-         
+ Antworten
Ergebnis 1 bis 7 von 7

Thema: Empfehlung Audioanalyse, Audioeffekte

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
    Registriert seit
    17.02.2009
    Ort
    Aachen
    Beiträge
    1.116

    Empfehlung Audioanalyse, Audioeffekte

    Anzeige

    Guten Morgen zusammen,
    da ich grade krank im Bett liege, hab ich mal angefangen mich in ein Thema einzuarbeiten, das mich schon länger interessiert.

    Als Hobbymusiker frage ich mich schon länger 'wie funktioniert das' oder 'wie kann ich das meinen Wünschen entsprechend anpassen'.

    Da ich gerne irgendwann ein eigenes Effektpedal für meine E-Gitarre bauen würde, wüsste ich gerne, welche Art von Fachliteratur sich mit dem Frequenzbereich 40-20000Hz befasst.

    Außerdem frage ich mich, wie ich am besten meine Experimente durchführen kann.
    Für Bandpassfilter wäre vermutlich ein weißes Rauschen hilfreich, um an einem Analyzer die Veränderung zu betrachten.

    Um Verzerrung oder Verzögerungseffekte zu betrachten bin ich vermutlich mit meinem Frequenzgenerator und meinem Oszilloskop besser aufgehoben.

    In Cubase wüsste ich, wie ich ein Rauschen einspeisen und das Signal per VST-Analyzer auswerten kann.
    Aber wie bekomme ich mein Signal sicher aus meinem Interface heraus- und wieder hineingeführt ohne einen Defekt zu riskieren?
    Oder sollte ich lieber nach einem gebrauchten Distortion Analyzer Ausschau halten?

    Was die Verzögerungseffekte anbelangt (Hall, Phaser, Chorus) habe ich noch keine genaue Vorstellung, wie diese entstehen.
    Aber ich hoffe, dass ich mir genug Wissen aneignen kann, um irgendwann einmal z. B. auf FPGA-Basis damit herumzuexperimentieren.

    Könnte evtl. ein Rigol DS1054Z im FFT-Modus genügen um mein Audiosignal und meine Basteleien in diesem Bereich zu bewerten?
    Hab eben mal Youtube befragt und das scheint in die Richtung zu gehen, die ich mir vorstelle.

    Ich freue mich auf eueren Input
    Geändert von Cysign (14.11.2017 um 05:14 Uhr)

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker Avatar von engineer
    Registriert seit
    24.01.2005
    Ort
    Raum Frankfurt
    Beiträge
    268
    Mit einem Rigol kommst Du nicht weit, was Audio Analyse angeht. Ich habe kürzlich einen solchen LA gebaut, der in einem professionellen Umfeld eingesetzt wird. Entspricht weitgehend dem System auf meiner HP.

    Aus dem Rechner raus in FPGA ist momentan auch mein Thema. Ich würde gerne einen VST3 plugin benutzen und direkt auf PCI glas fiber o.ä. Momentan geht es über S/PDIF.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
    Registriert seit
    17.02.2009
    Ort
    Aachen
    Beiträge
    1.116
    Nun, mir geht es nicht um komplexe Audioanalyse, sondern darum ein weißes Rauschen einzuspielen um z.B: die Anhebung bei einem Eq oder parametrischen EQ zu sehen. Da es sich hierbei (im Gegensatz zum eigentlichen Gitarrespielen) um ein konstantes Signal handelt, müsste ich das mit nem Rigol sichtbar machen können.
    Wenn das Gerät später funktioniert und ich messen konnte, dass keine Spannungsspitzen auftreten, kann ich eine genauere Analyse zu meinen Zwecken dann über mein Audiointerface machen - nur das möchte ich eben von offenen Schaltungen weitestgehend fernhalten

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von i_make_it
    Registriert seit
    29.07.2008
    Ort
    Raum DA
    Alter
    49
    Beiträge
    2.810
    Bei Audio Effekten, würde ich FPGA durch DSP ersetzen. die sind dafür predestiniert.
    Allerdings sind auch da die Preise ganz gut gesalzen.
    Texas Instruments Code Compser Studio IDE gibt es ab 600€.
    Developer Kit ab 90€.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Lebende Robotik Legende Avatar von PICture
    Registriert seit
    10.10.2005
    Ort
    Freyung bei Passau in Bayern
    Alter
    66
    Beiträge
    10.996
    Hallo!

    Ich wollte nur einfachen und ausprobierten Generator von weißen Rauschen zeigen, den ich vor zig Jahren für in serien produzierten Audiometer entwickelt habe: https://www.roboternetz.de/community...l=1#post119490 . Die Amplitude ist in mV Bereich und der nachvolgender Verstärker muss genügende Verstärkung und Bandbreite haben.
    MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
    Registriert seit
    17.02.2009
    Ort
    Aachen
    Beiträge
    1.116
    Klar, ein DSP hat gewisse Vorteile. Aber bevor ich mich an einen DSP mache, möchte ich gerne Erfahrungen mit einem FPGA sammeln
    Durch die Geschwindigkeit hat er für gewisse Aufgaben Vorteile gegenüber dem DSP, welcher wiederum flexibler ist.

    Den Ansatz mit Diode oder Transisotr ein weißes Rauschen zu erzeugen finde ich gut und einfach - gut möglich, dass ich das für mein Projekt adaptiere, danke für den Tip!

    //Edit: Mir fällt ansonsten noch FreeDSP ein. Hat damit jemand Erfahrugnen? Oder eine Meinung dazu?
    Geändert von Cysign (13.12.2017 um 22:44 Uhr)

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
    Registriert seit
    07.03.2011
    Beiträge
    1.484
    Zitat Zitat von Cysign Beitrag anzeigen
    Den Ansatz mit Diode oder Transisotr ein weißes Rauschen zu erzeugen finde ich gut und einfach - gut möglich, dass ich das für mein Projekt adaptiere, danke für den Tip!
    Für solche Sachen hatte ich mal ne CD. Da waren alle möglichen Signale, Rauschen eingeschlossen, drauf. Heutzutage sollte man das alles runterladen und auf der Soundkarte abspielen können. Hochwertige Soundkarten haben Abtstraten bis zu 192kHz, das ist das rund 10-fache des Hörbereiches und damit das 5-fache der Nyquist-Frequenz. Ein PCs ist auch schnell genug, sowas live zu rechnen oder etwas vorab gerechnetes abzuspielen. Da kann der Lötkolben kalt bleiben.

    MfG Klebwax
    Geändert von Klebwax (15.12.2017 um 07:01 Uhr)
    Strom fließt auch durch krumme Drähte !

+ Antworten

Ähnliche Themen

  1. Oszilloskop Empfehlung
    Von robosapiens im Forum Suche bestimmtes Bauteil bzw. Empfehlung
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 26.01.2015, 10:24
  2. Empfehlung für Robotikbuch
    Von jojo45 im Forum Buchempfehlungen
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 02.07.2012, 10:00
  3. USB AVR LAB Empfehlung?
    Von Kimba im Forum Suche bestimmtes Bauteil bzw. Empfehlung
    Antworten: 16
    Letzter Beitrag: 14.06.2011, 16:21
  4. empfehlung
    Von dasfeld im Forum Elektronik
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 26.11.2007, 17:26
  5. Brauch Empfehlung
    Von Michael 123 im Forum Elektronik
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 23.05.2006, 17:52

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Ja
  • Themen beantworten: Ja
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •