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Thema: Transistor Basiswiederstand

  1. #1

    Blinzeln Transistor Basiswiederstand

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    Hallo Leute,

    ich kenn mich leider nicht so richtig mit der Berechung von einigen Dingen aus. Jedoch versuche ich es zu lernen (also in der Zeit, die neben der Schule überhaupt noch bleibt) ;D

    Also zu meinem Problem:
    Ich möchte den NPN Transistor BC547B schalten. U = 5V. Leider weiß ich nicht genau, wie man den Basisiwiederstand berechnet. Es handelt sich um ein Logikgatter und daher weiß ich auch nicht genau mit welchen Stromstärken ich rechnen sollte. Ich habe einfach mal gerechnet... und bin auf etwa 3k ohm gekommen. Habe vor einen 2,7k ohm zu nehmen.

    Stimmt das? ;D Oder welchen müsste ich benutzen, dass nicht alles kaputt geht...

    Hoffe ihr versteht, was ich damit meine
    Danke im Voraus
    Julian

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
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    Wilkommen im Forum,
    wie hast du das gerechnet? Besser wäre zwar der C Typ (höhere Verstärkung), das ist aber egal. Bei Transistoren nehme ich auch den B-Typ (aber BC327 und BC337).

    Poste einmal den Rechnungsweg, dann kann man eventuell ausbessern falls die Berechnung falsch ist. Schreibe genau was du genau schaltest, welche Ströme gegeben sind,...

    Aber die 3k könnten hinkommen, habe es aber nicht nachgerechnet, normal nimmt man einen Wert von etwa 5k.

    MfG Hannes

  3. #3
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    Zitat Zitat von 021aet04 Beitrag anzeigen
    Wilkommen im Forum,
    Poste einmal den Rechnungsweg, dann kann man eventuell ausbessern falls die Berechnung falsch ist. Schreibe genau was du genau schaltest, welche Ströme gegeben sind,...
    MfG Hannes
    Danke für die schnelle Antwort. Das ist so das Problem, da ich es nicht wirklich aufgeschrieben habe und mit Anganeb gerechnet habe, die MIR sinvoll erschienen.
    Wenn aber ein Experte auch der Meinung ist, dann glaube ich das gerne und werde es einfach mal testen...

    - - - Aktualisiert - - -

    Zitat Zitat von 021aet04 Beitrag anzeigen
    Wilkommen im Forum,
    Poste einmal den Rechnungsweg, dann kann man eventuell ausbessern falls die Berechnung falsch ist. Schreibe genau was du genau schaltest, welche Ströme gegeben sind,...
    MfG Hannes
    Danke für die schnelle Antwort. Das ist so das Problem, da ich es nicht wirklich aufgeschrieben habe und mit Anganeb gerechnet habe, die MIR sinvoll erschienen.
    Wenn aber ein Experte auch der Meinung ist, dann glaube ich das gerne und werde es einfach mal testen...

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    nach Datenblatt http://www.dieelektronikerseite.de/D...nductor%29.pdf
    , Fig. 9, vermute ich einen sinnvollen Basistrom-Bereich von etwa 0,1 - 2 mA, das sind für einen Basiswiderstand bei 5V also R= U/I = 5V / 0,0001A = 50k bis runter auf 5V/0,002A 2,5 kOhm.

    1kOhm wäre vlt ein gutes Mittelmaß, aber auch deine 2,7k liegen vermutlich noch grade noch so am Randbereich.

    - - - Aktualisiert - - -

    Tippfehler: 10 KOhm natürlich, nicht 1kOhm

    - - - Aktualisiert - - -

    damit der Transistor nicht überlastet wird, ist aber auch der Kollektorstrom wichtig. Der sollte 100mA nicht überschreiten (Tabelle S. 2)
    d.h. der Widerstand in der Kollektorleitung sollte mindestens 5/ 0,1A = 50 Ohm betragen, besser deutlich mehr, mit 1kOhm vor dem Logikgatter bist du vermutlich auf der sicheren Seite.
    Am besten mit einem höheren Widerstand anfangen und dann samt Logikgatter mit einem Multimeter (Amperemeter) in der Kollektorleitung nachmessen, wie weit runter du gehen kannst.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
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    Du rechnest falsch. Du darfst nicht den 5V rechnen sondern du musst die BEsat Spannung von der Steuerspannung abziehen (hier 5V). Nach einer Suche von <5 Sek gefunden => https://www.mikrocontroller.net/arti...asiswiderstand

