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Thema: Zeitmessung mit Sensoren

  1. #21
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Praxistest und DIY Projekte
    Mal angenommen:

    - Der Kessel hat einen Durchmesser von 75 cm - damit sind zwei Punkte in der Laufrinne des Kessels gemeint.
    - Die Kugel hat einen Durchmesser von 21 mm - besteht aus Phenolharz dessen Dichte ca. 1,37 g/cm³ beträgt

    Was lässt sich daraus schließen?

    Ich kann leider noch nichts aus den gegebenen Werten feststellen, bis auf die Strecke der Kugel, die sich x-mal wiederholt, bis die Zentripetalkraft durch die Hangabtriebskraft "abgelöst" wird.

    Bitte sagt mir doch bescheid, falls ich mit meinen Erkenntnissen falsch liegen sollte, oder auch mit meinen Kenntnissen! Denn ich habe mein Wissen nur oberflächlich angeeignet. Will aber wissen!!!

  2. #22
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Doch bis zum Zeitpunkt, an dem die Zentripetalkraft noch wirkt, würde ich gerne wissen, wann ist der eine "gemessene" Zeitpunkt (in ms angegeben) genau? Ist dieser auch immer konstant? Oder, gibt es vielleicht eine Möglichkeit den Ort der Kraftaufhebung zu bestimmen (durch Zeitmessungen)?
    Recht genau angeben kann man die Geschwindigkeit der Kugel bei der sie sich vom äußeren Rand des Kessels ablöst und beginnt in einer elliptischen Bahn nach innen zu gehen. Der Zeitpunkt (gemessen seit dem Start der Kugel) ist weniger genau zu berechnen, weil der Einwurf der Kugel von Hand und damit nie genau unter gleichen Bedingungen stattfindet. Weiterhin sind die Mechanismen des Geschwindigkeitsabbaus (Reibung) einer exakten Berechnung nicht zugänglich. Hier können schon geringfügige Änderungen in der Oberflächenbeschaffenheit (Staub, Handschweiß, mechanische Rauhigkeit) deutliche Änderungen der Reibung verursachen. Diese Faktoren führen dazu, dass der Zeitpunkt, wann die Zentripetalkraft kleiner wird als die Hangabtriebskraft zwar theoretisch determiniert, nach meiner Einschätzung aber in der Praxis nicht zum Zeitpunkt des Kugeleinwurfs (oder unmittelbar danach) berechenbar ist.

  3. #23
    Neuer Benutzer Öfters hier
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    Zitat Zitat von ranke Beitrag anzeigen
    Recht genau angeben kann man die Geschwindigkeit der Kugel bei der sie sich vom äußeren Rand des Kessels ablöst und beginnt in einer elliptischen Bahn nach innen zu gehen. Der Zeitpunkt (gemessen seit dem Start der Kugel) ist weniger genau zu berechnen, weil der Einwurf der Kugel von Hand und damit nie genau unter gleichen Bedingungen stattfindet. Weiterhin sind die Mechanismen des Geschwindigkeitsabbaus (Reibung) einer exakten Berechnung nicht zugänglich. Hier können schon geringfügige Änderungen in der Oberflächenbeschaffenheit (Staub, Handschweiß, mechanische Rauhigkeit) deutliche Änderungen der Reibung verursachen. Diese Faktoren führen dazu, dass der Zeitpunkt, wann die Zentripetalkraft kleiner wird als die Hangabtriebskraft zwar theoretisch determiniert, nach meiner Einschätzung aber in der Praxis nicht zum Zeitpunkt des Kugeleinwurfs (oder unmittelbar danach) berechenbar ist.
    hmm...
    ich bin auch derselben Auffassung!
    Daher hatte ich bereits auch den Einsatz eines Sensors zu Beginn des Threads angesprochen. Denn ich bin mir mittlerweile sehr sicher, dass man es definitiv nicht in der Praxis anwenden kann (daher auch irrelevant im Casino), das aber doch rein statistisch bestimmen könnte. Ich weiß nur leider nicht welche Parameter einen direkten (signifikanten) Einfluß auf den Bestimmungsort oder den Zeitpunkt nehmen können.
    Deswegen habe ich mich an diese Gemeinde gewendet.

  4. #24
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    ich bin mir mittlerweile sehr sicher, dass man ... das aber doch rein statistisch bestimmen könnte.
    Ja sicherlich könnte man das. Es wird dann eben eine Zufallsverteilung herauskommen (was ich jetzt nicht so spannend finden würde). Ich denke der Ansatz von Picture (Kamera über dem Kessel) wäre durchaus zielführend. Die Auswertung würde ich erstmal mit einem beliebigen Videoplayer machen.

  5. #25
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    Zitat Zitat von ranke Beitrag anzeigen
    Ja sicherlich könnte man das. Es wird dann eben eine Zufallsverteilung herauskommen (was ich jetzt nicht so spannend finden würde). Ich denke der Ansatz von Picture (Kamera über dem Kessel) wäre durchaus zielführend. Die Auswertung würde ich erstmal mit einem beliebigen Videoplayer machen.
    Ich werde das mal mit einer Kamera versuchen!
    Vielleicht findet sich auch etwas passendes mit Stoppuhr und Sensoren. Ich hatte zwar schon recherchiert, wohl nicht genau genug.
    Vorstellbar ist mir auch eine Hi-Speed-Kamera, ist halt nur eine reine Kostenfrage.

    Ehrlich gesagt, ich kenne mich viel zu wenig aus (wohl in der Schule versäumt), es macht aber wieder mal sehr viel Spaß über etwas (sinnvolles) nachzudenken und sich mit einer wohl sehr abstrakten Aufgabe zu beschäftigen.

    Danke euch allen für die Hilfe!
    Ich werde von der Sache weiterhin berichten.

    Grüße an alle

  6. #26
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    Ich habe zwischendurch ein Bisschen in dem Thema Roulette-Optimierung herumgelesen.
    z.B. http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-361765.html

    Am besten nachvollziehbar erscheint mir die folgende Systematik:
    Beobachtet wird die Kollision der Kugel mit der Raute und die Zahl auf dem Rad das dabei die Raute passiert.
    Man geht ohne weitere Berechnung physikalischer Zusammenhänge davon aus, dass die Kugel und das Rad bis zur Zielposition noch einen Winkel zurücklegen der nicht gleich-verteilt ist.
    Man geht dabei davon aus, dass die Geschwindigkeit des Rades und der Kugel in etwa konstant ist.

    Es bleibt damit ein statistischer Ansatz übrig der vom Casino durch Austauschen der Räder und durch den Handbetrieb variabel gehalten wird.

    Es ist aber vielleicht nicht auszuschließen, dass die Konstellation Kugel an Raute und Radposition zu diesem Zeitpunkt zu einem Vorzugsbereich auf dem Rad führt, der die kritische Gewinnverteilung ausreichend stark beeinflussen kann.

  7. #27
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    Zitat Zitat von Manf Beitrag anzeigen
    Ich habe zwischendurch ein Bisschen in dem Thema Roulette-Optimierung herumgelesen.
    z.B. http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...-a-361765.html

    Am besten nachvollziehbar erscheint mir die folgende Systematik:
    Beobachtet wird die Kollision der Kugel mit der Raute und die Zahl auf dem Rad das dabei die Raute passiert.
    Man geht ohne weitere Berechnung physikalischer Zusammenhänge davon aus, dass die Kugel und das Rad bis zur Zielposition noch einen Winkel zurücklegen der nicht gleich-verteilt ist.
    Man geht dabei davon aus, dass die Geschwindigkeit des Rades und der Kugel in etwa konstant ist.

    Es bleibt damit ein statistischer Ansatz übrig der vom Casino durch Austauschen der Räder und durch den Handbetrieb variabel gehalten wird.

    Es ist aber vielleicht nicht auszuschließen, dass die Konstellation Kugel an Raute und Radposition zu diesem Zeitpunkt zu einem Vorzugsbereich auf dem Rad führt, der die kritische Gewinnverteilung ausreichend stark beeinflussen kann.
    Nun ja... Dieser Artikel befasst sich mit der Anwendung im Casino.
    Anscheinend gab es bereits Trickser und "Falsch"-Spieler, diese wird es auch immer geben.
    Aber sogar in diesem Artikel kommt ein wissenschaftlicher Ansatz zum Vorschein - Ballistik.
    Der Pierre Basieux ist wohl echt und ein renomierter Mathematiker, noch dazu ein privat Dozent (er weiß wie man die Kohle macht).

  8. #28
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    <offtopic>

    ... noch dazu ein privat Dozent (er weiß wie man die Kohle macht).
    Im allgemeinen versteht man unter einem Privatdozenten (oder auch Lehrbeauftragten) einen Lehrer an einer Hochschule der keine Professur hat. Das sind meistens hervorragend qualifizierte Personen, die Freude daran haben ihr Wissen an interessierte Studenten für eine geringe Aufwandsentschädigung weiterzugeben. Also gerade das Gegenteil von "Kohle machen", zumindest nicht in der Tätigkeit als Privatdozent (in den Ingenieurwissenschaften haben solche Leute meist einen - der Qualifikation angemessenen - gut dotierten Erstjob in der Industrie oder sind selbstständig, wie das bei Mathematikern aussieht: keine Ahnung).

    </offtopic>

  9. #29
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    Zitat Zitat von ranke Beitrag anzeigen
    <offtopic>



    Im allgemeinen versteht man unter einem Privatdozenten (oder auch Lehrbeauftragten) einen Lehrer an einer Hochschule der keine Professur hat. Das sind meistens hervorragend qualifizierte Personen, die Freude daran haben ihr Wissen an interessierte Studenten für eine geringe Aufwandsentschädigung weiterzugeben. Also gerade das Gegenteil von "Kohle machen", zumindest nicht in der Tätigkeit als Privatdozent (in den Ingenieurwissenschaften haben solche Leute meist einen - der Qualifikation angemessenen - gut dotierten Erstjob in der Industrie oder sind selbstständig, wie das bei Mathematikern aussieht: keine Ahnung).

    </offtopic>
    alles klar - ich verstehe deine Anspielung!
    Anscheinend hatte ich nicht genügend recherchiert - mein Fehler.
    Hiermit ziehe ich meine Aussage zurück

  10. #30
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    Geändert von i_make_it (01.02.2015 um 19:05 Uhr)

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