dichte von eisen 7,8g/cm³ von nickel 8,9g/cm³ sollte man doch herausfinden können ob 99,5%nickel oder vernickeltes stahlband
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dichte von eisen 7,8g/cm³ von nickel 8,9g/cm³ sollte man doch herausfinden können ob 99,5%nickel oder vernickeltes stahlband
was gibt es noch zu sagen
Wenn die Messung stimmt dann wäre Hilumin ein Material das weitgehend aus Nickel ist und einen deutlich kleineren elektrischen Widerstand hat (Faktor 2,31), das macht für die Zielsetzung Sinn, aber so genau war die Messung ja nicht.
*Wert nicht überprüft
Material Ohm*mm²/m rel. zu Hilumin
Cu 0,017 0,56
Al 0,027 0,88
Hilumin* 0,030 1,00
Ni 0,069 2,31
Fe 0,100 3,33
Hier ist eine Aussage zum Widerstand:
http://www.pedelecforum.de/forum/sho...632#post184632Noch etwas zu den Verbindern:
Das sog. Hilumin ist kaltgewalztes Stahlband, das elektrolytisch vernickelt wird (Hilumin ist ein Warenzeichen von Hille + Müller). Der spez. Widerstand ist mind. 5 mal schlechter als der von Kupfer. Alternativ kann man auch Nickelband verwenden. Dessen spez. Widerstand ist geringfügig besser. In Akkupacks habe ich auch schon Verbinder gesehen, die wohl aus vernickeltem Kupfer waren. Meist wird aber wohl Nickel verwendet.
Mit 5 mal schlechter als Kupfer kommt man dann ganz gut auf den Wert von Nickel.
Gibt es vielleicht ein Foto von der Messung, so mit Schildern zum Sperren der Straße und mit Leuten die mit Maßband herumlaufen?
Geändert von Manf (26.07.2013 um 06:43 Uhr)
Das ist nun wirklich kein Problem - bei der beschriebenen Versuchsanordnung stehen sicher jedem elektrotechnisch versierten Menschen die Haare zu Berge. Und Deinen kalendarischer Hinweis fand ich witzig, meine Entgegnung sollte nur sagen, dass ich die Messung zwar nicht gemacht hatte - aber vielleicht gemacht hätte . . . Alles zusammen: bleib so bei Deinen Entgegnungen, so etwas lockert trockene Themen schon nett auf! Und Dein Hinweis auf die Messanordnung "Bestimmung des Widerstandes eines widerstandsarmen Leiters" ist prima und wird befolgt.
Vielen Dank Thomas$ und Manf für die weiteren Hinweise! Dabei fange ich an zu überlegen: WENN meine Erinnerungen an den Physikunterricht stimmen, dann nimmt Strom vorzugsweise den Weg des geringsten Widerstandes. Der geringe Strom aus dem DMM kann deshalb bequem durch die elektrolytisch aufgebrachte, mikroskopisch dicke Schicht fließen - anstatt sich durch das tragende, kaltgewalzte Stahlband zu quälen (wenn denn ein Stahlband da wäre). Auch ohne Skinneffekte. Sozusagen zwei parallele Widerstände - einmal Eisen (dick) und einmal Nickel (dünn) - mal unter Vernachlässigung der Übergangsschicht. Deshalb macht meiner Meinung nach die Messanordnung von RoboHolIC ziemlich viel Sinn. Oder irre ich mich jetzt bei meinen Vorstellungen?
Leider leider leider. Da wars nicht wirklich photogen-hell. Zum Glück kam auch kein SEK - es hatte sicher sehr verdächtig ausgesehen. Zumal bei Halbmond und wolkenlos . . .
Wenn neue Messdaten vorliegen, werde ich berichten - mit oder ohne Foto.
Geändert von oberallgeier (26.07.2013 um 08:18 Uhr)
Ciao sagt der JoeamBerg
ja sicher, zur Eliminierung der Übergangswiderstände für den Messstrommacht ... die Messanordnung von RoboHolIC ziemlich viel Sinn
Der "Weg des geringsten Widerstandes" impliziert ein entweder-oder: entweder durch das Nickel oder durch das Eisen. Elektrolytisch beschichtet oder aufeinander gewalzt/kaltverschweißt - in beiden Fällen nehme ich eine ausreichend gute elektrische Quer-Leitfähigkeit zwischen den beiden Lagen an, sodass es sich beim Stromfluss um ein sowohl-als-auch handeln dürfte. Beweise dafür habe ich offen gesagt nicht.
Das Nickel als besserer Leiter würde aber nur zum Tragen kommen, wenn dessen bessere Leitfähigkeit nicht durch den minimalen Querschnitt wieder aufgefressen würde.
Daher lautet mein Reim auf die Geschichte:
Nickel als Coating scheint günstig für das punktschweissen und den Korrosionsschutz zu sein und Eisen als Substrat ist vermutlich billiger als Nickel. Also ist Nickel pur die Businessklasse und Nickel auf Stahl Economy.
Ach ja: Die von mir wortreich beschriebene Kontaktierung zur Widerstandsmessung (oder Strom-/Spannungsmessung am bekannten Widerstand) wird Vierleiter-Anschluss und in ähnlicher Anordnung auch als Kelvin-Klemmen bezeichnet; leider nicht meine Erfindung.
Geändert von RoboHolIC (26.07.2013 um 18:51 Uhr) Grund: Vierleiteranschluss ergänzt
Es handelt sich beim Eisen mit Nickel-Beschichtung um eine in Längsrichtung homogene Leiteranordnung die nicht gegeneinander isoliert ist. Die Breite ist nur 0,15mm da gibt es dann kurz nach der Kontaktstelle keine Feldstärke und Stromdichte mehr quer zum Leiter und eine ganz normale Stromverteilung nach Leitfähigkeit.in beiden Fällen nehme ich eine ausreichend gute elektrische Quer-Leitfähigkeit zwischen den beiden Lagen an, sodass es sich beim Stromfluss um ein sowohl-als-auch handeln dürfte. Beweise dafür habe ich offen gesagt nicht.
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