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Thema: "Robotertauglich" Welche Anforderungen/Definitionen?

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Unregistriert
    Gast

    "Robotertauglich" Welche Anforderungen/Definitionen?

    Hallo und Danke für die Antworten...

    Um die Frage zum Anwendungsfall zu beantworten: Es handelt sich um den Einsatz an einem Industrieroboter (Automotiv), wo z.B. eine Beleuchtungseinheit am Arm integriert werden soll. Beim Kabel findet man Angaben zu Biegeradius und Torsion unter dem Begriff Robotertauglich, die anderen Bauteile sollten zumindest mal die Beschleunigungen aushalten???

    Gruß und Danke
    Uwe

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hallo Uwe,

    Das mit dem Biegeradius ist übrigens nicht so einfach, wenn die Kabel nicht wirklich sauber verlegt werden, kommt es gerne zum Knicken und dann hält das Kabel nicht lange.
    Solche Kabel für Schleppketten sind übrigens steifer als normale. Erst dadurch wird erreicht, dass ein gleichmässiger Bogen beim biegen entsteht. Allerdings sind dies Kabel auch empfindlicher auf knicken.
    Mir haben die Mechaniker einmal solch ein Kabel weggebogen um etwas zu montieren, danach haben sie es wieder schön zurückgebogen. Der Erfolg waren dann mehrere Kabelbrüche und eine längere Suche nach der Störung

    Beschleunigung: Ja, die Elemente sollte es dabei nicht gleich zerlegen

    Und den Herrn VDE nicht vergessen.
    Nach dem Umbau muss dann die elektrische Betriebssicherheit des ganzen Roboters nachgemessen werden (Zumindest was 230/400V betrifft).

    MfG Peter(TOO)
    Manchmal frage ich mich, wieso meine Generation Geräte ohne Simulation entwickeln konnte?

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von oberallgeier
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    ... Das mit dem Biegeradius ist übrigens nicht so einfach, wenn die Kabel nicht wirklich sauber verlegt werden, kommt es gerne zum Knicken ...
    Bei Rennenduros hatte ich für den Speed-/Distanzsensor fürs Roadbook - ähnlich dem Tachokabel am Fahrrad - ein Ultraflex eingesetzt als Ersatz für die Werksausstattung. Dort treten Biegeradien auf, die sehr sicher im zulässigen Bereich sind. Aber die hohe Biegefrequenz beim Arbeiten der langhubigen Vordergabel im Rennbetrieb brachte die lästigen, häufigen Kabelbrüche mit Folgen. Erst mit dieser Änderung konnten wir (zur Überraschung der Konkurrenz) vieltägige Rallyes ohne Kabelbruch (mit z.T. Ausfall des Roadbooks - ein s..blödes Handycup) überstehen. Den Biegeradius musste ein steifer "Träger" garantieren. Übrigens wurde das Team danach zweimal Weltmeister *ggg*. Ausserdem kenne ich Roboter, die sehr hohe Gelenkfrequenzen haben - daher kann eine Vergleichbarkeit auftreten.

    Fazit: auch die Biegefrequenz spielt ne Rolle, hier kann evtl. (evtl.!) der Kabelhersteller Auskunft geben. Bei uns wars ne erfahrungsbasierte Entscheidung der Anwender *gg*

    ... Nach dem Umbau muss dann die elektrische Betriebssicherheit des ganzen Roboters nachgemessen werden ...
    Und weitere Einsatzvorschriften wie ATEX etc.
    Geändert von oberallgeier (28.10.2014 um 08:39 Uhr) Grund: ATEX etc
    Ciao sagt der JoeamBerg

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie
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    Zitat Zitat von oberallgeier Beitrag anzeigen
    . . . auch die Biegefrequenz spielt ne Rolle . . .
    Wirklich die Frequenz??? Oder nicht doch die kumulierte Anzahl der Biegezyklen? Oder ist das noch was ganz anderes?

    (In der deutschen Schullandschaft spricht man auch von Klassenfrequenz, wenn man meint, wieviele Kinder denn bei Vollanwesenheit im Klassenzimmer sitzen [augenverdreh] )
    Geändert von RoboHolIC (28.10.2014 um 14:02 Uhr) Grund: "was ganz anderes"

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Geistesblitz
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    Ich denk mal, die Frequenz bestimmt, wie lang die Lebensdauer dann ausfällt. So grob nach dem Zusammenhang Biegefrequenz*Zeit=Zyklenzahl. Demnach kämst du bei einer höheren Frequenz auf eine höhere Zyklenzahl pro Zeit => Lebensdauer sinkt.
    AI - Artificial Idiocy

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