    MfG Hannes

  5. #5
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    stimmt, aber war eh nur größenordnungsmäßig.
    dann ergäbe sich
    0,1 - 2 mA, das sind für einen Basiswiderstand bei 4,3V also:
    R= U/I = 4,3V / 0,0001A = 43k bis runter auf 4,3V/0,002A = 2,1 kOhm

    - - - Aktualisiert - - -

    10kOhm Basis-Vorwiderstand bleiben dann also immer noch ein gutes Mittelmaß.

  6. #6
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    Gast
    womit willst du denn schalten? Mit nem mechanischen Taster oder mit nem Arduino etc.?

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von 021aet04
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    Das kann man so nicht beantworten, da du noch nicht den Laststrom genannt hast.

    Wenn man einen BJT als Schalter verwendet, wählt man zusätzlich noch einen Übersteuerungsfaktor (ü=2-10), damit der Transistor in Sättigung gerät. Zusätzlich musst du noch die Verlustleistung am BJT ausrechnen.

    Der Ablauf sieht folgendermaßen aus.
    Ic bestimmen
    Mit Ic und Bmin den Ib ausrechnen
    Mit Steuerspannung, ü, Ubesat und Ib den Widerstand ausrechnen
    Verlustleistungen berechnen und kontrollieren damit die Verluste nicht zu groß werden

    @Julian
    Wenn du etwas schreibst, bitte melde dich an.

    @Unregistriert
    Er verwendet ein Logikgatter, steht im ersten Post.

    MfG Hannes

  8. #8
    Unregistriert
    Gast
    ich hatte verstanden, er wolle ein Logikgatter schalten (als "Verbraucher"), nicht, dass er MIT einem Logikgatter schalten will.
    Dann muss man allerdings noch mehr über das Logikgatter wissen, stimmt.

  9. #9
    @021aet04 :
    Sorry. Ist mir auch aufgefallen. Anscheinend hat mein Computer irgendwie gesponnen...


    Wie ihr schon selber bemerkt hat, sind die Transistoren das Logikgatter. Die Transistoren schalten direkt wieder andere Tansistoren. Daher weiß ich nicht, mit was für einem Laststrom ich rechnen sollte. Oder denke ich hier falsch?

    Zur Info:
    Bei dem Logikgatter handelt es sich um ein 8-bit Rechenwerk rein aus Transistoren und Wiederständen... Hoffe ihr versteht, was ich meine Reicht das an Infos zum Gatter?

  10. #10
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    Zitat Zitat von julivehs Beitrag anzeigen
    Wie ihr schon selber bemerkt hat, sind die Transistoren das Logikgatter. Die Transistoren schalten direkt wieder andere Tansistoren. Daher weiß ich nicht, mit was für einem Laststrom ich rechnen sollte. Oder denke ich hier falsch?
    Hört sich komisch an aber von HINTEN! Das heißt, die kleinste Einheit ist das EINE Gatter und das wird dann von hinten berechnet. Als Bsp 20mA bei 5V wenn der Ausgang 1 ist. So wenn das funktioniert, müssen die einzelnen Gatter
    "nur noch" miteinander verknüpft werden aber normale TTL kann nur 10 Eingänge pro Ausgang treiben.

    http://www.alphacron.de/download/har...4_IC_LOGIK.pdf

    Zitat Zitat von julivehs Beitrag anzeigen
    Zur Info:
    Bei dem Logikgatter handelt es sich um ein 8-bit Rechenwerk rein aus Transistoren und Wiederständen... Hoffe ihr versteht, was ich meine Reicht das an Infos zum Gatter?
    Wenn ich dich richtig verstehe willst du eine kleine diskrete Recheneinheit aufbauen. Zum Verständniss sehr gut geeignet. Sollte die Schaltungen größer werden würde ich dann aber auf die IC-Form umsteigen.

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