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Thema: Noob will in Microcontrollerprogrammierung + Roboterbau einsteigen - Anfängerfragen

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
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    Hallo derSpinner,

    mein letzter Beitrag zu diesem Thema(Einstieg)
    der ATMEGA 644PA-PU ist schon eine gute Wahl. Wirst schon einige Zeit benötigen um diesen an seine Leistungsgrenze zu bringen.
    So nun werde ich mal versuchen meinen ersten Aufbau und programmier Erfolg zu beschreiben(sind einige Jahre vergangen) aber mal sehen.

    1. Bascom-Demo installiert..... auf alten Dellrechner mit USB-COM- und Parallelanschluss.
    2. Material gekauft. 1x Lochstreifenplatine(100x160) 1x 40poligen IC-Sockel 1x Buchsenleiste, 64-polig,einreihig,RM2,54 1x Parallelstecker mit Lötanschluss 1x 5poligen Platinenstecklverbinder(für ISP) 1x ATMega16 1x USB Steckernetzteil (1000mA) und eine USB- Einbaubuchse Serie A für Printmontage (Spannungsversorgung).
    Kosten waren ca. 15 Euro.
    Das war es. 2x 220 Ohm Widerstände und ein 100n Kondensator sowie ein Taster und 10Kohm Widerstand für Reset hatte ich noch.
    Zum Aufbau ein Lötkolben und ein 3,5mm Bohrer. Der Bohrer macht sich gut die Streifen der Platine per Hand zu trennen.
    Die Buchsenleiste habe ich auf 20 getrennt und neben den IC-Sockel eingelötet, den Rest auf 2x12 getrennt und auf die VCC und GND- Schiene gelötet. Somit brauchte ich bei meine ersten Versuchen nicht immer den Kolben anzuschmeißen. Konnte ja nun alles stöpseln.
    Mehr Aufwand ist erst mal nicht nötig um die ersten Erfahrungen zu sammeln. Ein ISP-Dongle benötigts du nicht Bascom hat die STK200/300 Schnittstelle integriert. Auch ein ext. Takt (Quraz) kann später noch angeschaltet werden.
    Später wirst du noch ein USB für Prog einbinden. Willst ja mit der Zeit auch aktuell sein. (ich benötige bis heute kein USB oder was auch immer fürs programmieren) Wichtig wird es sein eine COM-Verbindung zu deinem PC-Terminalprogramm aufzubauen.
    Somit kannst du an fast jeder X beliebigen Stelle im Programm mit „PRINT“ ein Ergebnis anzeigen lassen. Dies ist für mich unverzichtbar geworden. Denn wenn du auch mal ein Programm schreibst mit ca. 5000 Zeilen, mit vielen Sub’s , Schleifen, Berechnungen usw. Bin ich mich sicher, es treten erst mal Denkfehler auf.

    So nun aber Schluss mit dem Geschwätz.
    Im Anhang noch mein ISP- Anschluss LPT.

    Mit freundlichen Grüßen
    fredlich
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken ISP-LPT.jpg  

  2. #2
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    Vielen Dank für die weiteren Tipps. Bild  
    Aber ich muss doch irgendwie das Programm vom PC auf den µC übertragen - wie geht das denn ohne ein ISP-Kabel? man braucht doch auf jeden Fall eine Verkabelung in irgendeiner Form zur Programmierung des µCs. Bis auf die Sache mit dem RS232 sind auch meine Fragen erstmal alle geklärt. Die meisten werden sich wohl eh erst ergeben, wenn ich mit der Praxis anfange und auf Probleme stoße. Die Vorfreude ist groß und ich kanns kaum erwarten, das Paket zu öffnen und mich auf die Bastelei zu stürzen Bild  

  3. #3
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    Hallo derSpinner,
    wollte zu diesem Thema zwar kein Kommentar mehr einstelle, aber nach wie vor kann ich nur sagen, für mich persönlich ist ein „alter“ PC mit LPT und COM für Programmierung, schon das Optimum.
    Schaust du dich mal mein Bild(PC-LPT zu ISP-Controller) an wirst du sehen, man benötigt nicht viel zum flashen. Wichtig ist der Hardware Reset mit LPT. Ist Bascom gestartet und Verbindung hergestellt, wird sofort, ein „knallhartes“ Reset am Controller ausgeführt. Ist ja auch das A&O fürs sauberes flashen.

    Natürlich habe ich auch „moderne PC’s“ die nur noch USB usw. haben.
    Aber mein alter Rechner(für ein Päckchen Kaffee erworben) ist Ideal für meine vielen Projekte. Ein Selbstbau RS232 Adapter für Anzeige auf PC mit COM ist auch kein Problem(ca. 2,00 Euro).

