-         
Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 24

Thema: RN-Steckernorm: Vorschlag 20 pol Datenstecker

  1. #1
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von darwin.nuernberg
    Registriert seit
    08.08.2004
    Ort
    A, A
    Alter
    53
    Beiträge
    1.305
    Blog-Einträge
    1

    RN-Steckernorm: Vorschlag 20 pol Datenstecker

    Anzeige

    Ich bin gerade bei der Entwicklung eines AT mega 128 Boards.
    Dies sollte nach den RN Empfehlungen gestaltet werden.

    Nun ergibt sich jedoch ein Platzproblem.

    Da sämtliche Anschlüsse vom Platinenrand aus erreichbar sein sollen,
    reicht der Platz einer 75x100 Platine nicht aus, um sämtliche Ports mit den zugrundeliegenden Steckerdefinitionen zu realisieren.

    Vorschlag:
    Einen universal Datenport Stecker für zwei Ports.

    d.h. Ein Universalport besteht aus 2x5 Wannenstecker (Pin 1-8 für Daten und 9,10 Für Versorgung) Da die verwendeten Wannen jeweils links und rechts zusätzlichen Platz beanspruchen (rein meachnisch) schlage ich folgende zusätzliche Definition vor:

    20 polige Wanne (2x10)
    1 bis 10 wie RN Universal Datenport Stecker
    11 bis 20 äquivalent

    Somit ist über ein Kabel, welches an einem Ende den 20 polige Stecker (2x10) konfektioniert hat und dessen anderes Ende halbiert wird und an den entsprechenden Enden dann jeweils ein 10 pol. (2x5) Stecker angebracht wird, der RN Standard erhalten und es wird viel Platz eingespart.

    Anlage: Anschlussbeschreibung.
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken erweiterter_standard_port.jpg  
    Gruss
    Darwin (meine Projekte sind auf meiner Pinnwand zu finden)

  2. #2
    Administrator Robotik Visionär Avatar von Frank
    Registriert seit
    30.10.2003
    Beiträge
    5.015
    Blog-Einträge
    1
    Hi Darwin,

    im EInzelfall kann man das machen, aber als Standard find ich es nicht so sinnvoll einen so großen Universalstecker zu definieren. Wir müssen aufpassen das nicht zuviele Stecker definiert werden, denn dann wäre der ganze nutzen der Definition hin - dann bräuchte man ja auch als neue Kabel!

    Zudem dürfte es recht selten sein, das solch große Datenstecker eingesetzt werden. Ich würde an deiner Stelle lieber mehrere 10polige nebeneinander machen. Soviel Platz ist es ja auch nicht mehr.


    Was meinen die anderen?

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von darwin.nuernberg
    Registriert seit
    08.08.2004
    Ort
    A, A
    Alter
    53
    Beiträge
    1.305
    Blog-Einträge
    1
    Zitat Zitat von Frank
    Wir müssen aufpassen das nicht zuviele Stecker definiert werden, denn dann wäre der ganze nutzen der Definition hin - dann bräuchte man ja auch als neue Kabel!
    Vorteil oder Nachteil?

    Vorteil:
    • Wenige unterschiedliche Steckerdefinitionen = weniger unterscheidliche Kabel = weniger Lagerhaltungskosten für Entwickler (da sowiso alles gleich ist)


    NACHTEIL:
    • Alles ist Gleich = Verwechslungsgefahr ist hoch (besonders für Anfänger) Die Gefahr der Zerstörung (vergl. I2C und ISP) durch unterschiedliche Stecker verhindert die Verwechslung im Vorfeld, bzw. macht diese so gut wie unmöglich.

      Natürlich für jede Definition eine eigenes Anschlußkabel.




    Ich will nicht die komplette Steckerdefinition neu schreiben, sondern für wachsende Anwendungen einen akzepierbaren Vorschalg unterbreiten.

    Eine Roboternetz Platine (75mmx100mm) hat einen Umfang von 350mm.
    Ein 10 pol. universalport hat 20,32mm Breite.
    Der ATmgea128 hat 7 Ports hinzu kommt noch der I2C und der ISP Anschluss = 182,88 mm.
    Dann kommt noch die Stromversorgung (10,16mm)
    und die RS232 in TTL und in V24 mit RS-Mode hinzu (mind. 17,78mm)kommt man schon auf 210,82 mm.
    Die Stecker können sich natürlich nicht (an den Ecken) überlappen daher müssen wir noch mindestens 20,32 bei stehenden und ca 30,48 mm für liegende Stecker abziehen.
    Kommen wir in der Summe auf 241,3mm.
    Die Montagelöcher müssen wir noch mind. 18mm rechen = 259,3 mm.

    Durch diese Montagelöcher müssen wir auch noch berrücksichtigen dass nicht Stecker neben Stecker plaziert werden kann (rechen wir einen Verlust von einer Steckerbreite auf jeder Seite ein 81,28 mm) = 340,58.

    Dann kommt noch hinzu, dass wir die Stecker so positionieren müssen wie es die Gegebenheiten und Platzverhätnisse zulasen, kommen wir bereits über die verfügbare Kantenlänge.

    Abgesehen davon, bleibt nicht mehr viel Platz für die Bauteile, denn es reicht die CPU alleine nicht aus (Spannungsregler mit Kondesnatoren, Wandler usw. usw.)
    Gruss
    Darwin (meine Projekte sind auf meiner Pinnwand zu finden)

  4. #4
    Administrator Robotik Visionär Avatar von Frank
    Registriert seit
    30.10.2003
    Beiträge
    5.015
    Blog-Einträge
    1
    Ja die Verwechslung bei mehreren identischen Steckern ist natürlich ein Nachteil. Aber daran kommen wir ja ohnehin nicht dran vorbei. Wenn ich mich nicht irre dann sind glaub ca. 5 verschiedene 10 polige Wannenstecker bereits fest definiert. Hier hilft also zu das ordenliche beschriften auf der Platine.

    Ein weiterer 20 poliger Stecker würde im übrigen ja die Verwechslungsgefahr noch erhöhen. Bislang haben wir nämlich nur einen 20 poligen definiert, somit käme dort Verwechsungsgefahr hinzu.

    Aber viel wichtiger finde ich das man die Steckernormungen am Bedarf orientiert. Es wird sehr wenige sinnvolle Nutzungsmöglichkeiten für einen 20 poligen Portstecker geben.

    Wenns nur um Platzbedarf geht, sollte man eventuell an ein geringfügig größere Platinennorm denken. Eventuell eine um 2 bis 4 Zentimeter verlängerte Platine dies sich aber dennoch mit den bisherigen Huckepack-Verfahren verträgt (identische Bohrlöcher). Wie wäre das?

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von darwin.nuernberg
    Registriert seit
    08.08.2004
    Ort
    A, A
    Alter
    53
    Beiträge
    1.305
    Blog-Einträge
    1
    Zitat Zitat von Frank
    Wenns nur um Platzbedarf geht, sollte man eventuell an ein geringfügig größere Platinennorm denken. Eventuell eine um 2 bis 4 Zentimeter verlängerte Platine dies sich aber dennoch mit den bisherigen Huckepack-Verfahren verträgt (identische Bohrlöcher). Wie wäre das?
    Gerade das möchte ich vermeiden.

    Die Platte soll sich so unauffällig wie möglich eingliedern.
    Da geht es mir nicht nur um Funktion sondern auch um Design.
    Lieber nehme ich eine flexile quasi Inkompatibilität in kauf, als die Dimensionierung zu ändern.
    Eine 100x160 kommt nicht in Frage,
    da Eagle in der Freeware nicht viel mehr Spielraum zulässt.
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken protobed_atmega128rns_v3_placeplan.jpg  
    Gruss
    Darwin (meine Projekte sind auf meiner Pinnwand zu finden)

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
    Registriert seit
    25.09.2004
    Beiträge
    471
    Warum führst du den Port G auch auf einem Wannenstecker heraus?
    Auf Port G hängt ja der Uhrenquarz (der bei einem Standardboard meiner Meinung nach immer drauf sein sollte!), und dann gibts da nur noch 3 weitere Aus/Eingänge.
    Ich hab immer gern bei meinen Boards wenigstens 1 Statusled (wenn das Programm korrekt läuft, dann blinkt sie...)
    Ich würd an deiner Stelle die 3 Leds die auf dem Board drauf sind an die 3 freien Port G Anschlüsse hängen.
    Somit hast du einen Wannenstecker weniger.

    Dann kannst du oben die 20iger in 10er verwandeln (dort wo jetzt G ist kommt dann einer von denen hin und der 2. der noch Platz finden muss kommt an die Stelle wo jetzt C7, C8 und C9 sitzen)
    Den 20iger rechts kann man platzmäßig glaub ich schon in 2x10 umbaun.


