Mir würde jetzt nur einfallen die 220VAC/16,7 Hz gleichzurichten und dann wieder wechselrichten, z.B. mit Wechselrichter die in Solaranlagen zuhause verwendet werden.
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Mir würde jetzt nur einfallen die 220VAC/16,7 Hz gleichzurichten und dann wieder wechselrichten, z.B. mit Wechselrichter die in Solaranlagen zuhause verwendet werden.
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In die Richtung habe ich auch überlegt. Allerdings ist die Zwischenkreisspannung dabei nicht ohne.
Je nach gewünschter Leistung müsste auch noch ein ordentlicher Kondensator dazwischen. Auch nicht ungefährlich.
Die wichtigste Frage ist eigentlich: Welche Leistung soll denn ca. bereitgestellt werden?
Ein Zwischenkreis müsste wohl schon sein. Die Leistung wäre da eben im Bereich von gut 2200W (also 10A bei 230VAC).
Bezüglich der Gefährlichkeit: Ich weiss, was ein grosser Kondensator anrichten kann. Aber da bin ich mal böse und sage: Im Unterbau des Fahrzeugs habe ich noch einen Kubikmeter Platz für einen Panzerschrank.Oder so.
Vielleicht ist es ja gar sinnvoll, die 1000VAC/16,7Hz ("Heizleitung") gleichzurichten und so in den Zwischenkreis zu speisen??
Ich wollte nur dazu sagen, dass die Frequenz 50 Hz der Wechselspannung unbedingt nur bei Geräten mit frequenzabhängigen Motoren und Netztransformatoren stimmen muss.
Meiste elektronische Geräte mit Schaltnetzteilen, wie PC, Fernseher, usw. haben an 230 V AC Eingang sowieso einen Gleichrichter und könnten bei 16,6 Hz einwandfrei funktionieren (ausprobieren ?). Im schlimmsten Fall muss nur der Siebelko (Kondensator direkt am Ausgang des Gleichrichters) verdreifacht werden.
Das heißt, dass nicht alle 230 V AC Verbraucher einen Frequenzumrichter brauchen.![]()
MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!
Da sagt mir meine Erfahrung aber etwas anderes (musste deshalb vor Jahren schon meine Lieblings- Sonntags- Radiosendung verpassen, weil der Radio die 16,7Hz nicht wirklich ertragern konnte). Ohmsche Last (Wasserkocher, einfacher Lötkolben usw) vertragen das schon (Der Kaffee ist sogar etwas schneller bereit), Elektromotoren ohne grosse Last (zB Staubsauger) laufen langsamer, doch bereits beim Kühlschrank ist Ende (Motorschutz spricht an). Und bei Elektronik eben sowieso.
Ich erkläre mir das Problem in der grösseren effektiven Spannung, welche resultiert, und somit die Wärme (zB bei Trafos) nicht mehr genügend abgeführt werden kann. Da lasse ich mich aberauch gerne eines besseren belehren.
Fehlerhafte Erklärung, weil die effektive wärmeerzeugende Leistug (RMS) bei rein Omschen Last ist von Frequenz unabhängig.
Bei Trafos die 3-fach niedriger Frequenz ergibt sie 3-fach niedrigeren Blindwiderstand und somit 3-fach grösseren Strom durch seine Wicklungen (als Omsche Last gesehen), was zur 3-facher Steigung der Wärmeentwicklung führt.![]()
MfG (Mit feinem Grübeln) Wir unterstützen dich bei deinen Projekten, aber wir entwickeln sie nicht für dich. (radbruch) "Irgendwas" geht "irgendwie" immer...(Rabenauge) Machs - und berichte.(oberallgeier) Man weißt wie, aber nie warum. Gut zu wissen, was man nicht weiß. Zuerst messen, danach fragen. Was heute geht, wurde gestern gebastelt. http://www.youtube.com/watch?v=qOAnVO3y2u8 Danke!
Die 1kV darfst du auf keinen Fall verwenden. Das ist viel zu gefährlich. Wenn du keine Ausbildung (in Bezug auf Elektrik) hast solltest du schon von den 230V weggehen. Ich würde die 36V (die belastest du dann gleichmäßig, somit halten die Akkus länger) verwenden und mit einem passenden Schaltnetzteil auf 12V oder 24V regeln und einen Kühlschrank für PKW bzw LKW verwenden.
Normale Schaltnetzteile sollten bei 16 2/3 Hz funktionieren, da wie Picture geschrieben hat, die Spaannung gleichgerichtet wird und du somit eine Gleichspannung von ca. 320V (230V x sqrt(2)) hast. Probleme machen nur Netzteile die mit Trafos für 50Hz oder Kondensatornetzteile ausgestattet sind.
