jo wenn er meint dont feed the troll, nichtsnutziger daniel.
jo wenn er meint dont feed the troll, nichtsnutziger daniel.
Hallo SirAnonymous,
in Zeiten des Internets kann man mMn sehr gut autodidaktisch lernen. Ein große Hilfe sind dabei Foren und Communities, die es ja für viele Themenbereiche gibt. Wenn man allerdings in so einem Forum jemanden schon in seinem vierten Beitrag beleidigt, wird man nicht viel Unterstützung erwarten können. Insofern ist ein gemäßigter Tonfall auch strategisch sinnvoll, wenn man möchte, das andere behilflich sind.
Mit einer Tätigkeit, zu der man nicht auch auf dem Papier qualifiziert ist, in Deutschland Geld verdienen zu wollen, ist sicher nicht so einfach. Die Amerikaner sind da eher offen, hier aber wird man wohl nicht so leicht jemanden finden, der einen einfach so einstellt. Ausgeschlossen ist das sicher nicht, aber dazu muss man dann sicherlicher einiges vorzuweisen haben, zB an hobbymäßig durchgeführten Projekten. Auch die können ja auch im Rahmen deiner persönlichen und technischen Möglichkeiten beliebig komplex werden. Am kostengünstigsten lässt sich natürlich Software erstellen, Hardware (im weitesten Sinne) wird immer teurer, zT weil man Gerätschaften und Werkzeuge dafür braucht, oder eben Dinge gegen Geld machen lassen muss.
Gruß
Malte
Au ja, und wie. Da gabs doch diesen irren Fall des unbekannten Werbemenschen-Landeis, das sich erfolgreich bei einer hochrangigen Agentur beworben hattte. Einfach, kaum Unterlagen. Nur ne leere (Glas-) Flasche mit ner Kurzbewerbung. Aber eben das war schon ein toller Leistungsnachweis.... Die Amerikaner sind da eher offen ...
Ciao sagt der JoeamBerg
Und ich habe schon amerikanische Stellenausschreibungen für (Sotfware-) Entwickler gesehen, in denen keineswegs nach formalen Qualifikationen gefragt wurde, sondern einfach nur: "zeig uns große Projekte die du bearbeitet hast, schick uns Quellcode von dir, mehr interessiert uns nicht". Diese Geisteshaltung ist sicher auch ein Grund dafür, dass es so attraktiv ist, an open source Projekten mitzuarbeiten. Man kann gut damit für sich "werben", wenn man behaupten kann, diese oder jene Komponente für ein großes Software-Projekt erstellt zu haben.
Er hat mich einen Troll genannt. Wie soll ich da bitte nicht ausrasten?
Da du ausgerastet bist würde ich nur sagen: schuldig im Sinne der Anklage
Warum hast du es nicht einfach ignoriert?
Seis drum:
Autodidaktisches Arbeiten finde ich generell sehr interessant und finde es schade, dass das in der heutigen Gesellschaft kaum gewürdigt wird. Der Wankelmotor wurde auch von jemandem erfunden, der keinen Schulabschluss hatte. Allerdings bedarf es dabei schon einer gewissen Begabung und auch Praxiserfahrung, die man sich höchstwahrscheinlich hobbymäßig angeeignet hat. Man kann auch in seiner Garage geniale Sachen entwickeln, haben schon zahlreiche Leute bewiesen, einen Job findet man damit aber wahrscheinlich nur, wenn man dabei wirklich Herausragendes geleistet hat. Oder man macht sich damit dann selbstständig, allerdings sollte man dann auch issen, auf welches Risiko man sich damit einlässt.
Ob man auch ohne Studienabschluss neuartige Roboterkonzepte entwickeln kann? Sicherlich, allerdings braucht das sehr viel Selbststudium, da einem im Studium definitiv viel beigebracht wird, was nachher auch für die Praxis gebraucht wird. Lernen muss man also so oder so und das Fehlen von ein paar wichtigen Papieren (Studienabschluss und so) macht es dann nicht unbedingt einfacher.
Ja, diese Frage solltest du dir beantworten können.Er hat mich einen Troll genannt. Wie soll ich da bitte nicht ausrasten?
Zum Thema: solange man noch nicht so viel von einem Themengebiet weiß, ist es vermutlich schwer beurteilen zu können, ob das wirklich etwas ist, womit man sich längerfristig beschäftigen will. Insofern wäre es in deinem Falle doch eine gute Möglichkeit einfach ins kalte Wasser zu springen und mit einem kleinen Projekt zu beginnen.
Wenn ich fragen darf: was hast du denn für einen Hintergrund? Vielleicht lassen sich ja noch einige Weichen stellen ...
Gruß
Malte
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