- MultiPlus Wechselrichter Insel und Nulleinspeisung Conrad         
Ergebnis 1 bis 10 von 13

Thema: Einfache OP-Verstärker-Schaltung funktioniert nicht

Hybrid-Darstellung

Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag   Nächster Beitrag Nächster Beitrag
  1. #1
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär Avatar von 021aet04
    Registriert seit
    17.01.2005
    Ort
    Niklasdorf
    Alter
    37
    Beiträge
    5.094
    Ich glaube nicht das das funktioniert. Der Grund ist das der IL300 keine Spannung erzeugt sondern ein sich ändernder Widerstand (vereinfacht).

    Du kannst ja einmal die "Sekundärseite" des IL300 so aufbauen wie in meiner Schaltung oder einfach nur einen Spannungsteiler (ohne OP). Nur mal zum Testen ob es so funktionieren würde.

    MfG Hannes

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
    Registriert seit
    21.06.2011
    Ort
    Dresden
    Beiträge
    219
    hi,
    hast du mal versucht den +eingang von n3 mit einem 100k..1M an masse zu legen ?
    mfg
    achim

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist Avatar von schorsch_76
    Registriert seit
    25.03.2012
    Ort
    Kurz vor Neuschwanstein
    Alter
    48
    Beiträge
    456
    Also ich würde vor R9 noch ein Koppel C einbauen. Zu den Ausgängen an der Pfostenleiste/Stecker hast du ja ein Koppel C. Auch der zweite Opamp soll ja an seinem Arbeitspunkt arbeiten und nur NF verstärken. Mit den Koppel C's macht man das übrigens auch bei reinen Transistorstufen.

    http://www.elektronik-kompendium.de/...lt/0204302.htm

    Gruß
    schorsch

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
    Registriert seit
    02.08.2006
    Ort
    Würzburg, Germany
    Beiträge
    716
    Guten Morgen,

    der Hinweis von seite5 war der richtige. Mit diesem Widerstand (Ich habe 200k verwendet) kommt wieder der gewünschte Sinus am Ausgang. Vielen Dank dafür!

    @schorch_76: Danke für den Hinweis, dass ist jetzt nicht so leicht umzusetzen, da ich für die Schaltung eine Platine habe anfertigen lassen. Ich werde es aber für die nächste Version auf jeden Fall mit einplanen. Sollte dann auch ein "Pull-Down" Widerstand zwischen Ausgang Koppel-C und Eingang OP?

    Die Schaltung verstärkt jetzt fast Problemlos. Zwei Sorgenkinder habe ich noch:

    1.: Nach anlegen der Betriebsspannung ist der Ausgang von N3: auf +20V und der von N4: auf -20V. (jeweils direkt an Pin 6 gemessen) Es dauert dann ca 5 bis 6 Sekunden, bis beide langsam auf 0V zurück gehen. Durch die Koppel-C's am Ausgang sollte das nicht sehr viel ausmachen, aber schön ist es nicht. In den ersten Sekunden kann somit auch kein Signal verstärkt werden. Woran könnte das liegen? Ich vermute am neu hinzugefügten 200k-Widerstand. Sollte ich diesen vielleicht verringern? Wie verhält es sich dann mit dem Verstärkungs-Faktor der Stufe? Ab hier streikt mein Grundwissen der analogen Schaltungstechnik komplett.

    2.: Die aktuell maximale Ausgangsspannung liegt im moment bei ca. +/-15V. Ab dann fällt sie entweder fast zusammen und wird auf jeden Fall nicht mehr Sinusförmig. Ich bin noch am nachforschen, ob es an meinem Funktionsgenerator liegt, der nicht mehr der jüngste ist. Ich konnte das Problem auf jeden Fall schon ziemlich früh am Eingang feststellen, jedoch ist das Signal sehr schwer zu messen, da es sich ständig ändert, und ich immer erst am Ausgang messen muss ob es passt, und dann wieder am Eingang messen. Zum messen muss ich aber auch die Masse des Oszi umklemmen, was eine gewisse Zeit dauert.

    Meine Idee diesen Fehler einzugrenzen war die Verstärkung der Stufe N3: zu erhöhen und es einfach mit einem niedrigeren Eingangssignal zu versuchen. Was ist davon zu halten? Oder sollte ich mal versuchen an P1 rumzustellen? Die genaue Funktion dieses Potis hat sich mir noch nicht erschlossen. Laut Bechreibung soll man damit den Verstärkungsfaktor der galvanischen Trennung auf genau 1 stellen können, was in meinem Fall ja eigentlich egal ist falls dieser nicht ganz passt.

    @021at04: Deine Schaltung unterscheidet sich schon ein bisschen von meiner, vor allem was den sekundär-seitigen Teil betrifft. Bei deiner Schaltung ist es logisch, dass die von dir erwähnten Spannungs-Teiler Widerstände nötig sind.
    Meine Schaltung habe ich auf Basis eines ELV-Bausatzes gebaut, ich denke das sollte eigentlich auch funktionieren. (von da habe ich auch die Beschreibung der Poti-Funktion)
    Ich habe aber trotzdem mal versucht deine Idee umzusetzen, um eventuell das Problem mit meinem verfälschten Signal damit zu lösen. Ich habe einen 200k-Widerstand von IL300-Kathode auf +12V gelegt. Das hat aber keine Veränderung gebracht. Müsste ich jetzt auch noch einen Widerstand von Anode auf -12V legen? Dafür müsste ich verschiedene Leiterbahnen trennen, und das möchte ich nur tun wenn dadurch auch die Chance einer Verbesserung besteht.

