht die Messung zu versauen, aber das ist ein anderes Thema.

    Und von speziellen Strommeßschaltungen (Achtung Sonderfall, hat mit deiner Schaltung nichts zu tun) fallen mir auch nur Unfälle wie "Analogeingang versehentlich als Binär L konfiguriert" ein, da ist der Analogeingang aber auch kein Analogeingang mehr. Ich wüßte nicht wie so ein Analogeingang 10mA konsumieren sollte.
    Andererseits ist i_make_it hier (im Gegensatz zu mir) einer von denen mit etwas mehr Erfahrung (wie er ja eben gezeigt hat), der schreibt sowas nicht ohne Grund.

    Wie auch immer-zumindest hab ich auch was Neues gelernt.

  6. #26
    RN-Premium User Roboter-Spezialist Avatar von witkatz
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    Zitat Zitat von RoboHolIC Beitrag anzeigen
    Allerdings verlangsamt der Schutzwiderstand auch den Samplingvorgang, also die Angleichung der Ladespannung des internen Kondensators an die äußere Signalspannung.
    In der Verlangsamung der Ausgleichsvorgänge liegt eben die Schutzwirkung des Schutzwiderstands gegen Störimpulse. Ich bin auch kein Experte für Schutzschaltungen, hab aber noch irgendwo im Hinterkopf die Gleichung I=CdU/dt. Ein Störimpuls muss nicht hoch sein, ein rel. kleiner aber sehr steiler Spannungsimpuls kann im Extremfall einen ungeschützten Eingang zerstören. Ob man allerdings eine Bastelschaltung so dermaßen robust gegen alle Eventualitäten auslegen soll sei dahingestellt.
    Die Tage eben kam auf µC.net der Hardware-Designtipp des Monats: https://www.mikrocontroller.net/topic/442400

  7. #27
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Zitat Zitat von White_Fox Beitrag anzeigen
    @Robotrader:
    Ich muß zugeben, daß ich nie auf die Idee gekommen wäre da noch einen Strombegrenzungswiderstand einzubauen. HaWe hat nicht ganz unrecht-normalerweise sind Analogeingänge relativ hochohmig, da fließt so gut wie kein Strom beim Anlegen von normaler Betriebsspannung. Gelegentlich sind sie zwar nicht hochohmig genug, so daß man noch einen Verstärker braucht um sich nicht die Messung zu versauen, aber das ist ein anderes Thema.

    Und von speziellen Strommeßschaltungen (Achtung Sonderfall, hat mit deiner Schaltung nichts zu tun) fallen mir auch nur Unfälle wie "Analogeingang versehentlich als Binär L konfiguriert" ein, da ist der Analogeingang aber auch kein Analogeingang mehr. Ich wüßte nicht wie so ein Analogeingang 10mA konsumieren sollte.
    Andererseits ist i_make_it hier (im Gegensatz zu mir) einer von denen mit etwas mehr Erfahrung (wie er ja eben gezeigt hat), der schreibt sowas nicht ohne Grund.

    Wie auch immer-zumindest hab ich auch was Neues gelernt.
    nochmal:
    unter anderen Umständen, mit anderen ICs oder MCUs und anderen Messspannungsquellen:
    keine Einwände, dass da unter (anderen) Umständen eine Schutzschaltung sinnvoll sein könnte.

    Aber davon ist hier nicht die Rede!

    Wir reden von einer Schaltung an einem PCF8591 (zumal integriert in einem auf den Raspi aufgesteckten Shield),
    mit Vdd = Raspi-Bordspannung = 3.3V, die über einen Phototransistor und einen 470-10k Festwiderstand in Serie gegen GND geschaltet sind; zwischen Phototransistor und dem Festwiderstand wird die Messspannung abgegriffen und mit einem ADC Port des PCF8591 verbunden.
    Prinzipiell ähnlich zu diesem Standard-Verkabelungsschema:
    https://s14-eu5.ixquick.com/cgi-bin/...ebad9d37ea929e
    (ich kenne nun die interne Verkabelung des Shields zugegebenermaßen nicht, u.U. sind auch hier sogar die hier im Schema eingezeichneten 5V von Raspi-5V GPIO als Messspannung denkbar, aber das tut der Sache keinen Abbruch)

    Was um Himmels Willen soll also hier ein "Strombegrenzungswiderstand" zusätzlich nützen ?

    Ich habe ja auch eingeräumt, dass es als "doppeltes Netz" bei fliegendem Aufbau nicht ganz verkehrt sein kann gegen falsch gesteckte oder lose herumfliegende andere Kabel auf oder neben dem Steckbrett, aber auch da gegen eine nennenswerte Überspannung sicher nicht zuverlässig.

    Aber ansonsten verkompliziert ein "Strombegrenzungswiderstand " unnötig die Schaltung, ist für Anfänger verwirrend, um das Prinzip zu verstehen und anzuwenden, und er verfälscht nur das Messergebnis des Phototransistors am PCF8591
    - und man zeige mir ansonsten bitte professionelle Quellen, wo so ein solcher für den genannten Zweck tatsächlich für erforderlich gehalten wird !
    ·±≠≡≈³αγελΔΣΩ∞ Schachroboter:www.youtube.com/watch?v=Cv-yzuebC7E Rasenmäher-Robot:www.youtube.com/watch?v=z7mqnaU_9A8

  8. #28
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von i_make_it
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    Also ich habe jetzt den Thread noch mal durchsucht.
    Der Typ des Phototransistors wurde nicht angegeben.
    Ich kenn jetzt mindestens 7 Phototransistoren, die einen maximalen Photostrom von über 10mA abgeben.

    Zu einer pauschalen Aussage, daß ein PCF8591 bei 3,3V auf einem Schield an einem Raspi niemals über 10mA abbekommt kann ich mich nicht durchringen.
    Es kommt auf die konkreten Bauteile an und man muß es durchrechnen (oder simulieren) um da auf der Sicheren Seite zu sein.
    Dann weis man auch ob man in der konkreten Schaltung einen Strombegrenzungswiderstand benötigt oder nicht.

    Der SFH3100F z.B. wird mit eim maximalen Photostrom von 25mA gelistet.

    Und der 4,7k Widerstand ist zum PCF8591 nicht in Reihe sondern parallel.
    Das heist je größer dieser Widerstand ist um so mehr Strom fließt über den PCF8591.

    Grade für Anfänger ist es sinnvoll die physikalischen zusammenhänge einer Schaltung von Anfang an richtig zu lernen.
    Nur so können sie entscheiden wann ein Strombegrenzungswiderstand benötigt wird und wann nicht.
    Einfach eine, für eine speziellen Fall korrekte, vereinfachte Schaltung zu nehmen, führt sehr schnell dazu, das der Anfänger diese als allgemein einsetzbar ansieht und früher oder später Fehlerfälle bekommt die beim Wissen um die Zusammenhänge nicht auftreten würden.

    Das fatale ist ja auch das 10%-20% Überstrom in durchschnittlich 10% der Zeit nicht zu einem sofortigen Ausfall führen.
    Aber die Bauteil Lebensdauer sink mehr und mehr, weil das Bauteil schneller altert.
    Irgendwann ist der Halbleiter intern so geschädigt, das er den angegeben Nennwert nur noch kurzfristig verkraftet.
    Wenn dann das Bauteil in einem anderen Projekt stirbt, sucht man dort nach Fehlern die es eventuell gar nicht gibt.

    Hier im Forum waren schon einige Fälle von Chips die in neuen Projekten sehr schnell gestorben sind.
    Dann wochenlang erfolglos Fehler gesucht wurden und mit einem neuen Chip dann alles fehlerfrei lief.

