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Thema: Roboter im Weinberg

  1. #11
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Nagut, dann dürfte es gehen!?

  2. #12
    voidpointer
    Gast
    Hallo,

    habe vor Jahren mal auf einer Landwirtschaftsmesse einen autonomen Traktor gesehen. Der fuhr über eine festgelegte Ackerfläche und hat diese zeilenweise bearbeitet. Laut Angaben der Aussteller navigierte das Ding mit GPS und erreichte eine Positionsgenauigkeit von weniger als 50 cm. Dies wurde durch Differential GPS (DGPS) erreicht. Dazu wurde am Feldrand eine Art Bake aufgebaut, die dem Traktor das Referenz-Signal sendete. Alles in allem hat 250.000 DM gekostet, wobei der Traktor selbst wohl schon die Hälfte kostete.

    Will sagen: mit DGPS könnte die Navigation funktionieren, aber es wird eng. Müsste man ausführlich messen. Ausserdem kostet es 'ne Kleinigkeit. Zwar keine 50.000 Euro aber vielleicht 500 (Kenne jetzt die aktuellen Systeme und Preise nicht). In den Gassen kann der Robi ja zusätzlich mit Fühlern oder anderen Abstandssensoren arbeiten, um die Mitte zu finden.

    Keine Ahnung, wie Du dann aber die eigentlichen Arbeiten an den Pflanzen automatisieren willst. Und ob die anvisierte Hardware reicht. Aber wenn es so primitive Tätigkeiten sind, könnte es funzen.

    Man liest ab und zu mal etwas von Robotern in der Landwirtschaft. Bei heise-Online stand mal ein Artikel über Israel und deren Bemühungen der Automatisierung bei der Kürbis-Ernte (Bildverarbeitung). Oder waren's Meloden?

    Richte Dich schon mal auf mehrere Jahre Recherche, Basteln, Lernen und Ausprobieren ein. Viel Erfolg,

    Achim.

  3. #13
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hi Achim!
    Bei 140cm breiten Wegen ist eine Ungenauigkeit von 50cm aber auch zu viel!
    Wie wäre es eigentlich mit Schienen? ;o)

  4. #14
    Erfahrener Benutzer Roboter-Spezialist
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    Was waere denn wenn man ein Seil zwischen den Reben höher als diese spannt und der Bot sich daran orientiert?
    Waer dann halt ne Schiene über dem Bot. Siehe Idee mit der Oberleitung.

    Aber interessantes thema das ganze zu automatisieren, nur wie gesagt ists ein Problem die Straße zu überqueren. (Das mit den ganzen werkzeugen einsetzen außen Vorgelassen)


    mfg Clemens

  5. #15
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Vitis
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    Ich will ja den Enthusiasmus nicht bremsen, aber Installationen in die Gassen oder darüber
    funktionieren nicht.
    Wir haben auch Werkzeuge, die über die Zeile hinweg arbeiten oder die im Boden laufen (Stichwort Pflug / Fräse / Egge)
    Überzeilig und auch sehr hoch sind z.B. die Erntemaschinen (4m)

  6. #16
    Super-Moderator Lebende Robotik Legende Avatar von Manf
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    Ich habe die Vorschläge schon gelesen und mir fehlt da noch ein Ansatz, der nach den Bildern ganz gut passen sollte.

    An dem Fahrzeug sollte zu jeder Seite hin ein leichter Stab, etwa wie ein Besenstil (vielleicht noch ein bischen gebogen) drehbar gelagert sein. Es fährt dann mit "ausgrbreiteten Armen" auf die Gasse zu und die Fühler werden durch das Streifen an den Pflanzen gefedert nach hinten gedreht, wobei aus dem Drehwinkel die Position in der Gasse festgestellt und bei der Weiterfahrt verbessert werden kann.

    Es gibt einige Einschränkungen, wie die Rückwärtsfahrt, aber im ersten Ansatz kann das System ganz gut mithalten.
    Manfred

  7. #17
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein
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    Hi Manf!
    Dann darf der Stab aber nicht zu schwer sein, sonst hängt er immer nach unten!

  8. #18
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    Da stellt sich mir die Frage, ob dieser Besenstiel nicht vielleicht die Reben beschädigt.

    Aber mal im Ernst, ich habe die Erfahrung gemacht, das automatische Anlagen nicht immer das tun, wofür sie geplant und programmiert waren.
    Ich sehe da schon eine 2t-Maschine diagonal zur gewünschten Fahrtrichtung durch den Weinberg walzen...
    Im übertragenden Sinne machen das - in sehr seltenen Fällen - mal ein Robi in unserer Lackiererei. Und wenn die gegen die Karosse donnern, anstatt durch die Fensteröffnung... Das endet immer mit Chaos.

    Somit macht ein Fahrer doch sicher Sinn, oder? Es sei denn, Du möchtest dem Fahrzeug per Monitor bei der Arbeit zuschauen und notfalls Stoppen. So kann man auch mehr als nur eine Maschine im Griff halten.

    Ich möchte keinen Pessimismus verbreiten, denn interessant hört sich die Idee auf jeden Fall an!!

  9. #19
    Super-Moderator Robotik Visionär Avatar von PicNick
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    Amokfahrer hat's aber auch schon gegeben. Wer auch immer die Alkoholproduktion behindert, rüttelt an den Grundfesten der mitteleuropäischen Zivilisation.
    Wenn die Kiste ganz bös wird, bieten wir sie vielleicht dann den afghanischen Mohnbauern zur Betreuung ihrer Felder an.
    mfg

  10. #20
    Erfahrener Benutzer Robotik Einstein Avatar von Vitis
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    Hi, die Fühler sind nne ganz gute Idee, das Gefährt wüsst auch wenn die Dinger an den Endanschlag gehen, sprich ganz ausgebreitet sind, hier ist die Gasse zu Ende, bzw. wenn sie sich wieder aus dem Anschlag heraus bewegen, hier fängts wieder an.

    Hab aber auch 'n bissl gegrübelt, ich werd das ganze modular angehen, sprich zuerst mal die Orientierung im Weinberg auf der Basis der bestehenden Maschine angehen und das erste Ziel wird die Geradeausfahrt im Weinberg sein.

    Eine Idee hab ich auch noch. Im Bild, das ich zugegeben auf die schnelle 'designt' hab sieht man den Aufbau der Zeile von der Seite. Der lännge nach verlaufen Drähte, allerdings unterschiedlicher Werkstoffe. Das können Stahl-Aluminium-Legierungen sein (Grapal) oder VA Stahl.
    Kann ich diese irgendwie messtechnisch aus ca. 30 cm Entfernung irgendwie anmessen? bzw. die Entfernung zum Draht?
    Wie wirkt sich bei soner Messung z.B. die Belaubung aus (Chlorophyl hat als Zentralatom Fe, also Eisen)?
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken aufbau_283.jpg  

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