    Nun werden einige Experten sagen “all dies ist doch nicht mehr Modern man kann doch mit einige zwischen geschalteten Modulen viel bessere Erfolge erzielen“ Mag sein, aber ich bleib bei der Historie der Entwickler für Controller.
    Mit freundlichen Grüßen
    fredred

  4. #4
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    So, jetzt habe ich mit Bascom ein paar LEDS blinken lassen, auch mal auf Tasteraktivierung, und den Speaker/Summer ticken lassen.
    Habe aber schon wieder ein paar Fragen:
    - Warum "tickt" der Summer nur (wie eine laute Analoguhr an der Wand) und spielt keinen Dauerton, wenn der entsprechende Port durchgängig auf "1" steht? das ist mir nicht klar. Beim mitgelieferten Testprogramm (was bereits in Maschinencode/hex vorhanden war) hat der Summer bei Druck auf einen Taster einen Dauerton abgespielt. In Bascom kann ich nur den Port auf "0" oder "1" setzen, oder auf "Sound" - Hier frag ich mich: Was ist der Unterschied zwischen "1" und "Sound"?

    Übrigens: dieses Board kann man allein mit einem Mini-USB-Kabel programmieren, da der µC einen Bootloader hat und vom Hersteller sämtliche notwendige Software zur Verfügung gestellt wird (Compiler, USB-Treiber).

    Allerdings möchte ich jetzt auf LunaAVR umsteigen, da man bei Bascom ja doch die 4kb-Grenze schnell erreicht hat, die die Demo hergibt. Bei einem von mir selbstgeschriebenem Programm reichten ein paar einfache Befehle (wie Led an) und zwei "If"-Schleifen... hab mich erst gefragt warum mir immer ein Synthaxfehler angezeigt wurde, bis ich gesehen hab, dass die erzeugte Datei schon 4KB groß war und mir klar wurde, dass Bascom den Code nur bis zum Erreichen der 4KB geprüft hatte und ihm deswegen erwartete Befehle fehlten. :-P :-D Wenigstens eine Meldung vom Programm, dass der Quelltext die Kapazität der Demoversion überschreitet hätte ich als Hinweis wünschenswert gefunden...

    Aber nun mein Hauptproblem:
    wie bekomme ich LunaAVR so konfiguriert, dass ich dieses Board flashen kann?
    Habe Luna installiert, WinAVR, AVRdude und in Luna unter Einstellungen als Compiler avrdude.exe eingestellt, als Schnittstelle "com3" gewählt. Weiß nur nicht was ich in "Programmer" angeben soll. so etwas wie "myAVR USB to UART" ist dort in der Liste nicht aufgeführt. Könnte mir da jemand helfen? Versuche das schon seit gestern abend. o.O
    Wenn ich beim proggen heute nicht weiterkomme, kann ich ja immerhin das LCD-Modul noch zusammenlöten^^

    Mein Fazit zu dem Board (my AVR Board light):
    Ich muss sagen, von dem Board bin ich hellauf begeistert und ich kann es nur jedem für die ersten "Gehversuche" empfehlen! das Board allein kostet 15€ (Bausatz), das Set (Board und LCD-Modul) 30€. Software CD mit Beispielprogs, Bauanleitung, Schaltplan, Anleitung für Durchführung des Hardwaretests, Kurze PDFs für den Einstieg mit ausführlichen Beispielen ist alles dabei. Lediglich das Mini-USB Kabel muss man sich selbst besorgen, aber davon hat man heutzutage meistens eh ein paar in der Ecke liegen von alten Handys o.Ä. Zudem ist ein Teil der Platine mit Stecklöchern zum schnellen, Aufbau eigener Schaltungen ausgestattet. Ich glaube das reicht mir sogar erstmal, damit kann man wirklich viel machen und lernen - Ampelschaltungen bauen, Melodien abspielen lassen, Text auf LCD anzeigen lassen usw. Da werd ich das RN-Control erstmal so schnell nicht brauchen, sondern eher erst, wenn ich wirklich sage, ich bin jetzt soweit, dass ich auch wirklich Servos und Schrittmotoren ansteuern will und Roboter entwerfen möchte.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von malthy
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    Warum "tickt" der Summer nur (wie eine laute Analoguhr an der Wand) und spielt keinen Dauerton, wenn der entsprechende Port durchgängig auf "1" steht?
    Möglicherweise handelt es sich nicht um einen "Summer" im landläufigen Sinne, sondern einfach nur um ein Piezo-Schallwandler. Wenn Du damit die Luft zum schwingen bringen willst, musst Du ihn zum Schwingen bringen Bild  . Also einfach mal ein Rechteckpuls auf dem entsprechenden Port erzeugen - also zB 1 ms Port an, 1 ms Port aus, und das in einem Loop.