    Und eine Frage noch: Warum hast du bei jedem Wanenstecker Widerstandsnetzwerke?
    mfg churchi

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von darwin.nuernberg
    Registriert seit
    08.08.2004
    Ort
    A, A
    Alter
    53
    Beiträge
    1.305
    Blog-Einträge
    1
    Also die Widerstandsnetzwerke dienen einem Pullup.
    Da habe ich mit den Vorgängerverionen so meine Erfahrungen gemacht.
    Die werden dann auch Steckbar, somit können diese nur bei Bedarf verwendet werden. (I2C und auch die IRQ's benötigtenen diese unbedingt z.B. beim Mega32)


    Das ganze heisst Protobed, das soll es auch sein.
    Vollkommen offen für jeweilige eigene Applikationen.
    Wer eine Uhr braucht kann eine anschließen, wer was anderes Braucht kann was anderes anschließen.

    Ein Led die Blinkt brauche eigentlich nur die AMI's (wuch wenn's sonst nichts bewirkt, aber blinken muss es)
    Wichtiger ist eine Led für Spannung, Reset und ISP und die sind drauf.
    Eine LED die Blinkt kann man ja trozdem noch anschließen, jeder was er braucht und will. Ganz wie man meint.
    Gruss
    Darwin (meine Projekte sind auf meiner Pinnwand zu finden)

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
    Registriert seit
    25.09.2004
    Beiträge
    471
    Zitat Zitat von darwin.nuernberg
    eine Led für Spannung, Reset und ISP und die sind drauf.
    Spannung - ok braucht man
    Reset - wann ist diese aktiv ??
    ISP - wann ist diese aktiv ??

    wie kontrollierst du ob das Programm läuft, oder ob es irgendwo hängt?
    mfg churchi

  9. #9
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von darwin.nuernberg
    Registriert seit
    08.08.2004
    Ort
    A, A
    Alter
    53
    Beiträge
    1.305
    Blog-Einträge
    1
    Reset ist aktiv bei:

    • Drücken des Reset Knopfes (logisch oder)
      - durch den TL7757 wenn die Spannung zusammen briicht (1,2V)
      - im ISP Modus (Programmierung)

    - ISP ist aktiv
    • - im Programmiermodus (durch den ISP Adapter {leider nicht bei allen})
      - bei gesetzten Jumper PEN (Programm enable)

    PWR ist aktiv bei
    • - angelegter Betriebsspannug


    wie kontrollierst du ob das Programm läuft, oder ob es irgendwo hängt?
    • Da gibt es verschiedene Möglichkeiten,
      - eine wäre natürlich die Blink Led,
      - dann könnte man mit einen Pieper arbeiten,
      - diskreter wäre ein Ausgabe über RS232 oder I2C

    Aber die brauchen schon wieder Recourcen, welche evtl. (vielleicht auch nicht) benötigt werden.
    Gruss
    Darwin (meine Projekte sind auf meiner Pinnwand zu finden)

  10. #10
    Administrator Robotik Visionär Avatar von Frank
    Registriert seit
    30.10.2003
    Beiträge
    5.015
    Blog-Einträge
    1
    Zitat Zitat von darwin.nuernberg
    Die Platte soll sich so unauffällig wie möglich eingliedern.
    Da geht es mir nicht nur um Funktion sondern auch um Design.
    Lieber nehme ich eine flexile quasi Inkompatibilität in kauf, als die Dimensionierung zu ändern. Eine 100x160 kommt nicht in Frage, da Eagle in der Freeware nicht viel mehr Spielraum zulässt.
    Nun das ist sicher auch Ansichtssache, ich kann mir durchaus auch schon Sonderfälle vorstellen wo eine Platine mal ein paar Zentimeter über den Rand ragt. Das muss nicht gleich Europaformat sein, wobei ich allerdings auch mit Europaformat gute Erfahrung gemacht habe, leider geht das in der Eagle-Freeware nicht. Aber das muss jeder individuell entscheiden. Wie wollen ja nicht alles mit zu enger Normung behindern, etwas Freiraum muss schon bleiben.

    Wenn wir 20 pol Datenstecker definieren würden dann würden niemand der ein Zusatzboard bastelt einfach entscheiden können ob er nun 10 oder 20 polige Wannen drauf bringt. Man würde sich wesentlich öfters über nicht passende Kabel ärgern.
    Ich finde die 10 poligen haben doch mehr Vor- als Nachteile. Auch beim Platzbedarf sehr ich da keinen echten Nachteil. Man kann die 10 poligen auch hintereinander oder quer nebeneinander positionieren, so man eigentlich oft weniger Platz braucht. Somit bleibt eigentlich nix positives übrig was für die Normung spricht.
    Die 20 poligen sind doch sehr sperrig und wegen des breiten steifen Kabels auch nicht sonderlich bequem zu verkabeln, da hab ich auch so meine Erfahrung.

Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •