Hallo,
Zitat Zitat von Wermoon Beitrag anzeigen
Ich dachte immer so ein IC muss irgendwie noch selber programmiert werden, aber wenn ich das jetzt richtig verstehe brauche ich nur ein Beinchen wo + und eins wo - dran kommt und dann muss ich anhand der Nummer ein Datenblatt raussuchen woran ich erkennen kann welche Beine z.B eine UND-Schaltung belegen und welche für einen Timer sind. Ich habe das jetzt doch richtig verstanden dass mehrere Schaltungen in einem IC vorhanden sein können oder ist es immer nur ein Gehäuse in dem beispielsweise 4 UND-Schaltungen vorhanden sind und für 4 ODER-Schaltungen benötige ich dann einen anderen IC?
Es gibt solche und solche

- Es gibt ganz einfache, da sind nur ein paar einzelne Transistoren drin, z.B. mit gemeinsamen Anschluss für alle Emitter und die restliche Anschlüsse sind alle einzeln herausgeführt.
- Dann die Logik-ICs, da sind dann z.B. 4 UND-Gatter drin oder auch ein 8-Bit Zähler.
- Bei den Analogen gibt es vor allem die Operations-Verstärker aber da kann auch ein Ganzes Radio drin sein.
- Dann kann da auch ein ganzer Co0mputer drin sein, der muss dann aber erst mal programmiert werden.
- Dann gibt es noch Logik Arrays. Da sind oft ein paar Tausend Gatter und Flip-Flops drauf, welche aber nicht verdrahtet sind. Die Verdrahtung wird dann durch die Programmierung erstellt.
- ROMs müssen auch erst mal mit einem Programm befüllt werden.
- Dan gibt es noch unzählige Computer-Peripherie-Bausteine. Die machen erst mal nichts ohne das sie von einem Computer, im Betrieb, parametrisiert werden.

Wie PICture schon schrub, kann man alles was man mit Widerständen, Dioden und Transistoren zusammenlöten kann auch in ein IC packen. Kondensatoren sind weniger geeignet die brauchen zu viel Platz auf dem Chip, da bekommt man nur Werte bis zu einigen 10pF auf den Chip. Das selbe Problem hat man mit Induktivitäten (Spulen).

MfG Peter(TOO)