    Dass Du so schnell die 4 kB Grenze von Bascom erreichst, wundert mich etwas. Ob sich die 89 € für Bascom lohnen musst Du irgendwie selbst entscheiden. Ich finde schon. Du bekommst immerhin lifelong Updates/ -grades. Aber die Diskussion lohnt eigentlich nicht, da wird's erfahrungsgemäß schnell weltanschaulich Bild  .

    Mit LunaAVR kenne ich mich nicht aus, da müsste jemand anderes helfen.

    Gruß
    Malte

  6. #6
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    Hey, du hattest Recht! - ich hatte wohl gestern einfach iwelche Programmfehler eingebaut und kam dann (fälschlicherweise) zu dem Schluss, dass es an der Demoversion und der 4KB Begrenzung lag. Unter "Eigenschaften" der erzeugten .bas-Dateien steht "Größe: ..." und "Größe auf Datenträger: ...", bei Größe auf Datenträger waren es nämlich immer deutlich mehr KB und auch mal zufällig ziemlich genau 4 KB. Für LunaAVR brauche ich scheinbar doch einen richtigen Programmer laut meiner Recherchen.
    Aber da ich nun mit der Bascom-Demo doch deutlich mehr machen kann genügt mir das auch vorerst völlig. Bild  

    Mit dem Piezo-Speaker ist es so: "PortX.Y = 1" sorgt für ein kurzes "tick", wenn man einen Ton erzeugen will ist die Synthax: " Sound PortX.Y, [Dauer], [Frequenz]"
    Solange ich Anfänger bin und jeden Tag einiges neues dazulerne muss ich das wohl noch genießen.^^

    habe heute eine Fußgängerampel programmiert, die standardmäßig rot ist und nur nach kurzem Tasterdruck nach einigen Sekunden grün wird. Dabei wird bei Grün ein "tick, tick, tick, tick...."-Signalton ausgegeben bis die Ampel wieder auf Gelb und dann auf Rot schaltet. Beim Umschalten auf rot ertönt noch ein etwas tieferer Signalton dreimal kurz hintereinander (quasi analog eines "S" als Morsezeichen).
    Eine Ampel, die automatisch von Rot über Gelb nach Grün schaltet und zurück hab ich bereits in einem Tutorial als Quelltext gehabt, nun hab ich diese mit eigenen Ideen selbstständig weiterentwickelt und nun kommt sie der Funktion einer realen Fußgängerampel doch recht nahe. Bild  
    Macht echt Spaß, wenn die ersten Projekte fertig sind und funktionieren, die man selbstständig entwickelt hat. Bild  
    Mal sehen was mir morgen in den Sinn kommt. xD Denke ich werde mal die Photozelle nutzen und auch mal die Potentiometer.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Genie Avatar von malthy
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    Mit dem Piezo-Speaker ist es so: "PortX.Y = 1" sorgt für ein kurzes "tick", wenn man einen Ton erzeugen will ist die Synthax: " Sound PortX.Y, [Dauer], [Frequenz]"
    Dann ist es so wie ich oben vermutet habe, Du musst dem Schallwandler selbst eine veränderliche Spannung (zB ein Rechteck durch einfaches ein- und ausschalten des Ports) zur Verfügung stellen, damit er einen kontinuierlichen Ton von sich gibt. Der high-level-Befehl "Sound" in Bascom macht genau das für Dich. Viel Spass weiterhin!

    Gruß
    Malte

  8. #8
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    Hallo,

    wollte mich schon melden. Hat sich wohl erledigt.
    Zitat:
    „Aber da ich nun mit der Bascom-Demo doch deutlich mehr machen kann genügt mir das auch vorerst völlig.“
    Ich:
    Mit 4K Flash(Demo BASCOM) habe ich auch schon mal eine Funkbrücke aufgebaut.
    2 Temperaturwerte / 4 universal Analog und 3 Digitalwerte wurden ausgewertet(gesendet).
    Flash-Rom Speicher mit ca. 3,2 kByte belegt. Aber für sehr große Anwendungen wie mit Grafikdisplay mit Touch- Bedienfeld usw. habe ich mich doch die Vollversion gegönnt. Bin begeistert von den vielen Update. Machen mich einfach das Programmieren leichter.

    Mit freundlichen Grüßen
    fredred

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