    Mein Fazit bleibt. Immer einen Strombegrenzungswiderstand in der Grundschaltung beim Entwurf berücksichtigen und dann für den konkreten Fall ausrechnen ob ob man ihn braucht.
    Wenn man mal soweit ist, das man Samplingraten von zig khz oder gar Mhz benötigt, sollte man genug Elektronik Wissen besitzen um andere Schaltungen für den Zweck zu kennen.
    Und man kann ja auch ausrechnen wie groß der Strombegrenzungswiderstand werden kann bevor der Fehler durch ihn ein halbes Digit erreicht.

  9. #29
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Also ich habe jetzt den Thread noch mal durchsucht.
    Der Typ des Phototransistors wurde nicht angegeben.
    Ich kenn jetzt mindestens 7 Phototransistoren, die einen maximalen Photostrom von über 10mA abgeben.

    Zu einer pauschalen Aussage, daß ein PCF8591 bei 3,3V auf einem Schield an einem Raspi niemals über 10mA abbekommt kann ich mich nicht durchringen.
    Es kommt auf die konkreten Bauteile an und man muß es durchrechnen (oder simulieren) um da auf der Sicheren Seite zu sein.
    Dann weis man auch ob man in der konkreten Schaltung einen Strombegrenzungswiderstand benötigt oder nicht.

    Der SFH3100F z.B. wird mit eim maximalen Photostrom von 25mA gelistet.

    Und der 4,7k Widerstand ist zum PCF8591 nicht in Reihe sondern parallel.
    Das heist je größer dieser Widerstand ist um so mehr Strom fließt über den PCF8591.

    Grade für Anfänger ist es sinnvoll die physikalischen zusammenhänge einer Schaltung von Anfang an richtig zu lernen.
    Nur so können sie entscheiden wann ein Strombegrenzungswiderstand benötigt wird und wann nicht.
    Einfach eine, für eine speziellen Fall korrekte, vereinfachte Schaltung zu nehmen, führt sehr schnell dazu, das der Anfänger diese als allgemein einsetzbar ansieht und früher oder später Fehlerfälle bekommt die beim Wissen um die Zusammenhänge nicht auftreten würden.

    Das fatale ist ja auch das 10%-20% Überstrom in durchschnittlich 10% der Zeit nicht zu einem sofortigen Ausfall führen.
    Aber die Bauteil Lebensdauer sink mehr und mehr, weil das Bauteil schneller altert.
    Irgendwann ist der Halbleiter intern so geschädigt, das er den angegeben Nennwert nur noch kurzfristig verkraftet.
    Wenn dann das Bauteil in einem anderen Projekt stirbt, sucht man dort nach Fehlern die es eventuell gar nicht gibt.

    Hier im Forum waren schon einige Fälle von Chips die in neuen Projekten sehr schnell gestorben sind.
    Dann wochenlang erfolglos Fehler gesucht wurden und mit einem neuen Chip dann alles fehlerfrei lief.

    Mein Fazit bleibt. Immer einen Strombegrenzungswiderstand in der Grundschaltung beim Entwurf berücksichtigen und dann für den konkreten Fall ausrechnen ob ob man ihn braucht.
    Wenn man mal soweit ist, das man Samplingraten von zig khz oder gar Mhz benötigt, sollte man genug Elektronik Wissen besitzen um andere Schaltungen für den Zweck zu kennen.
    Und man kann ja auch ausrechnen wie groß der Strombegrenzungswiderstand werden kann bevor der Fehler durch ihn ein halbes Digit erreicht.
    Es handelt sich hier um eine Spannungsmessung, keine Strommessung, und selbst wenn im Phototransistor ein Kurzsschluss vorläge und die 3.3V Spannungsquelle theoretisch 1000A liefern könnte, so ist dennoch der PCF8591 so konzipiert, dass duch seinen Innenwiderstand der Strom begrenzt ist und jede Spannungsquelle bis 6V direkt angeschlossen werden kann, egal wieviel A die Spannungsquelle theoretisch als Maximalstrom liefern könnte.

