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Thema: Notstrom Aggregat - Wie funktioniert die Regelung?

  1. #11
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Zitat Zitat von wkrug Beitrag anzeigen
    Danach lief der Generator an und lieferte Strom.
    Ein paar Wochen später... Mitten im Lauf, also er lieferte da bereits Strom, fiel die Ausgangsspannug plötzlich aus.

    Daraufhin holte mein Kumpel einen Elektriker und der sagte, das wohl die Regelplatine defekt wäre. Und das Teil hab ich gerade hier.

    Die Kohlen wurden auch bereits überprüft, die machen aber einen guten Eindruck.
    Möglich ist auch ein Wicklungsunterbruch oder eine sonstige Unterbrechung, möglicherweise auch noch temperaturabhängig.
    Ohne den Generator kann man den Fehler nicht wirklich finden, da man auch nicht wirklich weiss wie die Wicklungen aufgebaut sind.

    Es gibt unzählige Möglichkeiten die Spannung zu regeln, z.B. auch über die Sättigung des Eisens oder elektromechanisch über das Gas des Motors. Jede hat ihre Vor- und Nachteile und sie werden auch in Kombination verwendet.

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  2. #12
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von wkrug
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    Es gibt unzählige Möglichkeiten die Spannung zu regeln, z.B. auch über die Sättigung des Eisens oder elektromechanisch über das Gas des Motors.
    Das hatte ich mir einfacher vorgestellt.
    Ich dachte die Regelungen wären sich zumindest vom Prinzip her ähnlich.
    Ich wart mal ab, bis ich wieder an den Generator ran komm und poste dann noch mal.

  3. #13
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Zitat Zitat von wkrug Beitrag anzeigen
    Das hatte ich mir einfacher vorgestellt.
    Ich dachte die Regelungen wären sich zumindest vom Prinzip her ähnlich.
    Ich wart mal ab, bis ich wieder an den Generator ran komm und poste dann noch mal.
    Jede Variante hat ihre Vor- und Nachteile, wie z.B. Kosten und Wirkungsgrad.
    Bei 50W kann man mit 50% Wirkungsgrad noch leben, das sind dann 50W Verluste.
    Bei 10kW wären es 10kW Verlust, da wird dann manche Heizung neidisch und der Spritverbrauch ist auch doppelt so hoch wie nötig!

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  4. #14
    Hallo 'wkrug'!
    Ich bin über diesen Beitrag gestolpert, weil ich ein ähnliches Problem mit genau den gleichen Komponenten habe.
    In mienem Fall ist es ein Bosch DSOAD 7,5 Generator mit einem hatz Dieselmotor.
    Der liefert statt 3x220 bzw 380V nur 3x170 V.
    Bei Erhöhung der Drehzahl (wird mechanisch geregelt) komme ich zwar auf ca. 200V,
    allerdings bricht die Spannung unter last ein.
    Ich habe die Wicklungen durchgemessen, und die Widerstánde entsprechen dem Datenblatt.
    Daher auch meine Vermutung, dass irgendwas entweder mit den Dioden (die sind mit Multimeter gemessen auch Ok),
    oder mit dem Varistor was nicht stimmt ...
    Ich hänge hier den Schaltplan, den mir die Firma Eisemann (Bosch Nachfolger) freundlicherweise zugeschickt hat, an.
    Auch ich bin auf der Suche nach dem Ersatzteil - Varistor - vielleicht hast Du ja inzwischen eine Quelle entdeckt.
    Vielen Dank und beste Grüsse aus der Südsteiermark, Martin

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  5. #15
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von wkrug
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    Ich würde Dir zustimmen.

    Was Ich noch probieren würde ist, ob die eigentlich getrennten Wicklungen ( Erregerwicklung, Hilfswicklung, Ausgangswicklung ) eine Verbindung miteinander haben ( Wicklungsschluß ).

    Meiner Meinung nach funktioniert das Ganze so.

    Die Hilfswicklung W1, Z1, MP1 produziert die Spannung für die Erregerwicklung J - K.

    Die Spannung der Hilfswicklung wird dann durch die beiden Dioden gleichgerichtet ( zwei Weg Gleichrichtung ) und der Erregerwicklung zugeführt.

    Wird die Spannung am Varistor zu groß ( keine Last ) schaltet der durch und begrenzt damit die Spannung an der Erregerwicklung.

    Wenn der Varistor also raus ist müsste die Ausgangsspannung ohne Last in die Höhe gehen.
    Ob das der Generator ohne Schaden verträgt kann Ich leider nicht sagen.

    Ich würde mal die Spannung mit einem Oszilloskop an der Erregerwicklung messen.
    Dort müsste sich IMHO eine pulsierende Gleichspannung mit ca. 100Hz einstellen.
    Fehlt da jede 2te Welle ist wohl eine Diode defekt.
    Wenn der Varistor arbeitet sollten die Spitzen des Sinus gekappt werden.

    Das was Ich schreibe sind Annahmen - Live gemessen hab Ich sowas nicht!

  6. #16
    Hallo wkrug !

    ich hab die Wicklungen zwar durchgemessen, aber auf Brücken hab ich nicht geachtet. Muss ich das nächste Mal, wenn
    ich in der Nähe der Maschine bin, checken.
    Inzwischen hab ich (vergeblich) versucht, so einen Varistor zu finden.
    Das Problem ist, dass es scheinbar unterschiedliche Bezeichnungen gibt.
    Während die einen meinen, dass 1,2k der Widerstand ist (keiner kann sagen
    bei welcher Spannung ... 1200V macht genauso wenig Sinn wie 120V - was auch mit 1,2k nicht
    passen würde ... ) meinen andere, das ist der mechanische Durchmesser
    (es sind 13mm ..)

    Deswegen hab ich vorhin gefragt, ob jemand weiss, welche Nennwerte dieser Varistor
    nun eigentlich hat - und natürlich wo man einen mit solchen Werten dann herbekommt ...

    Nur zum Verständnis (ich hab zwar eine elektrotechnische Ausbildung, aber die ist 40 Jahre her und
    mein damaliger Professor würde sich beim Lesen diesr Zeilen wahrscheinlich im Grab umdrehen ):
    Kann ich mit einem Gleichstrom-Netzteil die Erregerwicklung dazu bringen, ihren Dienst zu tun ?
    ... währen ich das schreibe, denk ich mir, dass das nicht gehen wird, weil jede Spule braucht ein
    sich änderndes elektrisches Umfeld (Spannung, Strom), damit sie irgendeinen Effekt hat ... so
    bild ich mir das jedenfalls ein ... Kann aber auch sein, dass durch das Drehen des Rotors auch mit
    Gleichspannung sich der Strom ändert und dadurch der gewünschte Effekt eintritt ... grübel ...
    Naja, eventuell kannst jemand hier im Forum mich ein wenig 'auffrischen' ?

    Jedenfalls recht herzlichen Dank an alle !!

  7. #17
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Hallo,
    den Erregerstrom kann man zu Testzwecken auch separat einspeisen.

    Gruß
    AR

    PS
    Regelkreis auftrennen nicht vergessen.
    Mit wenig Strom anfangen.

  8. #18
    Danke, AR - also mit einem strombegrenzenden Gleichspannungs-Netzteil. Bleibt die Frage, bei wieviel Volt bzw (m)A ich anfangen soll

    Und: wie misst man so einen Varistor, damit festgestellt werden kann, ob der noch 'gut' ist oder nicht ? (wenn man nicht weiss,
    welche Nenndaten (Begrenzerspannung) der eigentlich haben soll ...) Eventuell mit einem Vorwiderstand die Spannung langsam
    ansteigen lassen und schaun, wann bzw wie schnell der dann 'kurzschliesst' (durchschaltet) ?

    Danke nochmal & schönen Abend !

  9. #19
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Hallo,
    eine einstellbare Stromquelle 2 Ampere 200 Volt
    wird wohl nicht jeder rumliegen haben.
    Ich würde 230 Volt Netzspannung über einen
    Einstelltrafo gleichrichten ,zum Schutz eine Glühlampe
    ab 100 Watt und dann Halogen 500 Watt in Reihe , langsam
    hochdrehen.
    Dabei natürlich die Ausgangsspannung im Auge behalten.
    Eine kleine Last in Form einer Glühlampe kann nicht Schaden.

    Gruß
    AR

    PS
    Mach doch mal ein paar Fotos vom Regler U.
    Ach so, die Kohlen haben doch Kontakt?

  10. #20
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von wkrug
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    An meinem Generator hab Ich auch noch mal rum gemessen.
    Letztlich hatten die Kohlen vom Kontaktband zum Schleifring einen Übergangswiderstand.
    Wo genau kann Ich leider nicht sagen.
    Mei Kumpel hat dann den Generator entsorgt, ohne, das wir den Fehler genau lokalisieren konnten.

    Ich hätte evtl. die Kohlen ausgebaut und die oberste Schicht leicht angeschliffen.

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