    Viele Grüße
    Andreas

  5. #5
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist Avatar von schorsch_76
    Registriert seit
    25.03.2012
    Ort
    Kurz vor Neuschwanstein
    Alter
    48
    Beiträge
    456
    Zitat Zitat von Bumbum Beitrag anzeigen
    @schorch_76: Danke für den Hinweis, dass ist jetzt nicht so leicht umzusetzen, da ich für die Schaltung eine Platine habe anfertigen lassen. Ich werde es aber für die nächste Version auf jeden Fall mit einplanen. Sollte dann auch ein "Pull-Down" Widerstand zwischen Ausgang Koppel-C und Eingang OP?
    Nein muss nicht rein. Der Koppel C ist eben nur für Wechselspannung leitend. Die Arbeitspunkte der aufeinander folgenden Stufen, welche ja Gleichspannungen sind, beeinflussen sich so nicht mehr. Mit dem Pulldown würdest du daraus ein RC Glied machen.

    Gruß
    Georg

  6. #6
    Erfahrener Benutzer Robotik Visionär
    Registriert seit
    26.11.2005
    Ort
    bei Uelzen (Niedersachsen)
    Beiträge
    7.942
    Damit die Schaltung schneller auf den Arbeitspunkt kommt können die Kondensatoren C9 und und C6 etwa kleiner werden. Statt C9 kleiner zu machen kann auch der zusätzliche 200 K Widerstand kleiner werden.

    Die Verstärkung kann man über den Poti einstellen. Bei höheren Frequenzen wäre es besser die Widerstände R7 und R8 zu verändern: z.B. R8 auf etwa 3,3 K verkleinern, um die Verstärkung der Stufe von 2 fach auf 4 fach zu erhöhen. Es ist durchaus möglich das schon die maximale Amplitude am Eingang erreicht wird, und das mehr an Verstärkung benötigt wird.

    Bei 5 kHz kann auch schon der LM358 als OP Verzerrungen (vor allem in der Nähe des Nulldurchganges) verursachen. Für die Sendeseite wäre ein TLC272 oder MCP6002 ein besserer Ersatz. Für die Ausgangsseite (N2) wäre ein MC1458 oder TL072 eine Verbesserung.

  7. #7
    Erfahrener Benutzer Roboter Experte
    Registriert seit
    02.08.2006
    Ort
    Würzburg, Germany
    Beiträge
    716
    Guten Morgen,

    danke für die Tips mit den OP's. Die kommen auf jeden Fall mal auf die Bestellliste.

    R8 ist bereits 100 Ohm, ist vielleicht nicht ganz so sauber zu lesen. Die Verstärkung der Stufe ist somit mit R7 = 10k bereits auf Faktor 100 und nicht auf 2 wie von dir geschrieben. Oder verstehe ich gerade etwas nicht und wir reden von zwei verschiedenen Dingen?

    Was würdest du für die Kondensatoren an Kapazität empfehlen? Wie gesagt fehlt mir hier die Erfahrung und das Wissen die Werte zu bestimmen, also habe ich geschätzt. Ich gehe von einer maximalen Frequenz von ca. 5kHz aus. Bis dahin sollte die Schaltung auf jeden Fall linear funktionieren. Aber um etwas Reserve zu haben wäre es gut, wenn das auch bis sagen wir 10kHz auf jeden Fall noch einigermassen linear funktioniert.

    Viele Grüße
    Andreas

  8. #8
    Erfahrener Benutzer Begeisterter Techniker
    Registriert seit
    21.06.2011
    Ort
    Dresden
    Beiträge
    219
    hallo,
    die Grenzfrequenz für den RC-HP ergibt sich aus f=1/(2*Pi*R*C), wenn man den 1k vernachlässigt sind das etwa 1/10Hz für die Kombination aus 10u/220k, daraus folgt natürlich auch die extrem hohe
    Einstelldauer des Arbeitspunktes.
    Generell brauchen aufeinanderfolgende OPV's nicht durch C's entkoppelt zu werden, sofern der erste in der Kette in einem ordentlichen Arbeitspunkt betrieben wird und alle mit der selben power supply arbeiten.
    mfg
    Achim

Ähnliche Themen

  1. Einfache Schaltung will nicht....
    Von oratus sum im Forum Elektronik
    Antworten: 22
    Letzter Beitrag: 23.02.2011, 09:51
  2. Warum funktioniert dieser einfache Syntax nicht??
    Von w3-tuning im Forum C - Programmierung (GCC u.a.)
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 23.10.2008, 07:18
  3. einfache transistorbrücken-schaltung funktioniert nicht
    Von xtremecoder im Forum Elektronik
    Antworten: 18
    Letzter Beitrag: 18.08.2008, 06:22
  4. LM380 Verstärker funktioniert nicht!
    Von FeiaDragon im Forum Elektronik
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 02.02.2008, 16:11
  5. einfache Transistor Schaltung funzt nicht
    Von pbürgi im Forum Elektronik
    Antworten: 16
    Letzter Beitrag: 01.01.2007, 15:50

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Solar Speicher und Akkus Tests