- 12V Akku mit 280 Ah bauen    Werbung      
Ergebnis 1 bis 10 von 11

Thema: DC Motor ansteuern

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1
    Neuer Benutzer Öfters hier
    Registriert seit
    20.04.2009
    Ort
    Lübeck, Germany
    Alter
    40
    Beiträge
    7
    Hi Ihr zwei,
    wollte schon längst geantwortet haben, es hat sich aber in letzter Zeit viel getan, wo ich keine Zeit mehr hatte, habe dann noch einen neuen Job angefangen wo ich mich erstmal darauf konzentriert habe, jetzt habe ich aber langsam hin und wieder mehr Zeit für mein Hobby der Elektronik.
    Beruflich bin ich Servicemonteur für Baumaschinen und mache deshalb Elektronik und deren Programmierung als Hobby, hier und da bringt mich das auch beruflich weiter, denn es wird ja immer mehr mit Elektronik usw.

    Wollte schon längst einen aktuellen Schaltplan zeichnen, muss mich aber erst wieder ein wenig rein arbeiten.
    Zum Thema Spannungsspitzen, an so etwas habe ich überhaupt nicht gedacht, aber eigentlich logisch.
    Ich betreibe den Arduino Nano über ein 12V LED Netzteil mit 1A, der Nano kann ja 7V bis 12V am VIN Pin. Für die Drehzahl habe ich einen Induktivsensor verbaut der 12V haben muss und Schaltet bei im Impuls GND durch.

    Wenn ich so im Nachhinein drüber nach denke ist es echt total bescheuert dies ohne Galvanische Trennung zu arbeiten.

    Habe mir das Datenblatt nochmal angeschaut hatte es wohl falsch verstanden und habe gedacht es reichen 5V, aber steht ja klar drin und in der Grafik auch gut zu sehen.

    Ich habe jetzt die Überlegung einen Spannungsteiler zu machen um von den 325V auf 16V zukommen dann wäre R1 10 kOhm und R2 560 Ohm danach die Spannung mit einem Kondensator gepuffert bzw. geglättet, dann gehe ich weiter über einen Optokoppler auf den Gate vom FET damit die Spannung am Gate vom FET wieder abfließen kann eine Wiederstand mit 10k oder so gegen Masse.
    Den Optokoppler dann über den Nano direkt über einen passenden Vorwiederstand betrieben mit einer Frequenz von ca. 1 – 2 khz.

    Was sagt Ihr zu dieser Idee, oder habe ich da noch einen Schlimmeren Denkfehler als vorher?

    Gruß Olli

  2. #2
    HaWe
    Gast
    Zitat Zitat von Klebwax
    Daher vermeide ich den Umgang mit ihr und insbesondere mit gleichgerichteter
    OT, aber interessehalber: wieso insbesondere mit gleichgerichteter?

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
    Registriert seit
    07.03.2011
    Beiträge
    1.899
    Zitat Zitat von HaWe Beitrag anzeigen
    OT, aber interessehalber: wieso insbesondere mit gleichgerichteter?
    Weil Kondensatoren nach dem Gleichrichter auch lange nach dem Ausschalten der Wechselspannung noch 300 oder mehr Volt haben können. Eine Wechselspannung ist weg, wenn man den Stecker zieht, bei Gleichspannung ist das nicht sicher.

    MfG Klebwax
    Strom fließt auch durch krumme Drähte !

  4. #4
    HaWe
    Gast
    ah, danke, daran habe ich tatsächlich nicht gedacht, es wird ja sonst immer vor dem gefährlicheren Wechselstrom gewarnt wegen tödlicher Herzrhytmusstörungen, Kammerflimmern und Herzstillstand.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
    Registriert seit
    07.03.2011
    Beiträge
    1.899
    Zitat Zitat von HaWe Beitrag anzeigen
    ah, danke, daran habe ich tatsächlich nicht gedacht, es wird ja sonst immer vor dem gefährlicheren Wechselstrom gewarnt wegen tödlicher Herzrhytmusstörungen, Kammerflimmern und Herzstillstand.
    Klingt für mich nach der alten Edison (Gleichstrom) vs Tesla/Westinghouse (Wechselstrom) Kampagne. Da hat Edison erst einen Elefanten, später auch einen zum Tode verurteilten minutenlang mit Wechselstrom braten lassen um das Wechselstromnetz zu diskreditieren.

    Ich hab in meinem Leben so einige Stromschläge erhalten, sowohl mit Gleichspannung (z.B. Anodenspannung, Influenzmaschine ...) als auch mit Wechselspannung. Ich empfand beides gleich unangenehm und versuche es tunlichst zu vermeiden. Kondensatoren sind aber heimtückische Teile, man sieht ihnen nicht an, ob sie geladen sind. Es gehörte früher zu den echt üblen "Werkstattscherzen", dem Kollegen einen geladenen Kondensator unter ungeladene zu packen.

    Wie ich schon schrieb, hab ich keine Angst vor Netzspannung aber Respekt. Deswegen würd ich auch so was

    Ich habe jetzt die Überlegung einen Spannungsteiler zu machen um von den 325V auf 16V zukommen dann wäre R1 10 kOhm und R2 560 Ohm danach die Spannung mit einem Kondensator gepuffert bzw. geglättet, dann gehe ich weiter über einen Optokoppler auf den Gate vom FET damit die Spannung am Gate vom FET wieder abfließen kann eine Wiederstand mit 10k oder so gegen Masse.
    nicht machen. Die Gateansteuerung bekäme bei mir eine eigene galvanisch getrennte Versorgung und eine ebenfalls getrennte Ansteuerung. Beides zusammen erhält man z.B. mit einem ADuM6132. Dieser trennt sowohl das Steuersignal und liefert auch die Versorgung. Man kann das auch einzeln haben, mit einem AC/DC bzw DC/DC Wandler als Versorgung und einem Optokoppler für das Signal. Da kann man dann, ohne ans Stromnetz zu gehen, alle Signale "trocken" testen. Das sind aber nur Konzepte. Auf eine Diskussion über Widerstandswerte etc werd ich mich hier aber nicht einlassen, sie läßt mich auf fehlende Kompetenz im Umgang mit solchen Schaltungen schließen.

    MfG Klebwax
    Strom fließt auch durch krumme Drähte !

  6. #6
    HaWe
    Gast
    nun, so alt die Erkenntnis schon sein mag:
    Wechselstrom ist bei gleicher Spannung tatsächlich viel gefährlicher und potentiell viel eher tödlich, denn sobald eine seiner Wellen in die vulnerable Phase des Herzzyklus kommt (was bei 60Hz natürlich pro Sekunde 60x wahrscheinlicher ist als bei Gleichstrom), wird der Sinusrhytmus gestört, und es kommt zu Kammerflimmern: d.h. das Herz pumpt kein Blut mehr (und erhält auch selber dann keinen Sauerstoff mehr), es folgen Herzstillstand, Herztod, Hirntod.
    Die Defibrillatoren zur Wiederherstellung eines Sinusrhytmus (Kardiokonversion) arbeiten daher auch immer mit Gleichstrom.

  7. #7
    Neuer Benutzer Öfters hier
    Registriert seit
    20.04.2009
    Ort
    Lübeck, Germany
    Alter
    40
    Beiträge
    7
    Hi Klebwax,
    wie du empfohlen hast, habe ich mir den ADum6132 angeschaut und auch gleich 2 davon besorgt, nachdem ich mir recht lange das Datenblatt durch geschaut habe. Habe dann die Schaltung so auf gebaut wie im Datenblatt beschrieben, hab aber irgendwie das Problem das wenn 5V auf PIN 1 gebe und Masse an PIN 2, kommt zwischen den PINs 15 und 16 0V raus und ich weiß nicht warum, denn wenn ich es richtig verstanden habe sollen da ca. 15V raus kommen, eventuell stehe ich da noch irgendwo auf dem Schlauch.

    Du hast recht mir fehlt da noch mehr oder weniger die Kompetenz, beruflich bin ich Baumaschinenmechaniker und dies mit der Elektronik ist ein Hobby von mir was ich in den letzten Jahren nicht nach gehen konnte, habe aber einen neuen Job wo ich wieder die Zeit habe, aber hatte ich ja weiter oben schon geschrieben. Im Januar mache ich mein Schein zur Elektrofachkraft, den werde ich beruflich brauchen, da ich an Maschinen arbeiten werde mit ca. 400V Anlagen.
    Mit dem Fräsen Projekt habe ich mich vielleicht ein wenig übernommen, aber jetzt bin ich schon soweit das eigentlich nur noch die Treiber Geschichte für den Gate fehlt.

    Gruß Olli

Ähnliche Themen

  1. DC Motor mit PIC ansteuern
    Von matzex im Forum Elektronik
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 05.11.2008, 20:17
  2. Motor ansteuern
    Von Elektronik303 im Forum Motoren
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 07.05.2007, 14:49
  3. Mit 2.4V Motor ansteuern
    Von Starchild im Forum Motoren
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 19.06.2006, 15:07
  4. [ERLEDIGT] Motor mit PWM ansteuern.
    Von im Forum AVR Hardwarethemen
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 11.08.2004, 18:08
  5. Motor ansteuern?
    Von mgsimon im Forum Robby CCRP5
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 19.03.2004, 17:24

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

    Werbung      LiFePO4 Speicher Test