Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?
Vielleicht noch etwas zu den Vorgaben:
Das Einzige was derzeit vorhanden ist, ist ein 5kW Motor der für den Antrieb der Ölpumpe vorgesehen ist.
Mit 5kW wird es kein Renntraktor, aber die geplanten Arbeiten sollten sich erledigen lassen.
Weitere Annahmen zum Rechnen:
Höchstgeschwindigkeit: ca. 10km/h
Reifen: Trelleborg T63 (Durchmesser 427mm)
Bei den 5kW Leistung und einem angenommen Betriebsdruck von 170bar ergibt sich darauf ein max. möglicher Volumenstrom von knapp über 17l/min.
Bei einem Allradantrieb bleiben dann knapp über 4l/min pro Motor.
Durch den Reifendurchmesser und die geplante Höchstgeschwindigkeit ergibt sich eine maximale Drehzahl der Reifen von ca. 124 U/min.
Bei 4l/min und 124 U/min ergibt sich somit ein Schluckvolumen von ca. 35ccm3/U pro Motor.
Eventuell geeignete Pumpen habe ich hier gefunden:
http://www.hydrauliktechnik24.de/Hyd...3a8d55fdeac9d7
http://www.hess-hydraulik.de/epages/...k/Products/400
http://www.hydraulikverkauf.de/Zahnr...hts::5851.html
Halbwegs passende Ölmotoren:
Gerotormotor 32ccm
Gerotormotor 25ccm
Gerollermotor 32ccm
Gerotormotor Ölmotor ähnlich OMP 32
Fragen:
1. Warum haben Gerollermotor eventuell einen unruhigen Lauf? Das steht in manchen Shops bei den Gerollermotoren.
2. Wer weiß, wo man Radialmotoren bekommt (z.B. die Motoren von Jahns, etc) und was die kosten? Die wären durch die flache Bauweise für den Einbau besser geeignet ...
Martin
Geändert von maju (06.01.2015 um 16:08 Uhr)
Also, elektronisch hab ich ja manchmal ne kurze Leitung, aber mechanisch sieht das anders aus...
Hydraulik-Magnetventile lassen den Ausgang offen, so das ein angeschlossener Hydraulik-Motor sich einfach durchdrehen lässt, so schreibt Ihr ?
Naja... es mag diese Ventile ja geben, aber die sind garantiert nicht Standard!
4/2 Wegeventile (1 Spule) würden den Ölstrom durch die Pumpe oder Richtung Tank leiten, wenn die Spannung abfällt UND die Pumpe gleichzeitig ausfällt.
Solche Ventile einzubauen im Antrieb macht aber nicht wirklich Sinn, mann will ja auch mal anhalten oder rückwärts fahren...
Ist ein 4/3 Wege eingebaut (2 Spulen) dreht sich der Hydromotor je nach Spule vorwärts oder rückwärts.
Ein angebauter Zylinder (doppeltwirkend) fährt ein, oder fährt aus.
Sind beide Spulen ohne Spannung, sollte der Zylinder aber nicht nachgeben!
Demnach kann sich der Hydraulikmotor auch nicht drehen.
Ausnahme 1: Es ist ne kleine Luftblase im Öl direkt im Motor, dann lässt sich der Motor langsam drehen, weil er die Luft im Motor nicht ausreichend abdichtet und so sich kein Druck aufbauen kann.
Ausnahme 2: Es wird ein spezielles Ventil verwendet, welches die Verbraucherseite offen schaltet, was sicherlich manchmal einen Sinn ergeben kann.
Josef
Naja, die Bezeichnung der Ventile (zB. 4/3-Wege) gibt auch nur Auskunft über die Anzahl der Anschlüsse und Schaltstellungen, was die Schaltstellungen machen ist damit aber nicht wirklich gesagt (auch wenn es da jeweils Standardtypen zu geben scheint). Was du wahrscheinlich verwenden willst sind solche 4/3-Wegeventile, was ja auch Sinn macht. Mit einer zusätzlichen Handsteuerung bekommt man da auch keinen frei laufenden Modus rein, das stimmt, wahrscheinlich war das nur für einen allgemeinen Handbetrieb gedacht. Ich find aber die Idee mit dem Bypass nicht schlecht, über welchen sich die Motoren quasi "kurzschließen" lassen. Da könnt man für jeden Motor ein Ventil nehmen und diese dann allesamt über einen einzigen Hebel verbinden, vielleicht gibt es da auch elegantere Lösungen, aber das käme mir da in den Sinn.
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