Hallo Harry,
hmmmm - Umstieg aufs Bötchen? Hoffentlich nicht wegen anhaltender Unwetter(warnungen) :-/
Der reine Widerstand des Schiffsrumpfes ist - relativ - winzig und im Allgemeinen nicht leicht zu errechnen. Dein Bötchen schätze ich mal auf 10m Länge, trotz Deiner Angabe... wieviel Leistung ... um ein Boot mit 600kg mit 4km/h vorwärts zu bewegen ...
denn aus der Hullspeed ergäbe das eine Länge von 30 m !?!?!?!?... Gleitfahrt erreiche ich erst ab ca. 25km/h ...
Mit diesen zehn Metern rechne ich, bei sinnvoller Form des wasserbenetzten Körpers, einen Widerstand (gaaanz grob gerechnet) bei 4 kmh (1,11 m/s) << 100 N. Ich würde mir an Deiner Stelle mal wünschen wie lange Zeit ich brauchen darf um auf Endgeschwindigkeit zu sein. Das Ganze geht eindeutig nichtlinear, trotzdem würde ich daraus die erforderliche Beschleunigung für Deine 600kg Masse berechnen - ganz milchmädchenhaft linear. Damit bekommst Du einen guten (hoffentlich, ich übernehme KEINERLEI Garantie für die Aussagen in diesem Post) Schätzwert für die nötige Schubkraft bzw für die dafür erforderliche Schraube. Vermutlich kommst Du damit deutlich unter die 100 N (ich schätze, dass das kein Speedboot ist, das in in ein paar Sekunden auf Hullspeed oder gar ins Gleiten kommen soll). Kommst Du mit dieser Berechnung über die 100 N - na dann is ja ok. Nu würde ich mal 100% Sicherheit draufschlagen (oder so) und damit in die Berechnung der Schraube gehen. Vielleicht ist das ein Weg?
PS: wenn ich beim Segeln bin (meist nur 12 .. 15 to, 14/15 m Wasserlinie, Kiel) und mal bei totaler Flaute den Motor anwerfe und dann bei gut 2 kn (2,17) den Motor rausnehme, dann ist der Aufschießer viele viele Meter lang - 20? oder sogar 50? Irgendwo da drin.
Ahoi - und immer ne Handbreit Wasser ...
Übrigens: für Stückgutfrachter, große Tanker oder großer Containerschiffe gäbs diese Berechnungsanleitung.







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