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Also modifiziere ich:
R7 von 2,7k auf 1k (Pin 9) würde es nicht vielleicht sogar Sinn machen auf 820R zu gehen?
Im DB steht der Kondensator C3 an Pin 3 mit 0,03µF in der Conrad Schaltung mit 0,01µF. Auch der Kondensator C4, 0,22µF hat im DB einen anderen Wert von 0,1µF
Was mich auch noch wundert ist der Widerstand mit 560k zwischen Pin 2 und Pin 6 der taucht in der C-Schaltung gar nicht auf.
Vermutlich macht es auch noch Sinn in den Servosupply einen Kondensator mit 10µF zu hängen, einfach um die Versorgungsspannung ein wenig zu glätten.
R7 lötie ich nachher erstmal um. C3 und C4 mache ich erstmal steckbar damit ich herumtesten kann.
Wäre es ein großer Aufwand für Dich erstmal eine Testplatine mit konventionellen Bauteilen zu layouten?
Die Platine könnte ich erstmal gravieren, damit sich ein paar interessierte auch eine Testumgebung basteln können.
Ich würde Dir dann durchgeben was für Teile und Jumper draufkommen müssten.
Könntest Du auch den Schaltplan etwas umzeichnen, damit es etwas übersichtlicher ist? Es wäre einfacher die Übersicht zu behalten wenn man die originale Schaltung und deine nebeneinander hält.
Der 560K Widerstand soll ermitteln was der Motor gerade macht. Mit oder ohne hat es jedoch hier keinen unterschied gemacht.
Hier noch eine Beschreibung eines Bastlers aus USA. http://webpages.charter.net/mullenmj...eSchematic.htm
Ich habe mit Mark gemailt und er sagt nur: Vergesst die Idee den m51660l einzusetzen.
"The M51660L chip is horrible."![]()
Wenn ich Zeit habe kann ich eigentlich fast alles machen :-P Aber mit der sieht es im Moment äußerst schlecht aus.
Den Schaltplan umzustellen ist kein Problem, das geht recht fix, schwieriger wird es beim Layout, das ist in der Regel ein ziemliches gefummel und man muss erst alle Bauteile nach ihrem Package auswählen was immer recht viel Zeit beim Suchen braucht.
Mit Originalschaltung meinst du jetzt die vom C?
Als Alternative zum M51660L fällt mir jetzt spontan nur ein richtiger Motortreiber, ein Poti, ein µC + AD Eingang und PWM Eingang ein. Aber dann wird es schon recht umständlich.
@Hessibaby, das ist genau der Schaltplan vom Conrad ohne Modifkation darüber sprechen wir die ganze Zeit und diese Schaltung holt bei leibe nicht alles raus, sondern ist er ziemlich miesWir diskutieren hier schon einige Verbesserungen für genau diese Grundschaltung.
Frage ist mehr, was meinst du mit der MELCO Schaltung?
MELCO = Mitsubishi Electric Corporation.
Das ist nicht die Grundschaltung vom Claus, schau Dir das Jpeg mal genau an.
Die habe ich schon mehrfach - ohne Probleme - gebaut und eingesetzt.
Mit dem Trimmer zwischen 11-13 kannst Du die Drehzahl einstellen.
Womit steuerst Du an? Wenn Du den Impulseingang (Pin5) offenlässt oder an Masse legst darf da nichts zappeln
Planung ersetzt Zufall durch Irrtum
Gruß aus dem Ruhrgebiet Hartmut
Geändert von Slowly (06.02.2014 um 17:59 Uhr)
@Hessibaby 1: dann bin ich blind, aber ich habe jeden Widerstand, Kondensator und Co überprüft und keinen Unterschied gefunden, die Werte sind überall die Gleichen wie der vom Conrad Minatur-Fahrtregler! Bitte markiere auf deinem Bild die Bauteile die anders sind gegenüber der Schaltung vom Conrad (nicht Claus).
@Hessibaby 2: Jetzt hast du den Begriff erklärt aber die Schaltung die du meinst sehe ich leider immer noch nicht.
Das Bild ist genau der Fahrtregler und den wollen wir anpassen weil wir damit nicht zufrieden sind, wir also noch mehr rauskitzeln wollen, daher auch andere Transistoren (SMD) und andere Dioden (auch SMD)!
Anbei der umgezeichnete Schaltplan für den Slowly :-D
Der Widerstand R7 wurde auch gleich auf 1k Ohm geändert und mein 10µF in die Servostromversorgung eingebaut.
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Weitere Verbesserungen die vorgeschlagen werden?
Warum gibts du dich denn mit dem M51660 ab, wenn er nicht so will, wie er eigentlich soll?
Ein tiny44 oder mega88* zum Beispiel, wäre kleiner, bräuchte in etwa genausoviel kleinkram zum laufen und wäre letztenende sogar flexibler, was Schnittstellen und Regelung angeht. Eine Stromregelung mit überlastungs Schutz wäre auch noch denkbar.
Mechanik und CAD interessiert den Controller ersteinmal nicht (außer vllt. für Reglerparameter).
Das Programm sollte eigentlich auch nicht länger als einene Tag dauern (ohne optimieren) Wäre ja nur PWM auswerten und den Motor dann in Abhängigkeit des PWMs und des ADCs (Poti) drehen lassen. Unter Umständen noch eine kleine Hysterese für den Poti einprogrammiert und fertig. Zur Regelung dann ein PI-Regler oder einfach nur auf größer kleiner reagieren.
Der M51660 ist, dafür das er so unflexibel scheint, ein recht teurer Chip (5€).
Aus interesse, wie sieht es da eigentlich mit dem PWM-refresh aus? Braucht er zwingend die 20ms Pause oder kann er auch schneller reagieren?
*Alternativ könnte man auch einen Cortex M0 nehmen (ZB. http://at.mouser.com/ProductDetail/S...02tVhJ92aI6g==) klingt erst mal übertrieben, aber für einen Nachbau wäre der (Original) Programmer hier günstiger [8€ STM Discovery F0]. Rechenleistung bieten die kleinen AVRs schon mehr als genug.
Geändert von robin (06.02.2014 um 21:50 Uhr)
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