hm, hab das ganze jetzt nochmal mit dem 293B probiert, der kann ja nen Zacken mehr Strom liefern, die Spannung bricht aber dennoch ein. Ein Legomotor kann doch nicht mehr als 1A strom ziehen? oder doch? Lg
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hm, hab das ganze jetzt nochmal mit dem 293B probiert, der kann ja nen Zacken mehr Strom liefern, die Spannung bricht aber dennoch ein. Ein Legomotor kann doch nicht mehr als 1A strom ziehen? oder doch? Lg
Bei hoher Belastung könnte der Strom beim Lego motor schon mal Richtung 1 A gehen - ist aber schon eine halbe Ewigkeit her, das ich was damit gemacht habe. Wenn die Spannung einbricht, kann das auch an der Stromquelle, also dem nicht näher benannten AC/DC Wandler liegen.
Die Kondensatoren an der Versorgung vor dem Motortreiber haben schon ihren Grund. Je nach Spannungsquelle geht es ggf. aber auch ohne. Es gibt dann aber die Gefahr von Funkstörungen und ggf. einem Schaden durch Überspannungsspitzen. Je nach Spannungsquelle sollte der Elko auch noch deutlich größer werden.
Ein Elko direkt parallel zum Motor ist keine gute Idee. Damit wird eine wirksame PWM Regelung erschwert und die Verluste am Treiber steigen noch. Ein Problem könnte sogar ggf. sein wenn der Motor bereits Kondensatoren drin hat.
Wie hoch ist denn die PWM Frequenz, und was sind das für Freilaufdioden ? Die einfachen 1N400x sind als Freilaufdioden nur sehr eingeschränkt (niedrige PWM Frequenz, und Probleme bei hohen PWM Werten) geeignet.
Ich denke doch... Versuch doch mal folgendes: Schalte ein Amperemeter mit dem Motor in Reihe und versorge ihn über ein Netzteil, also ohne irgendein Treiber-IC. Dann läuft der Motor und Du siehst, wieviel Strom er zieht, wenn er so gut wie keine Belastung hat. Jetzt bremst Du ihn mit der Hand vorsichtig ab, so dass er etwas tun muss. Dabei hältst Du das Amperemeter im Auge. Ich nehme an, das wird ganz schön hochgehen. Guck Dir z.B. mal die Motoren in einem Modellflugzeug an, die sind auch nicht größer als ein Legomotor und benötigen teilweise Regler bis 30A und sogar mehr (na gut, die sind nicht direkt vergleichbar - sollte auch nur ein Beispiel sein, dass auch ein kleiner Motor reichlich Strom ziehen kann...)
Ich hab' gerade mal ergooglet, dass z.B. ein Legomotor Powerfunctions XL bei 9V 1,8A zieht. Also miss am besten mal nach wie oben beschrieben und pass auf, dass Du Deine Treiber nicht grillstAch ja, und schreib mal, was bei der Messung rauskommt, würd' mich auch interessieren...
Gruß,
Ralf
http://www.Elektronik-Bastelkeller.de - Elektronik und Mikrocontroller als Hobby
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