Ja, die meisten Sensoren schallen mit 40 kHz. Wie meinst du das mit "bekommt man kaum in die Luft"?
Gibt es Alternativen? Vielleicht kann ich die Entfernung iwie optisch via Laser auslesen? Ist das überhaupt möglich was ich vorhabe?
Gruß
Ja, die meisten Sensoren schallen mit 40 kHz. Wie meinst du das mit "bekommt man kaum in die Luft"?
Gibt es Alternativen? Vielleicht kann ich die Entfernung iwie optisch via Laser auslesen? Ist das überhaupt möglich was ich vorhabe?
Gruß
Wenn ich mich recht an meine Versuche mit US-Modulen erinnere...... muss eine Fläche abgetastet werden die nicht größer als ein cm² ist
Die haben nen Abstrahlwinkel von etwa 30° ...
und alles unter 1cm Abstand zum sensor bringt ohnehin keine Sinnvollen Werte.
Die Messgenauigkeit würde ich in der Praxis auf etwa +- 1-2mm einordnen.
Also fällt Schall für deine Anforderungen schonmal komplett weg.
Was ich mir vorstellen könnte wäre entweder eine Art Laserabtastung
oder irgendwas auf Visueller Technik.
Wobei du bei einer solchen Messgenauigkeit vermutlich nicht ohne irgendwelche optische vergrösserung auskommst.
Wie wäre es denn, so ein USB-Mikroskop zu verwenden und dann das Videobild zu verarbeiten ?
JAAAA... Microchips kann man essen... aber der Geschmack ist furchtbar.
Ein Laser-Messgerät kaufen wäre am einfachsten.
Dieses Ding z.B. misst mit Laser (1mm Durchmesser), hat 0.01mm Auflösung (die Genauigkeit ist natürlich schlechter) und spricht RS232:
http://www.leuze.com/de/deutschland/...1-2-2&lang=deu
Hey Joe, danke für die Wegweisung, werde wohl ohne US auskommen müssen. Hab heute schon nach Lasersensoren gesucht die einen I2C Anschluss haben, da ist nicht wirklich was dabei. Hast du ne Idee welchen Lasersensor ich nehmen könnte!? Bezüglich der Vergrößerung, kann ich nicht einfach ne Linse nehmen die den Strahl(en) bündelt (auf die Fläche von 1 cm²)?
Die Idee mit dem USB Mikroskop hatte ich auch, nur lassen sich mit dieser Methode hauptsächlich qualitative Versuchsergbnisse gewinnen wie etwa die Größe der Stomataöffnung(en).
Wie soll ich nur eine Abstandsveränderung mit dem Mikroskop messen? Andere Ideen? Habe heute den hier gefunden http://www.physikinstrumente.com/en/...?sortnr=500500
Problem sind die Kosten die mit einem solchen Gerät verbunden sind. Über 200 Euronen werde ich kaum aufbringen können für 2 solcher von mit gebrauchten Sensoren+Controller.
Besten Gruß!
EDIT:
@EZ81 wow, das könnte es sein! Hast du ne Ahnung wie viel das in etwa pro Sensor kosten wird?
Der Adapter kommt schon für unter 10 Euro, das wird aber die geringste Kostenposition sein. Hab noch ne Frage zu der Konfigurationssoftware, ist die nur zum Einstellen/Kalibribrieren oder auch zum auslesen der Daten?
Habe im Augenblick keinen Microsoft Rechner da, kann ich die Entfernungsdaten iwie auch am Mac auslesen?
Vielen Dank schonmal !!!
Geändert von igorschmigor (21.02.2013 um 20:10 Uhr)
Da das Industriequalität ist, würde ich mindestens vom oberen dreistelligen Eurobereich pro Stück ausgehen, mit 200€ wirst Du leider nicht weit kommenAber anfragen kostet ja nichts. Ein ähnlicher (aber einfacherer) Lasersensor von Leuze, den ich mal ausgelesen habe, hat regelmäßig über ein ganz simples Protokoll auf der RS232 den aktuellen Abstand ausgespuckt. Mit einem Adapter für den Stecker, einem 12..24V-Netzteil, einem USB-RS232-Wandler und ein paar Zeilen Software sollte das auch am Mac wunderbar funktionieren. Die Konfigurationssoftware habe ich nie benutzt.
Wenn du die Unfang/Durchschnitt eines Planzenblat messen möchtest ist vielleicht ein Kapazität-messung zwischen 2 Metal flachen möglich. Das eignet sich besser für kleine abstanden. Einer Flache steht fest. Die andere wird verschoben auf Basis von den Blatt-umfang. Die Frequenz einer Variabelen Oszillator variiert durch änderungen der Kapazität der Metal-flachen.
Wenn die Messung nicht berührungslos sein muss, hätte ich eine Idee:
Die fein aufgelöste Linearbewegung ist mittels Tieftonlautsprecher realisierbar: variabler Gleichstrom bewirkt variable statische Auslenkung. Allerdings wird man sich was für die Linearisierung einfallen lassen müssen.
Eine sanfte Messung ist über die Erkennung der sprunghaft steigenden Leitfähigkeit denkbar, wenn auf beiden Seiten des Blattes die elektrisch leitenden Messflächen nach langsamer Annäherung aufsetzen.
Hey Leute!
Geht weiter mit dem Brainstormen!
@EZ81, habe mir das einfacher und günstiger vorgestellt. Ich glaube ich muss sowohl US als auch Laser verwerfendanke für die Hinweise, jetzt bin ich ein bissle weiter
@Valen grundsätzlich ist die Idee super! Nur habe ich folgendes Problem: eine Kondensatorplatte unbeweglich fest stehen zu lassen ist erstmal kein Problem (mit ner Stativkonstruktion oder Ähnlichem) aber wie soll ich die andere Platte so nah/fest an das Blatt bewegen/bringen, dass jede Änderung im Durchmesser genaustens aufgezeichnet werden kann? Was wäre wenn ich die Kondensatorplatten mit Magneten unbeweglich und fest an das Blatt befestige? Was würde der Oszillator messen wenn ich das Blatt zwischen beide Metallplatten positioniere ohne das es eine von den beiden berührt? Der mit steigenden Durchmesser des Blattes ist auch davon auszugehen das sich mehr Wasser und Ionen in diesem befinden, würden diese nicht das Messergebnis beeinflussen? Danke für die super Idee, werd mich mal schleunigst reinlesen!
@Roboholic
habe leider nicht viel verstanden davontrotzdem danke dir!
Gruße
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