    Von daher halte ich deine persönliche Meinung für völlig irreführend, überzogen und unangemessen, und dass man jede Spannungsquelle bis 6V (!) am PCF8591 direkt ohne Vorwiderstand messen kann, wurde ja auch von etlichen meiner Vorredner bestätigt.
    Auch alle bekannten Schaltbilder aus zuverlässigen Quellen schließen Messspannungen an die ADC Ports des PCF8591 DIREKT an.

    Ansonsten bleibst du immer noch eine professionelle Quelle (z.B. herstellerseitige Schaltbilder über das Shield u/o den PCF8591) schuldig, die deinen vagen "Minority Report" mit Fakten unterfüttert: dann lasse ich mich gern vom Gegenteil überzeugen.
    ·±≠≡≈³αγελΔΣΩ∞ Schachroboter:www.youtube.com/watch?v=Cv-yzuebC7E Rasenmäher-Robot:www.youtube.com/watch?v=z7mqnaU_9A8

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    Zitat Zitat von HaWe Beitrag anzeigen
    Es handelt sich hier um eine Spannungsmessung, keine Strommessung, und selbst wenn im Phototransistor ein Kurzsschluss vorläge und die 3.3V Spannungsquelle theoretisch 1000A liefern könnte, so ist dennoch der PCF8591 so konzipiert, dass duch seinen Innenwiderstand der Strom begrenzt ist und jede Spannungsquelle bis 6V direkt angeschlossen werden kann, egal wieviel A die Spannungsquelle theoretisch als Maximalstrom liefern könnte.

    Von daher halte ich deine persönliche Meinung für völlig irreführend, überzogen und unangemessen, und dass man jede Spannungsquelle bis 6V (!) am PCF8591 direkt ohne Vorwiderstand messen kann, wurde ja auch von etlichen meiner Vorredner bestätigt.
    Auch alle bekannten Schaltbilder aus zuverlässigen Quellen schließen Messspannungen an die ADC Ports des PCF8591 DIREKT an.

    Ansonsten bleibst du immer noch eine professionelle Quelle (z.B. herstellerseitige Schaltbilder über das Shield u/o den PCF8591) schuldig, die deinen vagen "Minority Report" mit Fakten unterfüttert: dann lasse ich mich gern vom Gegenteil überzeugen.
    Das ist ziemlich egal was man messen will Spannung ganz ohne Strom bekommt man nicht und umgekehrt auch nicht.

    Das der input current beim PCF8591 maximal 10mA betragen darf (auch 10mA Rückwärtsstrom hält der aus) ist übrigens die Meinung von NXP Semiconductors.
    Den Link zum Datenblatt mit Angabe der Tabelle in der das steht hatte ich ja bereits gepostet (soviel zu professionellen Quellen).
    Also schließe ich mich weiterhin der Meinung des Herstellers an. Ich denke da bin ich deutlich sicherer als bei jemanden der 1000A bei 3.3V für unkritisch hält.
    Immerhin sind das 3,3kW. Da würde weder ein Kühlkörper noch eine aktive Kühlung den Chip retten.

    Anfänger oder Fortgeschrittener, Datenblätter lesen ist meist ganz nützlich.
    Selbst bei Bauteilen die man bereits kennt, kann durch Änderung in der Fertigung auch mal der eine oder andere Wert geändert werden.
    Im allgemeinen zum besseren. Was Geld sparen kann wenn man dann ein günstigere Bauteil kaufen kann wo man vorher das nächst "größere" im Sinne von hält mehr aus, geholt hatte.

    Da die Aussage, das 1000A bei 3,3V beim PCF8591 irrelevant sind, eigentlich nur bei Unkenntniss der zugrundeliegenden Physik gemacht werdne kann, klinke ich mich hier aus, bevor wieder lauter "unregistriert" Kommentare auftauchen.

    Ich denke der TO kann sich selbst ein Bild machen und für sich selbst überlegen was für ihn nützlich ist um zukünftig die Zusammenhänge bei elektronischen Schaltungen besser zu verstehen.
    Geändert von i_make_it (11.01.2018 um 12:58 Uhr)

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