Als Beispiel für ein Schaltnetzteil für 230V http://pavouk.org/hw/en_atxps.html => die 230V werden nur gefiltert und anschließend gleichgerichtet, der Rest arbeitet mit Gleichspannung.
MfG Hannes
@021aet04: Wer sagt denn, dass ich gar keine Ausbildung habe? Ich arbeite seit Jahren mit bis zu 15kV, habe selbstverständlich auch entsprechende Verhaltensausbildungen und entsprechende Prüfungen besucht/abgelegt und bilde teilweise auch selbst Mitarbeiter aus. Möglicherweise arbeite ich sogar sicherer als manch einer der Gelernten Elektriker (wenn ich denen zuschaue, wie sie unter 400V Leitungen abhängen, tja...). Nun gut, gehört eigentlich nicht hierhin. Ich wende mich ja eigentlich an Euch, weil mein Bauteilwissen nicht ganz ausreicht, um so ein Gerät zu konstruieren. Das Zusammen- und Einbauen ist dagegen kein Problem.
Es gäbe sicher Varianten, die 36VDC auf brauchbare 12 oder 24VDC zu bringen. Aber auch hier stellt sich wiederum das Problem der Leistung. Es geht mir nicht um eine bessere Kühlbox für Getränke von ein, zwei Personen. Sondern eben um grössere Geräte (sprich zB Haushaltskühlschrank)...
Geändert von VPMTechnik (31.07.2012 um 05:50 Uhr) Grund: Tippfehlerkorrektur
Hallo:
Theoretisch solltest du mit einem einfachen Frequenzumrichter anfangen.
Bei Ebay findet sich doch sicher ein alter Umrichter für ein paar Euros.
Besorg dir einfach einen und du hast schonmal einen großen Spielplatz mit Gleichrichter, Zwischenkreis und Wechselrichter.
Die Regelelektronik könnte Schwierigkeiten machen, wenn diese ihre Spannung über einen Trafo/S-netzteil bekommt, der 50Hz will.
Daher Regeleletronik abkopplen und seperat mit einer unproblematischen Gleichspannung (5V?) speisen. z.B. über eine deiner Batterien mit nachgeschaltetem 5V Schaltregler.
Wenn du dir selber eine Schaltung ausdenkst/ausdenken lässt kommt sicherlich ein ähnliches Ergebnis wie mit einem konventionellen Umrichter dabei heraus.
Also wie gesagt: Umrichter besorgen, Umbauen und testen. Wenns klappt gut, und wenn nicht hat man wieder was dazu gelernt.
Aber VORSICHT MIT DER ZWISCHENKREISSPANNUNG!!!!
Viel Spaß beim fuckeln!
Die Spannung von 230VAC auf die 320VDC kannst du mit einem Brückengleichrichter (B2U) und anschließender Glättung erzeugen. Die 230VAC haben eine Spitzenspannung von ca. +/-320V (230V x sqrt(2)). Durch die B2U hast du eine Spannung von nur mehr +320V und einer Frequenz von 100Hz (bei 50Hz Versorgung) bzw 33 1/3Hz (bei 16 2/3 Hz Versorgung). Wenn du diese Spannung glättest hast du eine schöne Gleichspannung die du wieder Wechselrichten kannst. Das sind aber Grundlagen der Elektrotechnik, das sollte eines der ersten Dinge sein das man lernt (abgesehen von den Grundgesetzen wie Ohmsches Gesetz, Maschenregel,...).
Ein Frequenzumrichter kann nur als Anregung dienen (die Schaltung mit IGBT/Fet Ansteurung,...), jedoch ist ein FU ungeeignet da dieser 3 Phasen erzeugt und du nur eine benötigst.
Beim Versuchsaufbau und mit dem Lernen der Wechselrichtertechnik kannst du einmal klein anfangen und mit niedrigen Spannungen wie z.B. 20V testen (somit fällt bei einem Programmierfehler die gefährliche Spannung weg). Am Besten am Anfang mit unter 5A beginnen. Zum Testen würde ich mit normalen Fets, eventuell mit Fettreiber, arbeiten.
Du kannst auch viel mit Simulationsprogramm (wie z.B. LTSpice) testen.
Rechteck wirst du bei einem Wechselrichter nicht bzw nur sehr schwer erzeugen können, da du noch Induktivitäten,... im Stromkreis hast und du somit die Spannung eher zu einem Trapez wird (deswegen Trapezwandler). Ein Wechselrichter der eine Sinus (eigentlich Sinusähnlich) arbeitet mit PWM.
MfG Hannes
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